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Sexismus-Debatte „Nimm sie in deine Abteilung, dann darf ich auch mal“

 ·  Wie viele anzügliche Bemerkungen müssen Frauen im Berufsleben über sich ergehen lassen? Viele - das legt zumindest der Erfahrungsbericht einer Managerin nahe, die lieber anonym bleiben will.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (65)
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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 02.02.2013 11:00 Uhr

Schleierhaft

Warum veröffentlicht ein solider Verlag ein Buch von einer Anonyma, die man dort nicht mal selber kennt?

Warum schreibt eine Frau ein Buch mit Informationen, das es in Zukunft allen möglichen Frauen in ähnlichen Situationen sehr viel schwerer machen kann, Vertrauen zu erlangen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 19:28 Uhr
Philippa Flosse

Rhetorosche Fragen oder wie

was sind denn das eigentlich für Fragen? Erwarten Sie Antworten darauf, oder soll Ihr Kommentar lediglich dazu dienen noch einmal zu betonen, dass eine anonyme Autorin sowieso nicht geltend gemacht werden kann. Ist ja nicht so, als ob es schon immer Pseudonyme gegeben hat! Ist doch wohl die Sache der Autorin ob diese erkannt werden möchte oder nicht. Oh ja...und das Vertrauen, das Sie hier anpreisen, welches ausgerechnet durch dieses Buch zukünftigen Chefinnen abhanden werden könnten... Lächerlich. Einfach nur lächerlich.

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Ulrich König

Nicht alle sind so prüde wie Himmelreich

Es gibt noch Frauen aus Fleisch und Blut. Auch in Deutschland. Ich kenne einige. Nicht alle sind so prüde wie Himmelreich. Wo kämen wir denn da hin?

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Eva  Plecita

Wieviel Frauen lesen diese Zeitung? Noch weniger diskutieren hier mit.

Das sagt schon Einiges. Mit anderen Worten, einschlägige Erfahrung gleich Null.

Meine eigene ist von zwei der ganz grossen Wirtschaftprüferfirmen. ich kann hier natürlich nicht wiedergeben was die Herren dort anstellen. Sie bedienen sich einfach. Wer nicht mitmachen will meldet sich dann schnell mal krank in der Hoffnung dass der geile Bock sich jemand anders aussucht. Andere wiederum machen mit, sie sind dann schonmal Nachmittags nicht im Büro, sondern in einem Hotel in der Nähe mit dem hohen Chef. Alle schienen es zu wissen, nur ich nicht, die ich die Abteilung kurzfristig übernommen habe um sie besser aufzustellen. Dummerweise hatte ich vor diese Dame zu entlassen, da ihre Arbeit stets von Anderen gemacht werden musste. Dass die Ehefrau des Bocks auch noch um Mitternacht bei uns zu Hause anruft...! Wenn man dann obendrein Unregelmässigkeiten in der Geschäftführung feststellt, ja
dann hat man zu viele Jahre in dieser Firma gearbeitet! Mein Rausschmiss folgte auf dem Fuss!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 19:36 Uhr
Philippa Flosse

was denn für Vorteile

bitteschön? Meinen Sie tatsächich die oftmals besser ausgebildeten Frauen haben es irgendwie nötig sich hoch zu schlafen? Das entspringt doch wohl eher Ihrem Wunschdenken...vielleicht passiert es doch auch noch mir *Träum*. Ne, ne...die Wahrheit ist, dass die hochqualifizierten Frauen das überhaupt nicht nötig haben, überhaupt niemand hat das nötig. Das ist reine Fantasievorstellung, aus der Erbärmlichkeit heraus geboren, dass viele Männer glauben freiwillig geht keine mit ihm ins Bett.

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Anna Menz
Anna Menz (Anna_Menz) - 02.02.2013 09:12 Uhr

Vorteil: Job behalten

das mag Ihnen vielleicht etwas wenig sein, aber so sieht es manchmal aus.

