20.05.2012 · Selten hat ein Politiker sein Amt unter so schwierigen Vorzeichen übernommen: Peter Altmaier wird Umweltminister. Gewünscht hat er sich den Job nicht. Doch nun muss er die Energiewende schaffen.
Von Ralph BollmannRichtlinien für Lesermeinungen
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@Tom Schülke; Wenn man die 1970iger-Vorhersagen des Club of Rome verifizieren will, muss man
die Wirklichkeit mit den damaligen Prognosen vergleichen. Wenn sie auf
die überarbeitete Fassung, die 30 Jahre später geschrieben
wurde, Bezug nehmen, dann, Wunder oh Wunder, stimmt sie mit der alten
nicht mehr überein, das nenne ich unwissenschaftliches Tricksen.
Wenn irgend jemand, ob in Australien oder sonstwo, bestätigt, dass
die Vorhersage, wir hätten seit Jahren (um ca. 2000) kein Öl,
kein Gas und kein Kupfer mehr..., dann ist er nicht ernst zu nehmen.
Zu den Green-River-Ölvorratsfunden hat Herr Heinzow Sie auch gerade
informiert. Wir haben also Grund genug, nicht zu pessimistisch zu sein.
Es ist doch schön, wenn die Clubmitglieder immer etwas
Neues/Schreckliches erfinden, man muss doch auch etwas zum Lachen haben.
Mich irritiert immer
Die Fokussierung der GdW Kritik auf bestimmte Szenarien eines Peak Oil
vor 2000.
Davon ist doch in GdW NIE die Rede. Ich habe den Eindruck, dass hier
Aussagen aus dem Umfeld dieser Forschergruppe aus dem Kontext gerissen
wurden.
Wenn man sich auf das Buch GdW sowohl das Original als auch die
Neuauflagen konzentriert, Sind die noch nicht mal als solche gedachten
Vorhersagen absolut korrekt.
Die entscheidende und wesentliche Aussage ist, dass Wachstum immer auf
Dauer zu einem Overshoot und dann einem Zusammenbruch führt.
Insbesondere jene Simulation mit dem Titel weiter wie bisher, liegt
bisher ganz eindeutig richtig. Und in Anbetracht rasant steigender
Rohstoffpreise, der Verknappung von fruchtbaren Böden, Ozeanen die
bis 2050 leergefischt zu sein drohen, sowie dem Rückgang der
pro-Kopf Nahrungsmittelproduktion, weisen sämtliche Indikatoren in
die selbe Richtung.
Die Tendenzen sind derartig eindeutig. Wie kann man da noch zweifeln?
Hallo Herr Symietz
Mangels der Möglichkeit mal schnell eine altes GdW Buch zu bekommen
habe ich zunächst bei Wikipedia nachgesehen.
Ihre Kritik das "irgendeine" Australische Studie den Fehler
macht, nicht auf die Originalaussagen des ersten GdW buches einzugehen,
scheint nicht zu stimmen.
"Im Juni 2008 veröffentlichte Graham Turner von der (CSIRO)
eine Studie, in der er die historischen Daten für die Jahre von
1970 bis 2000 mit den Szenarien der ursprünglichen Studie von 1972
verglich". Er kommt darinn auf große Übereinstimmungen
mit GdW 1972.
Auch wird gesagt, dass die wesentlichen Grundaussagen der
Aktualisierungen sich weitgehend mit denen der ersten
Veröffentlichungen decken.
Es ist wichtig zu erkennen, dass GdW nie das Ziel hatte exakte
Jahresangaben zu verbreiten, sondern das grundsätzliche
Reaktionsverhalten des Systems zu begreifen. Es zeigte sich dass selbst
eine Verdopplung der Ressourcen, bei weiterem exp. Wachstum einen
Zusammenbruch nur aufschieben kann. GdW lag vollkommen richtig
Hallo Her Symietz
Ich werde Ihre Hinweise ernst nehmen und mal die aktuelle Ausgabe aus
GdW mit der ersten vergleichen. Hoffentlich finde ich noch ein Original.
Was die Green River Formation betrifft, verweise ich auf meinen Komentar
dazu.
In der Green River Formation befindet sich so sehr Öl, wie ein
Torfvorrat Steinkohle enthält. Also kein Öl. Darinn Befindet
sich Kerogen, eine geologische Vorstufe.
um das als Öl nutzbar zu machen wird vorgeschlagen einen
Kubikkilometer dieser Steinähnlichen Substanz drei !!! Jahre lang
unter Zuhilfenahme eines 1,2GW Kohlekraftwerks mit Strom auf ca 300-350
grad zu erhitzen. Ökologische folgen wären wahrscheinlich mit
den Tarsanden vergleichbar. Der energetische Gewinn läge bei evtl
3:1 evtl. niedriger. Und.. selbst bei optimaler Investition könnten
wir, so eine Studie, in 15 Jahren gerade mal 3 mio Barrel gewinnen. der
Rückgang der konv. Quellen wird aber auf 2-3 mio Fass pro Jahr
geschätzt. Der Strohalm an dem wir saugen werden, wird den Durst
nicht stillen
Die Green River Formation und das Ende von Peak Oil ?
