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Verpatzter Börsengang Morgan-Stanley-Chef bezeichnet Facebook-Käufer als „naiv“

 ·  Der unrühmliche Börsengang von Facebook erzürnt die Anleger; viele geben der führenden Konsortialbank Morgan Stanley eine erhebliche Mitschuld. Deren Chef sieht es offenbar anders. Er sagt: Wer auf einen Kurssprung gehofft habe, war „naiv“.

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Eric Eberle

Die brauchen sich nicht aufregen...

Schon dämlich, es war wirklich überall nachzulesen, dass eine Blase befürchtet wird, wer wirklich Ahnung hatte, hätte diese Aktien schonmal nicht gekauft.

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Juergen Inhof
Juergen Inhof (jinhof) - 03.06.2012 14:32 Uhr

Schamlos sagt er

wie's wirklich ist. Was interessiert ihn, was product strategies der IPO Banken zuvor beworben haben. Naivlinge sichern seine Boni, langfristig vernichtet er jeglichen Respekt vor Bankern. Vielleicht ist es aber so, dass James einfach in andere Branchen springt, wenn ihm der Arsch ueber seiner verbrannten Erde brennt. Und so geht's kreuzweise: Die Huete wechseln, jedes Alphatier (Politik, Pharma, Oel u.a.) hat persoenliche Ziele erfolgreich gezundelt und sozialen Schaden in Kauf genommen. Alles ganz klar und logisch: solange Preisschilder fuer Intergritaet und nachhaltiges Wirtschaften fehlen, werden diese Egomanen mit "soft assets" 'rumsauen. Meine Idee zu deren Riskmanagement: Faellt der Wert um 50%, haftet er mit 80% seines Vermoegens (Alle haften: Ehefrau, Kinder, Hamster), steigt er um 20% gewinnt er mit dem selben Hebel - ein "dynamisches" Optionsgeschaeft eben.

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 03.06.2012 13:29 Uhr

Und weil der Burger bei McDonalds nicht so aussieht, wie auf dem Foto...

...soll man dann den Fotografen verklagen?
Mal aufgedröselt:
Bei einer Neuemission werden Aktien in einem Prospekt beschrieben. Der stand hier sogar in der FAZ besprochen. Auf diesen Prospekt stützen Sie Ihre Entscheidung. Wenn der Prospekt falsch ist, haftet das Unternehmen und die Begleitbank. Der Prospekt war aber richtig.
Falsch war nur die anfänglich zu optimistische Einschätzung von MS. So what? Wenn Sie sich Kauf-/Verkaufsempfehlungen von Analysten anschauen, sagt immer einer "kaufen" und ein anderer "verkaufen". Das ist ein ganz einfacher Service, den man in Anspruch nehmen oder lassen kann.
Wer keine Ahnung vom Aktienhandel haben, soll die Finger davon lassen. Oder Frau Merkel bitten, den Verlust zu ersetzen, bei der HRE und bei Griechenland ging's ja auch.

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Alexander Hoos

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Der Vorwurf vieler Facebook-Anleger gegen Morgan Stanley lautet, dass die am Börsengang beteiligten Großbanken kurz vor dem Börsengang nur ausgesuchte Kunden darüber informiert hätten, dass sie bei Facebook mit einem schwächeren Wachstum rechnen.

Einige Großinvestoren, so berichten es amerikanische Medien, stornierten daraufhin ihre Kaufaufträge, während Kleinanleger und weniger gut vernetzte institutionelle Investoren zuschlugen und nun heftige Verluste hinnehmen müssen. Zudem wird einigen der Konsortialbanken unterstellt, Hedgefonds die Spekulation auf fallende Aktienkurse ermöglicht zu haben, während sie gleichzeitig bei Investoren für den Kauf der Aktie geworben hatten.

Obiger Text ist ein Originalauszug aus dem Artikel. So möge jeder selbst denken, was von dieser Aktion zu halten ist. Da hilft auch kein Wissen über KGV und ......

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Eberhard Wilsgruber

Am richtigen Ende der Nahrungskette die Wahrheit gesagt.

Der Köder wurde gefressen, dem Fisch hat's geschmeckt und der Anleger wundert sich dass er nicht der Angler ist.
Ich gratuliere allen die hier auf Marketing und virtuelle Werte gehofft haben für so viel Blauäugigkeit.

