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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Lebensmittelpreise Die Moral der Agrar-Spekulation

 ·  Mit Rohstoffindizes wird spekuliert. Die Spekulation hilft aber Bauern, sich gegen Preisrisiken abzusichern. Das ist wirtschaftlich sinnvoll und moralisch erwünscht. Sie verbieten zu wollen, würde das Anliegen torpedieren, den Hunger zu bekämpfen. Ein Essay.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (87)

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Andreas Backert

Quatsch

"Im Prinzip ist es zwar denkbar, dass die enormen Preissteigerungen des Jahres 2008 nicht auf veränderte Fundamentaldaten, sondern auf eine Blasenbildung zurückzuführen ist."

So ist es. Das hat nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun, sondern mit Spekulation. Auf den Märkten handelt nur noch ein Teil mit echtem Rohstoffen. Der Spekulant gewinnt allerdings immer.

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Kai-M. Majewski
Kai-M. Majewski (limbic) - 02.09.2012 15:39 Uhr

Jahrhundertdürre?

... Aber nein, es sind die Bösen Spekulanten!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.09.2012 12:02 Uhr
Thomas Ulherr

Mit gespielter oder tatsächlicher Naivität

kommen wir nicht weiter. Die "Deregulierung der Märkte" die tatsächlich fast ausschließlich eine Deregulierung der Finanzmärkte war und ist - hat die Spielregeln im großen Monopoly einseitig zu Gunsten der Finanzspekulation verändert. Das führte - und führt weiterhin - zwangsläufig zu Fehlentwicklungen. Diese sind weitreichend und sehr tiefgreifend. Einmal geschlossene Betriebe, aufgegebene Branchen lassen sich nicht per "Mausklick" wieder starten, einmal gesätes Saatgut kann zwar untergepflügt werden, jede Neusaat benötigt jedoch auch wieder Zeit zur Reife.
Wie viele Betriebe wurde geschlossen, weil die Rentabilität in Folge hoher Kreditzinsen (wer legt die fest, warum und wie - siehe LIBOR-Skandal) zu gering war, oder weil nötige Investitionen mangels Kredit unterbleiben mussten? Wie viele Unternehmen werden aus diesen Gründen gar nicht erst gegründet?
Es geht nicht um gute oder böse Spekulanten, es geht um sinnvolle (=gute) oder schlechte (=böse) Spielregeln! Friedman is wrong!

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Thomas Ulherr

Der Beitrag glänzt vor allem durch

freundliches Ausblenden der tatsächlichen Ereignisse auf den "Märkten". Denn die Terminkontrakte beschränken sich nicht auf ein Jahr bzw. eine Wachstumsperiode, sondern greifen weiter in die Zukunft. Wenn aber Parteien, die an der realen Erzeugung, Verarbeitung und dem Vertrieb von Wirtschaftsgütern nicht beteiligt sind, über spekulative "Termingeschäfte" Einfluß auf das Geschehen der Realwirtschaft nehmen, dann kommt es zwangsläufig zu Fehlallokationen, also zu Fehlentwicklungen. Wenn der vive "Trader" der Finanzfirma X die Preise für Terminkontrakte auf Winterweizen im Jahr 2015 hochtreibt - weil sein quantentheoritisch untermauertes Tradingmodell das hergibt und er das viele Geld der "Rettungsprogramme" ja irgendwo unterbringen muß - dann hat das Auswirkungen auch auf die realen Güterpreise jetzt und auf Anbauentscheidungen. Kurz: Der Markt fürs reale Produkt wird wg. des irrealen verzerrt. Keine Termingeschäfte ohne Basisgeschäft - und der Spuk ist vorbei!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.09.2012 11:15 Uhr
Andreas Lohringer