Die Energiewende ohne die Ressourcenfrage zu stellen ist wie der Versuch
auto zu fahren ohne Reifen.
Das Problem ist dabei aber dass Peak Oil oft nicht wirklich verstanden
wird. Und das ist das wesentliche Problem der Energiewende.
Stellen Sie sich eine riesige Gartenparty vor. Alle freuen sich auf
leckeres kühles Bier. Doch leider haben Sie nur einen einzigen
Zapfhahn mitgenommen. Ich garantiere Ihnen lange Gesichter.
dieses ist das eigentliche problem von Peak Oil. Selbst wenn große
Kohlenwasserstoffvorräte noch im Boden stecken, gibt es bei den
unkonventionellen Ölen wie in der eben Angesprochenen Green river
Formation , (das nicht mal fertiges Öl enthält, also extrem
aufwändig und Energieverzehrend umgewandelt werden muß), nur
sehr sehr Langsame Wege das Öl online zu bringen. Im Bereich von
5-15 Jahren und dann nur mit einem dünnen Rinnsal. Nur intensive
Beschäftigung erschließt hier wirklich die monumentalen
Herrausforderungen vor denen wir stehen.
@ Tom Schülke: "Seit 1980 finden wir weit weniger Öl als wir verbrauchen.
Soso! In der Green-River-Formation wurden ca. 180 Mrd. Tonnen nutzbare Ölvorräte nachgewisen, was in etwa den jetzt zu heutigen Preisen förderbaren Ölvorräten entspricht. Der Grenzpreis für Investitionen in die Ölförderung zu höheren Preisen ist der Preis für die Substitution der letzten Tonne geförderten Öls. Derzeit liegt der Preis bei ca. 60 US$ pro Barrel. Die Ölbesitzer haben kein Interesse daran ihr Öl zu verschleudern.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 23:08 UhrLieber Herr Heinzow
Bitte entschuldigen Sie wenn ich es so offen Sagen muß. Leider
haben Sie von dem was dort tatsächlich gefunden wurde wenig Ahnung.
Die Green river-Formation enthält KEIN Öl.
Die englischen Begriffe für die geologischen
Kohlenwasserstoffresourcen verschiedener Art führen leider immer
wieder zu wirklich unsinnigen Missverständnissen.
Es gibt sogenanntes Tight-Oil, (meist Shale-Oil genannt), dass durch die
Prozedur des Frackings tatsächlich neues bisher nur als Resourcen
verfügbare Ölbestände nutzbar macht. Allerdings
schätzt man die Mengen die tatsächlich in Reserven
überführt werden können, also gefördert werden
können auf 2-6%!! Hier verwechselt man gerne Ressourcen und Reserven.
Die Green-River Formation enthalten allerdings kein
"Shale-OIl", sonder Oil-Shale.. das aber ist kein Öl
sondern Kerogen, eine geologische Vorstufe, zu dessen Umwandlung in
nutzbares Öl gigantische Energiemengen eingesetzt werden
müssten. Fundierte Infos genau dazu finden Sie auf Peak-Oil
punkt Com
Sorge haben, daß in den "nächsten 10 oder 100
Jahren" die fossilen Energieträger zu neige gehen,
dann repetieren Sie hier die Propaganda des Club of Rome, der alle paar
Jahre das (fossile) Ende der
Welt prophezeit, aber immer haarscharf daneben liegt.
Träfen die Prognosen allerdings zu, dann wären die
"erneuerbaren" Energie das Letzte, was der Menschheit helfen
würde. Die Uralttechnologie der Windmühlen und die schlappe Solarenergie
würden uns in die Kärglichkeit des 19. Jahrhunderts
zurückschicken, so ganz im Sinne der grünen
Ideologen.
Halo Herr Symietz
Diese Aussagen höre ich sehr oft.
In der Tat kenne ich das Buch grenzen des Wachstums in der letzten
Auflage von 2004 und kann lediglich direkt zu diesem stellung nehmen.
Die Grundaussage des Standartmodells darinn wurde letztes Jahr in einer
wie ich meine Australischen Studie fulminant bestätigt. man hat die
empirisch heute verfügbaren daten der einzelnen Parameter des
Simulationsverlaufs mit den heute verfügbaren Daten der letzen 30
Jahe verglichen.
Sie sind fast Deckungsgleich. Bisher also liegt dieses Buch vollkommen
richtig. Natürlich stellt sic die Frage wie es weitergeht. Denn die
interessanten Aussagen des Modells beginnen ja erst gegen 2020 mit einem
beginnenden Kollaps.