Und selbst wenn es nur um Anzüglichkeiten geht, lesen Sie sich doch die Kommentare der Herren der Schöpfung durch: prüde, Spielverderberin, darf man überhaupt nicht mehr mit Frauen reden, alles viel zu überzogen.
Ich bin relativ robust und gebe auf einen derben Witz eine derbe Antwort und die "Herren" der Schöpfung, die glauben, dass Gott meinen Hintern zum tätscheln geschaffen hat, haben alle festgestellt, dass er mir auch zwei Hände zum Ohrfeigen gegeben hat, aber die Diskussion ist lächerlich - und zwar nicht wegen der Empfindlichkeit der Frauen, sondern weil die sogenannten Herren auch hier wieder genau das gönnerhafte Verhalten heraushängen lassen, für das sie kritisiert werden.

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Michael Scheffler

Ja ehrlich?

Und die Frauen machen da einfach so mit, ohne dass sie Vorteile dadurch erlangen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Sind Sie direkt angesprochen worden?

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Jochen Spiess
Jochen Spiess (JFWS) - 01.02.2013 12:59 Uhr

Technologie hui,Niveau pfui

Sexismus,Mobbing und Intolleranz etc, sind negative Symptome unserer modernen,hochtechnisierten Gesellschaft.Niemand ist jedoch ernsthaft dran interessiert, die Ursachen dieser "Pest" zu diskutieren.Diese schlimmen gesellschaftlichen Verhaltensweisen stehen immer mit "Macht" und "persönlicher Schwäche"in Zusammenhang.Führungskräfte die keine Führungspersönlichkeiten sind,eingeschüchterte Mitarbeiter die ohne Courage ihr Dasein fristen,Politiker die ihre Position zur Vorteilsnahme mißbrauchen,Materiell oder human.Jeder unterdrückt geschlechtsunabhängig jeden,wenn er die Gelegenheit dazu hat und es persönliche Vorteile bringt.Als Krönung werden diese ohne Hemmungen auf breiter Ebene publiziert und kommentiert.Wir haben das uns schützende Gefühl von "Peinlichkeit" und "Skrupel"verloren.Technologisch entwickeln wir uns positiv weiter, gesellschaftlich
allerdings dramatisch in scheinbar längst überwunden geglaubte Untiefen des menschlichen Miteinanders.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 10:49 Uhr
Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 02.02.2013 10:49 Uhr

Ich habe Ihren Beitrag empfohlen, aber es funzt hier seit einiger Zeit nicht mehr

Sie sprechen mir aus der Seele! Mich beschleicht seit geraumer Zeit der Eindruck, dass der Umgang der Menschen miteinander verroht. Habe es am eigenem Leibe erleben müssen, in meinem Bekanntenkreis höre ich hanebüchendes: Mobbing, Anfeindungen, Hinterlist, Perfiditäten aller coleur, offene Altersdiskriminierung, Sexismus. Das Dasein als lohnabhängiger Angestellter ist in vielen Fällen schlicht zum kotzen! Goldie Hawn hat mal auf die Frage geantwortet, was ihr die erste Millionengage als Schauspelerin bedeutet hat. Die Antwort war: Es war "fuck off" money.

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Otto Meier

Die Frage muß erlaubt sein, was Managerinnen wert sind, die sich nicht einmal gegen die dumme

Anmache von Männern durchsetzen können.

Es geht doch hier in der Hauptsache "nur" um verbale Attacken. Damit sollten Frauen in gehobenen Positionen umgehen können, damit müssen sie umgehen können. Da kann notfalls auch eine Ohrfeige oder ein Getränk in Richtung Anzug sehr schnell die Fronten klären und einen übergriffigen Mann sehr schnell aus dem Rennen nehmen. Denn der so der Lächerlichkeit preisgegebene Mann wird nicht mit der Unterstützung seiner Geschlechtsgenossen rechnen können. Bleibt die Reaktion aber aus, steht die Frau allein und auf verlorenem Posten. Und das hängt damit zusammen, daß die übrigen Männer es in der Regel nicht wagen, dem "tollen Hecht" von sich aus Paroli zu bieten, der Frau beizustehen. Insbesondere dann nicht, wenn sie selbst in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen.

