30.05.2012 · Die Zahlen liegen auf dem Tisch, jetzt müssen die Leitungen gebaut werden. Die Bürger können sich sechs Wochen zu Wort melden, um Einwände gegen den am Mittwoch vorgestellten Netzplan zu äußern. Die Bundesregierung hofft, dass sich Proteste in Grenzen halten.
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Wie stark die jahrelange Desinformationskampagne bereits gewirkt hat, demonstrierte
unfreiwillig das Deutsche Atomforum, als es Mitte 2010 eine Umfrage zur
künftigen Energieversorgung bei Emnid in Auftrag gab. Die darin
gestellte Frage lautete:
„Welche drei der nachfolgend genannten Energieträger werden
in 5 Jahren unsere Stromversorgung in Deutschland im Wesentlichen
sichern?“.
Die Antwort war verblüffend:
- Platz 1 erhielt die Solarenergie – mit 69 % Voten der Befragten.
Realität: Platz 8 mit nur 1,1 % an der Stromerzeugung in 2009.
- Platz 2 ging an die Windkraft – mit 66 % der Befragten.
Die Realität: Platz 5 mit 6.5 % an der Stromerzeugung.
- Platz 3: Wasserkraft – mit 44 % der Befragten.
Tatsache: Platz 7 mit 3,2 % Anteil.
@ H.-U. Pietz: Das Volk ist tatsächlich gezielt verdummt worden
Ihnen ist uneingeschränkt zuzustimmen: Das Volk ist mit Erfindung
des "Umweltschutzes" durch Richard Nixon seit den 70er Jahren
gezielt einer desinformierenden Gehirnwäsche unterzogen worden.
Nicht etwa daß der Umweltschutz prinzipiell nicht notwendig
wäre, also die vermeidbare Freisetzung von Giften nicht umzusetzen
wäre, aber man kann es auch übertreiben und mit
"Umweltschutzmaßnahmen" die Umwelt extrem
schädigen, wie dies z.B. mittels der Windmühlen geschieht, die
Vögel, Fledermäuse und Insekten ohne irgendeinen
ökologischen und ökonomischen Nutzen schreddern.
Umweltschutz (die Färber und Lederverabeiter mußten im
Mittelalter am Ende des Gewässers ihr Gewerbe betreiben) kostet
üblicherweise Geld. Bei Windmühle & Co existiert derzeit
kein Umweltschutz. Es geht also nur darum mit falschen Versprechungen
Geld zu scheffeln.
Dann kann doch niemand behaupten,
der Ausbau würde "zu schnell" erfolgen?!
Hier übrigens die Zahlen für 2011:
Photovoltaik 3,1%
Windkraft 7,6%
Wasserkraft 3,2%
alle Erneuerbaren zusammen 19,9% (2009: 15,9%).
Es wurde ja auch nach der Zukunft gefragt, und nicht nach dem
IST-Zustand. Es ist aber durchaus möglich (sogar wahrscheinlich),
das 2015 alle EE zusammen die Braunkohle als wichtigsten
Energieträger bei der Stromerzeugung überholen werden (2011:
24,9%).
"Zudem sollen 4400 Kilometer im bestehenden
Höchstspannungsnetz so optimiert werden, dass sie fit werden
für die schwankende Ökostromeinspeisung".
Purer Schwachsinn, der da aufgetischt wird.
Wegen der 4400 Kilometer Hochspannungsleitungen laufen die
hochsubventionierten u. idiotischen Windräder auch keine 8760
Stunden sondern maximal 2000.
Die Differenz (=77%) wird mit Kohle u. Gas gemacht. Tolle
Energiewende!!!!
Sie haben Recht, diese Aussage
"Zudem sollen 4400 Kilometer im bestehenden
Höchstspannungsnetz so optimiert werden, dass sie fit werden
für die schwankende Ökostromeinspeisung"
ist tatsächlich Schwachsinn! Denn ob eine Einspeisung
"schwankend" oder aus "Windenergie" erfolgt, ist den
Leitungen in der Tat egal! Es müssen nur gewisse technische
Randbedingungen eingehalten werden, die allerdings für alle anderen
Einspeiser auch gelten.
Außerdem war für die fraglichen Trassen mittelfristig sowieso
eine Umstellung von 220 auf 380 kV geplant gewesen, da dieses
mittlerweile Standard ist. Aber das interessiert in dem Zusammenhang
natürlich nicht, würde ja beim "Meckern" stören.
Deutschland braucht immer noch Atomkraftenergie.
Wir wohnen in 21 Jahrhundert nicht im 12 Jahrhundert! Außer die
Industrie, heutzutage braucht jede Strom für Waschmaschinen,
Geschirrspülmaschinen, Computers, Handys usw. usw.
Die Alternativen bleiben immer sehr teuer.
Entschädigung für die Strom-Nichterzeugung - lassen wir uns überraschen!
Gilt dann eine entsprechend abgewandelte Regelung für die neuen
Netze?
Die Härtefallregelung des EEG – der .§12 –
bestimmt: „Wird die Einspeisung von EEG-Strom wegen eines
Netzengpasses reduziert, sind die von der Maßnahme betroffenen
Betreiberinnen und Betreiber für 95% der entgangenen Einnahmen zu
entschädigen. Übersteigen die entgangenen Einnahmen in einem
Jahr 1% der Jahreseinnahmen, sind die Betreiberinnen zu 100% zu entschädigen.
Überraschung? Lizenz zum Gelddrucken für sog. "Windmüller"
Die betriebswirtschaftliche Kalkulation von Windmühlen basiert
darauf, daß der erzeugbare Strom auch tatsächlich abgenommen
und bezahlt wird.
Wenn der Strom wegen Überschreitung der
Netzstabilitätsparameter nicht mehr abgenommen werden kann und die
Windmühlen abgestellt werden müssen, um einen Blackout zu
vermeiden, stimmt die Kalkulation nicht mehr und die
Windmühlenbetreiber müßten sehr schnell Insolvenz beim
nächsten Amtsgericht anmelden.
