Home
http://www.faz.net/-gqe-7adcc
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
Risikoabsicherung

Steueraffäre Hoeneß muss sich auf baldige Anklage einstellen

Die Ermittlungen gegen Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe stehen einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor dem Abschluss. Im Juli werde die Staatsanwaltschaft darüber entscheiden, ob sie Anklage gegen den Präsidenten des FC Bayern München erhebt.

© AFP Vergrößern Nach dem Triple der Bayern muss sich Uli Hoeneß nun mit einer drohender Anklage auseinandersetzen

Uli Hoeneß muss sich nach einem  Medienbericht auf eine baldige Anklage wegen Steuerhinterziehung in  Millionenhöhe einrichten. Im Juli werde die Staatsanwaltschaft  München II über eine Anklageerhebung gegen den Präsidenten des FC  Bayern München entscheiden, berichtet die „Bild am Sonntag“ unter  Berufung auf Justizkreise.  Weil seine erste Selbstanzeige im  Januar fehlerhaft gewesen sei, sähen die Staatsanwälte „so gut wie  keinen Spielraum“, auf eine Anklage zu verzichten, heißt es.

„Er hatte wie jeder andere Steuerhinterzieher nur einen Schuss  frei“, zitiert die „BamS“ Justizkreise. Dabei sei es „tragisch“ für  Hoeneß, dass eine zweite Selbstanzeige von Ende März als korrekt  und vollständig betrachtet werde. Sie hätte Hoeneß vor Strafverfolgung geschützt - wenn zu dem Zeitpunkt nicht schon gegen den Bayern-Präsidenten ermittelt worden wäre.

Nach der ersten, unvollständigen Selbstanzeige setzte die  Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren in Gang, durchsuchte im  März Privathaus und Büroräume von Hoeneß und erließ einen  Haftbefehl, der gegen Zahlung einer Kaution in Millionenhöhe außer  Kraft gesetzt wurde. Der Bayern-Präsident hatte über Jahre  Börsengewinne auf seinem Konto bei einer Schweizer Bank vor dem  Fiskus verheimlicht.

Mehr zum Thema

Quelle: AFP

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Argentinien Kirchner entgeht Anklage

Die Vorwürfe des unter mysteriösen Umständen gestorbenen Staatsanwalts Nisman gegen Argentiniens Präsidentin Kirchner führen vorerst zu keinem Prozess. Das zuständige Gericht bezeichnete die Anklage als spekulativ. Mehr

27.03.2015, 04:30 Uhr | Politik
Hoeneß-Erpresser Thomas S. gesteht vor Gericht

Der mutmaßliche Erpresser des ehemaligen Präsidenten des FC Bayern, Uli Hoeneß, hat ein Geständnis abgelegt. Er soll einen Erpresserbrief an Hoeneß geschrieben haben. Mehr

15.12.2014, 15:57 Uhr | Wirtschaft
Schuldenkrise Griechenlands Reformen - um was geht es?

In Brüssel und Athen wird noch immer über die nächste Reformliste der griechischen Regierung verhandelt. Vieles bleibt vage - ein endgültiges Papier fehlt bisher. Aber Einzelheiten sickern durch. Mehr

30.03.2015, 18:31 Uhr | Wirtschaft
FC Bayern Hoeneß darf Gefängnis verlassen

Sieben Monate nach seinem Haftantritt ist der ehemalige Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, zum Freigänger geworden. Hoeneß wird laut Medienberichten ein geregeltes Arbeitsverhältnis in der Jugendabteilung des Vereins annehmen. Mehr

08.01.2015, 13:12 Uhr | Sport
Ex-Arcandor-Chef Middelhoff stellt Insolvenzantrag

Seit November sitzt der ehemalige Spitzenmanager Thomas Middelhoff im Gefängnis. Jetzt hat er für sich einen Insolvenzantrag gestellt. Mehr Von Joachim Jahn

31.03.2015, 16:38 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 23.06.2013, 11:51 Uhr

Musikalisches Pathos

Von Martin Gropp

Popstars wie Madonna, Rihanna und Jay-Z haben sich verbündet, um einen eigenen Streamingdienst zu gründen. Gut so, das belebt das Geschäft. Nur das Pathos ist ein wenig dick aufgetragen. Mehr


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Die riesigen Bargeldreserven der Tech-Unternehmen

Apple, Google und Co. haben riesige Bargeldbestände angehäuft. Man kommt aus dem Staunen kaum heraus und muss zum Vergleich schon die griechischen Staatsschulden heranziehen. Mehr 5

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden