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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Nach Herabstufung von Euro-Ländern „Attacken auf den Euro“

 ·  Nach der Herabstufung einiger Euro-Staaten durch die Ratingagentur Standard & Poor’s denkt die Bundesregierung über eine Lockerung der Anlage-Vorschriften für Staatsanleihen nach. In Frankreich heizt die Nachricht von der Herabstufung der „Grande Nation“ den Wahlkampf an.

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Jack Murphy

Wallstreet führt Krieg gegen den EUR

Der globale Krieg der Wallstreet gegen den EUR ist nicht mehr zu verschleiern. Da mehr als 80% des globalen Handels (Rohstoffe etc) auf US-$ Basis abgewickelt werden, hat dieser - bedingt durch diese permanente Nachfrage - einen Aussenwert ohne materielle Substanz. Die FED druckt pausenlos wertlose $ und verteilt sie an Wallstreet, von wo sie weltweit zum Erwerb realer Unternehmen oder -teilen (Aktien) und Waren verwendet werden. Dieser gigantische Betrug wird von China kopiert, das sich von seinen $-Währungsreserven in gleicher Weise trennt (Aufkauf von europäischen Industrien). Der Tag, an dem der globale Handel eine alternative Währung zum US-$ einführt, bricht der Aussenwert des US-$ in sich zusammen. Deshalb versucht Wallstreet mit Erpressung einschliesslich militärischer Bedrohung, den US-$ als Handelswährung zu erhalten so lange es irgend geht und der EUR muss weg, weil dieser das Potenzial zur Alternative gehabt hätte. Deshalb muss der EUR aus US Sicht weg.

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otto sundt
otto sundt (drto) - 15.01.2012 18:31 Uhr

Europa-Politiker

"Brok äußerte den Verdacht, dass die Agenturen „anglo-amerikanische Interessenpolitik“ betreiben."
Das sozialdemokratische Gegenstück zu Herrn Brok fällt dazu Krieg ein. Wie soll man das nennen,
Eventuell die "Schuldzuweisungskompetenz" der Europaparlamentarier, die angesichts der unüberbrückbaren Gegensätze französischer und deutscher politökonomischer Ideologie sich immer hilfloser gebärden und in antiamerikanischen Populismus verfallen? Sie haben keine Blumentöpfe damit gewonnen und werden auch in Zukunft keine gewinnen.

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Closed via SSO

Söder will Schulden-Bundesländer bestrafen!

Im Handelblatt ist ein interessanter Artikel über einen Vorschlag vom Bay. Finanzminister Söder zu lesen. Ich vermute, sein Vorschlag ist als Antwort auf Merkels "Deutschland-Bonds" zu sehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2012 19:01 Uhr
Horst Müller

Das sehe ich auch so.

Das bemerke ich, weil ich darauf hinweisen will, dass nach der Energiewende im Affekt bei Frau Doktor die Zeichen (hier) mal wieder auf eine Wende im Affekt hindeuten. Diesmal die Bondwende im Affekt. Sie wird sich darauf zurückziehen, dass die Länder sich einigen müssen. Das tat gennanter Herr ja bereits.... ! Krass deutlich. Aber Berlin war ja nie gedankliches Gravitationszentrum der Denker in Deutschland. Also ... konkret, eher angemessen...

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Horst Müller

Lieber Hr. Schulz. Es gibt keinen europäischen Rettungsschirm. Das ist sachlich ein Fehler.

Gesellschafter der EFSF sind die Mitgliedstaaten der Euro-Gruppe. Der ESM wäre auch nur auf den Mitgliedstaaten der Euro-Gruppe aufgebaut. Es gibt also deshalb keine Attacke, weil es das Objekt, von dem Sie da reden lieber Hr. Schulz, gar nicht gibt. Sie sprechen über Dinge, die es nie gab und nicht gibt. Was reden Sie das also? Nun, wenn ich über Ihre Motive richtig spekuliere, dann kämen mir immer noch drei Fragen: 1)wieso kann der ESM-Gouverneursrat letztlich unbegrenzt hohe Kreditsummen bewilligen und wie wird so eine Phantasie umgesetzt? 2) Wieso sind daher also die Steuerzahler hinsichtlich ihrer Bürgschaften unbegrenzt in Haftung genommen und wie soll ich das hinnehmen? 3) Warum gibt es kein Austrittsrecht für "ESM-Mitgliedstaaten"?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2012 17:50 Uhr
Closed via SSO

Nach dem vorliegenden Vertragsentwurf zum ESM wird Deutschland laut

Aufteilungsschlüssel für 27,15% der Gesamtsumme von 700 Mrd. Euro bürgen. Sie brauchen nur unter Google "ESM Vertragstext" eingeben und sich diesen selbst herunterladen.