Männer betrachten Frauenquoten zu Recht als Angriff auf sich selbst. Daher erschweren Frauenquoten bei nüchterner Betrachtung die Aufstiegschancen der Frau. Männer verbünden sich zwangsläufig.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.02.2013 10:45 Uhr
Otto Meier

Na ja, Frau Flosse, für Frauen wie für Männer gilt: Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Und je schneller Frau das begreift, desto besser für sie und auch für die Männer. Denn, Sie wissen ja: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Mir ist es doch völlig egal, ob eine Quote umgesetzt wird, oder nicht. Im Gegenteil. Ich halte viele Frauen für qualifizierter, als so manchen Mann in Führungsetagen, der seinen Stuhl nur Vitamin B zu verdanken hat. Die Quote allerdings ist auch nichts anderes als Vitamin B. Und ob wir dadurch dann wirklich die qualifiziertesten Frauen in die Führungsetagen bekommen, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Es wäre besser, die Frauen schafften es aus eigener Anstrengung, so wie es auch die Männer müssen, die kein Vitamin B haben. Der Makel der Quotenfrau bliebe den Frauen dadurch erspart. Die Frage jedenfalls, warum wieviel Frauen wo sitzen, die habe ich mir noch nie gestellt. Das können sich auch wohl nur Frauen fragen.

Wer sich jedoch nicht wehren kann oder will, steht in unserer Gesellschaft auf verlorenem Posten. Das ist absolut sicher.

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Philippa Flosse

und was sind Männer wert die solche Kommentare schreiben?

schonmal darüber nachgedacht, dass es nicht die Tatsache ist, dass man sich nicht wehren kann, sondern in die Situation gedrängt wird das man sich wehren MUSS? Allein das ist schon sowas von 50iger! Die Tatsache, dass das hier immer wieder erklärt werden muss, lässt darauf schliessen, dass in DE echt mal was passieren muss bzgl. political correctness!
Und die Frauenquote, die kommt sowieso...alles was auf diesem Gebiet passiert ist reine Hinhaltetaktik. In 50 Jahren wird sich keine Frau und auch kein Mann mehr fragen wieso in Vorstandsebenen 50% Männer UND Frauen sitzen. Das wird eine Selbstverständlichkeit sein. Oder meinen Sie eine heute 20 Jährige fragt sich wieso sie das Wahlrecht hat? Das ist doch völlig normal. Für viele Dinge haben Frauen gekämpf...und gewonnen. Und so wird das auch mit der Quote sein. Ob das den Männern passt oder nicht...da kräht später kein Hahn mehr nach. MUHAHAHA

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Cecile de Winter

Ist es eigentlich auch Sexismus,

wenn wir den Mann zur Erfüllung unserer Lebens- und Prinzessinnenträume als Be- und Versorger missbrauchen und von ihm als Partner vor allem Einkommen und Stellung erwarten, so gut wie nie sozial nach unten heiraten und ihn über Quote, Genderpolitik in Schule, Beruf und Rechtssprechung in fast allen Lebensbereichen benachteiligen?
.
Wie wäre es, wenn wir nun langsam das "cherry picking" beenden und mit der Gleichberechtigung beginnen? Oder liegt das nicht im Interesse des divide et impera und den wahren Interessen derjenigen, die tägliche Genderpropaganda verbreiten, aber in Wahrheit weder das Wohl der Frau, noch das des Mannes, im Auge haben?

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.02.2013 01:13 Uhr
Tonio Schunk

Differenzierung 2

Um das noch zu sagen, da die Welt immer schwieriger zu begreifen ist, sind Kommentare wie ihre Balsam für Männer wie mich. Frauen die sich selbst verstehen und einen klaren Blick für die Versuche der Teilung beider Geschlechter haben, respektiere ich sehr.

Ich habe keinen Fernseher mehr und bekomme daher den täglichen Mediensturm kaum noch mit. Als ich gestern erstmals von der Debatte hörte wurde mir klar, die Welt wird sich weiter drehen auch nach dieser Debatte. Und die Männer (evtl. auch Frauen) um welche es geht, werden sich keinen Millimeter verändern, die erreicht diese öffentliche Debatte überhaupt nicht. Die Debatte erreicht stattdessen die normalen Massen und wird verstören und einen faden Beigenschmack hinterlassen.

Mal sehen ob die FAZ die "Balls" hat dies zu bringen: Im Endeffekt geht es den Medien darum Geld mit diesem Thema zu verdienen. Ändern wird sich gar nichts. Und somit ist "conquer et divide" sehr real.

Was könnte sich besser verkaufen, als Geschlechterkr.?

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Tonio Schunk

Differenzierung ist der Schlüsselbegriff

Werte Cecile,

ich habe mich nur bei der FAZ angemeldet um ihnen antworten zu können. Ich war angetan von ihren Aussagen, zumal so differenziert und vor allen Dingen sachlich.

Es ist sowohl für Männer als auch für Frauen heute extrem schwierig sich in ein Rollenbild zu fügen. Haben Feministinnen recht oder sind sie völlig überzogen und eindimensional in ihrem Denken? Sind alle Männer böse und sexhungrige wilde, in deren Augen Frauen nur Ware sind?

Diese Pauschalurteile machen Diskussionen unheimlich schwierig bzw. unmöglich. Fakt ist, ich habe in meinen 25 Lebensjahren noch keine Frau erlebt die belästigt wurde und sich nicht entsprechend wehren konnte. Es gibt viele Männer in Chefetagen die geprägt wurden durch ein enorm simples Männerbild (Erfolg haben, Frau als Objekt sehen, keine Schwäche zeigen), aber die absolute Masse der Menschen ist durchaus fähig zu der wichtigsten Sache die es gibt: Respekt gegenüber anderen Menschen. Das ist der Punkt, das Individuum entscheided...

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Goetz Kaufmann

Sexismus als leicht verfuegbares Ventil zum Ablassen des Gesellschaftsdrucks?

Ich teile durchaus Ihre Ansicht - sie erklaert aber nicht, weswegen viele Maenner deshalb ihren Mangel an "Genderkompetenz" unbedingt duch sexistisches Verhalten uberspielen muessen. Der - auch durch Frauen mitverursachte - Gesellschaftsdruck, wiewohl sich's fuer einen Mann zuweilen unangenehm anfuehlen mag, ist nicht illegitim, davon abgesehen zerreibt er ja auch eine genuegende Anzahl an Frauen selbst.

Ich hielte es nicht fuer schlecht, wenn Maenner sich gelegentlich an der Nase fassen und gruendlich ueber ihr "Mann-sein" nachdenken wuerden - das waere ein Gewinn fuer alle. Dann wuerde es manchem Mann auch nicht mehr passieren, sich in die "Menschen-2.Klasse"-Ecke abgeschoben zu fuehlen.

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Cecile de Winter

@Angelika Müller

Ich glaube, da haben Sie meinen, bewusst provokanten, Beitrag wohl missverstehen wollen? Es ging mir nicht um die Frauen, die ihren Kopf auch zum Denken benutzen, sondern um diejenigen, die voll auf die täglichen, ideologisch aufgeladenen Umerziehungsartikel anspringen und daraus ihr genderpolitisch korrektes Rollenverständnis ableiten. Ich habe bspw. keine Freundin, die nicht glaubt, im Vergleich zu wenig zu verdienen, also Opfer zu sein und benachteiligt zu werden, auch wenn es sich hier in der Realität um eine ähnliche Lüge handelt, wie beim Fachkräftemangel.
.
Ich kann die fortgeschrittene Mysandrie in Deutschland einfach nicht mehr ertragen und will auch nicht ständig von Männern umgeben sein, die glauben, sie seien grundsätzlich Täter und Menschen 2. Klasse. Das tut mir nicht gut und das tut auch den Männern nicht gut.
.
Artikel über Frauen gibt es in den Leitmedien täglich. Wann haben Sie den letzten über die Befindlichkeiten und die seelische Verfassung der Männer gelesen?

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Christoph Schwiers

Man kann es nur wiederholen: Opfer-Abo, eine präzise Beschreibung der Realität.