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Michael Arndt

Es gab mal einen Spruch eines Bankers in den 60ern,

der lautete: "Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie Aktien kaufen und frech, weil sie auch noch Dividenden haben wollen."
Investmentbanken sehen das genau so. Der Kleinaktionär soll übers Ohr gehauen werden und sein Geld am besten direkt in den Orkus werfen.
Bei einem Börsengang will das Unternehmen den maximalen Profit. Aktien, die nach einem Börsengang steigen, waren schlicht zu billig...
Außerdem sind die Amerikaner einsame Spitze in der Kunst, Nichts für Viel zu verkaufen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 13:48 Uhr
Klaus Michael Strauss

Carl Fürstenberg 1850-1933

Für seine Bonmots zur Wirtschaftsmoral legendär. Zum Beispiel:

Ein junger Mann, neu an der Börse, wendet sich an den ihm unbekanntenBankier Fürstenberg "Wo ist denn bitte hier die Toilette?" "Da können Sie hier im Saal bleiben, hier bescheißt sowieso jeder jeden."

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Konstantin Schneider

Die "Finanzaristokratie" lacht sich ins Fäustchen über die Naiven

Denn die Naiven ermöglichen den "Superintelligenten" ihre Wetten auf fallende Kurse und damit einen Riesenreibach. Das alles ist natürlich ganz legal. Deshalb kann es ja auch willentlich zu den "Übertreibungen" kommen. Insofern sind die Warnungen an Grossaktionäre eben doch ein Verbrechen. Es geht nur noch darum, dass die Grossen die Kleinen melken. Und zwischendrin die "Superintelligenten" die ganz schnell "superreich" werden und sich mit ihrer Beute aus dem Staube machen. Wenn das kein "Freibeutertum" der perfidesten Art ist, was dann?

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Martin Günther

Irreführend verkürzte Überschrift

Er hat ja nicht alle Facebook-Zeichner als naiv bezeichnet (wie die Überschrift suggeriert), sondern diejenigen, die es für ein Naturgesetz halten, dass eine Neuemission sofort weiter steigen müsse.

Mit dieser - auf Vollständigkeit erweiterten - Aussage hat er ja sogar recht: nach jeder Reihe erfolgreicher Börsengänge versuchen viele Kleinanleger auf den bereits abgefahrenen Zug aufzuspringen, nur weil sie meinen, der schnelle Zeichnungsgewinn sei ihnen geradezu garantiert. Das kann man auch nur als naiv bezeichnen.

Und so lenkt die reißerische Abkürzung in der Überschrift vom eigentlichen Vorwurf gegen MS ab, der erst weiter unten im Artikel entwickelt wird - die bevorzugte Information einiger privilegierter Kunden mit warnenden Nachrichten.

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arthur hund

Virtuelle Ökonomie, virtuelle Werte, virtuelles Leben

Finanzdienstleistungen spekulativer Art (also ausser denen, die dem Handel mit realen Gütern dienen) sind ebenso virtuell wie die Internetdienstleistungen von Facebook und Konsorten. Sie funktionieren wie Monopoly oder Poker: Solange genügend Leute mitspielen. Der Dumme ist der, der sein Spielgeld zu spät wieder in reale Güter umtauscht. (Die neuen Facebook Millionäre haben gleich am ersten Tag nach dem Verkauf ihrer Aktien grosse Häuser und Sportwagen gekauft.) Wenn Milliarden umverteilt werden, dann muss es Verlierer und Gewinner geben.

Was das Geschäftsmodell von Facebook betrifft: Jeder der 900 Millionen Facebook User ist bei einem Unternehmenswert von 100 Milliarden gut 100 Dollar wert. Die Anleger spekulieren darauf, dass ein deutlich höherer Betrag im Betrieb mit den Benutzern rausgeholt wird. Jeder entscheide selbst, wieviel Risiko darin liegt. Es sollte aber klar sein, dass Facebook ausser seinen Benutzern wenig hat, das als Substanz bewertet werden kann.

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Rudi Meergans

aber natürlich naiv

und WIE naiv, das hat der gor- dem zuckermann bei den beratungsgesprächen wohl intensivst
beigebracht --- das begleitende grinsen und augenzwinkern hat man direkt vor augen.
den prozentsatz der bürger, die mit dem begriff KGV überhaupt etwas anfangen können,
den kennt dieser experte sicher bis hinters komma.

