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Neue Regeln Facebook verärgert seine Nutzer

 ·  Kurz vor dem Börsengang diktiert Mark Zuckerberg seinen 800 Millionen Nutzern neue Regeln. Der Monopolist kann sich alles erlauben.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (25)
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Dieter von Jettmar

Da bin ich aber froh...

... vor einigen Wochen mein Facebook-Konto aufgelöst zu haben (nicht, daß da alles vorherige darauf gelöscht wurde, bin mir dessen bewußt)... gerade zur rechten Zeit. So einen "großen Bruder" (Big Brother) brauch ich nicht...

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Olaf Tamm
Olaf Tamm (anulaifaz) - 01.02.2012 15:56 Uhr

Wenn das mal gut geht ....

In der Vergangenheit gab es schon etliche Internetfirmen die an die Börsen gegangen sind. Stichwort New Economy Ende der 90iger, Anfang 2000.
Was ist mit ihnen passiert?
Sie sind bis auf wenige Ausnahmen kläglich gescheitert. Auch die Internetfirmen die es in den letzten Jahren versucht haben sind bis auf einen ganz gringen Teil auch gescheitert. Facebook würde sich also wunderbar in den Reigen der Gescheiterten einreihen können.
Was ist wenn Facebook plötzlich nicht mehr gibt?
Ein Traueraufschrei wie bei Micheal Jackson und die Welt geht wieder zur Tagesordung über, als wäre nichte gewesen.
Facebook hat doch bis dato noch nie wirklich was auf Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gegeben außer vielleicht in den USA.
Ich bin nicht bei Facebook und werde es auch nicht sein.

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Karl S. Walter

@Art & Kuntz - 01.02.2012 13:03 Uhr: Es ist immer wieder schön ...

... wenn sich Menschen für hochbegabt halten, die alle Fratzenbuch-Privacy-Einstellungen auf Anhieb(?) fehlerfrei vorgenommen haben und deshalb auf andere Menschen hinabsehen. Indes erkennen selbst Normalbegabte spätestens an der Datengier und am unübersichtlichen und verklausulierten Privacy-Einstellungs-Getöddel nach Art des Kleingedruckten einer Gebrauchtwagengarantie-Versicherung, dass Fratzenbuch datensaugerisch seine User aufs Kreuz legen möchte. Wer dann die Finger nicht von den "sozialen" Netzwerken lässt, der will (sic!) aufs Kreuz gelegt werden. Er möge es genießen, ausgeforscht, datenmäßig verscherbelt und dreist vermarktet zu werden. Und kann sich überlegen fühlen, gehört er doch zu Hunderten Millionen Individualisten, die er indes durch einen unachtsamen Knopfdruck alle zu seinen Partygästen machen kann.

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Karl S. Walter

So forschen die "Knöpfchen und Kekse" der "sozialen Netzwerke" uns aus:

"Did you know that buttons like these [div. Icons] allow Facebook, Google, LinkedIn, and others to track your online browsing activities on every site that includes one of these buttons, even if you never click the buttons and (in some browsers) even if you have third-party cookies disabled?

(Wussten Sie, dass Buttons von Facebook, Google, LinkedIn und andere [div. Icons] erlauben, Ihre On-Line-Browsing-Tätigkeiten auf jeder Seite, die einen dieser Buttons enthält, zu verfolgen auch wenn Sie die Buttons nie klicken, und - bei einigen Browsern - selbst dann, wenn Sie Cookies von Drittanbietern abgewählt haben?)"

Das nennt man Tracking, das selbst vermeintlich seriöse Seiten manchmal zulassen, weil sie selbst davon profitieren. Da steht halt Profit über Seriosität. Abhilfe? Man gockele sharemenot - ein Anti-Tracking-Programm. "Protecting against tracking from third-party social media buttons while still allowing you to use them"

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Claire  Reichert

gewinnnnnnn

Facebook möchte nur Gewinn. ohne die Meinung von seinen Nutzer zuhören. das finde ich nicht so gut.