Zu den von Ihnen gemachten Aussagen hätte ich gerne mal Links, die
ich Sie hier ja leider nicht posten können. Eine Detaillierte
Auflistung der von Ihnen angeführten Aussagen aus den man aber auch
die Einbindung in den Text versteht (keine isolierten Zitate)
Da der Club of Rome-Report den Fehler machte, Aussagen zu machen, die zu Lebzeiten überprüfbar sind
hatte es das (wohlverdiente) Pech als Scharlatan entlarvt zu werden. Die
politischen Klimaforscher sind da heute viel schlauer, deren Vorhersagen
sagen nur etwas über 2100 und später. Wetten, dass sie wie die
Lehre des Marxismus nicht widerlegbar sind?
Das Wunder ist übrigens nicht, dass der Club sich so eindeutig als
Dilettant outete, sondern, dass selbst heute noch immer einige seine
falschen Vorhersagen wie eine Monstranz anzubeten scheinen. Es gibt
heute kein zu förderndes Gold mehr, Öl ist ebenfalls
verschwunden, Kupfer kennt gar niemand mehr usw.
Und in dem einzigen Punkt, wo ich wünschte, er hätte
wenigstens da einmal recht gehabt, irrt er dank deutscher Energiewende
ebenso, denn im Bericht kann man lesen:"Wenn der Gebrauch
natürlicher Brennstoffe eines Tages durch Kernenergie ersetzt
werden sollte...., wie man hofft, bevor es messbare ökologische und
klimatologische Wirkungen....."
Ja so ändern sich die Zeiten.
Nun ist "Propaganda"
eine starke Wertung.
Tatsächlich gab es mal eine Äußerung des Club of Rome
der nicht nur ein Ölfördermaximum , sondern ein das
gänzliches Versiegen aller Quellen ansprach gegen 2000 vorhersah.
Recht dabei hatten aber sowohl der Club of Rome als auch seine Gegner.
Die aussage war: "bei aktuellem ( exponentiell , 7% ) anwachsen des
Ölverbrauchs, wenn der gegenwärtige Trend anhält... Die
Verbrauchssteigerung hat sich massiv veringert auf ca 3% .
Der Club of Rome hatte recht, dann wäre das Öl alle gewesen.
Die Gegner auch, in so Fern als das das Fördermaximum dank der
Ölkrisen und neuer unkonventioneller Funde noch nicht eingetreten
ist.
Dennoch. von den 850 größten Ölquellen der Welt, aus
denen ca. 90% unseres Öls stammen, sind bereits 550 über deren
lokalen Förderpeak weg, mit einem durchschnittlichen Rückgang
von 5,8% Jährlich. Seit 1980 finden wir weit weniger Öl als
wir verbrauchen.
Ich empfinde Ihre Aussage als sehr uninformiert.
was für eine Schande... wieder einmal wird ein politisch
erfahrener, aber fachlich unerfahrener ein so wichtiges Amt
übergeben. Wann begreifen wir endlich mal, dass es nicht immer nur
um Konsens gehen sollte, vielmehr um fachlich kompetente und
visionäre Führung.
Hier müssen erfahrene Leute ans Ruder und keine Parteisoldaten !
Haben wir nichs aus dem Solardebakel gelernt?
Aber ja, zahlen tun es ja wieder mal alle. Aber es kommt der Tag, an dem
es kracht. Das ganze Theater hat den Piraten wahrscheinlich wieder 1%
mehr gebracht. Wohl mit Recht! Denn erstmal Fakten sammeln, diskutieren
und dann entscheiden scheint der Trend zu sein.
Wann wird den Befürwortern einer immens teuren Uralttechnik klar,
daß in Deutschland Strom nicht mi Öl produziert wird?
Peak-Oil wird schon seit den Zeiten des Club of Rome, der mit all seinen
Prognosen gescheitert ist, propagiert. Und die Prognosen des Eintritts
werden jedesmal in die Zukunft verlegt.
Außerdem läßt sich Erdöl durch Erdgas und Kohle
substituieren, was aber nicht gemacht wird, da Öl noch billig zu
kaufen ist.
Kontext nicht erkannt.
Lieber Herr von Steuben.
Natürlich wird Strom nicht (fast nicht) mit Öl hergestellt.
Doch genau an dieser Stelle haben Sie sich noch keine Gedanken über
das Gesamtthema Energie gemacht.
Es geht eben nicht nur um Strom und Atomkraftwerke.
Die weit umfangreichere und mittelfristig unvermeidbare Aufgabe der EE
wird es sein Mobilität zu substituieren.
Wer die Energiewende künstlich oder unbedacht nur auf das Thema
Strom beschränkt, greift prinzipiell wesentlich zu kurz. Die
Öffentlichkeit ist erschreckend unzutreffend oder meist gar nicht
mit dem Thema Öl vertraut. Die mit dem Peak Oil verbundenen
Herausforderungen übertreffen bei weitem die Herausforderungen
eines Ersatzes nur einiger Atomkraftwerke.
Mißverständnisse und Fehlinterpretationen wie hier
Äußerungen zu den angeblich gewaltigen Ölvorräten
der Green River Formation zeigen dieses und wiegen die Menschen in einer
falschen Sicherheit. Öl gehört dringend mit in diese
Diskussion.
Und ich erlaube mir, nur zur Auflockerung dieses Diskurses,
die Frage des Herrn Heinzow zu wiederholen:
>>Wann wird den Befürwortern einer immens teuren Uralttechnik
klar, daß in Deutschland Strom nicht mit Öl produziert wird?<<
Damit werden die bisher auf diesen Kommentar gegebenen Antworten
gegenstands-, wie auch inhaltslos.
Thema verfehlt, sechs, setzen.
Physikalische Aspekte
guten Morgen Herr Heinzow.
Es ist schade dass hier die Antwortfunktion auf 1000 zeichen
beschränkt ist. das Fördert Mißverständnisse.
Ich glaube wir sprechen zum Teil von verschiedenen Dingen.
zunächst spielt die Physik natürlich eine entscheidende Rolle.
Denn Energiequellen mit grottenschlechten EROEI´s erzwingen hohe
Kosten und sind am ende Energiesenken. In den meisten Peak Oil
Vorträgen heist es ja auch"das Ende der billigen
Energie". Das sagt natürlilch noch nichts zu der Frage, ob
eine Staatlich vorgezogene Energiewende sinnvoller ist als eine
wirtschaftliche nach dem Peak oil.
Den Artikel von Tom Murphy sollten Sie tatsächlich lesen. Hier geht
es um das Problem, dass die Energetische Vorabinvestition bei allen EE ,
durch den niedrigen EROEI dazu führt, dass nach dem Peak der
Wirtschaft ein sehr erheblicher Energieanteil zusätzlich entnommen
wird.
Doch Energie ist zu diesem Zeitpunkt das Kostbarste Gut. ... jetzt
hätte ich gerne 2000 Zeichen mehr... :-)
Die Reserven, förderbar zu heutigen Preisen sind seit 40 Jahren bei 40 Jahren geblieben
Herr Schülke,
wenn Sie die derzeitigen Förderpreise für
Primärenergiepreise (Kohle, Öl, Gas) deflationieren, werden
Sie zu einem erstaunlichen Ergebnis kommen.
"Fragen dieser Art aus der Sicht eines Physikers beleuchtet .
" Eben, Physiker sind keine Ökonomen, und ich weiß das
sehr genau, denn ursprünglich gehörte ich zu denen und kann
sehr wohl das Urteil vertreten, daß Ihre Behauptung:
"Ausschließlich wirtschaftliche Betrachtungen der
Energiewende greifen prinzpiell zu kurz." unzutreffend ist. Allein
die Ökonomie bestimmt den Wohlstand, nicht das Sozialsystem,
welches nur dazu führt - und das soll/muß es auch! -
Disparitäten ausgleicht.
"Vorabinvestition"
Jede Investition muß sich rechnen. bei den sog. EE ist das nicht
der Fall, da ein Break-Even-Point mangels Kostensenkungspotentialen
nicht existiert.
"Geschieht dieses erst nach dem PO"
Der Markt sorgt schon ggfs. für die nötigen Investitionen.
Einer vorausschauenden Planwirtschaft, die per se fehlerhaft ist, bedarf
es nicht.
Natürlich ist die Reichweite 40 Jahre
Da sind wir einer Meinung. Doch der entscheidende Fakt ist, dass die nun
Folgenden 40 Jahre die schwierigen, schwer förderbaren,
unzugänglichen Ölfelder erfordert. Mit anderen Worten die
Zeiten der billigen Energie sind vorbei.
Ausschließlich wirtschaftliche Betrachtungen der Energiewende
greifen prinzpiell zu kurz. Da ich keinen Link posten kann, können
Sie aber vielleicht selber googeln..
Es gibt einen fantastischen Artikel eines amerikanischen Physikers
"Tom Murphy", der auf seinem Blog "Do the math",
Fragen dieser Art aus der Sicht eines Physikers beleuchtet .
Der wichtigste Artikel dort ist der Artikel " The Energy
Trap".
Wichtiger als der finanzielle Aspekt der Energiewende ist die Tatsache,
dass man eine energetische Vorabinvestition leisten muß um die
Wende zu schaffen.
Geschieht dieses erst nach dem PO, wird sehr schnell aus einem
Rückgang von 2% ein Rückgang an Energie von 20-40% . Ein
Killer für dann nötige Alternativen.
Ihre Meinung würde mich interessieren.
