Home
http://www.faz.net/-gqo-7kn2b
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
easyfolio

Mobile Nutzung Whatsapp kommt Facebook immer näher

Die Bedeutung der SMS schrumpft, mobile Nachrichtendienste werden immer beliebter. Facebook ist der Marktführer - doch Whatsapp rückt immer näher. Nun hat der Dienst die Marke von 400 Millionen Nutzern geknackt.

© dapd Vergrößern Noch liegt Facebook vorne, aber Whatsapp rückt näher an den Marktführer auf Smartphones heran

Rund 1,2 Milliarden Menschen loggen sich monatlich bei Facebook ein. 874 Millionen davon nutzen ihr Smartphone, um Kontakt mit anderen zu halten. Die Konkurrenten lagen bislang weit entfernt vom Marktführer. Doch Konkurrent Whatsapp, der 2009 gegründet wurde, kommt Facebook inzwischen immer näher. Im Blog „All Things D“ gibt das Start-up die Zahl der aktiven Nutzer mit 400 Millionen an. Aktiv bedeutet, dass ein Nutzer den Dienst mindestens einmal im Monat aufgerufen hat.

Damit hat Whatsapp innerhalb von vier Monaten rund 100 Millionen Nutzer hinzugewonnen. Firmenchef Jan Koum bezeichnet die neuen Zahlen als „Meilenstein, den keine anderer mobiler Messaging-Dienst erreicht hat“. Whatsapp-Nutzer verschicken inzwischen nach Angaben des Unternehmens rund 17 Milliarden Nachrichten am Tag, auch Bilder (500 Millionen am Tag) und Videos können gesendet werden. Die Bedeutung der SMS oder auch der MMS schrumpft damit, zumal Whatsapp nicht der einzige Dienst ist, der wächst.

Während bei Facebook die Werbung Geld einspielen soll, verlangt Whatsapp nach einer kostenlose Probephase einen Euro pro Jahr von seinen Nutzern. Kritik gibt es bei beiden Anbietern bezüglich des Datenschutzes. Das scheint viele aber nicht davon abzuhalten, ihre persönlichen Mitteilungen über die Smartphone-Dienste von Facebook und nun auch immer mehr von Whatsapp zu verschicken.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Neuer Nachrichtendienst Snapchat Milliarden für den Moment

Mit Snapchat kann man Bilder verschicken, die sich nach Sekunden selbst löschen. Investoren reißen sich um die hippe App - woran auch der jüngste Fall von millionenfachem Datenklau bei Nutzern wenig ändern dürfte. Wird der Dienst die nächste ganz große Erfolgsgeschichte im Netz? Mehr Von Inge Kloepfer

11.10.2014, 20:35 Uhr | Wirtschaft
Messaging-Services - die Zukunft sozialer Netze?

Mit mehr als 500 Millionen Nutzern ist WhatsApp der derzeit der erfolgreichste Messenger-Dienst. Smartphone-User verschicken über solche Apps Texte, Bilder, Videos und Sprachnachrichten. Gerade junge Leute verzichten dadurch vermehrt aufs SMS-Schreiben oder die Kommunikation über Facebook. Mehr

02.09.2014, 10:19 Uhr | Wirtschaft
Privatsphäre Whisper - das gläserne Geheimnis

Die App Whisper rühmte sich damit, seinen Nutzern Anonymität zu bieten. Jetzt stellte sich heraus, dass die Bekenntnis-App so ziemlich alles speichert, was ausgewertet werden kann. Mehr Von Felix-Emeric Tota

17.10.2014, 18:13 Uhr | Feuilleton
Kritiker bezeichnen heimliches Facebook-Experiment als unethisch"

Eine psychologische Studie wurde 2012 von Facebook ohne Wissen der Nutzer durchgeführt. Rein rechtlich darf das Unternehmen die Einträge der Nutzer zu Forschungszwecken verwenden. Mehr

01.07.2014, 15:18 Uhr | Wirtschaft
Geldgezwitscher In Frankreich kann man bald Geld twittern

Die sozialen Netzwerke stoßen immer weiter in das E-Payment vor. Jetzt richtet Twitter in Frankreich einen Überweisungsdienst ein. Mehr

13.10.2014, 12:06 Uhr | Finanzen
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 20.12.2013, 13:08 Uhr


Facebooks Aktienkurs
Name Kurs Änderung
  Facebook --  --
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden