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Mobilfunk Siemens gibt bei Handys Marktanteile ab

29.08.2001 ·  Der Siemens-Konzern ist im Handymarkt weltweit von Platz drei auf Platz vier zurückgefallen. Auch Nokia verlor Marktanteile.

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Der Siemens-Konzern ist im Handymarkt von Platz drei auf Platz vier zurückgefallen. Im zweiten Quartal des Jahres belief sich der weltweite Marktanteil von Siemens nach einer Untersuchung von Gartner Dataquest auf 7,9 Prozent. Damit zieht Ericsson (8,3 Prozent) wieder an Siemens vorbei, nachdem der Münchner Konzern im ersten Quartal vor den Schweden gelegen hatte.

Spitzenreiter bleibt nach wie vor Nokia. Der Marktanteil der Finnen ging laut Gartner Dataquest jedoch auf 34,8 Prozent nach 35,3 Prozent im ersten Quartal. Nokia ist damit ein Stück weiter vom angepeilten Marktanteil von 40 Prozent entfernt. Motorola behauptet sich auf dem zweiten Platz und baut seinen Marktanteil von 13,2 und 14,8 Prozent aus. Nach Ericsson und Siemens folgt Samsung mit 6,9 Prozent.

Weltweit weniger verkaufte Handys

Insgesamt wurden im zweiten Quartal weltweit knapp 90 Millionen Mobiltelefone verkauft. Dies entspricht Gartner Dataquest zufolge einem Rückgang von acht Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2000 und einem Rückgang von sieben Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen vor rund einem Monat hatte Marktführer Nokia bereits auf ein verlangsamtes Wachstum hingewiesen. Der Absatz habe unter dem Preisdumping der Konkurrenz gelitten, hieß es damals.

GPRS könnte Geschäft beleben

Eine Herausfordung für die Mobilfunkbranche ist laut Gartner die neue Generation im GPRS-Standard. Die Branche erhoffe sich von diesen Geräten eine Belebung des Geschäfts. Einige Konkurrenten von Nokia setzen dabei auf Zusammenarbeit. So will Ericsson die verlustbringenden Mobilfunkaktivitäten am 1. Oktober mit Sony zusammenlegen. In der vergangenen Woche hatten sich NEC, Matsushita und deren Mobilfunktochter Matsushita Communication Industrial auf die gemeinsame Entwicklung von Telefonen für die nächste Generation des Mobilfunks geeinigt.

Quelle: @nal, mit Material von vwd
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Von Heike Göbel

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