Die Reserven bzgl. der zu heutigen Preisen nutzbaren Ölvorräte betragen nach wie vor 40 jahre
Sehr geehrter Herr Schülke, selbstverständlich gibt es Grenzen des Wachstums. Als Ökonom kann ich das gar nicht bestreiten. Nur was der Club of Rome damals verkündet hat, war grottenfalsch hinsichtlich der nutzbaren Ölreserven. Sollte Peak Oil tatsächlich in 2020 eintreten, werden ganz schnell Investitionen in die Alternative "Kohleverflüssigung" getätigt. Und ganz selbstverständlich in die Nutzung der Kernenergie, die das billiger macht. Absehbar ist da nichts. Den Markt und marktkonformes Verhalten in Bezug auf notwendige Investitionen hat noch keine Diktatur beseitigen können. Mir ist nicht kannt, daß Investoren zum Bau von Kohleverflüssigungsanlagen oder Ergaskonversionsanlagen zur Herstellung von Treibstoffen in den Startlöchern stehen. Das sollte Ihnen doch zu denken geben, denn denken können Sie, sonst würden Sie die Standardmodelle nicht kennen. Aber Modelle entsprechen nie der Realität.
Lieber Herr Heinzow
Allen Unkenrufen zum Trotz ist der Peak of Oil was konventionelles
Öl betrifft bereits 2004 ganz offiziell von der Internationalen
Energieagentur, die gewiss nicht Gefahr läuft Peak Oil bisher das
Wort geredet zu haben, annerkannt.
Dass der Gesamtpeak , All fossil Fuels noch nicht eingetreten ist
verdanken wir der Erschließung unkonventioneller Quellen wie
Tarsanden, Tiefseeöl oder Gas to liquid.. usw. Die Zeichen dass
der Gesamtpeak trotz Technik und hohen Preisen bis 2020 eintritt mehren
sich.
Was die angeblich Falschen Prognosen des Club of Rome betrifft. Wurde
letztes Jahr eine Studie veröffentlicht, die das Stanadartscenario
von Grenzen des Wachstums mit den inzwischen über 30 Jahren
gesammelten Daten Verglichen hat. Ergebnis:
Die Daten der realen Entwicklung entsprechen geradezu erschreckend dem
Standartmodell mit dem bezeichnenden Titel: Weiter so wie bisher.
Was nicht sein kann weil es nicht darf, wird trotzdem eintreten. Und
niemand wirds vorhergesehen haben können
Da wir den Merkelwahlverein mittlerweile kennen, wissen wir, das alle
sitzen bleiben und auf den Ruf zur naechsten Wende warten, wohlwissend,
das der Letzte dann der erste sein wird.
Die Welt lacht ueber Ds Antikonjunkturprogramm.
Die Amerikaner bauen schon KKWs ohne Moeglichkeit des GAU
Die Franzosen betreiben hoechst riskante KKWs, Westwind beachten.
Die Russen freuen sich ueber den Verkauf von Gas, jedoch werden noch
Leitungen gebraucht, falls mit Gas die Fruehstuecks-und Mittagspausen
des Windes ueberbrueckt werden sollten.
Sicher gibt es auch Leser die auf Solar setzen, warum nicht. Mit viel
Phantasie kann man sogar Stahl und Aluminium mit Solar schmelzen.
So verrueckt wie die BT-Abgeordneten war nicht mal die Regierung der
DDR, also auf zum Kampf fuer eine stabile Versorgung der Lichter in D.
Der Letzte muss aber diese ausmachen.
Hauptprobleme Technik + Subventionen
Es gibt 2 riesige Probleme:
Die technischen Voraussetzungen, die bis heute völlig fehlen, und
über die Leser Volker Kraeft weiter oben treffend geschrieben hat.
Viele Politiker, vor allem die rot-grünen, haben das Problem bis
heute gar nicht verstanden. Sind ja auch Ethik-Kommissionen, die so was
beschließen.
Die Subventionspolitik. Die Länder, die gegen die Reduzierung der
EEG-Sätze sind, tun dies ja nicht aus energiepolitischen
Gründen. Inzwischen hänge so viele Strom-Erzeuger am
Subventionstropf, dass sie bereits eine politische Macht sind, denen es
nur noch ums stetig fließende Geld geht. Und die
Länderregierungen werden damit unter Druck gesetzt, und geben
diesen Druck an den Bund weiter.
Ergo: Beide Probleme resultieren letztlich daraus, dass die Energiewende
nicht von Fachleuten, sondern von ideologen und Lobbyisten gesteuert
wird.
Werter Zabel24,
listen Sie auf, wann, wo und mit welchen Mitteln jemals Kernenergie
subventioniert wurde.
Für meinen Teil komme ich alleine durch das EEG locker auf
400.000.000.000€ bis 2023 für sogenannte "Erneuerbare Energie".
Und bitte: bevor Sie sich bemühen: Endlagerung ist keine
Subventionierung, da weitere Nutzung der Reste aus rein ideologischen
Gründen von Trittin verboten wurden; eventuelle Kosten folglich
also künstlich erzeugt wurden.
