01.06.2012 · Der unrühmliche Börsengang von Facebook erzürnt die Anleger; viele geben der führenden Konsortialbank Morgan Stanley eine erhebliche Mitschuld. Deren Chef sieht es offenbar anders. Er sagt: Wer auf einen Kurssprung gehofft habe, war „naiv“.
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Die brauchen sich nicht aufregen...
Schon dämlich, es war wirklich überall nachzulesen, dass eine Blase befürchtet wird, wer wirklich Ahnung hatte, hätte diese Aktien schonmal nicht gekauft.
wie's wirklich ist. Was interessiert ihn, was product strategies der IPO Banken zuvor beworben haben. Naivlinge sichern seine Boni, langfristig vernichtet er jeglichen Respekt vor Bankern. Vielleicht ist es aber so, dass James einfach in andere Branchen springt, wenn ihm der Arsch ueber seiner verbrannten Erde brennt. Und so geht's kreuzweise: Die Huete wechseln, jedes Alphatier (Politik, Pharma, Oel u.a.) hat persoenliche Ziele erfolgreich gezundelt und sozialen Schaden in Kauf genommen. Alles ganz klar und logisch: solange Preisschilder fuer Intergritaet und nachhaltiges Wirtschaften fehlen, werden diese Egomanen mit "soft assets" 'rumsauen. Meine Idee zu deren Riskmanagement: Faellt der Wert um 50%, haftet er mit 80% seines Vermoegens (Alle haften: Ehefrau, Kinder, Hamster), steigt er um 20% gewinnt er mit dem selben Hebel - ein "dynamisches" Optionsgeschaeft eben.
Und weil der Burger bei McDonalds nicht so aussieht, wie auf dem Foto...
...soll man dann den Fotografen verklagen?
Mal aufgedröselt:
Bei einer Neuemission werden Aktien in einem Prospekt beschrieben. Der
stand hier sogar in der FAZ besprochen. Auf diesen Prospekt stützen
Sie Ihre Entscheidung. Wenn der Prospekt falsch ist, haftet das
Unternehmen und die Begleitbank. Der Prospekt war aber richtig.
Falsch war nur die anfänglich zu optimistische Einschätzung
von MS. So what? Wenn Sie sich Kauf-/Verkaufsempfehlungen von Analysten
anschauen, sagt immer einer "kaufen" und ein anderer
"verkaufen". Das ist ein ganz einfacher Service, den man in
Anspruch nehmen oder lassen kann.
Wer keine Ahnung vom Aktienhandel haben, soll die Finger davon lassen.
Oder Frau Merkel bitten, den Verlust zu ersetzen, bei der HRE und bei
Griechenland ging's ja auch.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil
Der Vorwurf vieler Facebook-Anleger gegen Morgan Stanley lautet, dass
die am Börsengang beteiligten Großbanken kurz vor dem
Börsengang nur ausgesuchte Kunden darüber informiert
hätten, dass sie bei Facebook mit einem schwächeren Wachstum rechnen.
Einige Großinvestoren, so berichten es amerikanische Medien,
stornierten daraufhin ihre Kaufaufträge, während Kleinanleger
und weniger gut vernetzte institutionelle Investoren zuschlugen und nun
heftige Verluste hinnehmen müssen. Zudem wird einigen der
Konsortialbanken unterstellt, Hedgefonds die Spekulation auf fallende
Aktienkurse ermöglicht zu haben, während sie gleichzeitig bei
Investoren für den Kauf der Aktie geworben hatten.
Obiger Text ist ein Originalauszug aus dem Artikel. So möge jeder
selbst denken, was von dieser Aktion zu halten ist. Da hilft auch kein
Wissen über KGV und ......
Am richtigen Ende der Nahrungskette die Wahrheit gesagt.
Der Köder wurde gefressen, dem Fisch hat's geschmeckt und der
Anleger wundert sich dass er nicht der Angler ist.
Ich gratuliere allen die hier auf Marketing und virtuelle Werte gehofft
haben für so viel Blauäugigkeit.
Es gab mal einen Spruch eines Bankers in den 60ern,
der lautete: "Aktionäre sind dumm und frech. Dumm, weil sie
Aktien kaufen und frech, weil sie auch noch Dividenden haben wollen."