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Friedrich Gottwald
Friedrich Gottwald (Tada) - 01.02.2012 13:46 Uhr

Fühlen Sie sich wie zuhause, aber benehmen Sie sich nicht so!

Traurigerweise muss ich dem FDP-Zitat einmal zustimmen: Wer Facebook nicht mag, sollte es eben nicht nutzen. Oder stirbt man daran? Ich nutze FB tatsächlich zum Kontakthalten mit bestimmten Personen, weil es einfacher ist. Aber ein Mensch, der nicht fähig ist Verantwortung über sein Verhalten zu übernehmen, bekommt von mir keinerlei Verständnis!
Auf der anderen Seite muss ich aber strikt widersprechen, wenn es heißt, FB würde Daten wild verteilen, die dafür nicht vorgesehen wurden! Ich finde es schlicht naiv, wenn Nutzer ihre Daten frei ins Netz tippen. Wenn man dann noch allen Anfragen von Drittanbietern, die eigenen Daten weiterverteilen zu dürfen, zustimmt, dann nenne ich das dämlich. Aber Nutzer, die sich anschließend noch darüber beschweren, sollte man auch die Geschäftsfähigkeit absprechen und einen Betreuer zur Seite stellen. Denn solchen Leuten ist auch nicht zuzutrauen Lebensmittel einkaufen zu gehen.

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Christopher Haku

Ich kann mit Facebook nix anfangen

obwohl ich mit 28 wohl zur Hauptzielgruppe gehören sollte. In meinem Bekanntenkreis benutzt es kaum jemand. In diesem Konstrukt ist man selbst Teil einer globalen Werbemafia.
Gefällt mir nicht
Auch immer interessant:10000 "Freunde" auf Facebook und nachher kommen 3 zur Beerdigung. My deepest condolences

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Eckhard Freund
Eckhard Freund (Eckes05) - 01.02.2012 12:55 Uhr

Was man einfach wissen muss ist....

....wenn ein Service (Facebook, Google, usw) kostenlos ist, dann ist jeder Nutzer das Produkt, also jeder von uns ! So einfach ist das. Sich darüber aufregen bringt nichts - man muss schon selbst mit gesundem Menschenverstand eine Nutzenanalyse durchführen und dann entscheiden ob man mit macht, mit machen lässt oder es sein läßt.

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Dirk Ittermann

G=U-K Gewinn=Umsatz-Kosten

Dieser essentielle Grundsatz für jedes unternehmerische Handeln scheint auch dem Autor des Artikels nicht geläufig zu sein. Wie sonst kann man auf die Idee kommen, Nutzer seien hier
vergleichbar mit Kunden? Die Nutzer stellen sich hier als Produkt zur Verfügung, welches dann verkauft wird an die Werbetreibenden. Facebook geriert seinen Umsatz durch Rechnungsstellung an seine Kunden die Werbung schalten! Die Nutzer zahlen nichts, sie machen sich zum Produkt indem sie Zeit auf Facebook verbringen, so einfach ist das.

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Helga Zießler

Ich halte facebook nicht für Teufelszeug -

und man braucht da ja auch nicht mehr Informationen preiszugeben, als man selber will. Trotzdem wollte ich da nicht "mitspielen" - bis vor einiger Zeit. Da habe ich mich aus einem bestimmten Grund dort angemeldet. Mehr als genervt war ich dann allerdings, als ich auf einmal Mails oder Anrufe von Verwandten, Freunden, Bekannten bekam, die erstaunt fragten, warum ich sie als facebook-"Freunde" haben wollte. Es stellte sich heraus, dass facebook meine Email-Kontaktadressen benutzt und diese Leute angemailt hatte in einer Form, die aussah, als hätte ich selbst das geschrieben. Ich war mir nicht bewusst, facebook dazu autorisiert zu haben. Aber die Registrations-Modalitäten sind offenbar so raffiniert, dass man das gar nicht merkt. Verärgert habe ich sofort gekündigt (ich musste aber erst googeln, um eine Möglichkeit dafür zu finden). Und nun muss ich mich bei allen entschuldigen, die auf diese plumpe Tour von facebook als Mitglieder "geworben" werden sollten. Nie wieder facebook!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2012 19:39 Uhr
Helga Zießler