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Dominik Mueller

Natürlich naiv

Endlich spricht ein (zumindest indirekt) Beteiligter Klartext! Dass jetzt wieder über die Banken geschimpft wird, war ja anzusehen, aber Herr Gorman hat ohne Zweifel Recht. Zum einen ist es die Aufgabe der beratenden Investmentbank, das Unternehmen an die Börse zu bringen und die Unternehmensgründer zu beraten. Die Aufgabe besteht nicht darin, für steigende Kurse zu sorgen, was ohnehin nicht ginge. Des Weiteren haben die Anleger, die nun verärgert aufschreien, ganz offensichtlich gezockt. Entweder sie verstanden nichts von dem Unternehmen und überschätzten daher dessen Wert oder sie hofften darauf, dass sich der Hype noch für einen schnellen Kursgewinn ausweiten würde. So oder so: Wer die Aktie kaufte und schon jetzt keine Puste mehr hat, war wirklich zu kurzfristig orientiert. (Gerade diese Denkweise wird im Übrigen von den sog. Kleinanlegern den Banken vorgeworfen.) Langfristige Anleger können, sofern die FB-Story aufgeht, immer noch auf eine gute Rendite hoffen.

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brigitte schulze

Unruehmlicher Boersengang

das hatten wir in Deutschland doch auch mal. Ich denke an die Deutsche Telekom.
Geldvernichtung durch deutschem Staat und Deutscher Bank

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 01.06.2012 18:56 Uhr

Keine Trottel.

Eine kriminelle Vereinigung von Investment Banken und Hedge-Fonds, angeführt von Stanley Morgan, JP Morgan und Goldman Sachs, nutzten gekaufte Medien, um gezielt Falschinformationen zu verbreiten. Sie setzten einen Preis fest, der mit der Realität nichts zu tun hatte, was sie sehr genau wussten und auch befreundeten Großanlegern kurz vor Beginn mitteilten. Durch Leerkäufe bereiteten sie sich dann darauf vor, anderen Anlegern über den Tisch zu ziehen. Leider kann man hier keine Links posten, aber trotz des Medien-Hypes blieb die Nachfrage nur gering. Mit den Leerkäufen und in dem man gegenseitig Aktienpakete hin und her schob, wurde ein Boom suggeriert, den es nie gab. Hier wurden Börsenkurse manipuliert und Insider-Handel getrieben, was selbst in den USA noch strafrechtlich zu ahnden ist. Kein Wunder also, dass gegen alle beteiligten Banken sowohl SEC, wie auch die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das war eine durchgeplante Abzocke mit viel krimineller Energie.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 21:12 Uhr
Ulla Nachtmann

Herr Kramer,

man muss aber auch sagen, dass die SEC inzwischen eher als zahnloser Tiger erscheint.
Man muss auch sehen, dass Jon Corzine von ehemals MF Global immer noch frei herumläuft und angeblich für Obama Wahlspenden einsammelt.
Für mich ist das ganze System inzwischen völlig korrumpiert und der Markt ist ausgeschaltet.
Wir werden es alle büßen - in den USA wie auch hier in der neuen EUdSSR.

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Tim Sonder
Tim Sonder (timbo_em) - 01.06.2012 18:56 Uhr

Wer Facebook-Aktien gekauft hat, versteht nichts von Unternehmensbewertung und wer nichts von...

von Unternehmensbewertung versteht, sollte die Finger von Aktien lassen.

Mit einer Bewertung von ca. 100 Mrd USD hatte Facebook ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 100 (Telekom lässt grüßen), Kurs-Umsatz-Verh. von 25. Beim Geschäftsmodell muss auch an der Nachhaltigkeit gezweifelt werden. User-Zahlen rückläufig, zu wenige Werbeclicks, wachsende Bedeutung von Mobilgeräten, etc. Außerdem hält eine Person mehr als 50 Prozent am Unternehmen und kann vieles alleine entscheiden. Es gibt noch weitere Gründe aber wer bis hierhin das Unternhmen noch attraktiv findet, dem kann ich nicht helfen.

Auf einem anderen Blatt steht natürlich die Rolle der Konsortialbanken, bei denen eine Vielzahl von Interessenskonflikten besteht und die deswegen - wie die Alteigentümer auch - großes Interesse an einem besonders hohen Ausgabepreis haben. Umso mehr sollte der potentielle Kleinanleger seinen eigenen Kopf einschalten und nicht auf irgendwelche Verkäufer (=Bankberater) vertrauen, die eigene Interessen haben.

