30.07.2012 · Lucy Koh führt die Verhandlungen im Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung, in dem es unter anderem um 2,5 Milliarden Dollar Schadenersatz geht. Schon im Vorfeld ging die amerikanische Richterin mit den Verhandlungsparteien wenig zimperlich um.
Von Roland Lindner, New YorkRichtlinien für Lesermeinungen
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Wo sind jetzt in diesem Artikel die Beispiele für das "unkonventionelle" und "wenig zimperliche" Vorgehen der Richterin? Ich seh da nix Besonderes!
Geschworenengerichte sind für uns häufig schwer zu verstehen
"Koh hat aber die Autorität, den Spruch der Geschworenen
aufzuheben, wenn sie nicht damit übereinstimmt."
Welchen Sinn macht dann der Spruch der Geschworenen, wenn der Richter es
willkürlich aufheben kann? Die Entscheidung der Geschworenen muss
man dann ja wohl eher als Empfehlung verstehen.
Und der Vergleich zweier Tablets auf zwanzig Meter Entfernung ist ungefähr so sinnvoll, wie einen Zeugen zu fragen, ob er im dunklen Tunnel einen schwarzen Lexus von einem schwarzen Mercedes unterscheiden könne. Ein Tablet-PC muß nun mal so schmal sein, daß man ihn in der Hand halten kann. Und ein Handy kann nun mal nicht die Form einer Gießkanne haben, nur damit die Apple-Leute nicht behaupten können, Samsung habe bei ihnen abgekupfert. Das ganze zeigt mir nur, daß den Apple-Typen die Muffe geht. Eine wirklich unkonventionelle Richterin (oder ein Richter) hätte die Klage von vornherein abgelehnt.
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.07.2012 16:00 UhrVergleich zweier Tablets !
Sie hätte vom weitem noch ein Atari ST Stylus gezeigt ,und damit den Prozess beendet .
Die Piraten gingen nicht umsonst ursprünglich aus InformatikNerds hervor
Im IT buisness ist das seit Jahren Praxis Patenttrollerei zu betreiben.
Ob sich apple,microsoft oder konsorten gegenseitig das Wasser abgraben
geht mir herzlich am aller Wertesten vorbei. Aber das man als kleiner
Entwickler kaum noch ne chance hat was zu erreichen, weil die
trivialsten software algorithmen präventiv patentiert werden ist es
einfach nur noch traurig. Der Wille weg vom geschützten
hochdekorierten geistigen Eigentum ist da einfach nur logische
Konsequenz, weil das zu einer lächerlichen Farce geworden ist.
Besides, wir stehen alle auf den Schultern von Riesen...
Artikel ganz gelesen?
Sie prangern diesen Vergleich an und vergleichen es mit einer
unlösbaren Aufgabe, dabei wird im Text deutlich gemacht, daß
man die Tablets unterscheiden konnte: "Die verdutzten
Samsung-Anwälte hatten Probleme, die Frage zu beantworten."
Daher kann ich ihre Argumente nicht nachvollziehen, bin aber offenbar
mit ihnen einer Meinung, daß die Form eines Tablets von vorne
herein fast gänzlich festgelegt ist.
Bitte richtig informieren .. die Dame hat nicht
ein "Jura-Studium an der Eliteuniversität in Harvard" abgeschlossen, sondern an der Elite-Uni (übrigens eine von mehreren) Harvard in Cambridge, MA, was eigentlich (aber nicht juristisch) ein Stadtteil von Boston, MA, ist. Es gibt noch ein anderes Harvard (in England), das widerum mehrere Colleges (sprich Universitäten) hat.