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Merkel erwägt Kapitalhilfe für Banken Bankenrettung II

 ·  Jetzt geht wieder die Angst vor einem Sturm auf die Banken um. Der Brennpunkt der Krise liegt diesmal in Europa. Die Amerikaner haben die richtigen Lehren aus dem Zusammenbruch von Lehman gezogen.

Artikel Lesermeinungen (24)

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Lesermeinungssuche (gesamt):
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Max Schmid
Max Schmid (CH-Gast) - 06.10.2011 17:03 Uhr

Es wird doch schön

wenn in ca 6 Monaten in D Zustände wie in Italien herrschen: statt Bundesbank eine "italienische" EZB, statt DM die superschwache Lira, schleichende Verarmung, Enteignung. Leider wenig Sonne.

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Stefan Forstner

Staatlicher Hedge Fonds Europa

Mit einem Hebeln des Rettungsfonds wird dieses Vehikel zur Heuschrecke, zum Hedgefonds.
Die staatlichen Einlagen stehen dann als Eigenkapital an dessen Risikospitze und werden als erstes kassiert, wenn die garantierten Kreditausfälle eintreten.
Was als "technische Ausgestaltung" verharmlosend von der Eu Politikclique bezeichnet wird ist nichts anderes als der Versuch die garantierten Milliarden so schnell wie möglich einzufordern und zu verteilen.
Welcher Anreiz von einem 750 Mrd Paket auf Schuldnerstaaten ausgeht, mag man sich nicht vorstellen.
Was aber zwischen den EU Ländern passiert, wenn dieses Paket ein Volumen vom 10 fachen des Eigenkapitals, also ca 7,5 Bn (oder mehr!) haben sollte, ist außerhalb aller Vorstellung.

Momentan läuft alles auf den Versuch einer Zucker und Peitsche Politik der EU Granden hinaus. Enden wird es mit einem Zusammenbruch der Schuldner wie der Gläubiger und einer vergifteten Atmosphäre, die auf Jahrzehnte die EU Länder spaltet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2011 16:52 Uhr
Closed via SSO

Herr Nicisling

ich glaube nicht das die Hebelung noch von Bedeutung ist. Die Eurozone braucht Anleger in die Schuldenprogramme ITA,FRA,SPA,D, da alle trotz bereits totaler Ueberschuldung weitere NEUE
Staatsobligationen VERKAUFEN muessen. Und wie es so ist bei totaler Ueberschuldung, keinerlei Sparprogrammen gibt es keine Anleger mehr. Sie wollen die Zinsen niedrig halten fuer neue Schulden, aber wenn keiner kauft dann muessen sie ihre eigenen Schulden mit der EZB aufkaufen, das bedeutet wenn sie eine Billion kaufen sinkt der Wert des Geldes um 10 % wenn sie 2 Billionen selber kaufen, dann ist der Euro 25 % weniger und wenn sie 5 erreicht haben, ist der Euro Papier.

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gisbert heimes

'Diesmal reichen die Selbstheilungskräfte des Marktes nicht aus'

prophezeite Josef Ackermann beim offenen Ausbruch der sogenannten Finanzkrise 2007 (IKB). So war es dann auch: Regierungen und Notenbanken mußten massiv intervenieren, um die im Zentrum der Krise stehenden Banken und damit die Volkswirtschaften vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Er hatte so offenkundíg recht, daß es verwundert, daß hier und anderswo immer noch auf den 'Markt' zur Lösung der Finanz- und Währungskrise gesetzt wird. Die Finanzkrise markiert in der finalen Globalisierungsphase das Ende des Marktkapitalismus. Nicht freie Märkte sind à la longue gute Märkte, sondern streng regulierte. Die unbestreitbaren Vorteile eines Wettbewerbssystems einschließlich des Freihandels können künftig nur (weiter) genutzt werden, wenn dieses einem strikten Reglement unterliegt. Die Grundvoraussetzung dafür wäre allerdings erst noch zu schaffen: die ebenso strikte personale, verfassungsmäßig abgedeckte Trennung von Politik und Wirtschaft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2011 18:00 Uhr
Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 06.10.2011 18:00 Uhr

