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Mark Zuckerberg Facebook will auf Android-Smartphones in den Vordergrund

 ·  Neuigkeiten aus dem Freundeskreis und direkte Zugänge zu Facebook-Funktionen: Das soziale Netzwerk Facebook will dominierender sein im führenden Smartphone-Betriebssystem Android.

Artikel Bilder (1) Video (1) Lesermeinungen (9)
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Christiane Wolf

Das Gesichtsbuch als Schadsoftware

Wer das Gesichtsbuch während der Arbeit am Rechner nutzt übermittelt gleich alle seine Arbeiten an die Datenkrake. Tracker sind in der Lage, von einem Tab aus zu schauen, was in den anderen Tabs so gemacht wird. Das nennt sich Cross-scripting.
Deshalb immer den

Scriptblocker
Ghostery
Adblock +

benutzen

Das man jetzt Google´s Android infiltrieren will ist der Hammer.
Ich habe mein Andoid-Handy

gerooted und mittels dem App sim2SD das Gesichtsbuch entfernt.

Wenn demnächst Dasgesichtsbuch nur noch mitverkauft wird, gibt es dann aber wider eine Lösung. Mitte -Ende diesen Jahres soll ein Ubuntu-Handy auf den Markt kommen.
Dann heißt es AD-Google :).

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Guido Wirtz

"Stell Dir vor, jeder postet und keiner liest's mehr."

Zuckerberg scheint vor vielen Problemen zu stehen:

- Die momentan erschließbaren Märke für weiteren exponentiellen Mitgliederzuwachs sind weitgehend ausgeschöpft.
- Der Ertragswert pro Mitglied ist verschwindend.
- Die wirtschaftliche Verwertbarkeit von FACEBOOK auf mobilen Geräten ist noch unterirdischer.

Der Ausweg:

- noch massivere Präsenz bei den Usern.
- noch lückenloseres Data Mining bei den Usern, um bessere Informationen besser verkaufen zu können.
- Noch mehr Werbung - äh - gesponsorte Posts

Das Werkzeug für alle drei Wege ist die prominente Besetzung auf ANDROID-Smartphones.
Es löst aber nicht FACEBOOKs fundamentales Problem:

Der Hype ist durch! Wir merken: es ist nicht wirklich interessant, dass unser Freund No. 523 gerade bei Starbucks in Wanne-Eickel war. Wir merken, dass FB Infos filtert. Und der steigende Werbedruck geht uns dort genauso auf den Zuck wie anderswo auch.

Gefällt uns nicht mehr. Nein schlimmer, ist uns inzwischen egal.

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Klaus Letis

Was die alles wissen wollen. Jetzt auch noch, wo die Leute sich gerade befinden

Facebook?
Gibt es die überhaupt noch?

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George Rauscher

Mensch im Vordergrund

Selten so gelacht. Android hat viele Vorteile, aber beim Lesen dieses Artikels bin ich fast froh über Apples geschlossenes System und mein iPhone.
Doch zweifellos wird es Leute geben, die sich für ein Telefon inklusive Standleitung zum Facebook Server entscheiden. Denjenigen wünsche ich viel Spaß beim Austausch von Belanglosigkeiten und beim sich ausspionieren lassen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 10:35 Uhr
George Rauscher

Ich sage ja nicht

daß ich FB auf dem iPhone überhaupt nutze. In IOS 6 kann man es aktivieren, oder nicht. Zudem bietet mir die Privacy Funktion immerhin die Kontrolle darüber, welche Apps auf welche Daten zugreifen dürfen. Das alleine wollte ich mit meinem Mommentar sagen. Sicher, auch Apple nutzt Userdaten, dessen bin ich mir bewußt, aber immerhin würde Apple es nicht erlauben daß mein Smartphone zum Facebook-Tamagotchi wird.

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Alexander Paulus

Sie glauben doch nicht im Ernst,

dass Facebook auf dem iPhone (vor allem seit iOS 6) besser Ihre Daten schützt bzw. Ihre Privatsphäre respektiert? Da reicht schon ein Blick auf die entsprechende Apple-Seite, unter .../de/ios/whats-new/

Ich möchte es mal so sagen: wer ein Smartphone, gleich welcher Bauart, verwendet und *irgendeine* Facebook-App verwendet, der ist selbst schuld. Unter Android ist z.B. sehr einfach einzusehen, dass ein nicht abschaltbarer bzw. nach Force Kill neu startender Hintergrundprozess läuft; auf dem iPhone dürfte das genauso sein. Was der wohl noch so tut, außer den Akku leerzusaugen...?

Also sollte man die App im Zweifel einfach vom Telefon schmeißen. Wenn man denn unbedingt muss, ist es besser, einfacher und sicherer, die mobile Website zu verwenden, denn nichts anderes bildet die App auf dem Smartphone ab.

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Björn-Lars Kuhn

Auf der Suche nach neuen Daten

Betrachtet man den Launcher als App, so sind die Funktionen vermutlich nicht bahnbrechend neu. Allerdings empfiehlt es sich bei solchen Neuerungen immer zu Fragen: Qui bono?

Facebook rückt sich damit um so mehr in den Mittelpunkt des Users und der Launcher wird vermutlich nahezu alle Rechte auf dem Gerät haben. Also kann Zuckerberg, der ja bekanntlich seine Kunden nicht wirklich schätzt, noch mehr Daten über diese einsammeln, verkaufen und verwerten.
Man muss dann schon ziemlich abgehärtet sein, solch eine Anwendung auf seinem Handy zu installieren und mit Sicherheit werden ab einem bestimmten Verbreitungsgrad weitere "nützliche" Funktionen hinzukommen, die auf das Datensammeln spezialisiert sind.

Gerade junge Leute sagen oft: "Ist mir egal, ich habe ja nichts zu verheimlichen".
Entwickelt sich dieser Trend allerdings bei den Global Playern Facebook, Google, Apple und Co. weiter, so wird es irgendwann die Meldung geben:
"Du hattest Sex mit deinem Freund, 12 Leuten gefällt das"

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.04.2013 12:59 Uhr
Johann Tasio
Johann Tasio (jokato) - 05.04.2013 12:59 Uhr

Wenn schon Latein ...

... dann richtig:
.
Es heisst nicht "Qui bono" sondern "Cui bono".
.
Cui ist Dativ, "WEM zum Nutzen?" also. "WER zum Nutzen" ergibt keinen Sinn und ist grammatikalisch sowohl im Deutschen als auch im Lateinischen falsch.

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 04.04.2013 22:35 Uhr

Windows 8 abgeschrieben!

Facebook, ein enger Verbündeter von Microsoft hat offensichtlich Windows 8 bzw. Windows Phone komplett abgeschrieben. Kann ich verstehen, aber das die Niederlage von Microsoft jetzt schon so deutlich ist, hätte ich nicht gedacht.

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04.04.2013, 19:30 Uhr

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