P.S.: Asse ist kein Lager für die Reste der Energiegewinnung...
P.P.S.: Energie ist NICHT erneuerbar (aber dafür muss man schon in
der Schule aufgepasst haben...)
daß Sachverstand in der Politik Mangelware ist. So wird wohl weiterhin versucht werden, den idiotischen Ausstieg aus der Kernenergie als kluge Entscheidung und Windmühlen und Solaranlagen als Alternative zu verkaufen. Mit hohen Strompreisen wird die deutsche Volkswirtschaft Stück für Stück stanguliert und das deutsche Volk geschröpft.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.05.2012 11:58 UhrAuch bei Ihnen
würde ich anmerken, dass all Ihre Schlußfolgerungen auf der
unausgesprochenen Prämisse aufbauen, dass wir kein Problem bei den
fossilen Energieträgern haben.
Dem aber muß man wiedersprechen. Die ASPO, Die Internationale
Energieagentur, in verdeckter Form sogar die Bundesanstalt für
Geowissenschaften warnen vor dem Ende der billigen Energie. Der
Chefökonom der IEA äußert, dass wir bis 2030 ein
vierfaches der Ölvorkommen Saudiarabiens verfügbar machen
müssen (nicht nur finden) nur um überhaupt das Level zu
halten. Da ist von Wachstum noch keine Rede.
Nach einem Jahr intensiver Beschäftigung mit dem Thema und durch
meinen Kontakt zum Postfossil institut in Hamburg kann ich nur jeden
warnen, dass Sie das Resourcenthema nicht unhinterfragt auf die leichte
Schulter nehmen sollten. Es deutet alles darauf hin dass wir trotz
Fracking und unkonventionelle Energiequellen nah an einem Rückgang
fossiler Energie stehen.
Deshalb ist die Energiewende ein Imperativ.
"Heiliger Sankt Florian, verschon' mein Haus, zünd' andre an." Das gilt für Windräder, Kraftwerke, Stromleitungen. Da dauert es Jahre und Jahrzehnte, bis die Bedürfnisse erledigt sind. Aber CO2 wird als neue Kraft gewonnen. Beim Umweltschutz müssen am wenigsten die Politiker gewonnen werden, sondern die Bürger. Vielleicht könnte Altmeier gemeinsam mit einer anderen Koalitionspartei Umweltschützer gewinnen; die Massnahmen beschleunigen, statt sie zu attackieren. Direkt auf die Bürger zugehen, heisst da die Devise.
Nein, der beurlaubte Beamte der EU-Kommission soll nicht die Windparks retten,
genau so wenig wie "Klimarettung" einen sinnhaften Inhalt repräsentiert.
Er soll dafür sorgen, dass der Kosten-Tsunami, der durch die so
genannte "Energiewende" auf Deutschlands Industrie und jeden
einzelnen Haushalt zukommt, zumindest begrenzt wird.
Dass solche Posten stets an technische Anfänger vergeben werden,
ist traurig genug.
Man wäre aber schon zufrieden damit, wenn er den Deutschen die
Wahrheit über die auf sie zukommenden gewaltigen Mehrkosten
für Strom sagte und sich nicht mit Phrasen wie "Die Sonne
schickt keine Rechnung" begnügt. Da wird dem Volk vorgelogen,
dass das EEG Mehrkosten von max. 0,1 Ct/kWh bewirken werde und schon
wenige Jahre später sind es mehr als das Vierzigfache mit
steigender Tendenz. So viel Unwahrheit war selten, ausser im Krieg und
vor einer Wahl.
Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist er aber hoffentlich nicht so
total beratungsresistent. Schon dies wäre, um die Kanzlerin zu
zitieren, hilfreich.
erklärt den Politikern endlich einmal klipp und klar, daß die
Energiewende bereits
gescheitert ist! Sie ist gescheitert aufgrund banaler physikalischer,
ökologischer und
ökonomischer Umstände.
"Populistischer Einsatz der Atomkraft..."
>"Populistisch": vom oder für das Volk<
Damit ist über diesen AUsdruck, den Sie und Ihre Mitstreiter gerne
zum Zwecke der Diffamierung nutzen, eigentlich alles gesagt. Eigentlich.
Denn genau dort liegt der Hase im Pfeffer: die Mehrheit der
Bevölkerung möchte weiterhin die Kernkraftwerke laufen
lassen(googeln Sie nach repräsentativen Umfragen... nicht nach der
von der taz!), möchte sichere und günstige Energieversorgung
aus eigenen Landen und möchten diese auch gestärkt wissen.
Diese Menschen gehen jedoch nicht auf die Straße, sie pöbeln
nicht, die werfen keine Steine, keine Molotowcocktails, sie versuchen
nicht Polizisten zu erschlagen, sie begehen keinen Landfriedensbruch,
noch einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Folglich
werden sie auch nicht gehört. Und befragen sollte man das Volk nach
Ansicht derer, die zu oben genanntem Bereit sind, ja dann doch nicht...