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wolf b
wolf b (wolf2012) - 15.01.2012 13:11 Uhr

Was die Rating vor allem vor der 2008 Krise

so getrieben haben, ist wirklich extrem problematisch. Man vergesse nicht, dass sich saemtliche europaeischen Banken massivst mit hervorragenden US-Assets eingedeckt hatten. Dachten sie jedenfalls. Bis innerhalb eines Tages fuer Anlagen in gigantischer Hoehe aus einem Triple-A ein Triple-C wurde. Damals, nicht jetzt, haette man die Agenturen zerlegen und mit einem medialen Dauerfeuer belegen muessen, sodass sie keine Chance gehabt haetten sich davon zu erholen. Dort haette es Klagen ueber Klagen hageln muessen!

Eine gewichtige europaeische Agentur gibt es nicht, und solch eine mit den Worten "Wir brauchen dringend mehr Wettbewerb und unabhängige, europäische Rating-Agenturen, damit nicht politische oder wirtschaftliche Interessen zulasten des Euro und zulasten Europas zur Geltung kommen können." zu fordern, ist doch ein Oxymoron. Ein Urteil zulasten des Euro oder Europas waere natuerlich nicht auszuschliessen! Wo waere denn sonst die Unabhaengigkeit?

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Axel Lüssow
Axel Lüssow (alsigma) - 15.01.2012 10:03 Uhr

Merkel reagiert nur statt zu agieren

Wenn in der Politik der Zusammenhang Ursache-Wirkung so deutlich ist wie bei der Neubewertung des Treibens der Ratingagenturen, dann entwerten sich auch richtige Lösungen leider selbst.

Beispiele: Arbeitsmarktzahlen mies und Wahlen stehen vor der Tür: Statistik auf neue Basis stellen. Spekulationen bedrohen den Euro: Transaktionssteuer einführen. Rating-Abwertung könnte irgendwann auch Deutschland treffen: Agenturen in ihre Grenzen weisen. Und: Merkwürdige Geldtransaktionen beim Spitzenpersonal: Transparenz fordern.

All diese Maßnahmen können sinnvoll sein. Aber mit diesem Timing geht der Schuss immer nach hinten los, die Konzepte stehen als letzter Notnagel da. Ich würde mir von der Regierung - und hier entscheidet Frau Merkel - mehr Initiative außerhalb von akuten Krisen wünschen. Aber dies ist das oft attestierte Problem der Kanzlerin: sie präsidiert statt zu regieren.

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A. Assee

abgekatert....

nicht die Regierung bestimmt, sondern die FED bestimmt was die Regierung machen soll. Denn die FED hat mir der amerikanischen Regierung nichts zu tun, sie eine privat Bank. Es scheint nur, das sie etwas mit der Regierung zu tun. Die amerikanische Regierung hat nur das Recht Münzen zu prägen, aber nicht das Recht Dollar zu drucken, das hat sie an die FED 1911 verkauft und muss sich das Geld bei dieser Privatbank leihen. . Das zeigt, wer in den USA wirklich das Sagen hat, auch wenn Obama noch so kraftvoll und charmant tönt: Yes, we can. Die bittere Wahrheit ist: Yes, we can not - nothing. Nicht nur das gesamte amerikanische Bankstersyndikat, ihre Komplizen in der FED und die Ratingagenturen haben sich als eine den Weltfrieden bedrohende plutokratische Perversion erwiesen, sondern auch die Wirtschaftspolitik, die ausschließlich in der Förderung des amerikanischen (Alp-) Traums - vom Tellerwäscher zum Millionär - zu bestehen scheint.

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 15.01.2012 09:25 Uhr

Wieso werden die Rating-Agenturen immer verleumdet?