Deshalb muß jeder Bürger auch für nicht erzeugten Strom
zahlen, obwohl den sog. "Windmüllern" und
selbstverständlich der Regierung die Engpässe bekannt sind,
die auch mit einem Netzausbau nicht behoben werden können.
Strom kann man im Netz nicht speichern. Sollten Sie eigentlich wissen.
Es gibt preiswertere Alternativen
Das Leistungsmaximum wird bei Solarkollektoren immer um die Mittagszeit
erreicht, genau zu der Zeit wo am meisten Strom verbraucht wird.Insofern
ist die Sonnenenergie eine verläßlichere Grösse als die
Windenergie. Würden mehr Hausbesitzer Solarpanels auf dem Dach
installieren ,liessen sich damit auch Energiedefizite bei bedecktem
Himmel kompensieren.
Ich sehe jetzt schon die Möglichkeit als realistisch an, dass sich
der Verbraucher
(zumindest auf dem Land) selbst versorgen kann. Die Wirkungsgrade der
Solarpanels werden wahrscheinlich auch noch steigen und dann gilt dies
um so mehr.
Überschüssige Energie sollte in chemischer Form gespeichert
werden, das gilt sowohl für private Solapanels , als auch für
Strom aus Windkraft.
Power-to-Gas-Verfahren; Lastprofile
1. Noch befindet sich das Power-to-Gas-Verfahren in der
großtechnischen Erprobung (Da gibt es noch große Material-
und Kostenprobleme) und hat wohl eher einen Wirkungsgrad von 70 %.
Würde das Gas in einer GUD-Anlage wieder verstromt, würde der
Gesamtwirkungsgrad laut VDI-Nachrichten bei 35.3 % liegen.
2. Um die behauptete Übereinstimmung von Solarstromerzeugung mit
dem Energiebedarf beurteilen zu können, sollte man die
Glockenkurve der Solarstromerzeugung (an klaren Sonnentagen) mit den
Lastprofilen an Sommer- und Wintertagen vergleichen.
Lastgänge bei der EEX ? Batterien als Speicher
1. Wo findet man bei EEX Lastprofile? Ich sehe dort Tagesgänge von
Erzeugungsprofilen einiger Unternehmen (die aktuell 41,5 % der
installierten Leistung abdecken).
Die Tageslastprofile zeigen - ob man es wahr haben will oder nicht - an
den weitaus meisten des Jahres das absolute Lastmaximum am Abend.
2. Bei den Kosten für die "handelsüblichen
Batterien" muss man berücksichtigen, dass sie vermutlich alle
4 bis 5 Jahre ausgetauscht werden müssten. Über die mittlere
Lebenszeit einer PV-Anlage von 30 Jahren gerechnet, würde das bei
heutigen Preisen weitere ca. 35.000 € ergeben! Da kann man nur auf
den noch nicht erkennbaren großen Durchbruch in der
Batterietechnolgie-Forschung hoffen.
Hallo Herr Lauterbach,
warum soll ich bei 100% beginnen, wenn der Anteil der Windenergie an der
Stromerzeugung gerade bei 8% liegt?! Eine signifikante Anwendung des
Power-to-Gas-Verfahrens wird es vor 2020 nicht geben, weil einfach die
Notwendigkeit dafür nicht besteht. Bevor Windkraftanlagen aber
gedrosselt werden oder den Strom "zu billig" einspeisen
müssen, ist eine Umwandlung in Wasserstoff allemal sinnvoller. Bei
einem Grenzübergangspreis von Erdgas von 3 Cent/ kWh macht eine
Produktion ab einem Strompreis von 2 Cent/ kWh Sinn. Verdoppelt sich der
Erdgaspreis, wäre sogar schon bei einem Strompreis von 4-5 Cent/
kWh eine Umwandlung sinnvoll. Wir werden sehen, wie sich die Preise
entwickeln werden.
Die Verluste bei der Rückumwandlung von Gas in Strom sind genau die
gleichen wie sonst auch. Je nach Nutzungsart zwischen 20 und 50%.
Lesekompetenz und Problemverständnis mangelhaft
"Das Stromverbrauchsmaximum ist am Abend und nicht am Mittag"
Bei Ihnen vielleicht. Schauen Sie sich mal die Lastgänge an der EEX an!
"Bei bedecktem Himmel liefern Solarzellen max 5% des Stromes
gegenüber einer Bestrahlung mit Sonnenlicht."
Selbst wenn es temporär so wäre, dann ist es immer noch mehr
als nachts!
"Im Winter liegt die Solarstromausbeute unter 20% des Sommerbetriebes."
Hatt ich etwas Gegenteiliges behauptet?!
"Ohne Stromspeicher ist der Solarstrom weitestgehend nutzlos."
"Außerdem müsste es [Gas] für den Heimgebrauch
verflüssigt werden was wiederum Energie kostet."
Beides ist Unsinn!
"Eine Selbstversorgung eines Hauses mit Solarenergie und
ausreichend dimensionierter Speicherung über Akkus kostet derzeit
für eine Komplettanlage etwa 100000 €."
Das ist Blödsinn! Eine 100%ige Selbstversorgung ist auch nicht
sinnvoll! Eine 3,5 kWp Solaranlage kostet ca. 7.000 Euro, ein
handelsüblicher Stromspeicher mit 7 kWh Kapazität noch einmal
das gleiche!
Sachverstand Fehlanzeige
Das Stromverbrauchsmaximum ist am Abend und nicht am Mittag.
Bei bedecktem Himmel liefern Solarzellen max 5% des Stromes
gegenüber einer Bestrahlung mit Sonnenlicht.
Im Winter liegt die Solarstromausbeute unter 20% des Sommerbetriebes.
Liegt Schnee auf einem Dach gibt es wochenlang keinen Solarstrom trotz
Sonne.
Nachts scheint die Sonne nur am Nordpol wenn Sommer ist.
