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Mißbrauch für PSA soll schwerer werden

21.01.2004 ·  clb. FRANKFURT, 21. Januar. Personal-Service-Agenturen (PSA) sollen die Regelungen für Zuschüsse von den Agenturen für Arbeit (früher Arbeitsämter) nicht mehr ausnutzen dürfen. Das Bundeswirtschaftsministerium wolle darauf hinwirken, ...

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clb. FRANKFURT, 21. Januar. Personal-Service-Agenturen (PSA) sollen die Regelungen für Zuschüsse von den Agenturen für Arbeit (früher Arbeitsämter) nicht mehr ausnutzen dürfen. Das Bundeswirtschaftsministerium wolle darauf hinwirken, daß in den künftig abgeschlossenen Verträgen zwischen den Agenturen für Arbeit und den PSA Mißbrauch verhindert werde, sagte eine Sprecherin dieser Zeitung. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit hatte ermittelt, daß überraschend viele PSA-Beschäftigte zum Monatsende eingestellt und zum Monatsbeginn entlassen würden, um so möglichst hohe Zuschüsse einzunehmen (F.A.Z. vom 21. Januar). Die Zahlungen der Agenturen für Arbeit richten sich allein danach, wie viele Mitarbeiter eine PSA in einem Monat beschäftigt, unabhängig von der Dauer der Anstellung. Die Bundesagentur indes will die Verträge nicht ändern. PSA-Fachmann Ulrich Gawellek warnte vor zu hohem bürokratischem Aufwand, wenn die Beschäftigungsdauer jedes einzelnen PSA-Mitarbeiters berücksichtigt werden müsse. Statt dessen sollten die einzelnen Agenturen für Arbeit darauf achten, daß die Regelungen nicht ausgenutzt würden, und bei Mißbrauch die Verträge kündigen. Dies sei mit einer Frist von drei Monaten möglich.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.01.2004, Nr. 18 / Seite 11
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