Das ergäbe ja eine "Meinung aus oder für das Volk".
Und das wäre ja "populistisch" und damit ganz, ganz pööööse..
Es geht sehr wohl um die fossilen Brennstoffe
zumindest für all jehne, die sich intensiver mit dem Thema und
nicht nur mit dem in der Tat populistischen Ersatz der Atomkraft
beschäftigen.
Die eigentliche und vordringliche Aufgabe der Energiewende, da hat Herr
Diesling vollkommen recht, ist eben nicht der Ersatz der Atomkraft,
sondern die Vorbereitung auf eine Phase der Verknappung an fossilen
Energieträgern insbesondere Öl.
Peak Oil , cruide Oil ist bereits erreicht. Wer mehr über die
unkonventionellen Öle und deren leider weit überschätzte
Reichweite erfahren möchte kann sich beispielsweise auf der Website
Peak-Oil umsehen. Dort wird zb. von einem Geologen einiges zum
Verständnis beigetragen.
Wenn wir diese Energiewende in den Sand setzen drohen in 20 Jahren ganz
andere Kosten. Dazu empfehle ich die Studie der Bundeswehr von 2010 zum
Thema Peak Oil. Und die Ihnen doch als Autoren hoffentlich
unverdächtig.
banal?
Herr Diesing, ich empfinde eher ihre Bemerkungen über die Endlichkeit fossiler Brennstoffe als banal. Das ist doch nun wirklich kalter Kaffee. Und darum geht es doch jetzt nicht. Es geht um diese Energiewende, unseren deutschen hyperventilierten Sonderweg, der sich für alle wirklich kritischen Geister schon jetzt als absehbarer Flop erwiesen hat. Und allmählich dämmert ja sogar unserer Öffentlichkeit, dass das alles nicht so simpel ist, wie uns die grünen Menschheitsbeglücker und Populisten vom Schlage eines N. Röttgen weismachen wollen. Sehen Sie sich die Details an, es passt buchstäblich hinten und vorne nicht. Und ich würde 1000 : 1 wetten, dass schon in kürzester Zeit diese "Energiewende" als Megaflop in die Weltgeschichte eingehen wird.
Das Problem ist doch nicht, wer als Umweltminister amtiert. Es geht auch nicht um die vielen ungelösten Details der sog. Energiewende. Das Problem ist diese Wende als solche, ein nicht zu Ende durchdachtes Konzept, mit heißer Nadel gestrickt und im wesentlichen das finale Produkt einer wirklichkeitsfremden grünen Ideologie, die unsere gesamte Gesellschaft inzwischen durchdrungen hat. Fakten zählen schon lange nicht mehr, werden nolensvolens ignoriert. Der Grundfehler ist, dass man einen Rollentausch zwischen den grundsätzlich verfügbaren, an- bzw. abschaltbaren und somit steuerbaren Energien und den prinzipiell nicht planbar rund um die Uhr verfügbaren Energien vornehmen will. Dies ist bei fehlender ausreichender Speichermöglichkeit von Strom für einen hochentwickelten Industriestaat einfach ein Unding. Warum ist eigentlich noch niemand auf die umweltfreundliche Idee gekommen, die Containerschiffahrt wieder auf 4-Mast-Rahsegler umzustellen?
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2012 15:16 UhrAber Herr von Steuben...
Wo habe ich mich explizit gegen Atomkraft geäußert.. Wenn
es gelänge Atomkraftwerke der 4. Generation tatsächlich zu
realisieren und die Versprechungen von "nur" 200 Jahren
radiaktiver Halbwertszeiten stimmten, wäre ich bereit darüber
zu diskutieren (evtl. könnte es die Peak Oil schmerzen veringern) .
Das scheinbare Totschlagargument einer Argumentation aus den 70ern, ist
nichts als polemik. Denn die schlagende Argumentation ergibt sich
bereits aus simpler Mathematik. Da wäre es vielen hilfreich sich
mal mit exponentiellen Wachstumsprozessen zu beschäftigen. Es sei
denn Mathematik die 1970 richtig war ist heute falsch ?
Zu meinen die neuesten Peak oil Studien seien falsch, weil die
frühen aus der Zeit als unsere Resourssenkenntnisse der Welt noch
sehr Lückenhaft waren, falsch waren, ist nicht im Ansatz ein
Argument. Sie müssen schon genauer hinschauen. Schauen Sie doch mal
auf Peak oil punkt com. Dort gibts die Hintergründe zu lesen, die
Sie für eine fundierte Beurteilung brauche
Werter Tschuelke...
...leider argumentieren Sie in Umweltfragen immer wieder auf dem
Wissenschaftlichen Stand der frühen siebziger Jahre, als der Club
of Rome mit seinen (nicht eigetretenen) Horrorvisionen die Menschen zu
erschreken versuchte.