Ohne Stromspeicher ist der Solarstrom weitestgehend nutzlos.
Offshore-Windstrom wird auch in der Nacht erzeugt und ist etwa 2/3 der
gesamten Jahreszeit verfügbar.
Gas aus Windkraft ist 3 mal teurer als Erdgas aus fossilen Quellen und
bei Solarenergie 6 mal teurer. Außerdem müsste es für
den Heimgebrauch verflüssigt werden was wiederum Energie kostet.
Eine Selbstversorgung eines Hauses mit Solarenergie und ausreichend
dimensionierter Speicherung über Akkus kostet derzeit für eine
Komplettanlage etwa 100000 €.
Na ja, wenns wenigstens Lachgas wär
Dann könnt ich ja an Ihrer Party teilnehmen. 25% Verlust wie Sie schreiben: power to gas. Und die Rückumwandlung von Gas in Strom? Diese Verluste rechnen Sie uns Foristen doch bitte einmal vor. Es wäre der Sache sehr dienlich, wenn Sie Ihre Rechnung bei 100% = eingesetzter Ökostrom beginnen würden.
Hallo Herr Becker,
entscheidend ist doch, dass der Zeitraum des größten
Stromverbrauchs tagsüber ist (genau dann also, wenn PV-Anlagen auch
produzieren). Das im Winter keine solare Vollversorgung möglich,
wird niemand bestreiten. Allerdings hat das auch niemand behauptet!
Das Power-to-Gas-Verfahren hat einen Wirkungsgrad von ca. 75% bei der
Wasserstofferzeugung. Dieses kann ohne Probleme in das bestehende
Erdgasnetz eingespeist werden. Ab einem Strompreis an der EEX von ca. 2
Cent/ kWhel (oder niedriger) würde es ökonomisch Sinn machen,
Wasserstoff aus Windenergie zu erzeugen. Auch als Alternative zur
Abregelung von Windkraftanlagen wäre die Power-to-Gas- Methode eine
Option. Immer vorausgesetzt, alle andere Regelungsoptionen wären
ausgeschöpft.
Niemand kann aber daran gelegen sein, Windkraftanlagen nur für die
Erzeugung von Wasserstoff zu betreiben. Dafür müßte sich
der Gaspreis noch einmal vervierfachen (was allerdings langfristig auch
nicht ausgeschlossen werden kann)
Fakten
1. " ... immer um die Mittagszeit erreicht, genau zu der Zeit wo am
meisten Strom verbraucht wird"
Das trifft nicht zu! Das Lastprofil (der "Stromverbrauch")
folgt im Tagesgang (24 Stunden) – sehr grob - dem
Höckerprofil eines zweihöckrigen Kamels! An Werktagen liegt
die absolute Lastspitze über das ganze Jahr nicht in der
Mittagszeit sondern stets in den Abendstunden (im Sommer nur wenige
Prozent über dem relativen Mittagsmaximum, in der
Übergangszeit um ca. 20 % und im Winter ca. 35 % darüber).
2. "Überschüssige Energie sollte in chemischer Form
gespeichert werden, das gilt sowohl für private Solapanels , als
auch für Strom aus Windkraft."
Bevor man eine solche Aussage macht, sollte man sich doch zunächst
intensiv mit den technisch-physikalischen Möglichkeiten und den
Kosten dieser Speichermethode befassen.
Komisch
Mein privater Stromverbrauch ist im Winter ab 16:00 am höchsten. Das ist genau dann, wenn die Solarmodule in Deutschland zur Höchstform auflaufen und wir alle Stromverbraucher einschalten, damit der grüne Unfug auch sein Geld verdient.
Grober Unfug / Profitquelle für Stromkonzerne
Die sogenannten "Stromautobahnen" sehen nach einem Projekt
aus, das dazu dient, die großen Stromkonzerne mit einer neuen
Profitquelle auf Kosten der Verbraucher zu versorgen.
Sinn soll je angeblich sein, Süddeutschland mit Offshore-Windstrom
zu versorgen. Süddeutschland könnte aber viel billiger mit
Solarstrom versorgt werden (+ Biogas / Biomasse, Wasserkraft), statt mit
dem mehr als doppelt so teuren Offshore-Windstrom.
Warum dies nicht geschieht?
An dem Solarstrom verdienen die großen Stromkonzerne nichts oder
wenig: sie können die Dächer, auf denen er erzeugt wird,
schlecht kontrollieren. Die Offshore-Windparks hingegen sehr wohl.
Und: für den Solarstrom würden keine teuren
"Stromautobahnen" gebraucht, die ebenfalls als Profitquelle
der Netzbetreiber dienen.
Der über die Stromautobahnen transportierte Strom wird alles in
allem ca. 25 Cent/kWh kosten. Solarstrom - bei aktuellen Erzeugerkosten
von ca. 5 - 7 Cent/kWh - käme inkl. Netz u.a. Kosten auf ca. 10 -
15 Cent
Hallo Herr Becker,
die Modernisierung der Übertragungskapazitäten (Ausbau von 220
auf 380 kV) macht Sinn. Bei dem fortgeschrittenen Alter vieler Leitungen
wäre diese aber eh nötig gewesen. Man sollte deshalb hier
nicht alles der Energiewende anlasten.
Es ist aber schon auffällig, mit welcher Vehemenz der Ausbau der
Offshore-Windenergie popagiert wird. Offensichtlich wird hier nicht so
genau auf die Kosten geschaut, im Gegensatz zur Photovoltaik (die keine
10 Mrd. Euro für den Netzanschluss benötigt). Egal ob jetzt
die Zusatzabsenkung für die Solarvergütung kommt oder nicht,
zum 01.07. reduziert sich diese für Freiflächenanlagen auch
nach dem aktuell geltenden Gesetz um 15% auf 15,25-15,95 Cent/ kWh (und
zum 31.12.2012 erneut um weitere 9%). Damit ist die Photovoltaik
günstiger als Strom aus Offshore-Anlagen. Und der Kostenvorteil
wird in den nächsten Jahren noch zunehmen.