Investmentbanken sehen das genau so. Der Kleinaktionär soll
übers Ohr gehauen werden und sein Geld am besten direkt in den
Orkus werfen.
Bei einem Börsengang will das Unternehmen den maximalen Profit.
Aktien, die nach einem Börsengang steigen, waren schlicht zu billig...
Außerdem sind die Amerikaner einsame Spitze in der Kunst, Nichts
für Viel zu verkaufen.
Carl Fürstenberg 1850-1933
Für seine Bonmots zur Wirtschaftsmoral legendär. Zum Beispiel:
Ein junger Mann, neu an der Börse, wendet sich an den ihm
unbekanntenBankier Fürstenberg "Wo ist denn bitte hier die
Toilette?" "Da können Sie hier im Saal bleiben, hier
bescheißt sowieso jeder jeden."
Die "Finanzaristokratie" lacht sich ins Fäustchen über die Naiven
Denn die Naiven ermöglichen den "Superintelligenten" ihre Wetten auf fallende Kurse und damit einen Riesenreibach. Das alles ist natürlich ganz legal. Deshalb kann es ja auch willentlich zu den "Übertreibungen" kommen. Insofern sind die Warnungen an Grossaktionäre eben doch ein Verbrechen. Es geht nur noch darum, dass die Grossen die Kleinen melken. Und zwischendrin die "Superintelligenten" die ganz schnell "superreich" werden und sich mit ihrer Beute aus dem Staube machen. Wenn das kein "Freibeutertum" der perfidesten Art ist, was dann?
Irreführend verkürzte Überschrift
Er hat ja nicht alle Facebook-Zeichner als naiv bezeichnet (wie die
Überschrift suggeriert), sondern diejenigen, die es für ein
Naturgesetz halten, dass eine Neuemission sofort weiter steigen
müsse.
Mit dieser - auf Vollständigkeit erweiterten - Aussage hat er ja
sogar recht: nach jeder Reihe erfolgreicher Börsengänge
versuchen viele Kleinanleger auf den bereits abgefahrenen Zug
aufzuspringen, nur weil sie meinen, der schnelle Zeichnungsgewinn sei
ihnen geradezu garantiert. Das kann man auch nur als naiv bezeichnen.
Und so lenkt die reißerische Abkürzung in der
Überschrift vom eigentlichen Vorwurf gegen MS ab, der erst weiter
unten im Artikel entwickelt wird - die bevorzugte Information einiger
privilegierter Kunden mit warnenden Nachrichten.
Virtuelle Ökonomie, virtuelle Werte, virtuelles Leben
Finanzdienstleistungen spekulativer Art (also ausser denen, die dem
Handel mit realen Gütern dienen) sind ebenso virtuell wie die
Internetdienstleistungen von Facebook und Konsorten. Sie funktionieren
wie Monopoly oder Poker: Solange genügend Leute mitspielen. Der
Dumme ist der, der sein Spielgeld zu spät wieder in reale
Güter umtauscht. (Die neuen Facebook Millionäre haben gleich
am ersten Tag nach dem Verkauf ihrer Aktien grosse Häuser und
Sportwagen gekauft.) Wenn Milliarden umverteilt werden, dann muss es
Verlierer und Gewinner geben.
Was das Geschäftsmodell von Facebook betrifft: Jeder der 900
Millionen Facebook User ist bei einem Unternehmenswert von 100
Milliarden gut 100 Dollar wert. Die Anleger spekulieren darauf, dass ein
deutlich höherer Betrag im Betrieb mit den Benutzern rausgeholt
wird. Jeder entscheide selbst, wieviel Risiko darin liegt. Es sollte
aber klar sein, dass Facebook ausser seinen Benutzern wenig hat, das als
Substanz bewertet werden kann.
und WIE naiv, das hat der gor- dem zuckermann bei den
beratungsgesprächen wohl intensivst
beigebracht --- das begleitende grinsen und augenzwinkern hat man direkt
vor augen.
den prozentsatz der bürger, die mit dem begriff KGV überhaupt
etwas anfangen können,
den kennt dieser experte sicher bis hinters komma.
