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Misstrauen unter den Banken

20.09.2007 ·  jfr. FRANKFURT, 20. September. "Die Party auf den Immobilienmärkten ist vorüber. Die Krise am amerikanischen Hypothekenmarkt belastet die Kreditmärkte. Es herrscht Misstrauen unter den Banken." Das sind einige der Kernsätze von Andreas ...

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jfr. FRANKFURT, 20. September. "Die Party auf den Immobilienmärkten ist vorüber. Die Krise am amerikanischen Hypothekenmarkt belastet die Kreditmärkte. Es herrscht Misstrauen unter den Banken." Das sind einige der Kernsätze von Andreas Quint, Managing Partner der Immobiliengesellschaft Catella Property Group, auf einer Pressekonferenz in Frankfurt zum Thema "Großtransaktionen am Immobilienmarkt". Quint: "Der internationale Verbriefungsmarkt ist zusammengebrochen, obwohl sich die Immobilienmärkte in bester Verfassung befinden." Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Kaufkraft wächst, die Mieten steigen, und der Leerstand sinkt. Aber wegen der Kreditkrise werde Deutschland in diesem Jahr wohl keinen neuen Rekord bei den großen Immobilientransaktionen erleben, sagte Quint. Es gebe keine Immobilienkrise, sondern eine Vertrauenskrise am Kreditmarkt. Auf dem Immobilienmarkt gebe es auch keine Leistungsstörungen. Im Gegenteil - Anschlussfinanzierungen seien kein Problem, da der Wert der Immobilien fast überall gestiegen sei; und die Aussichten werden überwiegend als gut angesehen. Aber das Neugeschäft mit Immobilienkrediten für große Transaktionen liege auf Eis. Quint, langjähriger Spezialist für Corporate Finance bei der international tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, sieht gute Aussichten für Transaktionen mit kleineren und mittelgroßen Immobilienpaketen. Allerdings würden viele Banken die Stunde nutzen; sie fordern hohe Risikoaufschläge bei Beleihungen von mehr als 50 bis 60 Prozent der Werte.

Quelle: F.A.Z., 21.09.2007, Nr. 220 / Seite 43
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