Günstiger als Offshore wäre es außerdem, die Windenergie
in Bayern mit einem um 1-2 Cent/ kWh höheren Vergütungssatz zu fördern
Nachvollziebare Rechnung
1. "Süddeutschland könnte aber viel billiger mit
Solarstrom versorgt werden (+ Biogas / Biomasse, Wasserkraft), statt
mit dem mehr als doppelt so teuren Offshore-Windstrom." Solange
diese Aussage nicht durch Fakten und eine nachvollziehbare Rechnung
belegt werden kann, ist sie wertlos. (Dazu nur einige wenige
Stichworte: Energiebedarf Süddeutschlands, Regentage, Winter,
EEG-Umlage für Solarstrom und Offshore-Windstrom.)
2. „Solarstrom - bei aktuellen Erzeugerkosten von ca. 5 - 7
Cent/kWh - käme inkl. Netz u.a. Kosten auf ca. 10 - 15 Cent“
Wenn der Solarstrom-Erzeugungskosten tatsächlich nur 5 - 7 Cent/kWh
betragen würden, warum erhalten dann die Anlagenbetreiber bei
Gebäuden noch zwischen 18,33 und 24,43 Cent/kWh, bei
Freilandanlagen 17,94 bzw. 18,76 Cent/kWh und selbst bei Eigenverbrauch
noch bis zu 11,23 Cent/kWh. Von solchen Profiten würden die
„großen Stromkonzerne“ wohl nicht einmal zu
träumen wagen.
Nachvollziebare Rechnung
1. "Süddeutschland könnte aber viel billiger mit
Solarstrom versorgt werden (+ Biogas / Biomasse, Wasserkraft), statt mit
dem mehr als doppelt so teuren Offshore-Windstrom." Solange diese
Aussage nicht durch Fakten und eine nachvollziebare Rechnung belegt
werden kann, halte ich sie für wertlos. (Dazu nur einige
Stichworte: Energiebedarf Süddeutschlands, Regentage, Winter,
EEG-Umlage für Solarstrom und Offshore-Windstrom.)
2. „Solarstrom - bei aktuellen Erzeugerkosten von ca. 5 - 7
Cent/kWh - käme inkl. Netz u.a. Kosten auf ca. 10 - 15 Cent“
erfolgte eine Volksabstimmung über Aus- und Umstieg der Energieversorgung als demokratische Legitimation für diese eingreifenden Veränderungen? Ich kann mich daran nicht erinnern.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 19:38 UhrDann
Doch doch, Herr Wagner, erinnern Sie sich nicht, das war direkt nach der Volksabstimmung zur Einrichtung von Atomendlagern und Kernkraftwerken. Denken Sie noch mal nach, vielleicht erinnern Sie sich ja.
20 miliarden Euro.... das spinnt!
Wir müssen diese unsinne Strombahn behindern. Die Alternativen sind schön da! Dezentralizieren ist das Ziel! Wir können diese 20 Miliarden Euro benutzen in der optimirung des Effizienz der Schülen, krankenhaüser, und so weiter. In Deutschland es gibt 16 Länder: dass heisst 1'250'000'000 Euro für jede! 86 Milionen Menschen = 232 Euro pro Kopf... 100 Einbürgern können schon etwas zusammen machen um ihren Häuser durch Ernurbare Energie zu versorgen! Intelligenz gegen Macht...
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 16:44 UhrUnd mit was wollen sie unseren Handel, das Handwerk und die Industrie versorgen?
Die verbrauchen nämlich 80% unseres Stromes.
Jeder sich selbst versorgen ?
Also, sie glauben , amn könnte Deutschland komplett dezentral
Versorgen, jeder soll sein Haus selber versorgen. Und dann noch am
besten das Auto noch mit Strom mitversorgen.
Was machen wir denn dann , wenn keine Sonne scheint, oder der Wind nicht
weht ?
Der meiste Strom wird übrigends nicht , wie in letzter Zeit
öfter mal behauptet, in der Mittagszeit , sondern in den
Abendstunden benötigt.
Da scheint aber keine Sonne.
Also, zurück in die Steinzeit, Kerzen und Petroliumlampen ?????
Die Deutsche Bevölkerung ist langsam an Naivität nicht mehr zu
überbieten.
Die dezentrale Erenuerbare Energieerzeugung wird nur eines bewirken ,
das ist eine Vervielfachung der Kosten gegenüber der Erzeugung von
1990.
KWh Haushalt 1990 kostete (trotz Oligopol der großen Versorger)
18-20 Pfennig = 9-10 cent
KWh Haushalt 2002 17cent
KWh Haushalt heute 24-30cent
KWh in 20 Jahren 50cent
Vielleicht brauchen wir in Zukunft nur noch wenig Energie
in Europa. Die Absetzbewegungen der Industrie sind doch überall zu erkennen. Wer Augen hat zu sehen, der sehe. Wer Ohren hat zu hören, der höre. Unsere Industrie, die beste, die es auf der Welt gibt, deren Produkte überall gefragt sind, baut in Asien, Afrika und vor allem Amerika auf Teufel komm raus. Einer der obersten Bosse von BMW hat vor einigen Tagen in USA Amerika als die neue Heimat von BMW bezeichnet. Ich habe da Verständnis zu. Wenn ich heute ein Industrieboss in Deutschland wäre, würde lch auch meine bereits getätigten Auslandsinvestitionen ausbauen. Die deutsche Industrie, auch die mittelständische, hat doch seit einigen Jahren erkannt, daß in Deutschland auf Dauer kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist. Deutschland ist gestern. Die industrielle Musik spiel in den nächsten Jahrzehnten in Asien und Südamerika. Junge Leute, junges Volk, voller Energie und nicht Bedenkenträger wie in Europa. Europa geht den Bach runter, das wissen alle, nur noch nicht Europa.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 15:44 UhrFirmen sind bei den Netzkosten aussen vor , haben wir der FDP zu verdanken . Jetzt kommen die eigentlichen Kosten , die selbsverständlich wärend der Bauzeit Explodieren werden . Die kleinen Betriebe zusammen mit den Privathaushalten werden blechen . Das ganze ist seit langen geplannt und stinkt in den Himmel , diese ganze Kostenverteilung ist eine Bodenlose Frechheit. Dieses Ganze Spiel ist doch schon wieder übelste FDP Lobby Arbeit " nach den Wahlen in der hoffnung bis 2013 haben die leute wieder vergessen wer ihnen diese zusatzkosten eingebrockt hat" .