Das habe ich ja bereits zugegeben -

es war sicher mein Fehler. Ich bin aber nicht total blöd. Deshalb wundert es mich, dass ich facebook diesen Zugang zu meinem E-mail-Account gegeben haben soll, ohne es zu merken. Für mich hieße das nur, die haben das so geschickt versteckt, um an mehr potentielle Nutzer heranzukommen.
Wenn in diesen Mails von facebook Viren und Trojaner versteckt sind, wäre das für mich umso peinlicher für meine wirklichen Freunde, die nun womöglich Probleme mit ihrem PC kriegen. Wäre also sehr nett, wenn facebook gerade deshalb besonders sorgfältig mit der Freigabe von E-mail-Adressen umginge und die User vor solchen Gefahren eindringlich warnen würde.

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Julian Aymans
J.A.H. A (JulianAy) - 01.02.2012 16:58 Uhr

auch hier:

... nicht Facebooks Fehler.

Sie werden in einem der Schritte Facebook Zugang zu dem angegeben E-Mail Account gegeben haben.
Ich habe das stets verneint und von mir haben Freunde daher auch nie diese Einladungen bekommen.

Des weiteren sollten sie nicht vergessen, dass recht viele Trojaner und Viren unterwegs sind, die sich eben in diesen Mails verstecken, wo angeblich ein Freund einem zu Facebook einlaed.

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Björn Gambal
Björn Gambal (d0nald) - 01.02.2012 12:04 Uhr

Was man so alles berechnen kann...

Glückwunsch Herr Endert und vielen Dank für diese Erkenntnis. 7.50€ pro Nutzer x Anzahl der Nutzer = 1 Mill. volkswirtschaftlicher Schaden.
Ich vermag nicht zu sagen wie lange sie für diese Erkenntnis gerechnet haben und wie hoch ihr Stundenlohn ist. Aber sie können nach der Formel: Zeit für die Berechnung x Stundenlohn Julius Endert ebenfalls berechnen wieviel dies wohl "wert" war. Dieses Geld ist übrigens ebenfalls ohne jeden volkswirtschaftlichen Nutzen verloren.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 01.02.2012 11:59 Uhr

Angefüttert und jetzt verkauft

Was Daten von Nutzern wert sind. Das Herr Zuckerberg dabei sich nicht immer an die Persönlichkeitsrechte hält wird durch Timeline jetzt jedem offensichtlich. Natürlich gibt es unterschiedliche Definitionen davon was Recht ist abhängig vom Land in dem Man lebt. Aber z.B. als Facebook die Funktion eingeführt hat automatisch alle Gesichter auf Photos Namen zuzuordnen, auch wenn sie nichtnutzer sind, überschreitet nach meinem Geschmack meine Persönlichkeitsrechte als Nichtnutzer.
.
Als Gegenmassnahmen bleiben mir nur mich anzumelden und die Funktion auszuschalten. Oder ich müsste eine Klage gegen Verwertung meiner Daten anstreben auf schätzungsweise 25 Mrd. Dollar?
.
Das es unverhältnismässig ist stört andere auch nicht unverhältnissmässig zu sein.
.
Ich denke ich lasse das und bleibe dabei möglichst wenig kontakt zu dieser Seite zu haben, solange die Nutzerbdingungen und das Verhalten mir derart gegen meine Überzeugungen laufen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2012 19:36 Uhr
Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 01.02.2012 19:36 Uhr

Ja es gibt eine Menge an Möglichkeiten einer lückenlosen Überwachung

Deshalb muss man es ja nicht gutheissen. Handy und Internet sind für mich zu wichtig Facebook ist es nicht. Meine persönliche Meinung.

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Julian Aymans
J.A.H. A (JulianAy) - 01.02.2012 16:54 Uhr

Empfehlung

Ich wuerde ihnen empfehlen auch das Internet, und ihr Handy zu verschrotten.

