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Computer Apple verkauft mehr iPods als Computer

16.04.2004 ·  Der digitale Musikspieler iPod hat das Geschäft des Computerkonzerns Apple im abgelaufenen Quartal beflügelt. Apple hat erstmals in einem Quartal mehr iPods als Computer verkauft.

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Der digitale Musikspieler iPod hat das Geschäft des Computerkonzerns Apple im abgelaufenen Quartal beflügelt. Apple hat erstmals in einem Quartal mehr iPods als Computer verkauft. Die Zahl der abgesetzten iPods lag im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2003/2004 (27. September) bei 807 000 nach 80 000 im Vorjahr und 733000 im Weihnachtsquartal. Dagegen nimmt sich das Wachstum bei Computern bescheiden aus. Hier stieg der Absatz um 5 Prozent auf 749 000 Einheiten; das ist ein im Vergleich zum gesamten Computermarkt unterdurchschnittliches Wachstum. Gemessen am Umsatz, ist die Bedeutung der iPods allerdings noch geringer: Die Geräte trugen 14 Prozent zum Gesamtumsatz von 1,9 Milliarden Dollar bei, Computer liegen bei 61 Prozent, der Rest entfällt auf Software und andere Geräte. Der Gesamtumsatz lag um 29 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn stieg von 14 auf 46 Millionen Dollar. Die Zahlen lagen über den Erwartungen, und die Aktie legte am Donnerstag im Handelsverlauf deutlich zu. Apple kommt im Moment mit der Lieferung der neuen iPod-Kleinversion Mini nicht nach. Aus diesem Grund wurde unlängst die Markteinführung in Europa von April auf Juli verschoben. Apple erwartet nach eigenen Angaben, erst im vierten Quartal des Geschäftsjahres die Nachfrage voll decken zu können. Keine Angaben machte das Unternehmen zur Entwicklung des Online-Musikvertriebs iTunes. Chief Executive Officer Steve Jobs hatte unlängst gesagt, das Ziel, bis zum einjährigen Jubiläum des Geschäfts Ende April hundert Millionen Stücke zu verkaufen, nicht zu erreichen. (lid.)

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.04.2004, Nr. 89 / Seite 16
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Von Holger Steltzner

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