Ich habe wie sehr viele Männer das Glück, es vorwiegend mit vernünftigen Frauen zu tun zu haben, die sich über solche Beispiele und die vermeintlichen Opfer nur kaputt lachen können. Aber vielleicht müßte man die einmal in ein EMMA oder DGB-Umerziehungslager stecken - da sind nämlich ganz schlimme Frauen dabei: erfolgreich im Beruf ohne Quote, Kinder selbst erziehen und betreuen, solange sie klein sind - hier besteht Handlungsbedarf ! Nur türkische und arabische Jungs muß man verstehen, wenn sie mal auf die deutschen Schlampen schimpfen, diese Ethnien wurden ja benachteiligt...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 12:08 Uhr
Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 01.02.2013 12:08 Uhr

Komisch

Auch ich habe in meinem privaten und beruflichen Umfeld nur mit Frauen zu tun, die diese Debatte ziemlich bizarr und einseitig finden. Meine Mutter hat in den 80er Jahren als Industriekauffrau bei einem Motorradkonzern gearbeitet. Auf einer Messe saßen sie (in erster Linie Frauen) mit Vertretern ihrer Firma und einigen anderen Messeteilnehmern in einer Kneipe. Vertreter einer anderen Firma wollten den Damen einen ausgeben, woraufhin einer der eigenen Vertreter sagte: "Unsere Hühner versorgen wir schon selber!" Der Mann wäre heute mit ziemlicher Sicherheit seinen Job los, es gäbe ein Riesengeschrei im Unternehmen, damals antwortete meine Mutter: "Erstens sind wir keine Hühner, zweitens können wir uns selber versorgen und drittens nehme ich ein Alster." Alle haben gelacht. Also: Fehlt es den Frauen heute an Schlagfertigkeit oder ist es wirklich erstrebenswert, solche dummen Sprüche zur Eskalation zu treiben?

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otto kaldrack

dann darf ich auch mal

und dann wird ein solcher aufstand wegen brüderles milchzeug-aussage vor
1 jahr an einer bar gemacht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.02.2013 21:02 Uhr
Philippa Flosse

Ja und?

wieso denn eigentlich nicht? Watt spricht denn bittschön dagegen??

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Franz Becker
Franz Becker (FBXL9) - 01.02.2013 02:45 Uhr

6 in D = Anti-sexismus-Basis in Deutschland

In Deutschland und deutscher Sprache wird bei der Mehrdeutigkeit des Begriffs "6"(sechs= Schulnote und Numerische Einheit,saechsisch=Region und Dialekt, Sex=Liebes-Technik oder Fortpflanzungsbiologie) eine öffentliche Diskussion (auf Deutsch) erst nach diversen Begriffsklärungen möglich.
Die europäischen Nachbarsprachen sind da in besserer Lage, da "6"=six, seis,etc. sich deutlich sprachlich von "le sexe"/Sexappeal etc.absetzt. Die Tatsache, daß in Deutschland das de-facto Sex-Verhalten zur Entwicklung der Empfängnis-Verhütungspille geführt hat, kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß im Land der Sex-Laien/Sex-Muffel die Geburtenrate die zweitniedrigste in Europa(nach dem Vatikanstaat) ist.
Sexismus ist in Deutschland solange kein Thema, wie der Satz eines (in Nazi-Zeiten erzogenen sadistisch-strengen) Lehrers "Setzen, 6" existenzvernichtende Bedeutung in der Pubertätsphase behält.

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Bernhard Harms
Bernhard Harms (bshwhv) - 31.01.2013 22:47 Uhr

Sexismus ist von frauen selbsgemacht

Sexismus

Lisa Caspari ist Redakteurin im Ressort Politik bei ZEIT ONLINE und schreibt folgendes:

Es ist wichtig, Sexismus offen anzuprangern. Es ist wichtig, dass wir über sexuelle Anzüglichkeiten am Arbeitsplatz und in unserer Gesellschaft sprechen und klar machen, dass sie inakzeptabel sind. Denn es gibt sie natürlich, die unverbesserlichen Chauvinisten, die Flache-Witze-Reißer, die ekeligen Zu-nahe-Kommer, die Dauer-Tatscher. Es gibt sie in der Politik, im Journalismus und in anderen Branchen, auch im privaten Umfeld, sogar in Familien. Gegen diese Säcke müssen wir uns konsequent wehren.
Aber mir gefällt nicht, dass wir Frauen in dieser Debatte nur als das schwache Geschlecht vorkommen, ja, dass wir uns sogar teilweise selbst dazu machen. Wir sind nicht schwach – und wir sind meistens auch nicht schutzbedürftig. In 90 Prozent der Fälle können wir uns selbst wehren. Wir müssen also darüber reden, wie wir herabwürdigende Witzeleien am besten selbst verurteilen können. Wir müssen dar

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.02.2013 09:54 Uhr
Robert  Rrowein
Robert Rrowein (Komaraz) - 03.02.2013 09:54 Uhr

Ja - Sie müssen sich wehren!

Weil das auch jeder Mann in dieser Gesellschaft, jeden Tag, macht - machen muss.
Das nennt man Leben- und das Leben ist ein Kampf.
Sie sind Gleichberechtigt und genießen keinen Artenschutz.
Sie sind auch kein Opfer, selbst wenn Sie noch so sehr darum "betteln".

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Philippa Flosse

ahja...

und es soll also eine Selbstverständlichkeit sein sich in diesen schwammigen 90% der Fälle selbst zu wehren, anstatt in einer Gesellschaft zu leben in der man solchen Situationen einfach mal nicht ausgesetzt ist? Neeeeee....das kann man sich natürlich nicht vorstellen, dass Männer sich politisch korrekt (vor allem am Arbeitsplatz!) verhalten, oder wie? Herr Harms, es geht überhaupt nicht darum ob man sich wehren kann oder nicht, sondern darum dass man es muss! Immer muss hier das gleiche erklärt werden....

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Sibylle Böttger

Was bitte ist

eine "anstrengende Emanze"?

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Christian Heine

Das gutes Aussehen ein großer Vorteil ist,

ist ja nichts neues. Das gilt für Männer und für Frauen gleichermaßen und ist kein Phänomen, bei dem nur Frauen betroffen sind. Besonders gilt das logischerweise in kundenorientierten und repäsentativen Jobs der Privatwirtschaft, aber zieht im Endeffekt auch bis in öffentliche Jobs und Wissenschaft hinein. Wer umgibt sich (oft auch unterbewußt) nicht gerne mit attraktiven Menschen, egal ob jetzt Mann oder Frau einstellt? Dasselbe gilt auch für Übergewicht, Sprachbild und anderes. Qualifikation und Ausbildung ist eben nicht (mehr) alles. Ich vermute mal zu behaupten, das so ein schrulliger, wenig attraktiver Charakter wie Einstein heute gar nicht mehr von unten groß rauskommen könnte, um mal ein Besipiel zu nennen.

Genau deswegen gibts in den USA z.B. anonymisierte Bewerbungen, hier natürlich nicht.

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 31.01.2013 17:39 Uhr

Ich war in X Firmen und als Berater durchaus auch ganz oben tätig

aber so etwas habe ich nie erlebt. Egal welche Branche.
Oh, natürlich gibt es Zwischengeschelchtliches , aber nicht so. Eher passiert es das zwei sich näher kommen, und dann ein Paar werden und heiraten. Das passiert durchaus des öfteren.
Es passieren auch Affairen, öftmals mit großen Altersunterschied und der eine begünstigt dann den/die andere. Kommt auch vor, sogar öfters. Warum auch nicht, das sind erwachsene Menschen.

PS: Nicht jedes Buch muß stimmen, vieles wird auch geschrieben nur um Auflage zu bekommen. Hier klappt es sicher.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.01.2013 20:02 Uhr
Michael Scheffler

Was einmal mehr

die Frage nach Ihrem provokativen Dumpfkreis stellt.