Sie koennen sich ja mal ueber die allgemeinen Trackingsmoeglichkeiten beschaeftigen die damit moeglich sind.

Niemand wird gezwungen FB zu nutzen.

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Art Bleiglass

Was fuer ein Quatsch hier verzapft wird...

Facebook will mit Timeline nicht mehr ueber seine Nutzer wissen, sonder es zeigt das, was Facebook schon lange weis, einfach besser und sortierter an. Endlich koennen Nuzter besser verstehen was da alles festgehalten wurde, welchen Mist man selbst vor Jahren verzapft hat. Vor Timeline konnte dies nur muehevoll ausgegraben werden, ABER ES WAR IMMER SCHON DA. Jetzt ist es viel transparenter organisiert, jeder Datenschuetzer sollte sich eigentlich freuen. Und das dumme Argument dass man Stunden braucht um Timeline anzupassen: Bloedsinn, denn alles ist ja schon da, nicht wegen Timeline, sondern wegen der historischen Schusseligkeit vieler User. Hier Mal seine Inhalte zu entmisten hat wenig mit Timeline zu tun, Timeline hilft dabei nur.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2012 13:03 Uhr
Herbert Kuntz
Herbert Kuntz (HKuntz) - 01.02.2012 13:03 Uhr

Sie haben es erkannt...

... die meisten schimpfen leider aufgrund ihrer eigenen Unfähigkeit auf FB.

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Closed via SSO

Facebook

Fazit: 1. George Orwell - 1984 kommt spät, aber kommt gewaltig......
2. "Facebook will immer mehr Geld verdienen" - whow
3. "Auch Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner schimpfte über die Umstellung"
nochmal whow !!
4. Absoluter Schutz bietet nur die "Nichtnutzung" - letztes whow !!
5. Jede Kultur wird einmal untergehen !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2012 12:30 Uhr
Helga Zießler

Es ist dummes Zeug

facebook zu verteufeln. Die bieten ihre Dienste kostenfrei an, da ist es klar, dass dafür Werbung geschaltet wird. Was ist daran auszusetzen, dass die Geld verdienen wollen? Sie etwa nicht, Dany Franky? Mit Orwell hat das garnichts zu tun, facebook ist ja kein Staatsunternehmen. Verfassungsschutz u.ä. sind viel schlimmer, weil wir nicht wissen, was die tun.
Wenn man Probleme damit hat, muss man sich eben nicht dort registrieren. Will man sich aber anmelden, dann muss man eben sehr genau darauf achten, was man dort preisgeben will. Wer dazu zu dämlich ist, sollte es halt lassen. So wie ich (siehe meinen Beitrag von 12:18 Uhr).

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Sebastian Gruber

Die Lösung.

Die Lösung ist doch ganz einfach: Man nehme Firefox und installiere Adblock plus. Es erscheint wirklich keine Werbung mehr, auf die man dann natürlich auch nicht klicken kann. Und ohne Klicks keine Einnahmen für Facebook oder die Werbekunden. So wird sich das Problem nach einigen Jahren von selbst lösen. Und nebenbei wird das Internet wieder so wie es früher war: ohne blinkende Werbung und Popups die von den eigentlichen Inhalt ablenken.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2012 18:18 Uhr
Sebastian Gruber

You are welcome!

Und bitte verbreiten Sie dieses Wissen. Das Internet gehört schließlich seinen Nutzern.

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Mark W.
Mark W. (mawa01) - 01.02.2012 16:52 Uhr

Oh mein Gott...

... ist das ein tolles Addon. Ein ganz neues Internetgefühl. Danke danke danke für den Tip!!!!

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Christopher Haku

Pure Zustimmung

Der Firefox Addblocker ermöglicht ein ganz neues Internetgefühl. Wenn man mal auf bild.de mit Addblocker geht sieht mal erst wie wenig dort eigentlich an "sinnvollem" steht.

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Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 01.02.2012 12:05 Uhr

Noch dazu

Noscript / Ghostery.

Diese Plugins gibt auch noch fuer andere Browser.

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01.02.2012, 06:20 Uhr

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