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Alex Jacobson

Mein Gott

Ich kann's nit mehr hören… Die "Kleinanleger" sind genau die Zocker, die Tage vor dem Börsengang alle seit Monaten kursierenden Warnungen hinsichtlich des astronomisch schlechten Kurs-Gewinn-Verhältnisses und utopischer Wachstumsaussichten in den Wind geschlagen haben mit der Idee am ersten Tag zu kaufen und mit 30% Gewinn am dritten Tag zu verkaufen, bevor die "Trottel" das mitkriegen. Klappt angeblich immer.

Am ersten Tag des Börsengangs kaufen, am zweiten motzen und am dritten schon die Sammelklage in Vorbereitung… Zu Recht verzockt - Kein Mitleid.

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Christian Igel
Christian Igel (chig) - 01.06.2012 17:59 Uhr

Natürlich naiv...

Natürlich sind Leute naiv, die bei Neuemissionen auf Kurssprünge hoffen. Jedes Investment erfordert eine nüchterne Abwägung von Risiken und Chancen, keine Hoffnung.

Hoffnung ist nichts anderes als Spekulation, und Spekulation ist naiv.

Zur Naivität kommt noch Dämlichkeit hinzu, wenn man sich hinterher beschwert, betrogen worden zu sein. Wünschen die sich etwa, jemand sollte ihre erhofften Spekulationsgewinne garantieren?

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Donato Casagrande
Donato Casagrande (doca) - 01.06.2012 17:29 Uhr

...so wie immer, hat er gesagt.

..sagte Gorman. „Ich bin sicher, dass wir exakt den Verfahren gefogt sind, denen wir immer folgen.“

Gordon-Man heisst ja mit Familiennamen Gecko, aber das steht da nicht, das muss man wissen. So wie man wissen muss, dass es bei Aktien ja nicht um Spekulation geht, das wäre ja nicht korrekt. Es geht also um langfristiges Investment. Letzteres erkennt man übrigens daran, das die betreffende Aktie unter dem Kaufkurs notiert.

Und ja, es war so wie immer, wie damals während der Internetblase und den Blasen davor. Es sind aber mittlerweile neue "Investoren" nachgewachsen und die müssen auch noch geschult werden.

Von Gecko, dem Investmentbanker. Davon lebt er.

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Christian Duerig
Christian Duerig (crigs) - 01.06.2012 17:24 Uhr

KLARTEXT

Nicht einmal Zuckerberg wusste was abgehen wird. Er spielte. Verdammen Sie niemanden, denn Sie spielten selber mit Zuckerberg. Leer schlucken. Das war's.
TIP: Halten Sie sich einen Spiegel vors Gesicht. The Looking Glas tells You everything. "Alice In Wonderland".

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Alexander Hoos

Arroganz der Macht

Da haben wir es mal wieder. Die beispiellose Arroganz der sogenannten Bankenelite ist kaum noch zu ertragen. Das das dumme, naive Volk immer gerne ans Messer geliefert wird ist ja nun nicht neues. Das war schon immer so und wird wohl auch so bleiben. Eine besondere Qualität erreicht diese Aussage allerdings durch ihre geradezu wiederliche Selbstverliebtheit die sich im Schutz von uns Steuerzahlern und zu Marionetten verkommenen Politikern entwickelt hat. Spätestens wenn uns empfohlen wird, Kuchen zu verzehren, weil wir uns das Brot nicht mehr leisten können, sollte diese, fernab jeder Realität existierende "Elite", in Deckung gehen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 19:26 Uhr
Ulla Nachtmann

Sie sagen, Frau Schmidt,

"fakt ist aber, dass viele von dieser unvernunft und naivität leben"...
.
Da haben Sie zweifelsohne recht. Jedoch erlauben Sie mir die Frage: War das nicht immer so seit die Welt existiert? Wir sind doch alle immer noch die alten Affen und wahrscheinlich wird sich das nie ändern.
Wenn Sie ehrlich sind, können Sie das eigentlich nur mit JA beantworten.

Wie heißt es so schön?
You are either at the table or on the menue! Leider.

