Der Preisrückgang bei Personalcomputern (PCs) hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im vergangenen Jahr etwas verlangsamt.
Anläßlich der am Donnerstag beginnenden Computermesse Cebit in Hannover teilte das Amt am Dienstag mit, im Schnitt seien die Verbraucherpreise für PCs zum Vorjahr um 16,7 Prozent gefallen. In den Jahren 2000 bis 2004 waren die PC-Preise durchschnittlich jährlich noch um 25 Prozent gefallen.
Einfuhrpreise für Notebooks fallen um knapp 9 Prozent
„Man bekommt heute für gleiches Geld eine höhere Qualität“, sagte ein Statistiker. „Das liegt am technischen Fortschritt.“ Die Preisstatistik berücksichtige solche Veränderungen in der Qualität. Die starken Preisnachlässe ließen sich zum großen Teil auf den hohen technischen Fortschritt bei diesen Produkten zurückführen.
Auch bei den Einfuhren von Computern kam es im vergangenen Jahr zu kräftigen Preisrückgängen. So fielen die Einfuhrpreise für Notebooks um 8,8 Prozent und für PCs um 11,6 Prozent.
Export von Kommunikationstechnologie steigt
Kräftig zugelegt hat im vergangenen Jahr der Export von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) aus Deutschland. 2004 seien IKT-Produkte im Wert von 76,2 Milliarden Euro exportiert worden, teilte das Statistische Bundesamt mit. Das waren 11,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Am deutschen Gesamtexport hatten die IKT-Produkte wie Computer, elektronische Bauteile oder Videogeräte einen Anteil von 10,4 Prozent. Auch die deutschen Importe von IKT-Produkten nahmen im vergangenen Jahr mit einem Plus von 5,6 Prozent auf 75,8 Milliarden Euro zu.