Endlich spricht ein (zumindest indirekt) Beteiligter Klartext! Dass jetzt wieder über die Banken geschimpft wird, war ja anzusehen, aber Herr Gorman hat ohne Zweifel Recht. Zum einen ist es die Aufgabe der beratenden Investmentbank, das Unternehmen an die Börse zu bringen und die Unternehmensgründer zu beraten. Die Aufgabe besteht nicht darin, für steigende Kurse zu sorgen, was ohnehin nicht ginge. Des Weiteren haben die Anleger, die nun verärgert aufschreien, ganz offensichtlich gezockt. Entweder sie verstanden nichts von dem Unternehmen und überschätzten daher dessen Wert oder sie hofften darauf, dass sich der Hype noch für einen schnellen Kursgewinn ausweiten würde. So oder so: Wer die Aktie kaufte und schon jetzt keine Puste mehr hat, war wirklich zu kurzfristig orientiert. (Gerade diese Denkweise wird im Übrigen von den sog. Kleinanlegern den Banken vorgeworfen.) Langfristige Anleger können, sofern die FB-Story aufgeht, immer noch auf eine gute Rendite hoffen.
das hatten wir in Deutschland doch auch mal. Ich denke an die Deutsche
Telekom.
Geldvernichtung durch deutschem Staat und Deutscher Bank
Eine kriminelle Vereinigung von Investment Banken und Hedge-Fonds, angeführt von Stanley Morgan, JP Morgan und Goldman Sachs, nutzten gekaufte Medien, um gezielt Falschinformationen zu verbreiten. Sie setzten einen Preis fest, der mit der Realität nichts zu tun hatte, was sie sehr genau wussten und auch befreundeten Großanlegern kurz vor Beginn mitteilten. Durch Leerkäufe bereiteten sie sich dann darauf vor, anderen Anlegern über den Tisch zu ziehen. Leider kann man hier keine Links posten, aber trotz des Medien-Hypes blieb die Nachfrage nur gering. Mit den Leerkäufen und in dem man gegenseitig Aktienpakete hin und her schob, wurde ein Boom suggeriert, den es nie gab. Hier wurden Börsenkurse manipuliert und Insider-Handel getrieben, was selbst in den USA noch strafrechtlich zu ahnden ist. Kein Wunder also, dass gegen alle beteiligten Banken sowohl SEC, wie auch die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das war eine durchgeplante Abzocke mit viel krimineller Energie.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.06.2012 21:12 UhrHerr Kramer,
man muss aber auch sagen, dass die SEC inzwischen eher als zahnloser
Tiger erscheint.
Man muss auch sehen, dass Jon Corzine von ehemals MF Global immer noch
frei herumläuft und angeblich für Obama Wahlspenden einsammelt.
Für mich ist das ganze System inzwischen völlig korrumpiert
und der Markt ist ausgeschaltet.
Wir werden es alle büßen - in den USA wie auch hier in der
neuen EUdSSR.
Wer Facebook-Aktien gekauft hat, versteht nichts von Unternehmensbewertung und wer nichts von...
von Unternehmensbewertung versteht, sollte die Finger von Aktien lassen.
Mit einer Bewertung von ca. 100 Mrd USD hatte Facebook ein
Kurs-Gewinn-Verhältnis von 100 (Telekom lässt
grüßen), Kurs-Umsatz-Verh. von 25. Beim Geschäftsmodell
muss auch an der Nachhaltigkeit gezweifelt werden. User-Zahlen
rückläufig, zu wenige Werbeclicks, wachsende Bedeutung von
Mobilgeräten, etc. Außerdem hält eine Person mehr als 50
Prozent am Unternehmen und kann vieles alleine entscheiden. Es gibt noch
weitere Gründe aber wer bis hierhin das Unternhmen noch attraktiv
findet, dem kann ich nicht helfen.
