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Games Convention Spielemesse heißt künftig „Games Com“

 ·  Die Spielemesse Games Convention wird mit dem Wechsel von Leipzig nach Köln auch einen neuen Namen erhalten: „Games Com“ soll die eingeführte Abkürzung GC erhalten.

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Die Spielemesse „Games Convention“ wird vom Jahr 2009 an von Leipzig nach Köln verlagert. Was als Gerücht schon durchgesickert war (F.A.Z. vom 13. Februar), das wird der Branchenverband BIU am kommenden Montag in Berlin verkünden.

Nach Informationen der F.A.Z. wird sich der Name von Europas größter Messe für Video- und Computerspiele in „Games Com“ ändern, weil die Leipziger Messe die Namensrechte an der „Games Convention“ hat und nicht verkaufen will. Der neue Name wurde bewusst gewählt, um die eingeführte Abkürzung GC übernehmen zu können.

Keine rechtlichen Schritte gegen „Games Com“

Auch in Sachsen wurde bestätigt, dass die Messe von 2009 an ohne Leipziger Beteiligung in Köln stattfinden soll. Man habe rechtliche Schritte gegen den Namen „Games Com“ erwogen, da er die Marke „Games Convention“ kopiere, die der Leipziger Messe gehört. Das Vorgehen werde aber nicht weiter verfolgt; man prüfe allenfalls, ob die Abkürzung GC geschützt sei.

Die Gesellschafter der Leipziger Messe - die Stadt und das Land Sachsen - wollten sich zu der Abwanderung nicht äußern. Der Leipziger Messechef Wolfgang Marzin sagte der F.A.Z., man arbeite „mit Vollgas“ an der Vorbereitung der siebten GC im August, die zur Rekordmesse zu werden verspreche.

Ableger in Singapur bleibt

Auch nach dem Ende des Vertrags mit dem BIU stehe man von 2009 an der Branche unter dem Namen „Games Convention“ zur Verfügung, in Leipzig ebenso wie mit dem asiatischen Ableger in Singapur. Das gelte auch für die Entwicklerkonferenz GCDC in Leipzig. Die GC sei eine europäische Leitmesse mit internationaler Ausstrahlung und richte sich nicht nur an deutsche Aussteller. Neben dem Dutzend im BIU vertretenen großen Unternehmen seien dort mehr als 450 weitere Anbieter zu finden.

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