streng regulierte Märkte

verhindern keine schlecht geführten Privatunternehmen oder eben Banken. Eine Ursache für die Kapitalkrise ist doch, dass immernoch dieselben Banken am Markt sind, die eigentlich 2008 vom Markt hätten verschwinden müssen. Es ist eben der Fehler, dass 2008 keine Marktbereinigung stattgefunden hat und sie durch politische Schnellschüsse, bis heute verschleppt wird. Natürlich sind Regierungen u. Notenbanken gefordert gewesen, aber nur zur Rettung von Einlagen und nicht um im Kollektiv, Vorstände und Bankerbonis zu retten. Das hat mit ordnungspolitischer Wahrung der freien Marktwirtschaft mit den dazugehörigen, marktregulierenden Schwerkräften des Kapitalismus, leider nichts mehr zu tun.
Marktgesetze wie die Insolvenz werden weiterhin missachtet und Schuld hat natürlich der Kapitalismus...willkommen in der EUDSSR.

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Ole Maidag
Ole Maidag (Maidag) - 06.10.2011 15:13 Uhr

Titel eingeben

Die Banken zu rekapitalisieren heißt ja nicht, daß sie das Geld geschenkt bekommen. Wenn es so läuft, wie bei der Commerzbank, werden Kredite mit einer hohen Verzinsung an die Bank gegeben. Bei anderen steigt gegen Kapitaleinlage der Staat als Eigentümer ein (Hypo Real estate) und versucht, seine Aktien irgendwann zu einem guten Preis wieder loszuwerden. Natürlich muß jetzt das Geld erst mal aufgebracht werden, bzw. Bürgschaften gegeben werden. Viel zu tun für die ESFS. Diese Invests werden in Schattenhaushalten geführt, denn sonst würde die verfassungsmäßige Schuldenobergrenze gerissen. Herr Regling wird also so tun, als ob es ihn gar nicht gäbe. Am liebsten würde er sich eine Tarnkappe aufsetzen, so wie der Zwergenkönig Alberich im Nibelungenlied. Also, alles schon mal dagewesen. zuletzt 2008. Die Rettung der Banken scheint wirklich unumgänglich zu sein, ist aber bedeutend billiger und aussichtsreicher als die Daueralimentation ganzer Staaten. Wichtig für die ist eine Abwertung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2011 15:54 Uhr
Christian Duus

Folgen der zwangsweisen Rekapitalisierung

ist eine beschleunigte Schrumpfung der Bilanzen, i.e Kredite aggressiv zurück fahren, um einer teuren Verwässerung und Enteignung der Altaktionäre weitestgehend zu entkommen.

Auf den Umfang der gewährten Kredite und damit auch gesamtkonjunkturell, i.e auf Wachstum und Beschäftigung, wird diese Massnahme sehr negative Effekte haben!

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Hartmud Ose
Hartmud Ose (hwarang) - 06.10.2011 14:34 Uhr

Das Erzübel der Politiker

Sie können einfach nicht konsequent denken und handeln, zudem fehlt ihnen der angelsächische Pragmatismus, erkannte Fehler nicht zu wiederholen. Die europäischen Politiker, allen voran die französischen, die zu den unseligen Seilschaften der Grandes Ècoles gehören, und die eitlen deutschen mit ihrer Cliquenwirtschaft, sind nicht lernfähig. Man fragt sich als denkender Bürger, was die kontinentaleuropäischen Regierungen bis heute antreibt, im Interesse der Großbanken Multimilliarden ohne Sicherheiten bereitzustellen. Die Briten haben die Aktien ihrer faillierten Banken kassiert und profitierten von der Kurserholung. Dabei ist so einfach: Die Regierung zwingt die Banken, gegen Aktienbeteiligung das Kapital aus Steuermitteln so weit zu erhöhen, dass die tatsächlichen Risiken, die sich aus den abgeschriebenen Anleihen ergeben, abgedeckt sind. Dass die französischen Banken diese nicht vorgenommen haben, gäbe jedem charakterstarken Kanzler einen Joker in die Hand, nicht so Frau M.