Auf einem anderen Blatt steht natürlich die Rolle der
Konsortialbanken, bei denen eine Vielzahl von Interessenskonflikten
besteht und die deswegen - wie die Alteigentümer auch -
großes Interesse an einem besonders hohen Ausgabepreis haben. Umso
mehr sollte der potentielle Kleinanleger seinen eigenen Kopf einschalten
und nicht auf irgendwelche Verkäufer (=Bankberater) vertrauen, die
eigene Interessen haben.
Ich kann's nit mehr hören… Die "Kleinanleger" sind
genau die Zocker, die Tage vor dem Börsengang alle seit Monaten
kursierenden Warnungen hinsichtlich des astronomisch schlechten
Kurs-Gewinn-Verhältnisses und utopischer Wachstumsaussichten in den
Wind geschlagen haben mit der Idee am ersten Tag zu kaufen und mit 30%
Gewinn am dritten Tag zu verkaufen, bevor die "Trottel" das
mitkriegen. Klappt angeblich immer.
Am ersten Tag des Börsengangs kaufen, am zweiten motzen und am
dritten schon die Sammelklage in Vorbereitung… Zu Recht verzockt
- Kein Mitleid.
Natürlich sind Leute naiv, die bei Neuemissionen auf
Kurssprünge hoffen. Jedes Investment erfordert eine nüchterne
Abwägung von Risiken und Chancen, keine Hoffnung.
Hoffnung ist nichts anderes als Spekulation, und Spekulation ist naiv.
Zur Naivität kommt noch Dämlichkeit hinzu, wenn man sich
hinterher beschwert, betrogen worden zu sein. Wünschen die sich
etwa, jemand sollte ihre erhofften Spekulationsgewinne garantieren?
...so wie immer, hat er gesagt.
..sagte Gorman. „Ich bin sicher, dass wir exakt den Verfahren
gefogt sind, denen wir immer folgen.“
Gordon-Man heisst ja mit Familiennamen Gecko, aber das steht da nicht,
das muss man wissen. So wie man wissen muss, dass es bei Aktien ja nicht
um Spekulation geht, das wäre ja nicht korrekt. Es geht also um
langfristiges Investment. Letzteres erkennt man übrigens daran, das
die betreffende Aktie unter dem Kaufkurs notiert.
Und ja, es war so wie immer, wie damals während der Internetblase
und den Blasen davor. Es sind aber mittlerweile neue
"Investoren" nachgewachsen und die müssen auch noch
geschult werden.
Von Gecko, dem Investmentbanker. Davon lebt er.
Nicht einmal Zuckerberg wusste was abgehen wird. Er spielte. Verdammen
Sie niemanden, denn Sie spielten selber mit Zuckerberg. Leer schlucken.
Das war's.
TIP: Halten Sie sich einen Spiegel vors Gesicht. The Looking Glas tells
You everything. "Alice In Wonderland".
Da haben wir es mal wieder. Die beispiellose Arroganz der sogenannten Bankenelite ist kaum noch zu ertragen. Das das dumme, naive Volk immer gerne ans Messer geliefert wird ist ja nun nicht neues. Das war schon immer so und wird wohl auch so bleiben. Eine besondere Qualität erreicht diese Aussage allerdings durch ihre geradezu wiederliche Selbstverliebtheit die sich im Schutz von uns Steuerzahlern und zu Marionetten verkommenen Politikern entwickelt hat. Spätestens wenn uns empfohlen wird, Kuchen zu verzehren, weil wir uns das Brot nicht mehr leisten können, sollte diese, fernab jeder Realität existierende "Elite", in Deckung gehen.
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.06.2012 19:26 UhrSie sagen, Frau Schmidt,
"fakt ist aber, dass viele von dieser unvernunft und naivität leben"...
.
Da haben Sie zweifelsohne recht. Jedoch erlauben Sie mir die Frage: War
das nicht immer so seit die Welt existiert? Wir sind doch alle immer
noch die alten Affen und wahrscheinlich wird sich das nie ändern.
Wenn Sie ehrlich sind, können Sie das eigentlich nur mit JA
beantworten.
Wie heißt es so schön?