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Heiner Hedelfinger

Die Kirche Christi ist zur Zeit Zielscheibe der linksgrünen MSM

"Die Patientin hatte „K.-o.-Tropfen“ verabreicht bekommen und nach dem Erwachen nicht gewußt, ob sie Opfer einer Vergewaltigung geworden ist. Deshalb hatte sie eine Notfallambulanz des Kassenärztlichen Notdienstes aufgesucht. Dort wurde sie medizinisch versorgt. Eine Notärztin verschrieb der Patientin prophylaktisch ein Rezept für eine Abtreibungspille („Pille danach“). Für die Klärung, ob eine Vergewaltigung vorliegt, und die gynäkologische Beweissicherung war sie nun an eine Klinik zu überweisen.
Zwei katholische Kliniken lehnten dies ab. Nicht aus Herzlosigkeit, sondern, wie die meisten Medien unterschlugen, weil katholische Kliniken nicht dem Programm „Anonyme Spurensicherung nach einer Sexualstraftat (ASS)“ angeschlossen sind, die sie derzeit an die Vergabe der „Pille danach“ binden würde. Da es allein um die für eine strafrechtliche Verfolgung notwendige Klärung des Sachverhaltes einer Vergewaltigung ging und dann zu verhindern, daß die Patientin zweimal deswegen untersucht .."

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Markus Förster
Markus Förster (MarFo) - 31.01.2013 17:39 Uhr

Sexismus? Nein.

Die beim Lesen des Artikels angeführten Fakten sind nur Anektoden - Anekdoten kenne ich viele oder "Hören-Sagen" oder verdeutlicht, Geschwätz.
Anstand und Niveau, die eigens gebildete Moral - falls jemals geschehen, fehlen hier eher wie Respekt und Achtung vor dem anderem Geschlecht. Sicherlich gibt es ebenfalls Anekdoten über die allzu rauen Umgangstöne in der Männerwelt. Sexismus? Wie würde sich Freud dazu äußern? Was würde Rousseau zur Ungleichheit hinzufügen? Ich denke das unsere Gesellschaft über ihre eigene Geistlosigkeit stolpert. Es ist völlig egal wie man Andere behandelt, es gibt weder Wert noch Sinn zur Unterscheidung einer Person als Objekt oder Subjekt. Diese Debatte, dieser Aufschrei ist schlichtweg eine Sichtweise auf den gegenseitigen Umgang innerhalb der Gesellschaft. Der gemeine Mensch welcher durch so wunderschöne Dinge wie Fernsehen, aktuelle "Comedy", etc. gebildet oder konditioniert wird, kann am Ende nur zum Gesinde werden. Für alle Anderen gibt es keine Debatte.

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Antrin Barbara Haddorp

Bitte sachlich bleiben

Diese Frau A. konnte nicht wissen, dass eine derartige Debatte durch die Brüderle-Anmache bevor stand. Da das Thema nun auf allen Kanälen diskutiert wird, scheint ihr Buch an der Zeit gewesen zu sein und dass sie nicht bereit ist, ihre Identität preis zu geben, halte ich für durchaus verständlich. Frauen, ganz besonders gut aussehende, sind es Leid, sich immer wieder wehren zu müssen. Sie wollen in ihrem beruflichen Werdegang nicht ständig auf ihr Äußeres reduziert werden, wollen fachlich wahrgenommen werden. Ist das in einer Zeit, in der den Frauen eine lebenslange Berufstätigkeit angeraten wird, denn so unverständlich?

Den besten Artikel zu diesem Thema habe ich heute in der sz-online gelesen, Titel "Nimm doch mal die Latte". Darin werden ganz konkrete Fälle aus der Beschwerdestelle für Sexismus in München genannt. Klar und unmissverständlich werden Grenzen aufgezeigt und nicht allgemein herum geschwafelt.

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Ronald Gruenebaum

Na ja

Ich bin in einer Organisation, wo die Frauen in den Führungspositionen systematisch nur Frauen befördern. So kam ich in nur zwei Jahren von einer rein männlichen Hierarchie (4 Stufen über mir) zu einer rein weiblichen.

Das Gesamtergebnis ist das gleiche. Neu ist nur der "Zickenkieg, aber der ist vermutlich eh nur meine sexistische Einbildung.