Nicht zu vergessen diverse weitere Fehler

Ihr Kommentar ist knapp und trifft auf den Punkt. Der von Pies beschriebene Spekulant war die Regel, bevor Richtlinien gegen exzessive Spekulation aufgehoben wurden - genau die ist aber das heutige Problem. Weitere Fehler im Artikel: 1. Blasenbildung setzt keine schlechte Information voraus, sondern braucht nur spekulativen Herdentrieb. 2. Die Lagerhaltung kann auch nahezu konstant bleiben, wenn z.B. der Mai-Futurepreis auf den Kassamarkt durchschlägt und 2 Tage nach März-Future-Fälligkeit zu dem höheren Preis eingekauft wird, weil der Käufer den Weizen braucht. Und wieso wohl wurden in den letzten Jahren die Lagerkapazitäten stark ausgebaut? 3. Rohstoffindizes gelten meist für mehrere Rohstoffe und sind nicht mehr an die Marktbedürfnisse eines einzelnen Rohstoffs angepasst. Durch sie ist die Preisentwicklung diverser Rohstoffe inzwischen verknüpft, unabhängig von Fundamentaldaten. ... Weitere Details zu Warenterminmärkten stehen auf meinen Wordpress-Blog "Ökonomie für Einsteiger".

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 01.09.2012 11:56 Uhr

Der Artikel übersieht, dass auch die Bioenergiegewinnung eine Preisabsicherung ist

Die Moralapostel sehen nicht, dass in der Gesammten Wertschöpfungskette von der Urbarmachung der Böden bis zum Teller, jeder Geld Verdienen muss. Wenn er das nicht mehr kann weil der Preis für seine Leistung nicht mehr bezahlt wird, wird diese Leistung nicht mehr erbracht. An diesem Fakt kann keine Politik etwas ändern auch wenn es schon viele Versucht haben und dafür die Bevölkerung einen hohen Preis Zahlen musste.
.
Was insbesondere Diesen Artikel betrifft möchte ich noch darauf hinweisen, dass hier globale Rohstoffmärkte in schutz genommen werden, weil sie es sind die dafür sorgen, dass bei den Produzenten auch beim Verkaufserlös noch genug ankommt um weiterzuarbeiten. Während die Bioenergie pauschal zu den Bösen stilisiert wird auch wenn sie im Prinzip nur die selbe Leistung Leistung für den Produzenten bringt. Preisstabilität.
.
Trotz der differenzierten betrachtung der Agrarspekulation ein einseitiger Artikel.

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Lars Kuntermann

Preiskapriolen gibt es erst seit der Liberalisierung des weltweiten Lebensmittelhandels

d.h. erst ab 2005/2006
Missernten haben zuvor deutlich weniger Auswirkungen gehabt.
Die Probleme in den USA und Osteuropa haben an der Weltgeamtgetreideproduktion praktisch nichts geändert und lediglich auf die lokalen Märkte Auswirkungen. Solange in der EU massenhaft Überproduktion samt damit verbundener Vernichtung stattfindet, kommen reiche Länder nicht in die Gefahr einer Unterversorgung. Schlecht geht es nur den ganz Armen in der sogenannten 3. Welt. Doch diese haben so wenig Geld, dass sie die Preise nicht in die Höhe treiben können. Dafür sind alleine die Spekulanten verantwortlich. Gute Infos dazu erhält man fast überall - nur nicht bei den Banken

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2012 23:23 Uhr
Uwe Kulick
Uwe Kulick (UweKulick) - 02.09.2012 23:23 Uhr

Stimmt!

"Positionslimits" war das ZAuberwort einer denkwürdigen, von der Presse komplett ignorierten Bundestagsdebatte am 8. März dieses Jahres. Ein plötzlicher Sinneswandel bei der Regierungskoalition ergab in der Debatte über Rohstoffspekulation (inklusive Agrarrohstoffe)

a parteienübergreifend den Konsens, mann müsse was tun
b einen kleinsten gemeinsamen Nenner: DIe Wiedereinführung von Positionslimits

Ansonsten wurde noch das Wort "Transparenz" am meisten im Munde geführt. In den letzten Tagen äußerte sich DIrk Niebel mit der Idee, den Agrahandel komplett an die Börse zu zwingen, um so die Transparenz herzustellen.

Das wäre vielleicht eine gute Idee, denn wenn durch Positionslimits manche Bank vielleicht auf preistreibende Agrarspekulation verzichten würde, würden andere durch Strohmänner die Limits umgehen. Mit mehr Transparenz könnte man dem begegnen.