Über Peakoil und andere mögliche Probleme fossiler
Energieträger müssen wir anhand der nun startenden
Gasgewinnung mittels Fracking-Technologie erst gar nicht ansprechen.
Dass Sie jedoch die Stromgewinnung aus Kernenergie ablehnen, ist
signifikant für Vertreter des modernen Ökologismus'. Das
Ausschließen der einzig belastbaren Alternative, um die
Bevölkerung mit sicherer und günstiger Energie zu versorgen
und damit Wohlstand, Sicherheit und Wachstum zu gewährleisten,
widerspricht den Bestrebungen der Ökologisten, die Bevölkerung
umzubauen; denn nicht die politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten
sollen geändert werden, sondern die Menschen sollen gefälligst
"das Richtige" machen und sich ändern. Dazu dienen genau
diese rethorischen Tricks.
Genau!
Brillianter Kommentar, der es auf den Punkt bringt.
Egal wer BUM ist, werden die Parameter der Energiewende nicht an die
Realität (d.h. die grundlegenden Gesetze der Physik und
Ökonomie) angepasst, muss dieser scheitern.
Deutschland ist mal wieder auf einem Sonderweg und will die Welt retten.
Im Englischen heisst es hierzu treffend: "The road to hell is paved
with good intentions!"
Mir scheint eher, dass die Mechanismen der Eurokrise und Energiewende
sich vortrefflich dazu eignen, in kürzester Zeit Vermögen zu
vernichten.
Solange die Grundlagen der Energiewendepolitik sich nicht am Wissen
orientieren, steht jeder BUM vor einer unlösbaren Aufgabe.
In vielem gebe ich Ihnen recht.
Die Energiewende ist nicht durchdacht und auch in der Umsetzung
inkonsequent. Auch haben Sie recht, dass die Volatilität der
Energieeinträge, Speicher unumgänglich macht, wenn wir unsere
bisherige Industrielle wirtschaftsweise konkurenzfähig halten
wollen.
drei Fragen gibt es aber dazu. Wie gedenken Sie die Industrielle
Wirtschaft zu erhalten, wenn der von der Internationalen Energieagentur
gegen 2020 erwartet endgültige Rückgang fossiler und
alternativer Kohlenwasserstofftreibstoffe einsetzt ?
Wir unsere Konkurrenzfähigkeit dann nicht ohnehin gegeben sein, da
das Problem auch die Konkurenz betrifft, die auch mit Energiemangel zu
kämpfenhaben wird ?
Wie wollen sie nach dem Peak Oil in einer drohenden Finanzkrise die
riesigen dann notwendigen Investitionen zu EE stemmen, und vor allem bei
massivem Energiemangel, die riesien Energiemengen aufbringen, die der
Umbau der verbliebenen Industrie zusätzlich abziehen würde.
Ihre Prämisse ist, dass fossile Energien nicht schwinden.
Alles gute wünschen. Dieser Job ist eine Herkulesaufgabe. Ich hoffe
dass Ihm Expersten zur Seite stehen, die ihm auch die Fachlichen
Probleme und herausforderungen verständlich machen, die Über
das nahziehl einer Substitution der Atomenergie hinaus gehen. Denn die
eigentliche Herausforderung, der Unausweichliche Rückgang Fossiler
Energien und damit die Notwendigkeit auch Mobilität zu ersetzen
kommen erst noch.
Darinn wird die eigentliche Aufgabe seines Amtes bestehen. Die
Bevölkerung auf die historische Zäsur einer Welt
vorzubereiten, die nicht mehr auf die Verfügbarkeit billiger und
immer weiter anwachsender Energie zurückgreigen kann.
Und Wachstum ohne eine steigende Verfügbarkeit an Energie ist
nichts als ein frommer Wunsch.
Und auf einen Generationswechsel hoffen
Mit allem Respekt vor den von Ihnen umrissenen Zukunftsaufgaben sollte
man bedenken, daß die Personen dieser Regierung die Ideen dieser
Regierung niemals zu einem vorteilhaften Ende bringen werden.
Denn in allen dafür erforderlichen Bereichen werden Ressourcen
falsch alloziert, Investitionsmittel und Humankapital vernichtet.
Wirksame Rückbesinnung 2013auf die Werte unserer Kultur und die
Grundlagen unseres Wohlstandes können uns mit dem
sprichwörtlichen blauen Auge davonkommen lassen, andernfalls droht
der Abstieg in eine konstitutionelle Sachzwangdiktatur.
Nicht nur Merkel sollte "Das Ende des utopischen Zeitalters"
von Joachim Fest lesen, verstehen und danach handeln.
Eine neue Generation muß ihre Lebensgrundlagen gestalten,
unbeeinflusst vom Anspruch auf Weltgenesung deutscher Hybris.
Ralph Bollmann Jahrgang 1969, Korrespondent für Wirtschaftspolitik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
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