You are either at the table or on the menue! Leider.
da stimme ich ihnen durchaus zu, frau nachtmann
aber die menschliche realität ist nunmal eine andere...:-)
würde die menschheit wirklich von der reinen vernunft geleitet,
würde vermutlich vieles sehr anders aussehen, könnte man
vieles mit menschen nicht machen, ihnen nicht so gut wie jeden
idiotischen bären aufbinden.
fakt ist aber, dass viele von dieser unvernunft und naivität
leben...auch mein arbeitsplatz ist dem zu verdanken, allerdings am
anderen ende der fahnenstange... nicht dort, wo die erfolgreichen zocker
sitzen, sondern die systemverlierer...
und zu diesen gehören durchaus auch menschen, die nicht per se dumm
sind, akademiker, manager etc. hier paaren sich gier mit naivität,
unwissen, und klugen marketingstrategien der herausgeber gewisser
papiere.
daher weiß ich sehr gut, wie es um die menschliche realität
bestellt ist.
Das war...
...in diesem Fall aber definitiv nicht so. Gerade in den Sendungen und
Medien, die tendenziell eher vom Kleinanleger gesehen / gelesen werden,
wurde sehr deutlich vor dem Einstieg gewarnt. Ich habe noch die
Bewertung in Erinnerung, dass es sich "eher um einen Fanartikel
denn um eine seriöse Anlage handelt".
Gerade wer Facebook selbst nutzt muss erkennen, dass auch langfristig
ganz und gar kein Erfolg garantiert ist. Die Begeisterung für eine
solche Plattform lässt mit der Zeit nach und viele der beworbenen
gottweisswievielmillionen Nutzer sind Fakes (ich habe auch zwei)
Abgesehen davon: Wer an der Börse mitspielen will, ohne sich
wenigstens grundlegend zu informieren, sollte lieber Lotto oder Roulette
spielen - da gibt es weniger Manipulationsmöglichkeiten und wenn
man verliert, fängt man nicht noch an sich zu beschweren.
Die Frage war immer: Wie sieht Zuckerbergs langfristiges
Geschäftsmodell aus ? Ich sage es Ihnen: An die Börse gehen !
DER hat jetzt genug verdient !
Frau Schmidt,
wenn man nicht weiß was ein KGV oder P/E ist und wie man es
errechnet, hat man am Aktienmarkt NICHTS verloren.
Und wie im normalen Leben muss man immer misstrauischer werden, je mehr
getrommelt wird.
Wer 11% Rendite verspricht, verheimlicht Ihnen ein enormes Risiko. Sie
müssen diese tolle ,Rendite' - wenn Sie diese überhaupt am
Ende bekommen - nämlich an etwas messen, z.B. mit dem was Sie
für Geld bei der Bank durchschnittlich bekommen können und
zwar bei überschaubarem Risiko.
Was man verurteilen muss - darüber wird selten gesprochen - ist,
dass im letzten Moment wohl noch 100.000 FB Aktien zusätzlich
draufgepackt wurden.
wieviele dieser kleinanleger
haben aber schon je den begriff KGV gehört? geschweige denn, dass
sie wüssten, was das sein soll...
es ist nicht die erste und wird vermutlich auch nicht die letzte aktie
sein, die in den medien wie ein mündelsicheres sparbuch beworben
wird. auch in österreich hatten wir mit MEL (der immobilienaktie
der meindl-bank) so einen fall.
die damalige werbung habe ich noch sehr gut in erinnerung: MEL ist
sicher wie ein sparbuch und bringt sicher 11% rendite... monatelang
mehrmals täglich in die köpfe der fernsehzuschauer und
zeitungsleser getrommelt.
zusätzlich sind noch horden von der sogenannten finanzberatern
herumgelaufen und haben den menschen die dinger angedreht.
ich bin auf die Banken genau so sauer aber...
protestiere, wenn ich sowas lese:
,dass das dumme, naive Volk immer gerne ans Messer geliefert wird'...
.
Ein KGV von 100 für ein unklares Geschäftsmodell zu bezahlen
ist Irrsinn. Es heißt nämlich, dass man $ 100 für nur 1$
Gewinn (?) bezahlt!
Die Zeitungen waren auch voll mit Warnungen.
WANN wollen die Leute eigentlich mal die Verantwortung für ihre
eigenen Aktionen übernehmen?
Merke: Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlachter selbst.