Eine entsprechende Forderung für die anstehende Tarifrunde habe der Vorstand den regionalen Tarifkommissionen vorgeschlagen, erklärte IG-Metall-Chef Berthold Huber am Montag in Frankfurt am Main. Die Laufzeit für den neuen Tarifvertrag solle zwölf Monate betragen.
„Eine Forderung von bis zu 5,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ist angemessen, von den Unternehmen finanzierbar und verschafft dem privaten Konsum Auftrieb“, erklärte Gewerkschaftschef Huber. Die Entgelterhöhung solle den Beschäftigten einen „fairen Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung“ sichern. Die regionalen Tarifkommissionen wollen demnach am Mittwoch kommender Woche über die Forderungshöhe beraten.
Das Problem mit der Lohnschere in Deutschland!
Gerd-Uwe Camenz (Gerdstulle)
- 04.03.2013, 19:14 Uhr