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Veröffentlicht: 02.08.2017, 07:21 Uhr

Kommentar Der Bitcoin wird nie echtes Zahlungsmittel

Berechenbarkeit ist ein wichtiges Gut für eine Währung: Für die Wirtschaft und für die Menschen, die mit ihr zahlen. Der Bitcoin kann das nicht bieten.

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Es kommt also zu einer Spaltung des Bitcoins. Zwar zu einer mutmaßlich erfolglosen, so dass die Kursverluste nicht dramatisch ausfallen werden. Aber die Unsicherheit vieler Nutzer war vor der Entscheidung groß, und das schadet dem Bitcoin längerfristig.

Franz Nestler Folgen:

Denn die Gemeinschaft der Digitalwährung ist nicht zum Konsens fähig. Damit hat sich eine kleine Gruppe Internetfreaks durchgesetzt; es geht nur um ganz wenige Nutzer. Diese haben vielleicht die technisch bessere Lösung gefunden. Aber darum geht es nicht.

In der Wirtschaft geht es um Menschen, da geht es auch um Vertrauen – Wirtschaft ist viel mehr als Mathematik und Zahlenfolgen. Wenn über Stunden nicht mit der Währung gehandelt werden sollte, verunsichert das den Otto Normalverbraucher.

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Man stelle sich vor, man könnte über Stunden nicht mit dem Euro zahlen oder handeln. Es würde Chaos in unserer Wirtschaft ausbrechen.

Berechenbarkeit ist ein wichtiges Gut für eine Währung: Für die Wirtschaft und für die Menschen, die mit ihr zahlen. Genau deswegen wird der Bitcoin niemals ein echtes Zahlungsmittel werden. Denn niemand kann für die Zukunft versprechen, dass nicht wieder eine Aufspaltung kommt.

© DW, Deutsche Welle Bitcoin, Ethereum und Co.: Was ist eine Kryptowährung?
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