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Frank Geiser

Die Amerikaner haben die richtigen Lehren aus Lehman gezogen ... ???

Haeh? Auf welchem Pplaneten lebt der Author? Gar nichts ist gelernt worden ausser das es wenig Sinn macht gutes Geld schlechten institutionen hinterherzuwerfen ... und auch dies ist bei vielen noch nicht angekommen. Die USA Banken haben immense "Schattenwerte" auf den Buechern die sie nicht publizieren. Auch ist die Eigenkapitalaufnahme nicht wesentlich gestiegen. Wo bitte schoen haben die "Banksters" hier was gelernt?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2011 17:01 Uhr
Helga Zießler

Vielen Dank, Herr Mueller

für diese Richtigstellung!
Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Mitbürger bei uns doch auf die gezielte Indoktrination durch Politik und Medien hereinfallen und den "bösen" Banken den schwarzen Peter zuschieben. Und da sollte man auch immer wieder darauf hinweisen, dass nicht DIE Banken haufenweise solche faulen Papiere in ihre Depots geholt haben, sondern vor allem die Staatsbanken (Landesbanken, HRE etc) - und dass zu den vielgeschmähten "gierigen Spekulanten" nicht zuletzt die Kämmerer unserer Länder und Gemeinden gehörten, die alle auf fette Gewinne gehofft hatten. . .

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Herr Geiser

Herr Steltzner hat alles richtig dargestellt. Wir haben es nicht mit einer Bankenkrise zu tun. Wir haben eine STAATSSCHULDENKRISE. Die Staaten haben in bruederlicher Umarmung durch die miteinander verwobenen Polit- und Bankeliten ihre Schulden auf mittlerweile 10 Billionen Euro (offiziell) aufgebauscht. Um nicht noch hoehere Verschuldung darzustellen haben sie weitere Staatsschulden in den Banken geparkt, vielleicht dachten sie das merkt keiner. Aber die Rentenfonds aus der anglikanischen Welt kennen ihre Politiker, die EZB und das verwobene System besser als die Politeleven in Berlin. Sie kaufen keine Staatsobligationen der Eurozone mehr und das bringt jetzt die Wahrheit auf den Tisch. Die Nerven liegen blank in der Politszene, es zeigt sich JETZT deutlich, das das kleine GRE wirklich keine Rolle spielt, es wackeln ITA,SPA,FRA,und auch D. Warten Sie den Tag ab, an dem die naechsten 2000 Milliarden Schulden offengelegt werden, dann haben die Ratingagenturen Arbeit.

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Christian Duus

Banken (miss)brauchen

Bravo, das zeigt Tiefgang und offenbart die eigentlichen Täter (Politik) des ganzen auch mit dieser Massnahme nicht gelösten Desasters.

Nachdem Schäuble aufgrund der Leitplanken des BVerfG, der Haltung von CSU und FDP nicht mehr freizügig deutsche Steuergelder in Brüssel verteilen kann, müssen neue Quellen zur Aufrechterhaltung des Ponzi Schemes erschlossen werden. Wie kann die Politik die Fiktion des Wohlstands und des Lebens über seine Verhältnisse noch möglichst lange aufrecht erhalten, ohne das Amt kostende Anpassungs- und Strukturreformen umsetzen zu müssen?

Neues Eigenkapital bei den Banken schafft die Möglichkeit neuer Kredite an insolvente Staaten. Damit wird natürlich das Problem mangelnder Wettbewerbsfähigkeit nicht gelöst und wieder nur auf Zeit gespielt und der Ballon weiter aufgeblasen.

Unfassbar, wie menschenverachtend und die Lebensleistung der ehrlichen u. anständigen Bürger alternativlos aufs Spiel setzend die sog. Retter sich gerieren.

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Gerhard Grell

Nur eine Minderheit aus der Finanz- und Wirtschaftswelt will es wissen.

" ....Zumindest kann sich keiner dann herausreden, er habe nichts gewußt und dem Pofalla geglaubt. .... Insgesamt eignet sich Ihre Zeitung als Pflichtlektüre..... "

Sie haben meine 100%-ige Zustimmung. Leider interessieren sich nur wenige Leser für die FAZ. Ihre Auflage erreicht rund 370.000 Stück. Gelesen vorwiegend von der Finanzwelt und führenden Wirtschaftskräften.

Der Zentralbankrat der BBK, so die Legende, laß zu DM_Zeiten vor der Sitzung immer erst in der FAZ, was zu beschließen war. Die heutigen Politiker interessieren sich nicht für Inhalte der FAZ. "Meinem" BT-Abgeordneten habe ich monatelang zentrale Artikel zur Staatschuldenkrise (fälschlich Eurokrise genannt) übersandt. Geantwortet hat er nach Monaten mit einem in den BT-Papieren abgedruckten "Well-Care-Artikel" einer Volontärin einer vrgleichsweise unkritischen Zeitung. Und er tat sich hervor, Eurobonds zu loben.

Hoffnungslos, auf gute Lösungen aus der Politik zu setzen.

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Manuel Andreo Garcia

... muss die Zentralbank mit Nothilfen einspringen ...

Meine Güte, lasst diese pleitegeier Unternehmen doch endlich mal das tun, was jedem Unternehmen passiert, wenn es schlecht wirtschaftet: von Markt verschwinden!

Kann doch nicht sein, dass es ständig für solche Leute Sonderregeln gibt und das Problem zur Regel wird.

Bankenrettung, systemwichtig; ich kanns nicht hören.

Ich frag mich ja, wo diese Wirtschaftspolitiker das gehört haben? Ich hab zumindest in der BWL Grundlagen Vorlesung gehört, dass Insolvenz ein elementarer Bestandteil einer Marktwirtschaft ist. Wer versagt fliegt. Offensichtlich hat die Finanzwelt ein eigenes System; das Kapitel muss ich irgendwie übersprungen haben...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2011 14:21 Uhr
Christian Duus

@w3bd3v muss die Zentralbank mit Nothilfen einspringen ?

am Ende dieses ganzen Wahnsinns, wenn auch Deutschland Bankrott ist, wird die EZB alles monetisieren, um den völligen Systemkollaps zu verhindern.

An dieser Stelle werden wir in die Phase der Hyperinflation eintreten, wo die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes explodiert und jeder schnellstens versucht, sein wertloses Papier in reale Güter zu tauschen.

Es scheint so zu sein, dass Deutschland und speziell seine verblendeten Politikergenerationen nur pathologisch lernen können. Ein Verbrechen am anständigen und ehrlichen Bürger, wie es sie leider schon zu häufig in der dt. Geschichte gegeben hat.

So auch der engl. Journalist Ambrose Evans Pritchard im Telegraph hämisch aber leider wahr 'sorry Deutschland, wieder auf der falschen Seite der Geschichte'.

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Michael Radloff

Klare Aussage Herr Steltzner

Es nützt leider nichts, doch bitte schreiben Sie weiter und, fluten Sie Berlin mit Gratis.Ausgaben der FAZ. Lieber ein paar Exemplare weniger in Verkehrsmittel und Hotels und mehr in den Bundestag. Die FAZ muß die Mitarbeiter der Abgeordneten erreichen.
Zumindest kann sich keiner dann herausreden, er habe nichts gewußt und dem Pofalla geglaubt.
Auch die Artikel über Bildung (Print 29. Sep über Pisa und Bologna) müssen den Abgeordneten aufgedrängt werden.
Bitte Herr Steltzner, schreiben Sie so weiter wie bisher.
Dabei möchte ich Ihnen als Herausgeber auch für die Breite der Zeitung danken. Politisch stehe ich Herrn Bahners oder Don Alphonso eher fern, lese sie aber gerne.
Insgesamt eignet sich Ihre Zeitung als Pflichtlektüre.