Bei Geldanlagen sind Informationen nicht zurückzuhalten, das schafft Misstrauen und Anleger legen dann ungern an. Also ist Transparenz sehr wichtig. Und was versuchen denn die Rating-Agenturen? Versuchen sie nicht etwas Transparenz in den Anleihemarkt zu bringen, also auch für den Markt von Staatsanleihen. Aber bei jeder Aussage solch einer Agentur werden diese auf das übelste von Politikern aller Seiten beschimpft, teils sogar bedroht(Verbot, staatl. Konkurrenz schaffen,…). Und warum steht Hr. Wulff so in Kritik? Nicht weil er einen Redakteur, also einen der Informationen weitergibt zu beschimpfen und zu bedrohen?
Wenn das Rating von Staaten herabgesetzt wird, so hat das seine Gründe. Und diese kann man durch Argumente und vor allem entsprechendes Handeln entkräften, wie z. B. weniger/keine neuen Schulden machen. Aber dies geschah bisher eben nicht. Zu kritisieren ist lediglich, dass diese Herabstufung nicht schon früher und nicht für viel mehr Staaten geschah.

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Closed via SSO
Jon Gretzky (jgr271) - 15.01.2012 08:04 Uhr

Die Rating Agenturen machen Politk? Das ist ja mal...

...ganz was Neues! Und Bundes-Guido will ein "unabhängiges" Gegengewicht schaffen? Das macht dann also keine Politik, oder was?

Leute, hin und wieder kann man Feuer mit Feuer bekämpfen... aber das wird hier nicht funktionieren. Denn das Problem ist nicht, daß die Agenturen Politik machen - sondern daß man sie machen _läßt_... verbunden mit einer -durchaus pathologische Züge tragenden- Abhängigkeit vom "Markt", der selbst nach pathologischen Prinzipien funktioniert.

Hier muß der Hebel hin. Alles andere kuriert bestenfalls Symptome. Doch es ist die zugrundeliegende Krankheit die uns umbringen wird.

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George Rauscher

Bla, bla...

Gab man sich gestern noch ruhig und gelassen, kommt jetzt wieder die "Finanzkrieg" Keule zum Einsatz. Herr Fuchs hat wohl vergessen, daß man den USA schon vor Monaten die Bestnote entzogen hat.

Die Kanzlerin, die guteste, kann sich - wieder einmal - Gesetzesänderungen vorstellen. Sie kann sich ja so vieles vorstellen. Deshalb findet sie es auch so wertvoll, sich die Dinge 'mal anzuschauen' und sich dann zu überlegen, wo es Gesetzesänbderungen geben könnte. Dann fängt sie an, sich das genauer vorzustellen. Nur, warum der EFSF ein AAA Rating haben sollte, das hat sie sich ja nun eh nie vorstellen können. Macht nix, eh egal, muß ja nicht unbedingt...

In der Ferne hören ein paar Leute jetzt Warnbschüsse donnern. Oh, es könnten sogar zusätzliche Belastungen auf Deutschland zukommen. Damit hatte ja nun keiner gerechnet!
Dank noch an Frau Merkel, die mit mit ihrem Glauben daß Sparen, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit vereinbar wären für den Lacher des Tages gesorgt hat.

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Christoph Becker

Merkels Kapelle auf unserer demographischen Titanic

Interessant sind vorallem Merkels Einsichten am Schluß des Artikels.
Das Problem damit: Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Europa sind definitiv für Jahrzehnte nicht mehr stärkbar. Wir haben die Fähigkeit dazu vor Jahrzehnten verspielt, denn
die Frauen Europas machen seit über 40 Jahren zuwenig das, was bisher Fortschritt und Wohlstand gesichert hat: Kinder bekommen, sich um die Kinder kümmern und den Söhnen männliche Vorbilder sichern.
Mit Genderstudien, Gleichstellungsbeauftragte, Orden für Feministinnen und Personalimporte aus Ländern die technisch/wissenschaftlich nie mit Deutschland und GB mithalten konnten können das nicht kompensieren.
Wir sind gesellschaftlich/wirtschaftlich eine Titanic die von dem feministisch-sozialistischen Eisberg über viele Schotten weit unter der Wasserlinie aufgerissen ist und die unweigerlich sinkt, auch wenn Merkels Kapelle noch tapfer spielt.
Europa wird verarmen und von anderen Völkern erobert. Wir haben Wohlstand und Frieden verspielt.

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Closed via SSO

Versicherungen sollen nun auch Ramsch kaufen dürfen.

