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Lufhansa-Vorstandschef Franz Der Rettungsflieger

 ·  13 Millionen Euro Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr: Christoph Franz soll die Lufthansa sanieren. Dafür macht der Vorstandschef alles anders als sein Vorgänger. Das verschafft ihm richtig Ärger.

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Arthur Robert

Mit "nicht edel genug" hat das nichts zu tun!

Die Lufthansa behandelt ihre Kunden schlecht, und nicht erst seit Dr. Franz. Und das sollte man als Unternehmen nicht tun, jedenfalls nicht, wenn man seine Kunden behandeln will. Gerade die treuesten und umsatzträchtigsten Kunden (HONs und SENs), werden systematisch vergrätzt. Man fragt sich, was in den Köpfen des Vorstands vorgeht. Kein Wunder, dass sich die Kunden nach Alternativen umschauen. Die Veränderung der Miles&More-Bedingungen ist eine Frechheit und die Bilanzierung der Prämienmeilen und die Erläuterungen im Anhang verdienen den Begriff "Rechnungslegung" nicht. Das ist keine "Publizität", das ist Verschleierungstaktik. Die Überstürztheit, mit der die Änderungen am Miles&More-Programm übers Knie gebrochen wurden, zeugt von nackter Panik angesichts des zu erwartenden Jahresfehlbetrags im letzten Jahr. Also hat die LH noch schnell die Rückstellungen/Abgrenzungen nach unten gerechnet - und schon riecht die Meilenbilanzierung nach (unschönem, aber legalem) earnings management.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.05.2012 18:49 Uhr
Arthur Robert

"behalten" sollte es heißen, nicht "behandeln"

(zur Richtigstellung)

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 06.05.2012 16:37 Uhr

Authentisch ...

... ist das richtige Wort über Franz. Und das rettet ihn dann auch über seine Ungeschliffenheiten und die Kommunikationsprobleme der Lufthansa dieser Tage. Er kommt nicht immer so gut rüber, ist aber trotzdem ganz symphatisch.

Franz hat auch wohl wirklich ganze Arbeit geleistet bei der SWISS und die strenge Trennung der Marken ist die ganz richtige Strategie. Allerdings könnte die Lufthansa sich bei der kleinen Tochter durchaus so Einiges abschauen. Vor allem in Bezug auf Stil und Profitabilität. Da wäre Franz dann ja schon der Richtige, weil er die SWISS hervorragend kennt.

Schwer zu sagen, wie man die Wüstenflieger kontern sollte, aber bei den Billigfliegern könnte vor allem die Integration von deren Punkt-zu-Punkt-Strategie in das Netzwerksystem die Herausforderung sein.

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Gerald Mackenthun

Hohe Verluste?

Die Autorin teilt leider nicht die Umsatzerlöse 2010 mit, die aber - ganz grob geschätzt - bei 20 Milliarden Euro liegen dürften. Da sind 13 Millionen Euro keine "hohen Verluste", sondern Peanuts. Bemerkenswert ist eher, dass es Verluste gab, und keine hohen operativen Gewinne, wie noch 2008.

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Timur Dalman

Smells Like Teen Spirit

Als Musikliebhaber irritiert mich die Einleitung des Artikels. Smells Like Teen Spirit ist kein Grungesong. Nirvana hat als Grunge Punk-Band begonnen, aber das heißt ja nicht, dass alle Songs Grunge sein müssen. Bei der License To Ill Platte von den Beastie Boys spricht man ja auch nicht von Hardcore Punk, obwohl diese Band ihr Debut mit Hardcore Punk hingelegt hat.

Außerdem verstehe ich nicht, wieso dieser Song antikapitalistisch sein soll. Eine politische Auseinandersetzung erkenne ich nicht. Auch das übrige Werk von Nirvana ist bar deutlicher politischer Positionierung. Schließlich wird der Song nicht nur bei "antikapitalistischen Leuten" gespielt. Er ist längst im Mainstream gelandet.

Den Artikel machen diese unbegründeten Aussagen unglaubwürdig. Und zwar ganz und gar unnötig.

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Robert Hofer
Robert Hofer (hoferrob) - 06.05.2012 12:09 Uhr

Franz ist ein guter Mann - wenn er gute Mitarbeiter hat

Bei Swiss Airl Lines hat Herr Franz einen guten Job gemacht. Ein liberaler Arbeitsmarkt, gut ausgebildetes & motiviertes Fachpersonal, Mitarbeiter mit Internationaler Optik, flexible Behörden; und ein Heimflughafen der qualitativ auf dem Niveau einer Schweizer Uhr tickt halfen ihm dabei.

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Walter Krombach

Schweres Erbe

Ich habe Christoph Franz bei der Bahn erst als Bereichsleiter-Kollegen, später als Vorgesetzten (Vorstand DB Fernverkehr GmbH) erlebt und kann daher Herrn Weigend nur zustimmen: Als fröhlichen, weltoffenen Manager, der in sehr wohl in der Lage ist, Kollegen und vor allem Mitarbeiter für sich und seine stets hoch gesetzten Ziele geradezu emotional zu begeistern. Als Vorstand bei der Bahn folgte er allerdings einem autoritären Vorgänger und er hatte es dort evtl. leichter als bei der Lufthansa, wo er einem eher jovialen Vorgänger folgte, dessen sich jetzt zum teil als gravierend herausstellende Fehlentscheidungen er jetzt, angesichts akuter Marktveränderungen mit harten Entscheidungen korrigieren muß. Wer es gut mit der Lufthansa meint, der sollte ihn intern dabei unterstützen. Als Externer wünsche ich ihm im Endeffekt dafür eine glückliche Hand.

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Bernd Stroemer

Zu viel Personal? Zu viele Flugzeuge? Zu viele Flugziele?

Die Lufthansa hat es nicht leicht: Sie steht zwischen den zum Teil hoch subventionierten Fluglinien unter Staatskontrolle und den Billigfliegern. Auf den Kurzstrecken besteht ferner eine zunehmende Konkurrenz durch ICE, TGV und THALYS.
Diese Situatiion ist jedoch nicht neu. Es wird daher Zeit, daß die Lufthansa ihre bisherige Positionierung am Markt überprüft: Wo wird das Geld verdient? Wo wird noch kostendeckend geflogen und wo nur noch mit Verlust? Das Ergebnis dieser Analyse sollte den Führungskräften sowie den Vertretern der Belegschaft in transparenter Weise mitgeteilt werden, um dann soweit wie möglich gemeinsam eine Strategie für die Zukunft zu entwickeln.
Nicht hilfreich in dieser Situation ist daher der Schritt des Vorstandsvorsitzenden, mit markigen Worten über die Probleme des Unternehmens an die Öffentlichkeit zu gehen, um so die Belegschaft zu raschen Zugeständnissen zu zwingen. Als Dienstleister ist die Lufthansa auf die Motivation ihrer Mitarbeiter angewiesen!

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 05.05.2012 20:37 Uhr

Die genannten Zahlen mögen stimmen, was mir jedoch fehlt, ist

die Analyse wie Passagiere befördert werden:
- enge Sitze
- kaum Beinfreiheit
- Vordermänner und -frauen, die die Rücklehne so weit zurückfahren, dass die Haare auf den Teller wedeln
- Beförderung im Airbus, der den Eindruck einer "abgehängten Decke" suggeriert
Ob nun Alitalia, Delta oder die arabischen Airlines sind hier in der Lage, den Passagier angenehmer zu befördern!

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Jahrgang 1978, Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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