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Mobilfunk : Neue Gerüchte um Billig-iPhone für China

Tim Cook Bild: AFP

Die Gerüchte über ein billigeres iPhone für China bekommen neuen Auftrieb. Laut einem amerikanischen Medienbericht soll das Gehäuse des einfachen Modells aus Plastik sein.

          Ein abermaliger Besuch von Apple-Chef Tim Cook in China nährt Spekulationen über eine Geschäftsausweitung des Konzerns in seinem zweitgrößten Markt. Angeblich suchen die Amerikaner eine schnelle Einigung mit dem größten Mobilfunkanbieter der Welt, China Mobile, zum Einsatz ihres internetfähigen Telefons iPhone und arbeiten zugleich an einer preiswerten Variante des Geräts für China. Apple wollte das nicht bestätigen.

          Christian Geinitz

          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel- und Südosteuropa und Türkei mit Sitz in Wien.

          Der Konzern teilte lediglich mit, dass Cook, der zuletzt vor zehn Monaten in Peking war, Regierungsmitarbeiter und Geschäftspartner getroffen habe. Nach Informationen der Finanzagentur Bloomberg könnte der Verkauf des Billig-iPhones Ende des Jahres zum Preis von umgerechnet 75 bis 114 Euro beginnen; in Europa kostet ein iPhone4 rund 400 Euro, ein iPhone5 etwa 680 Euro. Das „Wall Street Journal“ berichtet, das Gehäuse des einfachen Modells werde aus Plastik sein, um Kosten zu sparen.

          Das iPhone verliert Analysten zufolge in China Marktanteile und rangiert unter den Smartphones nur noch auf Platz sechs weit hinter Samsung. Das liege auch daran, dass Apple lediglich mit den Netzbetreibern China Unicom und Telecom zusammenarbeite, die viel kleiner als China Mobile sind. Letzteres nutzt einen eigenen Übertragungsstandard und konnte sich mit Apple bisher nicht über die Abrechnungsmodalitäten einigen.

          China ist für Apple der am schnellsten wachsende Markt und mit 15 Prozent Umsatzanteil der größte hinter den Vereinigten Staaten. Auf dem Festland und in Hongkong gibt es 11 offizielle „Apple Stores“, 5 mehr als bei Cooks letztem Besuch. Sein Vorgänger Steve Jobs war als Apple-Chef nie in China.

          Quelle: FAZ.NET

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