Die EZB, unsere BadBank für den Frieden, darf das ja auch.
Da wird sich der Michel aber freuen.
Früher hieß es: Gold gab ich für Eisen.
Heute: Meine Altersversorgung gab ich für die Neue Weltordnung.
Schön!

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Closed via SSO

eine Piruette gefaellig?

ich weiss bei Frau Merkel nie was ich erwarten kann. Kann es der Buerger glauben, dass sie offen Durchhalteparolen fuer den Euro, den Frieden, die Bewahrung der heroisch fuer das Volk arbeitenden Politkaste propagiert und insgeheim doch die Interessen des Volkes vertritt? Nun sie tut alles in der Macht der Politik stehende um den Euro, Europa, die Freundschaft der Nationen und die Sparvermoegen aller Europaer an die Wand zu fahren. Oder ist es einfach nur die Ueberforderung der geistigen Veranlagungen. Gelernt hat ihr sicher niemand, was Geldwert, Verschuldung, Target, Bankenrettung, Staatenrettung so alles fuer die Zukunft mit sich bringen wird. Oder ist es so einfach, dass sie einfach noch ein paar Tage im Amt bleiben will und Freude an der Arbeit spuert, weilche Arbeit?

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Antonius Kies

Die Ratings sind für die Agenturen selber auch nur "Meinungen"!

Für wie wenig entscheidend die Ratingagenturen ihre eigenen Bewertungen halten, es seien nämlich nur "Meinungen", haben die Chefs von S&P, Fitch und Moodys am 22.10.2008 in einer öffentlichen Anhörung des US Repräsentantenhauses selber gesagt. Da fragt man sich, warum Staaten viel Geld dafür ausgeben, diese Meinungen zu hören.

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Gerhard Dünnhaupt

Diese Trauben waren uns sowieso zu sauer

Was ist schon ein AAA-Rating, sobald man es nicht mehr hat? Unsere Politiker vergessen, dass die ehrwürdige alte Firma Standard & Poors eine mehr als hundertjährige Erfahrung im Umgang mit Pleiteländern besitzt und alle ihre Verdrängungs- und Ablenkungsversuche, ihre Vertuschungsmanöver, Ausflüchte, Entschuldigungen und Vorwände längst kennt. Es versteht sich von selbst, dass sie immer unschuldig sind an den von ihnen aufgehäuften Schulden. Schuld haben stets nur die anderen.

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 14.01.2012 19:41 Uhr

Guten Morgen liebe verschlafen Politiker!

Es würde den Herrschaften gut zu Gesicht stehen, würden sie ab und an die Kommentare in der FAZ lesen; seit Monaten weise ich und andere Leser darauf hin, dass die Unruhen um den Euro dem US$ zugute kommen weil sie vom USA- Mist ablenken. Unabänderlich ist eine fundierte Prüfung inwieweit die US- Ratingagenturen, die US- Wirtschaft und die US- Politik zusammen hängen! Merke: "der Amerikaner" kennt nur den Geschmack des Profits und verkauft hierfür "seine Freunde"! Es gibt nur eine Lösung: die "US- Interessen" auf das brutalste durch Gegenspekulationen in den Verderb schicken; nur diese Sprache versteht man in diesen "Spielhöhlen"!

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Rolf Huchthausen

Das Sammelsurium an Politikerstimmen ist das jetzt politisches Kabarett?

"Konsequent die Konsolidierung der Haushalte fortsetzen, europäische Rating-Agenturen, E und I hätten bessere Anleihen platziert, Angriff auf den EFSF, etc.pp!!!" So läßt sich unsere Elite vernehmen. Was ein schwurbeliges Herumseriöseln!

Brok soll mit gutem Beispiel vorangehen und seine Steueraffäre aufklären, dann kommt Geld in die öffentliche Kasse, Schulz muss noch einige Jahre in der Einkaufsabteilung eines Konzern lernen, sein Bücherei-Wissen langt nicht, usw.

Es gibt in der EU sehr viele Rating-Agenturen, auf ihr Rating wird zurückgegriffen. Von Fachleuten! Die Wahrheiten von Creditreform oder Euler-Hermes sind aber noch unangenehmer! Allein die Tatsache, dass zitierte Eliten dies nicht kennen, macht sie unglaubwürdig.

Für mich skizziert der Beitrag diese Eliten wie eine Pfütze voller quakender Frösche. Vielleicht liegt das Geheimnis seriöser Berichterstattung auch in der Konfrontation dieser Eliten mit Tatsachen, Wahrheiten und allseits Bekanntem! So ist das peinlich!