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Lars Kuntermann

Der Lebensmittehandel an den Börsen war in den USA früher reguliert

z.b. gab es Höchstmengen. Dies wird aber zum Glück aller Wahrscheinlichkeit demnächst wieder so sein

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Kai-M. Majewski
Kai-M. Majewski (limbic) - 31.08.2012 20:21 Uhr

Was meinen Sie mit "Liberalisierung..."

...des weltweiten Lebensmittelhandels". Finden Sie das schlecht? Kein Weizen in Dürregebiete der Sahel?

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Kai-M. Majewski
Kai-M. Majewski (limbic) - 31.08.2012 20:19 Uhr

Das sind mehrere Fragen/Probleme

nur kurz: schauen Sie sich die Volatilität des US Getreides auf Langfristcharts an. Bei einer Bevölkerung von unter 5 Milliarden in den 1970ern. USA exportiert! Europa ist ein spezieller Fall, kann man nicht vergleichen, da fast ausschließlich durch den Staat manipuliert.

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Otto Meier

Warentermingeschäfte sind die Wurzel des Übels, solange es sich nicht um Kassageschäfte handelt.

Denn dann handelt es sich um eine Wette auf den Wert einer Ware in der Zukunft und hat nichts mit einer gegenseitigen Absicherung für ein reales Geschäft zu tun. Insofern geht das Beispiel einer "Versicherung" des Herrn Pies völlig fehl, da der Bauer seine Ware nicht an den Zocker verkaufen und der Zocker diese nicht kaufen will.

Solche Wetten fordern geradezu zu weiteren Wetten heraus, deren Krönung Wetten sind, in denen Zocker über Dinge wetten, mit denen sie überhaupt nichts zu tun haben. Das ist Casino pur. Um beim Beispiel zu bleiben, zwei Zocker wetten über die Ware des Bauern, ohne daß dieser daran irgendwie beteiligt ist. Das Dumme an solchen Wetten ist nur, daß auch sie durchaus Einfluß auf die Wertentwicklung der Ware des Bauern haben.

Würden die Börsengeschäfte einzig an die realen Werte gekoppelt sein, reduzierten sich die entstehenden Probleme auf die "natürlichen" Probleme der Marktwirtschaft. So aber schaffen die Börsen Probleme, die nicht mehr beherrschbar sind.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.09.2012 15:34 Uhr
Kai-M. Majewski
Kai-M. Majewski (limbic) - 02.09.2012 15:34 Uhr

Falsch und fiktiv

Ihre Beschreibung eines Kassageschaftes ist de facto ein Termingeschäft. Kassageschäfte finden in der Regel ohnehin nur als langfristige Liefervereinbarungen unter Konzernen statt und sind selbst dann nicht wirklich Kassageschäfte.

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Otto Meier

Auch Sie irren, Herr Rinker.

Lesen Sie dazu bitte meine Antwort an Herrn Majewski.

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Otto Meier

Sie irren, Herr Majewski.

Mit Kassageschäft werden alle Geschäfte, auch Termingeschäfte, bezeichnet, in denen real gehandelt wird. Um beim Bauern zu bleiben, der kann seinen Weizen des Jahres 2020 bereits heute zu einem Preis x an einen Händler verkaufen, der dann darauf spekuliert, 2020 mit dem Weizen einen Preis x + y, den Gewinn, zu erzielen. Genau so werden Kassageschäfte regelmäßig abgewickelt, um beispielsweise Kursschwankungen auszuschließen.

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 31.08.2012 20:01 Uhr

Widerspruch in sich

“Warentermingeschäfte sind die Wurzel des Übels, solange es sich nicht um Kassageschäfte handelt. “
Mit Verlaub, Geschäfte sind entweder Kassageschäfte, d.h. sofortige Lieferung und Zahlung oder sie sind Termingeschäfte. Beide Begriffe schließen sich gegenseitig aus, ebenso wie der Winter nicht Bestandteil des Sommers sein kann.