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vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 02.06.2012 17:31 Uhr

da stimme ich ihnen durchaus zu, frau nachtmann

aber die menschliche realität ist nunmal eine andere...:-)

würde die menschheit wirklich von der reinen vernunft geleitet, würde vermutlich vieles sehr anders aussehen, könnte man vieles mit menschen nicht machen, ihnen nicht so gut wie jeden idiotischen bären aufbinden.

fakt ist aber, dass viele von dieser unvernunft und naivität leben...auch mein arbeitsplatz ist dem zu verdanken, allerdings am anderen ende der fahnenstange... nicht dort, wo die erfolgreichen zocker sitzen, sondern die systemverlierer...
und zu diesen gehören durchaus auch menschen, die nicht per se dumm sind, akademiker, manager etc. hier paaren sich gier mit naivität, unwissen, und klugen marketingstrategien der herausgeber gewisser papiere.

daher weiß ich sehr gut, wie es um die menschliche realität bestellt ist.

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Peter Meier
Peter Meier (pemei) - 02.06.2012 11:49 Uhr

Das war...

...in diesem Fall aber definitiv nicht so. Gerade in den Sendungen und Medien, die tendenziell eher vom Kleinanleger gesehen / gelesen werden, wurde sehr deutlich vor dem Einstieg gewarnt. Ich habe noch die Bewertung in Erinnerung, dass es sich "eher um einen Fanartikel denn um eine seriöse Anlage handelt".

Gerade wer Facebook selbst nutzt muss erkennen, dass auch langfristig ganz und gar kein Erfolg garantiert ist. Die Begeisterung für eine solche Plattform lässt mit der Zeit nach und viele der beworbenen gottweisswievielmillionen Nutzer sind Fakes (ich habe auch zwei)

Abgesehen davon: Wer an der Börse mitspielen will, ohne sich wenigstens grundlegend zu informieren, sollte lieber Lotto oder Roulette spielen - da gibt es weniger Manipulationsmöglichkeiten und wenn man verliert, fängt man nicht noch an sich zu beschweren.

Die Frage war immer: Wie sieht Zuckerbergs langfristiges Geschäftsmodell aus ? Ich sage es Ihnen: An die Börse gehen ! DER hat jetzt genug verdient !

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Ulla Nachtmann

Frau Schmidt,

wenn man nicht weiß was ein KGV oder P/E ist und wie man es errechnet, hat man am Aktienmarkt NICHTS verloren.
Und wie im normalen Leben muss man immer misstrauischer werden, je mehr getrommelt wird.
Wer 11% Rendite verspricht, verheimlicht Ihnen ein enormes Risiko. Sie müssen diese tolle ,Rendite' - wenn Sie diese überhaupt am Ende bekommen - nämlich an etwas messen, z.B. mit dem was Sie für Geld bei der Bank durchschnittlich bekommen können und zwar bei überschaubarem Risiko.
Was man verurteilen muss - darüber wird selten gesprochen - ist, dass im letzten Moment wohl noch 100.000 FB Aktien zusätzlich draufgepackt wurden.

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vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 01.06.2012 22:54 Uhr

wieviele dieser kleinanleger

haben aber schon je den begriff KGV gehört? geschweige denn, dass sie wüssten, was das sein soll...

es ist nicht die erste und wird vermutlich auch nicht die letzte aktie sein, die in den medien wie ein mündelsicheres sparbuch beworben wird. auch in österreich hatten wir mit MEL (der immobilienaktie der meindl-bank) so einen fall.
die damalige werbung habe ich noch sehr gut in erinnerung: MEL ist sicher wie ein sparbuch und bringt sicher 11% rendite... monatelang mehrmals täglich in die köpfe der fernsehzuschauer und zeitungsleser getrommelt.
zusätzlich sind noch horden von der sogenannten finanzberatern herumgelaufen und haben den menschen die dinger angedreht.

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Ulla Nachtmann

ich bin auf die Banken genau so sauer aber...

protestiere, wenn ich sowas lese:
,dass das dumme, naive Volk immer gerne ans Messer geliefert wird'...
.
Ein KGV von 100 für ein unklares Geschäftsmodell zu bezahlen ist Irrsinn. Es heißt nämlich, dass man $ 100 für nur 1$ Gewinn (?) bezahlt!
Die Zeitungen waren auch voll mit Warnungen.
WANN wollen die Leute eigentlich mal die Verantwortung für ihre eigenen Aktionen übernehmen?
Merke: Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlachter selbst.

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