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Norbert Dr. Leineweber

Zu meiner Person ist noch zusagen, dass ich bereits 1993 das Scheitern des Euro prognostiziert habe

Juncker, Barroso, Van Rompoy, Verheugen sind die Bestatter unserer Kreditwürdigkeit, weil wir bald der Letzte sind, der am Kapitalmarkt vorübergehend noch für die anderen bürgen und blechen kann. Seelenruhig der verantwortungslosen Schuldenmacherei zusehen, und das ein ganzes Jahrzehnt, wohl nach dem Motto "das werden die blöden Rating-Agenturen schon nicht merken", und bis heute noch Staatsknete beziehen. Bei dieser Schamlosigkeit ist Wulff geradezu ein Witz. Man sollte die ganzen EU-"Repräsentanten" schnellsten davon jagen und durch Ökonomen wie Sinn oder Weder Di Mauro ersetzten. Die genannten haben jeder für sich hunderte Milliarden Schaden verursacht. Es sollte erlaubt werden die, die uns auräubern, zmindest mit weichen Pantoffeln bewerfen zu dürfen. Dann können die Schuhe am Boden bleiben. Wen es interessiert: Dr. Norbert Leineweber in Norbert Walter (HG) 1993. Und das mit den bösen Rating-Agenturen soll vom eigenen Unvermögen ablenken und ist ein gezielter fake zur Verblödung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.01.2012 23:04 Uhr
Alexander Lens

Und warum

sind sie nicht Bundeskanzler geworden?

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Norbert Dr. Leineweber

Die Uhr zum Billionen-Desaster tickt so laut, dass es jetzt jeder hören müsste ...

Als gestandener Ökonom mit internationaler Reputation habe ich nun nach einem Jahr recht bekommen. Nun ist nun der GAU eingetreten. Frankreich ist nur die Spitze des Eisberges, weil letzte Woche Ungarn definitiv pleite gegangen ist. Die Herabstufung ist der Abfang vom Ende. Merkel hätte Abstand zu Frankreich wahren sollen , statt sich von Sarkozy einschleimen zu lassen. Die Achse Berlin-Frankreich hat einen Reifenschaden und Merkel sollte sich von allen Peitekandidaten abwenden. Ich habe schon längst Artikel von mit im Netz nachdem auch der EFSF und der ESM nur Ramsch ist, was den Bürgern verschleiert werden soll. Jeder Euro geht flöten: 500 Mrd. Target 2, 400 Mrd. Schäubles gehebelter Rettungsschirm und der Anteil an Schrottanleihen der EZB die auf Deutschland entfalllen. Ich bin mit Sinn einer Meinung: Es ist eine Billion. Der größte Skandal der Wirtschaftgeschgichte, wenn man überlegt wie lange wegen 10 Euro Hartz IV rumgeeiert wurde. Ein Politschlag "in die Fresse" aller Aufstocker

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 14.01.2012 18:27 Uhr

Wenn ich die Stellungnahmen der verschiedenen Politiker lese, muss ich feststellen, dass...

..einzig die Kommentare des österreichischen BP Fischer und Oppermann halbwegs realitätsnah sind. Während die Kommentare der anderen Politiker wie Fuchs, Brok, Schulz, Westerwelle und natürlich Merkel/Schäuble, ob der Realitätsferne und dem innewohnenden "Eurorettungswahn" mir das Blut in den Adern gefrieren lassen. Mit diesem Personal kann es nur noch steil bergab gehen. Hier noch ein Beispiel zur Fachkompetenz dieser Figuren. Am 4.April 2011 schrieb Prof. Sinn:"Was Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bundesbank verschweigen: Der Rettungsschirm rettet den Euro nicht - aber er lastet Deutschland ungeheure Risiken auf. Die Höhe der Haftung übersteigt die schlimmsten Ahnungen der Öffentlichkeit.... “ Merkel zur gleichen Zeit:" „Mit dem Beschluss über die Rettungspakete sei die Gemeinschaftswährung nun dauerhaft stabilisiert“. Nur dreieinhalb Monate später stürzt der DAX um 2.500 Punkte wegen der EURO-Krise ab. Noch Fragen zur Fachkompetenz dieser Sprechpuppen?

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