02.02.2012 · Das soziale Netzwerk weist einen Milliardengewinn aus, aber das Umsatzwachstum lässt nach. Gründer und Vorstandschef Mark Zuckerberg wird durch den angestrebten Börsengang zum Multimilliardär, und sagt trotzdem: Geld verdienen ist bei Facebook nicht die Hauptsache.
Von Roland Lindner, New YorkRichtlinien für Lesermeinungen
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nicht die Hauptsache... Lach.
Übrigens, weil ja viele Netznutzer immer denken, solche Dienste wie
Fb und Google sind kostenlos: sind sie nicht. Denn die Werbeeinahmen
verteuern natürlich die Produkte, für die geworben wird. Nimmt
man hinzu, welche fragwürdigen Datenverwendungsweisen man bei
solche Firmen antrifft, sollte der Nutzer sich zumindest absichern -
etwa, indem er mit Browserplugins wie zB. Adblockplus, Ghostery,
Noscript usw. verwendet. (Die kann man auf weniger bedenklichen Seiten,
wie bei FAZ, auch seitenspezifisch deaktivieren...)
Der erhoffte Emissionswert ist völlig absurd.
Facebok hat letztes Jahr eine Milliarde Gewinn gemacht? Und erwartet 100 Milliarden vom Börsengang? Wie soll sich so ein Investment lohnen? Haben die Anleger aus dem Platzen der Dotcom-Blase vor über 10 Jahren nichts gelernt? Klar, einige Zeit kann man mit dem Weiterverkauf der Aktie an noch größere Träumer vielleicht noch ganz prima verdienen, aber für ein langfristiges Engagement ist so ein Papier nicht geeignet. Vielleicht sind solche heillosen Überbewertungen ganz gut, weil damit auf unschädliche Weise ein wenig des viel zuviel vorhandenen Spielgelds vernichtet wird - solange niemand auf die irre Idee kommt, FB-Aktien auf Kredit zu kaufen.
| Name | Wert | Änderung | |
|---|---|---|---|
| Facebook Inc. | -- | -- | |