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Kursrutsch Facebook-Aktie notiert erstmals unter 30 Dollar

 ·  So ehrfürchtig der Börsengang erwartet wurde, so tief ist die Enttäuschung: Die Facebook-Aktie ist erstmals unter 30 Dollar gefallen. Seit dem Börsenstart hat das soziale Netzwerk fast ein Viertel seines Wertes verloren. 

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

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Olaf Tamm
Olaf Tamm (anulaifaz) - 30.05.2012 17:18 Uhr

Imageschaden für die Aktie

Es würde mich nicht weiter wundern, wenn die Aktie weiter unter Druck gerät und noch weiter talwärts rauscht. Bei diesem Börengang haben nur die Big Boys/Girls von facebook gewonnen sonst keiner. Der kleine Anleger wurde doch völlig über den Tisch gezogen.
Die Schwachstruller der IPO Banken haben es in den ersten Tagen ja nicht einmal auf die Reihe bekommen mit Stützungskäufen die Aktie auf Ausgabewert zu halten. Ein Armutszeugnis in meinen Augen.
Aber das schlimmste von allen ist m.E. nicht der versaute Börengang, sondern der Imageschaden den das Wertpapier Aktie genommen hat.
Die Unternehmen, die ihre Hausaufgaben gemacht haben und demnächst an die Börse gehen wollen um Geld einzusammeln, was sie wieder in die reale Wirtschaft investieren wollen, (Anschaffung neuer Maschinen z.B.) sind nämlich die, wo der Anleger dann keine Aktien mehr haben will, weil er sich durch die Sauerrei wie es bei facebook gelaufen ist, verar... vorkommt.
Das ist der Punkt der mich am meisten ärgert.

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Thomas Brentana

Warum nur

wird überall von einer Blase und einer Überbewertung gesprochen ? Der Börsengang von Facebook hat genau das erbracht, was er erreichen sollte. Die Erstinvestoren sind mit satten Gewinnen aus dem Geschäft, die Konsortialbanken haben das Maximum am Markt abgeschöpft und die Grossinvestoren haben am ersten Handelstag ihre (günstigen) Pakete an all die Leute verkauft, die unbedingt mitmachen wollten bei diesem Hype und zu jedem Kurz gezeichnet haben.
Alles in allem sind die üblichen Verdächtigen fein raus und minus machen nur die die noch nie etwas am Markt zu suchen hatten. Allein schon die Farce, 100 Milliarden einzusacken ohne auch nur die Kontrolle über das Unternehmen abgeben zu müssen, hätte jedem die Augen öffnen müssen.

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 30.05.2012 08:19 Uhr

Macht, Sex und Drogen

Geraint Anderson hat vor vier Jahren die Machenschaften der Banken als "City boy" trefflich beschrieben, da er sie aus eigener Tätigkeit kannte. Konnte man nach dessen Auslassungen etwas anderes erwarten? Als normaler Bürger steht man fassungslos da, kann es nicht verhindern und weiss es auch nicht einzuschätzen. Am besten, man hält sich von alledem fern und hofft darauf, dass man nicht von den Ausläufern dieser Tornados doch irgendwie noch erwischt wird.

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Gerhart Hase

Wie sehr sich die Werte doch verschoben haben

Die Gier zum schnellen Geld
scheint den Geist für's Reale auszuschalten.

Recht so.
Absolut kein Mitleid.

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Karl S. Walter

Tedsche

An der Küste heißen Menschen, die mit Zukunfts-Chancen spekulieren »Tedsche mit de Utsichten«. Tedsche zeigt Bilder von Heringen, die er noch nicht gefangen hat mit einem Netz, das er noch nicht geknüpft hat, von einem Boot aus, das er noch nicht gebaut hat. Aber morgen finge er damit an. Und in 20 Jahren gehöre ihm eine Fabrikschiffflotte. An der könne man bereits heute Anteile erwerben. Zuckerberg hat m.E. ein ähnliches Geschäftsmodell. An dem konnte man bereits kürzlich Anteile erwerben ...