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 16:04 Uhr@Dieter Wimmer Ok, und die anderen Betreiber (AKW, KKW etc.)
bezahlen die Kosten für die anderen 1,7 Mio. km Stromnetz.
Schließlich machen die ja die Gewinne damit?!
PS: Der Ausbau der Übertragungsnetze erfolgt nur wegen der
Windenergie (und des zunehmenden physischen Stromhandels). Über
Photovoltaik steht in der Begründung nichts.
Das finde ich auch,
die Kosten dafür sollten die Betreiber der erneuerbaren Energieen
bezahlen, schließlich machen sie ja die gewinne damit , was die
Kosten verursacht.
Das heißt jedes Haus mit Photovoltaik 3000Euro Abgabe, dann ist
das durch den Verursacher gedeckt.
deswegen steigt ja auch der Strompreis unaufhaltsam.
Sollen wir Wetten , das es keine 5 Jahre mehr daurt , bis das wir die
30cent Grenze überschritten haben. Bei 35 cent haut die Industrie
entgültig ab, das ist in 8 Jahren , und bei 40cent haben 30% der
Bürger kein geld mehr für Strom, das ist in 10 Jahren der Fall.
Abwarten !!!!! Da geht kein Weg mehr dran vorbei.
Wie viele Bäume müssen hier gefällt werden?
Und wie viele Proteste dagegen wird es geben?
Für den Bahnhofsneubau in Stuttgart („Stuttgart 21“)
hat die geplante Fällung von ca. 30 Bäumen monatelange
Proteste von „Wutbürgern“ und Berufsdemonstranten
ausgelöst.
Für den Bau von 3800 km Hochspannungsleitungen müssen
zehntausende Bäume gefällt werden und die Flächen unter
den Leitungen müssen dauerhaft freigeschlagen werden. Wo bleiben
denn da die Proteste der üblichen Verdächtigen - Grüne,
BUND, NABU, Greenpeace und andere? Hier erfolgt eine massive
Umweltzerstörung dank grüner Wahnideen, zum Transport von fast
wertlosem Flackerstrom - und die grünen Heuchler schweigen!
Da sagen sie was....
das trifft den nagel auf den Kopf.
Und überhaupt, warum bauen wir diese leitungen ?
Wegen Atomkraftwerksabschaltungen.
Und jetzt wieder ihr Argument, das passt.
Auf den Straßen sterben jedes Jahr tausende Menschen, und
hunderttausende werden verletzt.
Logischt ist also, wir müssen nicht die Atomkraft abbauen , sondern
die Autos und den Straßenverkehr, denn in Atomkraftwerken sind in
Deutschland noch keine menschen gestorben.
Irgendwie ist der Deutsche etwas merkwürdig in seinem Handeln. Das
was gefährlich ist, wird nicht diskutiert.
Im Vergleich zum Straßennetz vernachlässigbar wenige
Schauen Sie sich im Vergleich dazu mal eine deutsche Straßenkarte
an mit allen Autobahnen, Bundes- , Landes-, Kreis-, Stadt- etc. Straßen.
Dann werden sie feststellen, daß der Flächenverbrauch von
solchen Leitungen vernachlässigbar gering ist.
Im Gegensatz zu Straßen kann die Fläche unterhalb der
Leitungen auch für Wiesen etc. genutzt werden.
20 Mrd. kostet der Spass ... Mal angenommen, es gibt 20 Millionen Stromkunden, dann muss jeder einzelne 1.000 Euro für die neuen Trassen zahlen ... Dann kommen Zinseffekte etc.etc. hinzu ... Wenn man dann noch an die Subventionen für den ökoreligiösen Strom denkt, an die steigenden Kosten für Gas und Kohle und die allgemeine Inflation, dann kann man sich jetzt schon mal warm anziehen ... Das wird nicht billig ... Und das nur, damit gewisse Parteien Wahlen gewinnen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 14:02 UhrWer hat denn die bereits bestehenden Leitungen (1,75 Mio. km) bezahlt?
Sie bezahlen inkl. MwSt. ca. 7 Cent / kWh nur für das Stromnetz
(vor der Anreizregulierung waren es sogar noch 20% mehr)! Nur 10% dieses
Betrages geht dabei in die Investitionen.
Für manche ist der Strom "gelb", für Sie
"ökoreligiös". Ich verrate Ihnen etwas: keines von
beidem ist richtig!
Eigentlich hatte man doch die Kernernergie als 'Brückentechnologie'
einsetzen wollen - vergleichbar einem langsamen Ablaufen aus der
Badewanne. Doch in der Angst zu ertrinken soll nun hektisch das Kind
(sichere und bezahlbare Energieversorgung) mit dem Bad
ausgeschüttet werden...
...und schon wieder die gleichen Fehler: erst einmal wird gehandelt und
installiert !!!
» das kostet dann aber viel Geld und man nimmt halt was gerade
verfügbar ist
» es werden Produktionskapazitäten für Technologien aufgebaut,
die noch am Anfang der Lernkurve stehen
» die Weiterentwicklung der Technologie wird dadurch eher behindert,
da man ja mit der aktuellen Technologie prima Kasse machen kann.
Beim Auto hätte das bedeutet:
» verfügbar ist die Technologie des Ford Modell T
» alle sollen ganz schnell ein Auto zur Verfügung haben
» deren Kauf wird massiv subventioniert
» und dann ist das Geld alle...