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Kai-M. Majewski
Kai-M. Majewski (limbic) - 31.08.2012 19:36 Uhr

Auch das ist wieder falsch

Kassageschäfte sind adhoc Geschäfte. Kauf und Verkauf bedingen sofortige Andienung/Lieferung/Abnahme. Wie soll der Produzent den Winterweizen andienen, der grad noch als Keim in der Erde steckt? Soll er also warten, bis die Ernte reif ist und zuschauen, das die mikrige Ernte seine Handlungs- und Investitionskosten nicht im mindesten deckt? (Vom Gewinn ganz zu schweigen?). Termingeschäfte verbieten heisst mit einem Schlag mind. 80% aller Produzenten in die Insolvenz treiben bei einer Missernte.

Und selbstverständlich ist der "Bauer" an den "Wetten" beteiligt. Er wird in den "Commitments o Traders" als "Commercial" gelistet, also jener, der permanent seine Produktion, sei es Weizen, Gold, Öl, Kupfer, Mais etc. auf die Terminmärkte wirft, also verkauft, also short geht.

Der Preis spiegelt im Mittel das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage wieder. Übertreibungen nach unten oder oben werden durch die Marktteilnehmer selbst bereinigt.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 31.08.2012 18:50 Uhr

Der Bauer spekuliert wenn er ein (Saat)korn in die Erde steckt.

Der Bauer könnte noch mit etwas Geld spekulieren indem er sich einen Optionsschein kauft der ihm erlaubt das geerntete Getreide für einen bestimmten Preis zu verkaufen. Der Müller könnte sich Kaufoptionen kaufen damit der sein Getreide zu enem bestimmten Preis kaufen kann.

Das Problem ist nicht die Spekulation m.E. sondern die vielen Optionsscheine die gar nicht mit realen Gütern hinterlegt sind. Im Finanzbereich dieser Zeitung werden oft Indexcertifikate empfohlen, die nur rechnerisch einen Wert abbilden. Ist der Emitent pleite ist das Geld wo anders.

Wenn der Bauer nicht spekuliert gibt es säter auch keine Ernte. Das verbrauchen(essen) müssen des Saatkorns ist mit das schlimmste was dem Bauern passieren kann.
Ich wünsche guten Erfolg bei ihrer Spekulation

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Peter Gorski

wirklich genial geschrieben

Ich war eine Weile am Grübeln aber es blieb so ein schaler Nachgeschmack.
Wo bleibt in diesem Essay eigentlich der Verbraucher?
Es geht um Bauern, Grosshändler und die Finanzindustrie
Was aber hat der Verbraucher von den Wetten auf die Preise?
Doch wohl eher keine niedrigen oder stabile Preise?
Warum bleibt der Verbraucher in so einer umfänglichen Analyse so unbemerkt?

Dann wurde mir klar:
Verbraucher sind nicht systemrelevant,
sie müssen ja essen oder sterben!

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Lars Kuntermann

Eine Frage an die Marktradikalen

Warum waren z.B. der Weizen- und der Maispreis in den Krisenjahren von August 08 bis Mai 2010 nur halb so hoch wie heute und unmitelbar vorher, d.h. vor dem Finanzcrash (einfach mal nach den entsprechenden Charts googeln)? Haben die Menschen in dieser Zeit auch nur die Hälfte gegessen? Oder waren die Bauern damals einfach nur extrem risikobereit und wollten sich in dieser Zeit nicht absichern? Böse Zungen behaupten ja, dass den Spekulanten damals einfach nur das Geld gefehlt hat, um die Märkte zu manipulieren. Mit Beginn der Bazooka-Periode stiegen dann wieder die Preise. Ein Schelm wer Böses dabei denkt?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 19:24 Uhr
Kai-M. Majewski
Kai-M. Majewski (limbic) - 31.08.2012 19:24 Uhr

Antwort des Marktradikalen

Weil die Getreideproduzenten (USA und Osteuropa) seit 2011 unter massiven Ernteausfällen, klimatisch bedingt, leiden. Knappes Angebot gleich hohe Preise.

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Hans henseler

Wieviel mehr haben Sie in dieser besagten Zeitspanne fuer Brot und Cornflakes bezahlt?