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Ulrich Wahr

Nur 1/10 wert

Facebook ist nur ein zehntel des Ausgabepreise wert. Facebook ist eine einfache Anwendung zum Kommunizieren und sonst nichts, das ganze drum herum mit der Werbung und Nutzerverhalten ist doch Micky-Mauskram.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 08:22 Uhr
Georg Pauwen
Georg Pauwen (gpauwen) - 31.05.2012 08:22 Uhr

Stimmt !

Da haben Sie (leider) genau Recht...

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 29.05.2012 22:23 Uhr

Seit dem Börsenstart hat das soziale Netzwerk fast ein Viertel seines Wertes verloren.

Facebook war doch niemals die 38 US$ pro Aktie wert. 3-4 US$ pro Aktie wäre ein realistischer Wert gewesen, also hat die Aktie nicht an Wert verloren, sondern die Zocker sind klassisch über den Tisch gezogen worden.

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Richard Lancelot
Richard Lancelot (LarsSW) - 29.05.2012 21:16 Uhr

Facebook ist eine Blase

Klar ist, dass Facebook für Unternehmen ein interessantes und bei richtiger Nutzung ein wertvolles Marketinginstrument ist.

Aber wie kann man sich derart in den Börsengang eines Unternehmens hineinsteigern? Messen wir Facebook doch anhand von Tatsachen, nicht anhand von Spekulationen. Und Tatsache ist...
- 2010 ein Umsatz von einigen Hundert Millionen US-Dollar
- 2011 ein Umsatz 3,7 Mrd. US-Dollar
- das wars.

Das ist zwar beeindruckend, aber wie kommt man bitte dann auf einen Börsenwert von über 100 Mrd. US-Dollar? Ganz einfach: Hype, Hype und nochmal Hype. Die Amerikaner sind anfällig für Hypes: Ganz anders als wir deutschen ist es dort sehr einfach, die Menschen (in diesem Fall Anleger) für etwas Neues zu begeistern. Das ist Fluch und Segen zugleich - beeindruckende Startups z. B. sind bei uns viel schwieriger zu realisieren als dort.

Aber in diesem Fall reiht sich Facebook als Blase in die Geschichtsbücher ein. Und der Song "Hyper Hyper" bekommt eine ganz neue Bedeutung...

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Dieter Sporn

Facebook-Aktie notiert erstmals unter 30 Dollar

Bravo!
Wann wird denn endlich auch der Letzte begreifen, dass die Formel simpel ist:
Kein Produkt + heiße Luft = kein Wert
Für angelsächsische Mathematik vielleicht zu hoch?

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Sabine Mersmann

Es war doch klar ...

ein KGV von 100! So stands überall zu lesen - doch wer griff denn da zu? Ein KGV von 30 bei Wachstumsunternehmen mit dauerhaft zweistelligen Umsatzzuwächsen - vielleicht okay; ein KGV von 20 bei bei absoluten Top-unternehmen - vielleicht okay; aber ein KGV von 100...?!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.05.2012 23:17 Uhr
Peter Zentner

Frau Mersmann

Doch Sie sehen das KGV beim IPO noch zu glimpflich; es betrug 129 bei einem Jahresgewinn von 0,7% der hochgejubelten IPO-Marktkapitalisierung (Quelle: Bloomberg).

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 29.05.2012 19:20 Uhr

Nicht unglücklich.

Diese Pleite war so offensichtlich angesagt, dass auch ich kein Geld auf der Straße liegen lassen
wollte, short kaufte und weiterhin short kaufen werde, weil es da noch viel Spielraum nach unten geben wird. Wie am 1. Börsen-Tag von mir angesagt, gab es nie eine bessere Möglichkeit, so einfach und sicher Geld zu verdienen.

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