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marktwirtschaft vs staatsmonopolistischer kapitalismus

Nicht die Banken sind das Problem, sondern die Verehelichung oder auch Bandenbildung zwischen Politik und Bankenwirtschaft. Fuer die Politik ein wunderbares System Schulden zu machen ohne sich Geld zu leihen. Mehr als die Haelfte der Gewinne aus nicht realer Wertschoepfung werden an Steuern eingezogen, ernaehren einen fettgefressenes Beamten-und Politikerapparat. Natuerlich muss dieser angebliche Gewinn auch realisiert werden, das geht dann nur auf diese zur Perfektion gebrachte Art Banken zu RETTEN Staaten zu RETTEN.
Man nennt das Staatskapitalismus aber man kann auch Sozialismus oder Diktatur des Kapitals
dazu sagen. Nur schuld an dieser Misere sind wir "Waehler", wir haben zugelassen, das die Parteiapparate der Einheitsparteien den Staat okkupiert haben und selbst an der Wahlurne
stehend bestaetigen die Verratenen die Verraeter staendig aufs neue. Also hat niemand das Recht diese verkommene Politkaste zu verdammen, sie ist gewollt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.10.2011 16:49 Uhr
Helga Zießler

Sie haben absolut recht, Herr Mueller

Deshalb wiederhole ich hier nochmals, was auch ich gerade einem anderen Vor-Schreiber geantwortet habe: Wir selber, also die Wähler, tragen die Verantwortung und die Schuld für das, was geschieht, denn wir haben jenen, die uns in die Bredouille gebracht haben, zu ihren Ämtern verholfen, und wir haben uns untertänigst ruhig verhalten wie die sprichwörtlichen drei Affen: Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen. Und nicht einmal jetzt geht ein Aufschrei durchs Land. Es scheint, als glaubten wir an ein Wunder. . .

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Wolfgang Neuber

Unfähige Politiker in schlecht organisierten Partei mästen einen Beamtenapparat, der den Anforderung

en des 21. Jh. nicht gewachsen ist. Noch ein bißchen weiter und wir bekommen eine handfeste Krise des politischen Systems. Dann spielt Europa vielleicht deshalb keine Rolle mehr, weil dann jeder nur noch sein eigenes Hemd retten will.
Das schlimme daran ist, dass Kritiker dies seit vielen Jahren belegt haben. Keine Partei hat für mich nur ansatzweise belegt, wie sie die Staatsverschuldung lösen will. Und dann den Piraten vorwerfen sie könnten nicht alle Fragen beantworten. Erst mal besser machen. Die nächste Krise wird dann wohl eine Währungsreform in EURO-Land sein müssen. AUch da besser heute als morgen.

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Peter Sommer (psommer) - 06.10.2011 09:08 Uhr

Wer hat was richtig gemacht ?

Ich bin nicht der Meinung des Autors. Der parasitäre Finanzmarkt macht nach wie vor, was ihm beliebt. Weltweit - bis auf wenige Ausnahmen - sind nach wie vor Leerverkäufe, Warentermingeschäfte und jede Art sonstiger schädlicher Spekulation möglich. Nach wie vor werden faule Kredite umetikettiert und als "Derivate" oder "innovative Finanzprodukte" verkauft. Die Politik der westlichen Welt ist nach wie vor williger Handlanger dieser Praktiken, mittlerweile ungeniert jeden Vertrag brechend und gegen jede Vernunft handelnd. Weltfremde Dogmen, verderbte Ideologien, Lügen und Betrügen sind die Markenzeichen unserer Regierung, wie auch der "Opposition". Die Proteste an der Wall Street mögen sich weltweit ausbreiten und mit Protesten von Millionen von Bürgern in einer friedlichen Revolution enden.

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Melita Zimmermann

Es ist immer dieselbe Masche!