Die bei den Termingeschaeften notierten Preise werden fuer 80 % der Mengen nicht
verrechnet - es handelt sich um Spitzenwerte, die sowohl ueber als auch unter den
Preisen fuer das Gros der Waren liegen. Diese Preise werden notiert, weil eben nicht
gedeckter Spitzenbedarf oder nicht gedeckte Spitzenproduktion plaziert wird. Und nicht vergessen: Bei hoehern Preisen steigt die Produktion sofort. Machen Sie sich schlau,
Herr Kuntermann!

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ein guter Artikel, eine falsche Politik

Fundiert, wohl überlegt, gut dargestellt. Aber: Nahrungsmittel sind 1, Engpässe + 2. keine freien Wirtschaftsgüter. Wer das doch so sieht, hat nicht über den mensch, seine Lebensumstände und seine Lebens-Bedingungen vor-gedacht. 50% der Menschheit kann sich aus welchen gründen immer, nicht selbst ernähren. Boden und Nahrunsgmittel sind nicht adäquat verteilt. Die Engpässe , die dadurch entstehen, dürfen nicht für eine Verschlimmbesserung der Zustände "genutzt" werden. Krieg ist die Folge. Mittelalter hatten wir ausreichend. Börsen sind Unsinn, Lebensmittel-Börsen erst recht

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Sehr guter Artikel, aber leider

bleibt für viele Leser die komplexe Materie trotzdem scheinbar recht unverständlich. Mein spürt bei einigen Foristen direkt die Emotionen hochkochen, aber immerhin haben sie sich die Mühe gemacht, den Essay zu lesen.

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Otto Meier

Der blanke Irrsinn.

Die Quintessenz dieses Beitrages ist, es muß nur so lange oder so oft gewettet werden, bis die Wette gewonnen ist. Und wenn alles nicht hilft, dann greift man eben zur künstlichen Verknappung des Angebotes.

Wer diesen Artikel liest, muß zwangsläufig den Eindruck gewinnen, es könne nur Gewinner geben. Zumindest bei Erzeugern, Händlern und Zockern. Daß das selbstverständlich blanker Unsinn ist, bedarf wohl keines expliziten Beweises. Oder doch?

Der Bauer verkauft also zu 100, der Preis fällt auf 80. Jetzt kauft der Bauer zu 80 zurück und realisiert 20 Gewinn. Damit realisiert der Zocker 20 Verlust. In der Realität wird aber solange gezockt, bis zumindest der Zocker einen Gewinn macht. Und das bedeutet, der Preis steigt. Steigende Preise aber führen irgendwann zu einbrechender Nachfrage. Und die führt beim Bauern dann dazu, daß er überhaupt nicht mehr oder nur unter Selbstkostenpreis verkaufen kann - trotz großer Nachfrage.

Und da liegt das ethische Problem, Herr Pies.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2012 01:52 Uhr
Ulrich Hinderer

@ Roman Haselmann:

Warum spielen Menschen Lotto und machen beim Hütchenspiel mit? Investieren in "todsichere Tips", bei denen man erst mal einen Betrag x zahlt und dann "garantiert" den Betrag 10x zurück bekommt - bis die Letzten von der Lawine überrollt werden, die der Schneball ausgelöst hat?

Die Aussicht auf Gewinn löst Gier aus - und diese vernebelt den Verstand.

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Otto Meier

Sie etwa nicht, Herr Henseler?

Selbstverständlich verzockt sich auch der Zocker mal, das aber wird in der Regel durch andere Zockereien wieder ausgeglichen. Und wenn sonst nichts mehr hilft, dann zahlt der Steuerzahler die Verluste. Ja, die Zocker in ihrer Gesamtheit gewinnen immer, das erleben wir doch gerade am eigenen Leibe.

Das Dumme an der ganzen Zockerei ist eben, daß sie nur Sinn und Spaß macht, wenn man dabei gewinnt. Würde sonst gezockt? Die Gewinne aber sind leistungslose Einkommen, die von Ihrem Einkommen abgezogen werden. Das Ergebnis ist eben, daß die Preise sinnlos steigen, während Ihr Realeinkommen stagniert oder sogar sinkt.

Da kann Herr Pies noch so verklausuliert daherschwätzen, an der simplen Realität ändert das nichts. Und ethisch vertretbar ist es eben nicht, wenn Menschen hungern oder sterben, weil Zocker Nahrungsmittel grundlos verteuern, um selbst und ohne eigene Leistung ein Leben wie im Schlaraffenland führen zu können.