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Rolf-Dirk Maehler

An dieser unnötigen Diskussion stören mich zwei Dinge: Zum einen frage ich mich, ob in unserem

... Rechtstaat Anonymität wirklich zu einem wie auch immer gearteten Schutz wirklich erforderlich ist, oder ob anonyme Vorwürfe und Beschuldigungen nicht eher ein Charaktermerkmal sind. Zum andere verstehe ich nicht, dass Frauen, die ihre Weiblichen Reize ganz bewusst einsetzen, sich anschließend beschweren, wenn Männer darauf regieren - natürlich im Rahmen des guten Anstandes. Und genau das scheint ja die Grundlage dieser Diskussion zu sein: Es darf ja wohl unterstellt werden, dass die fragliche Jounalistin genau das herausgestellt hat, was dann zu der Feststellung " den Brüsten Dirndl-Tauglichkeit attestierte" geführt hatte. Das führt ebenfalls zu zwei Fragen: Was hat die Dame mit ihrer "Selbstdarstellung" bezweckt und was ist an der Kommentierung verwerflich? Und um nicht missverstanden zu werden: Weder eine Ausnutzung von Machtpositionen noch sexuelle Übergriffe sollen hier entschuldigt werden - übrigens von beiderlei Geschlecht. Solche Verhaltensweisen sind nicht nur männlich.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.02.2013 12:51 Uhr
Cecile de Winter

Sehr geehrter Herr Maehler,

Sie haben trotz der Reife Ihrer Jugend das weibliche Denken noch nicht begriffen. Wir sorgen über unser Äußeres dafür, dass wir begehrt werden, wollen aber, dass wir selbst gemeint sind. Das überfordert bisweilen den Mann, der uns, schlicht wie er ist, nach der Schönheitsstunde im Bad, unverschämterweise sexy findet. :-)

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Frank Luetkebohmert

Freudian Slip

erregieren gedacht und reagieren zu schreiben beabsichtigt.

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nikolaus hesse

Genderokratie, Empoerokratie versus Meritokratie?

Und wer jetzt fragt, "was waeren denn die Meriten des Herrn Bruederle", dem antworte ich:
Bruederle ist ein Weinbauminister der gerne mit Weinprinzessinnen schaekert.Bruederle ist bodenstaendig, wenn nicht urig, und das ist heute schon ein grosser Verdienst.-
Die Politik sendet dauernd neue "Schockwellen der Empoerung" durch deutsche Lande,
DAS IST TERROR+DURCHSICHTIGE KAMPAGNE!
Man moechte sich nicht nur keinen politischen Gegner mehr zumuten,
selbst eine beliebige "Persoenlichkeit", ein Paradisvogel, wird inzwischen schon als
Bedrohung empfunden.
Es wuerde mich nicht wundern, wenn diese neue Menschenjagd von "Schwester Nr. 1"
hoechstpersoenlich angeordnet worden waere.
So wie es mich nicht ueberraschen wuerde, wenn Merkel ueber Mappus+Mc Allisters Sturz
nicht wirklich ungluecklich waere.
Merkel braucht nur die naechste Wahl gewinnen, danach regelt sich dann alles wie von selbst.
Der naechste 4-Jahresplan wird es schon richten!

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Mark Gellert

Sexisitische Debatte

Eine Debatte, in der Männern pauschal sexistische Verhaltensweisen unterstellt werden, ist sexistisch, gegen die Männer gerichtet.
Nicht sexistisch dagegen ist es, Statur und Aussehen eines Menschen zu berücksichtigen. Auch Männer haben von ihrer Statur, ihrem Aussehen, ihrer Stimme beruflich und privat Vor- oder Nachteile. Da stehen sie Frauen in nichts nach.

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benjamin bauer

dino-potenz di berlusconi

mal locker recherchiert:
2010 ruby-skandal
1998 viagra
"gelangweilte" männer jenseits der 40 müssen nicht mehr tauben füttern oder sonnenblumenkerne spalten um die langeweile zu überwinden, und das nicht erst seit gestern

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31.01.2013, 13:37 Uhr

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Gutes Geschäft

Von Johannes Pennekamp

Mit den Gaslieferungen an die Ukraine schwächt RWE den Druck, den Russland ausüben kann. Und wird - trotz einiger Restrisiken - Geld verdienen. Mehr 30 8


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