Besser, die Forschung stärken und die Tomaten erst ernten, wenn sie
reif sind.
Hektik? Schlafmützentempo!
Das letzte AKW soll in Deutschland 2022 abgeschaltet werden. Was
für eine Hektik???
Der Druck, Alternativen zu entwicklen ist viel zu spät gemacht
worden und wird immer noch nicht konsequent genug ausgeübt. 50
Jahre Kernkraft - und immer noch sind keine realistische Rücklagen
für die Endlagerung gebildet worden, vom offenbar unbeherrschbaren
GAU-Risiko (siehe Hochtechnologienationen Russland und Japan) ganz zu
schweigen.
Mir ist es unerklärlich, wieso unter diesen Bedingungen AKWs nicht
sofort komplett genommen werden müssen.
Das es geht, beweist in diesen Tagen Japan - sogar mit einem isolierten Stromnetz.
Haben Sie meinen Text gelesen ?
» zum förderalen System habe ich mich gar nicht geäußert.
» vielmehr beklage ich die aus einer Angstreaktion geborene
Hektik, die hier dazu führt, daß wir von der
Brücke(ntechnologie) springen bevor wir am anderen Ufer angekommen sind.
» damit gefährden/zerstören wir die industrielle Basis
unseres Landes.
» und da somit das Große und Ganze ganz offensichtlich aus
den Augen verloren worden ist, werden unsere Kinder und Enkelkinder das
Nachsehen haben.
» wenn wir nicht zur Vernunft kommen und einen realistischen (also
KEINEN politischen) Zeitrahmen anstreben, der unsere internationale
Wettbewerbsfähigkeit erhält.
So funktioniert Demokratie
Sie beklagen das Gegeneinander von Interessen auf der Grundlage eines
förderalen Systems. Klar. Wir sind im Vergleich zu autoritären
Regimen im Nachteil. Wir machen viele kleine Fehler. Autoritäre
Regime machen gigantische Fehler. Die ehem. UDSSR ist Beispiel
dafür.
Was sind schon 20 Mrd. an Fehlinvestitionen bei einem
Bruttonationaleinkommen von 3,5 Billionen €. Viel teurer ist die
gängige Subventions- und Transferpolitik in der BRD, die zu
gravierenden Fehlallokationen von Steuergeldern führt.
Die Energiewende kommt. Klar. Damit sind die Strompreise von Heute ein
Schnäppchen, wenn man die Endlagerung nicht berücksichtigt.
Wir müssen schon das Große und Ganze im Auge behalten, sonst
haben unsere Enkelkinder das Nachsehen!
Darum gehts nicht!
Es geht hier nicht darum ob die Stromversorgung stabil oder sicher ist. Es geht um die Deindustrialisierung Deutschlands.
Wir haben keine Zeit mehr um auf Tomaten zu warten...
Wir haben bereits den Zug fast verpasst. Unsere balige Aufgabe wird es
sein, mobilität zu realisieren auf der Basis von Strom, und nicht
Öl. eine weit umfangreihere Aufgabe als 10 Atomkraftwerke. Hier
liegt die eigentliche Aufgabe der Energiewende.
Die IEA erwartet den Peak all fossil Liquids gegen 2020.
Dann aber wird Öl jahr für Jahr ca. 3% zurückgehen.
Denken Sie an die Energie und dann Wirtschaftskrise von 1974.. Dieses
jahr für Jahr kummulativ für immer bis Öl nicht mehr
gefördert wird.
Um die damit verbundenen Probleme abzufedern wurde 2005 eine Studie des
amerikanischen Energieministeriums produziert... der Hirsch-Report...
Fazit ist dass wir ca 20 Jahre vor dem Peak mit weltweitem Umbau
beginnnen müssen. Diese 20 Jahre haben wir nicht mehr.
Im Grunde müssten wir sogar noch wesentlich intensiver voranngehen.
Wäre allen die Ressourcenlage des Öls geläufig glaube ich
würde niemand mehr die Energiewende in ihrer Dringlichkeit
bezweifeln . Nur noch die Umsetzung.
aus Wikipedia:
durch das Tōhoku-Erdbeben 2011 entstandene Schäden:
» knapp 16.000 Tote
» Über 120.000 Gebäude stürzten vollkommen sowie
weitere 240.000 teilweise ein.
Weitere 670.000 Häuser wurden teilweise beschädigt.
(in der Summe wurden also mehr als 1.000.000 Gebäude in
Mitleidenschaft gezogen.
...das wurde dann gedanklich rasch zur Seite gelegt - Tsunami haben wir nicht...
Fukushima hingegen hat sich tief in das deutsche Bewustsein eingebrannt
obwohl die Opferzahlen gering und, nach den verfügbaren
Informationen, auch nicht auf Strahlung zurückzuführen sind -
aber wir haben ja selber Kernkraftwerke und da könnte doch...
Eben,
da könnte doch. Oder etwa nicht? Beben kommen und gehen, diese kann man nicht beeinflussen, man kann danach die Landstriche wieder aufbauen. Eine radioaktiv kontaminierte Gegend, bspw. mit gewissen Plutoniumisotopen, ist wenns dumm läuft für einige 10.000 Jahre nicht mehr bewohnbar, sprich Sie müssten 500 Generationen lang halb Deutschland evakuieren...Ups. Nur weil es bei uns ja so "undenkbar" ist, "Rest"risiko... dachte man in Japan auch.
Nachdem in der BRD jahrzehntelang bedächtig (relativ)
sorgfältige Infrastrukturplanung betrieben wurde, sind die
Politiker vor dem Hintergrund der Wahlen 2013 ausser Rand und Band. Was
da an sinnlosen Schnellschüssen praktiziert wird ist nicht zu
überbieten. Das Seehofer'sche Beharren auf einer
eigenständigen, regionalen Energieversorgung dient leider nur dem
eigenen Machtgehabe und ist bereits wieder Makulatur. Was bleibt dem
Stimmbürger: an den bevorstehenden Wahlen in den Ländern und
im Bund die Piraten zu wählen. Mit ihnen, einigen vernünftigen
Grünen und FdP'lern könnte endlich einmal eine die politische
Landschaft verändernde strukturelle Verschiebung passieren. Das
Ziel: Verfassungsänderungen zur Stärkung der direkten
Demokratie auf für Abstimmungen über infrastrukturelle
Projekte. Wie war doch das in der Schweiz: 1291 gegründet hat man
später die österreichischen Herzöge am Morgarten besiegt!
WRT
"Mit Piraten, einigen vernünftigen Grünen und FDP'lern"???? Soll das jetzt Satire sein?
Um Gottes Willen, ich bin wirklich für direkte Demokratie, aber wenn ich es so bedenke....
Die Wettbewerbsfähigkeit von Windenergieanlagen (WEA)
gegenüber konventionellen Kraftwerken ist an guten Windstandorten
erreicht. Die Stromgestehungskosten von Onshore-WEA liegen heute
zwischen 0,06 und 0,08 Euro/kWh und damit im Bereich der konventionellen
Kraftwerke (Steinkohle, Braunkohle, Kernkraft).
Offshore-WEA verzeichnen trotz höherer Volllaststunden von
jährlich 3200 bis zu 4000 Stunden mit knapp 0,11 bis 0,16 Euro/kWh
höhere Stromgestehungskosten als Onshore-Anlagen. Ursachen sind die
teurere Installation sowie höhere Betriebs- und Finanzierungskosten
der Offshore-Anlagen.
...Jedoch sind zukünftige Kostensenkungseffekte durch ein
verstärkt einsetzendes Marktwachstum zu erwarten, da eine
umfangreiche Installation von Offshore-WEA in zahlreichen weiteren
Ländern wie den Nordsee-Anrainern erst in den kommenden Jahren
einsetzen wird.
Quelle: Studie Stromgestehungskosten Erneuerbare Energien Version : 30.
MAI 2012 auf der Webseite des Fraunhofer-Institus
@Horst Lauterbach Der Offshore-Windpark Alpha Ventus hat 2011
267 GWh Strom produziert. Jetzt dividieren Sie die produzierte Energie
durch die installierte Leistung (60 MW), dann haben Sie die
Volllaststundenzahl (4.450 h) und damit auch die Nettoauslastung (50,8%).
Offenbar sind die "bis zu 45% Nettoauslastung" noch
untertrieben?!
@Herr Heinzow, nur zu ihrer Information.
Das Gutachten ist vom ISE (nicht vom ISET)! Das macht für Sie in
der Bewertung wahrscheinlich keinen Unterschied, es sind aber trotzdem
zwei völlig andere Institute! Das ISET heißt übrigens
auch nicht mehr ISET, sondern IWES!
Aufgrund dieser "Ungenauigkeit" gehe ich mal davon aus, dass
Sie auch den Inhalt der Studie nicht kennen!
Natürlich kann man auch bei der Windenergie ex post eine Lernkurve
feststellen (PR=97%). Diese wird auch von der GWEC und EREC verwendet.
Das Entscheidende aber ist: alle thermischen Kraftwerke haben sich bei
den Investitionskosten in den letzten 10-15 Jahren im Vergleich zu
Windenergieanlagen massiv um den Faktor 2 verteuert! Und eine Umkehr bei
dieser Entwicklung ist im Moment nicht absehbar.
Oh Sie Gutgläubiger
bis zu 45% Nettoauslastung der installierten Windmühlen? Wo haben Sie denn diese Zahlen her?? Investoren, die Kapital für diesen Quatsch sammeln hoffen in ihren Prospekten auf 35% Auslastung! Würden sie mehr versprechen, könnten sie wegen Anlagenbetrugs zur Haftung gebeten werden. Anders ist´s mit Experten: Je größer der Blödsinn, den sie von sich geben, desto seriöser sind die Institute.
@ H. Heinzow
Solche Aussagen werden Sie hierzulande schon mit belastbaren
Quellenangaben belegen müssen.
Mit "m.W." oder "Blödsinn" sind Sie ganz
schnell disqualifiziert!
BTW.: ISET heist ab 1.01.2009 IWES
Das Iset ist m.W. bekannt dafür sog. "Gefälligkeitsgutachten" zu erstellen
Das:
"Jedoch sind zukünftige Kostensenkungseffekte durch ein
verstärkt einsetzendes Marktwachstum zu erwarten, da eine
umfangreiche Installation von Offshore-WEA in zahlreichen weiteren
Ländern wie den Nordsee-Anrainern erst in den kommenden Jahren
einsetzen wird."
ist schlichtweg betriebswirtschaftlich analysiert Blödsinn, denn
bei einer Alttechnologie wie dem Bau von Fundamenten (Leuchttürme
im Meer werden in D seit über 100 Jahren errichtet) im Meer sind
Kostensenkungen durch Massenproduktion nicht mehr möglich. Zudem
sind die Installationskosten nur einer kleiner Teil der Gesamtkosten.
Viel gewichtiger sind die Kosten für die stählernen
Fundamente, deren Produktion auch nicht mehr optimiert werden kann.
Gleiches gilt für die Windmühlen. Die können auch nicht
mehr signifikant billiger hergestellt werden.
Damit scheiden Lernkurveneffekte, wie sie das Iset behauptet, aus.
Die ganze Geschichte hat eine Analogie zur Bundesfinanzdirektion:
Abschließende Umsatzsteuerklärungen nur noch digital,
Software gibt es dafür aber überhaupt keine,
sofern man Mac OS oder Linux nutzt...
Fein, dann hat sich das für mich erledigt. Basta. ;)
Da wurden, vom Steuerzahler finanziert, endlich einmal
plattformübergreifende Lösungen vor 4 Jahren in Gang gebracht,
jetzt werden genau diese Ansätze, so kurz vorm Ziel, gesetzlich
wieder abgesägt.
