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Computer / Halbleiter Zeitung: Klagen gegen Dell

02.02.2007 ·  Dem Computerkonzern Dell droht einem Medienbericht zufolge eine Klage von Investoren. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Milliardenzahlungen vom Halbleiterproduzenten Intel empfangen zu haben, um ausschließlich deren Chips in Dell-Computern zu verwenden.

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Dem PC-Hersteller Dell droht einem Zeitungsbericht zufolge Ärger wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten im Zahlungsverkehr mit seinem langjährigen Chip-Lieferanten Intel. Wie das „Wall Street Journal“ am Freitag auf seiner Internetseite berichtete, reichten Dell-Investoren bei einem Bezirksgericht in Texas eine Sammelklage gegen den amerikanischen Konzern ein.

Sie werfen dem Unternehmen vor, von Intel „heimlich und wahrscheinlich illegal“ bis zu eine Milliarde Dollar pro Jahr erhalten zu haben. Mit den Zahlungen sollte demnach sichergestellt werden, dass Dell keine anderen Chips verwendet. Die lange geltenden exklusiven Lieferbeziehungen mit Intel waren vor etwa einem Jahr beendet worden, nachdem Dell auch Mikroprozessoren des Intel-Konkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) verwendet hatte.

Keine Stellungnahme von Dell

Von dem Anwaltsbüro, das dem Bericht zufolge die Klage am Mittwoch eingereicht hatte, gab es zunächst keine Stellungnahme. Ein Dell-Sprecher sagte, er äußere sich nicht zu laufenden Verfahren. Die Sammelklage habe das Unternehmen zudem nicht gesehen.

Erst am Mittwoch hatte Firmengründer Michael Dell den Chefposten bei der PC-Schmiede wieder übernommen. Von ihm erhoffen sich die Investoren, dass er das Ruder herumreißen und gegen den jüngsten Verlust von Marktanteilen ansteuern kann.

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Von Holger Steltzner

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28.05.2012 17:45 Uhr
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