Statt Stroh zu Gold, macht man heute Luft zu Gold. Das funktioniert.

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Hans henseler

Sie glauben, dass die Zocker immer gewinnen?

Probieren Sies doch mal, wenn nicht bei Nahrungsmitteln dann bei Wertpapieren oder
Rohstoffen. Sie werden sehen, wie schnell man den Bach runter gehen kann.

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mathias dumke

Agrarspekulanten? Einfach mal auf die Raps- und Mailfelder schauen...

und schon sind die übelsten Spekulanten zu bewundern.
Denn die bekommen sehr viel Geld dafür, dass die Lebensmittel, die sie anbauen, niemals zu Lebensmitteln verarbeitet werden.
Oder eigentlich ist es sogar der dt. Steuerzahler, der diesen Wahn auch noch mit irrsinnigen Summen finanziert und so dafür sorgt, dass das Angebot verknappt wird und die Preise steigen -eben echt Ökosozialismus-.

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Sven Baum
Sven Baum (SvenBaum) - 31.08.2012 14:40 Uhr

Falsche Analyse

Das grundlegende Problem wird in diesem Artikel nicht analysiert. Die Sinnhaftigkeit von Termingeschäften steht ja außer Frage. Das Problem ist allerdings die zunehmende Marktkonzentration. Einige wenige große Akteure können die Preise gezielt in eine gewünschte Richtung manipulieren. So wie bei Öl und Industriemetallen kaufen Banken und Hedgefonds ja auch selber Rohstoffe auf. Sie fungieren somit nur als Zwischenhändler und können die Waren so lange halten bis der Preis ihren Erwartungen entspricht. Zusätzlich kann durch bankeigene Analyseabteilungen, die durch krude Markttheorien immer weitere Preissteigerungen herbeischreiben (Chinesen essen mehr Fleisch, schlechtes Wetter in Russland, …) und durch kreditfinanzierten Kauf von Derivaten zusätzlich der Preis nach oben getrieben werden.
Die Argumentation in diesem Essay blendet die wirklichen Probleme aus. Von daher kann man nur annehmen, dass dies im Auftrag der Hochfinanz geschrieben wurde.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 15:46 Uhr
Elisabeth Dreier

Durch solche Markttheorien wird nicht mal die Katze hinterm Ofen hervorgelockt.

Es gibt einfach zu viele Markttheorien als das man da noch irgendwelche ernst nehmen kann. Zudem ist das Vertrauen zu der Finanzbranche komplett verloren gegangen. Also wird durch solche Markttheorien nicht mal die Katze hinterm Ofen hervorgelockt.

Wenn jemand Wirbel macht und die Leute zum Handeln aus den Sofas treibt dann ist es das GEZ-Fernsehen. Dem trauen die Menschen noch, aber der hebt sich gerade in Finanzaspekten durch Oberflächlichkeit von anderen ab. Hier werden immer schnell die Schuldigen präsentiert und wenn möglich noch in den Nachrichten benannt. Meist sind es dabei die Banken, die Hedgefonds, die Steuerhinterzieher,…. Das wir mittlerweile aber in einem Staat leben, der selbst der größte und schlimmste Finanzakteur ist, der dazu auch noch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beeinflusst, dass blenden die Leute aus.

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Peter Hoch
Peter Hoch (luxor) - 31.08.2012 14:31 Uhr

Die Spekulation über die Spekulation anderer kann Preise auf irrationale Höhen treiben (Tulpen)

Wenn auch nur für bestimmte Zeit. Da Spekulanten keine LKW's und Lagerhäuser besitzen und Lebensmittel verderblich sind, fällt der Kassamarkt für die Spekulation aus. Im Gegensatz zu den Kassamärkten für Finanzprodukte. Diese absorbieren die Spekulation genauso, wie deren Terminmärkte, in beiden kann die Zukunft gehandelt werden. Deshalb die großen Preisdifferenzen zwischen Kassa- und Terminmarkt im Warenbereich im Vergleich zu den Finanzmärkten.