Also ehrlich, Deutschland und High-Tech...
sorry:
Lasst uns einen Bauernstaat daraus machen, der braucht keine dummen
Großklappen in irgendwelchen Parlamenten, die bis an ihr
Lebensende fürs Kaputtmachen durchgefüttert werden wollen. Das
wäre dann auch ein intellektueller Zugewinn für diese
Gesellschaft!
Die Rechnung kann nie aufgehen . einfach nur Wahnsinn
Dass HGÜ nur von Stromsammelpunkt zu ein Großen "Sammel -Verbraucher" Sinn macht ist bekannt wie aber kann HGÜ dann Sinn machen wenn nur 12 mal im Jahr im Norden die Leistung nicht zur Verfügung steht. Und in wie vielen Kraftwerken soll denn die dann geforderte Leistung vor Ort Wirtschaftlich bereit gestellt werden ? 1700 km HGÜ und 2000 km Hochspannungsleitungen vom Norden in den Süden wie lässt sich jemals der unstete Windstrom durch schnelle Gaskraftwerke zu Versorgungssicheren und bezahlbarem Strom vereinen ? Windstrom auch von der See = 32 Milliarden nur Transport Gaskraftwerke mit der erforderliche Kapazität sicher noch einmal 30 Milliarden € Die nötig werden Verteilnetze Und zusätzlich dann die Dauer Bereitschaftskosten für nur selten benötigten Gaskraftwerke. Achso und wer sorgt für den nötigen Blindstrom
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 13:14 UhrHerr Theodor
Die Anregung, das unbequeme Geschäft des Denkens selber zu
übernehmen, kann ich guten Gewissens zurückgeben. Durch meinen
Kontatk zum Postfossil Institut Hamburg und die dort ansässigen
Geologen, meine ich durchaus einen recht umfangreichen Einblick in das
Thema zu haben.
Der Club of Rome , hat in seinem Hauptwerk, Grenzen des Wachstums nie
von einem Ende der Erdölvorräte um das Jahr 2000 geredet. Wenn
Sie das Buch oder eine der Neuauflagen gelesen haben, wüssten Sie
das. man ging im Standartscenario vom beginnenden Rückgang der
Ressourcen zwischen 2020 und 2050 aus. Bisher, so eine Studie des letzen
Jahres aus Australien, sind die empirisch gesammelten Daten der letzen
30 Jahre nahezu identisch mit dem Standartszenario aus GdW.
Was den Peak Oil betrifft. Der Peak Oil Cruide Oil ist bereits offiziell
bestätigt (IEA). Nur unkonventionelles Öl kann derzeit noch
das Förderniveau halten.
Und fragen Sie mich gerne zum Thema Fracking.. da sind viele
Märchen unterwegs.
gruß
Selbstverständlich wird Energie aus EE teuer.. Aber
haben Sie sich mal ernsthaft mit den Prognosen der Verfügbarkeit
Von Gas und Öl bzw. deren erwarteten weltweiten Fördermaxima
beschäftigt ? Die Internationale Energieagentur erwaret den Peak
Oil gegen 2020. Die wahrscheinlich realistischere ASPO schon gegen 2017.
Wobei anzumerken ist, dass der viele Jahre bereits vorhergesagte Peak
oil konventionellen Öls, das 90% unseres Öls ausmacht
tasächlich bereits eingetreten ist. Seit 2004 stagniert - von der
IEA bestätigt- die Ölförderung auf einem leicht
fluktuierenden Plateau.
Die unkonventionellen ÖLe zögern dieses hinaus aber nicht
ewig. Peak Gas wird bereits 2030 erwartet. Peak Kohle ca 2035 und da der
Nettoenergiegewinn durch die sinkenden Lagerstättenqualitäten
sinkt ist der Peak Nettoenergiegew. der Reserven wahrscheinlich jetzt.
Die Erneuerbaren werden nie die Qualität von Kohle, Gas und Öl
wettmachen können. Doch investieren wir nicht viele Jahre vor dem
Peak Nettoenergiegewinn, werden die Folgen weit verheerender sein.
Vier schöne lange Stromautobahnen sind teuer, deshalb werden sie natürlich gebaut.
Denn das bedeutet Milliardengewinne für unsere 4 großen
deutschen Strommonopolisten und dagegen ist wohl kein Kraut gewachsen.
Tatsächlich bräuchte man keine oder kaum neue Stronleitungen,
wenn man z.B. berücksichtigt, dass : Zitat:
"Die zehnfache Windenergie-Ausbeute bei gleichem
Flächenverbrauch ist möglich, wenn einfach nur die Platzierung
der Turbinen optimiert wird. Das sind die Ergebnisse der speziellen
Feldstudien zur Windenergieforschung des California Institute of
Technology (Caltech)."
Also: Windräder in der Nordsee sind keine überzeugungen Lösungen.
2. Man könnte die "Schwarmkraftwerke" fördern. Das
sind ca. 100.000 bis 500.000 Benzinautomotorenmotoren, welche in den
Kellern von Einfamilien- und Mietshäusern völlig
geräuschlos sowohl Strom als auch Wärme erzeugen und damit
lange Stromübertragungen tendenziell überflüssig machen
würden.
3. Man könnte die Rücknahme der Förderung der
Solarstromindustrie wieder zurücknehmen. Auch das macht
Stromübertragungen weniger nötig.
Keine Bezinmotoren!
...sondern hauptsächlich fossiles Erdgas. Volkswagen baut z.B. ein Blockheizkraftwerk in dem ein Gasmotor aus der Serienproduktion (Touran) zum Einsatz kommt. Die Energieeffizienz liegt >90% da die Abwärme zu Heizzwecken und zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden kann.
Schwarmkraftwerke
Ist Ihr Beitrag ironisch gemeint? Bis zu 500000 Benzinmotoren in Hauskellern! Sie sind wohl bei der freiwilligen Feuerwehr und wollen für Arbeit sorgen...
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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