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Internetkonferenz : DLD - was ist das?

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Letzte Absprachen vor Beginn der DLD Bild: Patrick Bernau

1500 Entscheider der Digitalisierung treffen sich in München. Am Mittag geht’s los.

          Die Internet-Konferenz DLD geht am Sonntag (13.30 Uhr) mit Rednern wie Airbus-Chef Tom Enders und EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager an den Start in München.

          Vestager ist eine wichtige Figur für die Internet-Branche: In ihren Händen liegt das europäische Wettbewerbsverfahren gegen Google. Sie ist auch zuständig für die Steuerermittlungen gegen Irland, wo US-Konzerne wie Apple wichtige Tochterfirmen haben.

          Am Montag treten auf der DLD die Gründer von WhatsApp und Netflix, Jan Koum und Reed Hastings, auf. Vor allem Koum darf sich auf kontroverse Fragen gefasst machen: Vor zwei Jahren verkündete er auf der DLD, sein Kurzmitteilungsdienst wolle auf Dauer unabhängig bleiben. Wenige Wochen später wurde der Verkauf an Facebook für am Ende 22 Milliarden Dollar bekanntgegeben.

          DLD steht für Digital Life Design. Seit ihrer ersten Auflage 2005 hat sich die vom Verleger Hubert Burda ins Leben gerufene Internetkonferenz zu einer der wichtigsten Veranstaltungen dieser Art entwickelt. Immer im Januar versammelt die DLD im HVB-Forum in der Innenstadt von München Unternehmer, Politiker, Experten, Künstler und Vordenker, um über die Herausforderungen der Digitalisierung zu sprechen und dabei Technologie, Politik und Kultur miteinander zu verknüpfen. In diesem Jahr gehören zu den Gästen die Gründer von WhatsApp und Netflix, Jan Koum und Reed Hastings, aber auch Metro-Chef Olaf Koch oder der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin.

          Die F.A.Z. berichtet an den Konferenztagen online live von der Konferenz. In der Mittwochsausgabe erscheint eine Beilage, die die Veranstaltung resümiert.

          Quelle: bern. / dpa

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