Zuerst wird dementiert, dann stückchenweise zurück gerudert und dann werden die Fakten auf den Tisch gelegt! Dabei kann sich jeder Bürger ausrechnen, wie es kommt. Die "schwachen Banken" aus 2008 sind heute die ersten Wackelkandidaten, denn an den Folgen krebsen diese Banken noch heute. Da wird den Banken Zockerei vorgeworfen, aber damals wie heute weist die Politik eine Mitschuld weit von sich. Niemand hat die Staaten gezwungen sich am Kapitalmarkt zu bedienen! Im Gegenteil! Diese Anleihen mussten noch nicht einmal mit Eigenkapital unterlegt werden, denn innerhalb der EURO-Zone galten sie als sicher. Solange die Politik in allen Staaten nur von kurzfristigem Denken bestimmt wird, und daran ändert sich (leider) sicher nicht, werden die Einschläge näher kommen!

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Wenn die Amerikaner die richtigen Lehren aus der Lehmann-Pleite gezogen haben, ..

so haben sie die Deutschen verschlafen. Handlungsbedarf ergibt sich für die deutsche Regierung nur nach Maßgabe von Direktiven aus der Deutschen Bank. Und diese sieht bekanntlich die Bringschuld beim Steuerzahler. Die Narkosespezialisten in den Mainstream-Medien sorgen für den nötigen Rundum-Wohlfühl-Schlummer bei der beispiellosen Ausplünderungsaktion des Landes durch die eigene Obrigkeit. Herr Steltzner ist einer der wenigen kritischen Journalisten, die sich dagegenstemmen. Mit aufweckendem Klartext. Danke!

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Klaus Michael Strauss

50 Jahre DM: Wohlstand, 10 Jahre €: Währungsreform

Vielen Dank für diesen ausgezeichneten Beitrag.
Absolut überfällig ist die Berufung der in der FAZ benannten unbelasteten Sachverständigen zur Restauration der Währung und realwirtschaftlichen Restrukturierung der Banken.
Zu viele Politiker haben als Garanten der sozialen Marktwirtschaft und als Währungshüter versagt. In eigener Verantwortung verleitet zu Komplizenschaft mit fortgeschrittener organisierter Wirtschaftskriminalität. Mit Umschichtung der Daseinsvorsorge breiter Bevölkerungskreise zugunsten zentraler Akteure des Finanzsektors und zur Subvention opportuner Klientele.
Ungeachtet naheliegend gebotener Aufgaben in der Realwirtschaft zur Sicherung von Infrastruktur und humanem Kapital aller Bürger.

Zur Begriffsklärung: Finanzsektor betreibt Casino, Finanzwirtschaft dient Realwirtschaft.

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Klaus Wege
K. Wege (covenants) - 05.10.2011 22:38 Uhr

Bei der Jahrhundertblamage "Subprimekrise" beschwor der Finanzsektor den Mythos ...

... von der (angeblich) für die Retter profitablen Bankenrettung.
Tatsächlich wurden Staaten wie Irland erst durch die Abwälzung von Bankschäden auf die
Bevölkerung wirtschaftlich vernichtet.
Die bis dahin moderate Staatsverschuldung wurde vervierfacht, die Staatskasse gesprengt.
Ein dubioser Lobbymechanismus ("Eurorettung") trieb in Europa 85 Mrd. ein - um sie in der irischen Subventionsverteilanlage verschwinden zu lassen.
In Frankreich und Deutschland laufen entsprechende Vorgänge verdeckter ab, weil sich der
schiefliegende Bankensektor hinter einer starken Realwirtschaft verbergen kann:
Die Subventionierung des Bankensektors kann sich so themenfern als kommende "Autobahnmaut", Flugverkehrsabgabe oder in steigenden Grundbesitzabgaben und Tabaksteuern manifestieren. "Bonusrettung" hat viele Gesichter.
Jeden Tag wird es teuerer, den haftungsunfähigen und parasitären Bankensektor - fern von marktwirtschaftlichen Regeln- unter Naturschutz zu stellen.

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Jahrgang 1962, Herausgeber.

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