Drillisch-Chef Paschalis Choulidis hat einen Zeitungsbericht zurückgewiesen, wonach das gemeinsame Übernahmeangebot von Drillisch und United Internet für Freenet vom Tisch sei.
„Bei uns hat sich nichts geändert. Wir halten uns eine Übernahme weiter offen“, sagte Choulidis am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.
Bericht über mangelnde Finanzkraft
Die „Financial Times Deutschland“ hatte berichtet, die beiden Telekommunikationsanbieter hätten ihr Übernahmeangebot für den Konkurrenten Freenet wegen mangelnder Finanzkraft gestoppt. Nun wollten die beiden Firmen erst eine Zerschlagung von Freenet durchsetzen und dann die einzelnen Teile kaufen, hieß es in dem Bericht.
Ende September hatte das von Drillisch und United Internet gegründete Gemeinschaftsunternehmen MSP noch angekündigt, seinen Freenet-Anteil von derzeit 30 Prozent zu erhöhen und den Telekommunikationsanbieter gegebenenfalls ganz zu übernehmen. „Ein Gebot von MSP für die gesamte Freenet wird es nicht mehr geben“, hatte die Zeitung am Donnerstag einen Firmeninsider.
