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Mobilfunk Mobilcom beruhigt mit Exegese

 ·  Eine eigentlich eindeutige Interviewpassage von MobilCom-Chef Schmidt wird nun umgedeutet. Fazit: UMTS lohnt sich doch.

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Die MobilCom AG hat der Interpretation eines Magazin-Berichts widersprochen, wonach die Prognosen für das UMTS-Geschäft halbiert worden sind. “Das ist falsch“, sagte MobilCom-Sprecher Matthias Quaritsch am Mittwoch. Zwar sei es richtig, dass das Unternehmen mit einem Umsatz von 30 bis 35 Euro je Kunde rechne. Diese Angabe des MobilCom-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Schmid beziehe sich aber auf alle Geschäftsfelder des Unternehmens, und zwar nur auf die Startphase des UMTS-Geschäfts, die der Sprecher auf ein bis zwei Jahre datierte.

Schmid hatte vor einem Jahr erklärt, dass der Konzern mit einem UMTS-Monatsumsatz pro Kunde von 60 bis 80 Euro rechnet. Welchen Anteil das UMTS-Geschäft haben werde und wie hoch der Umsatz je Kunde in diesem Bereich sein werde, wollte Quaritsch nicht sagen. Er kündigte an, dass der neue UMTS-Businessplan im Januar oder Februar kommenden Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Wie hoch der durchschnittliche Umsatz pro MobilCom-Kunde zur Zeit ist, wollte er nicht sagen. Im vergangenen Jahr rechnete MobilCom in vertraulichen Unterlagen erstmals im Jahr 2008 mit einem Reingewinn bei UMTS. Bis zum Jahr 2005 wurden damals von dem Unternehmen einschließlich UMTS rund fünf Millionen Mobilfunkkunden erwartet. Die Durchschnittsumsätze pro Mobilfunkkunde sollten sich den Unterlagen zufolge von rund 40 Euro im Jahr 2000 bis 2005 mehr als verdoppeln und stabil bleiben. Zusammen mit Werbung, dem Hardware- und Mobile-Commerce-Geschäft strebte MobilCom danach im Jahr 2005 einen UMTS-Umsatz von knapp fünf Milliarden Euro und im Jahr 2010 von rund zwölf Milliarden Euro an.

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