Nun zur Frage, ob die Spekulation, die im Warenbereich ausschließlich in den Terminmarkt geht, sich auch auf den Kassamarkt auswirkt. Die Ware kann ja leider aufgrund seiner Verderblichkeit, nicht bis zum Verfall des Terminkontraktes gehalten werden. Trotzdem wird sich das Bewußsein an ein bereits an den Terminmärkten gehandeltes höheres Preisniveau gewöhnen und damit auch den Tagespreis in diese Richtung schieben. Die Prophezeiung erfüllt sich selber.

War die Erwartung ein Irrglaube, fällt alles wieder zurück. Leider zu spät für einige.

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Gerold Keefer

Je mehr man über diesen Artikel nachdenkt, desto stupider wird er ...

"Hier ist besonders hervorzuheben, dass ein Preisauftrieb auf dem Terminmarkt nur dann auf den Kassamarkt durchschlagen und dort die Preise anheben kann, wenn der physische Austausch von Angebot und Nachfrage auf dem Kassamarkt tatsächlich beeinflusst wird."

Dann argumentiere ich jetzt mal dagegen: Ihr Name ist Goldman S. . Sie legen ein CFI auf. Um das Geschäft anzukurbeln kaufen Sie eine Weile die Commodity Weizen und lagern diese ein. Folge der Preis steigt. Jetzt gehen Sie zum Anleger und zeigen darauf, dass der Preis steig und dass das ein toller Markt ist. Damit lösen Sie eine Run á la Facebook aus und die Futures haben entsprechend ab.
Werden in diesem Fall nicht alle Spot-Händler auf die steigenen Futures verweisen und deshalb ihr Produkt unmittelbar teurer verkaufen wollen? Wir das ganze nicht so lange weitergehen bis auch der letzte Depp merkt, dass die alle keinen Weizen haben wollen, sondern Marge und dann zusammenbrechen? Ist das nicht die Blase?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2012 18:47 Uhr
Gerold Keefer

Oh Frau

Unsere Einigkeit beschränkt sich darauf, dass wir beide der Meinung sind, dass Goldman S. den Weizen irgendwann wieder verkaufen wird. Da Getreide über mehrere Jahr hatlbar ist, kann man sich damit aber Zeit lassen.
Für Goldman S. ist der Primärmarkt nur insofern von Interesse, als er für die Nährung Wachstumsphantasien auf Sekundärmärkten tauglich ist: Damit werden dann die Kunden geködert, die in die CIFs einsteigen. Ist eine Herdeneffekt erreicht, koppelt sich die Nachfrage nach CIFs komplett von den eigentlichen Gegebenheit des Primärmarktes ab. Zu diesem Zeitpunkt verkauft Goldman. Denn der Primärmarkt wird nun dem Sekundärmarkt folgen und ebenfalls abheben.
Genau das war der Auslöser der Subprime-Blase: Die Käufer auf dem Sekundärmarkt sorgten für den Mittelzufluß zum Primärmarkt. So konnte ein wirtschafltich unsinniger Kreditmarkt, dessen Kredite schon bei Auszahlung faul waren, hunderte Milliarden an Kapital anziehen.

"Abflachung der Preisspitze"? In welchem Semester sind Sie?

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Kai-M. Majewski
Kai-M. Majewski (limbic) - 31.08.2012 22:13 Uhr

Oh Mann

Also Goldman Sachs kauft Weizen und lagert ihn dann ein. Na prima. Und dann? Dann lässt er ihn da liegen und verrotten oder was?
Haben Sie das aus dem sozialistischen Lehrbuch für Lagerhaltung? Ausgabe nur an Parteifunktionäre?
Nein! Selbstverständlich gibt GS den Weizen wieder raus auf den Markt und zwar innerhalb - Schau an! - der Haltbarkeitsfrist. Der Weizenpreis auf dem Kassamarkt sinkt durch ein erhöhtes Angebot.
Und so - bitte nicht weitererzählen - trägt die Spekulation zu einer Abflachung von Preisspitzen bei. Aber das sind dann schon die Feinheiten marktwirtschaftlicher Kreisläufe, also bitte ignorieren.

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Thorsten Haupts
Thorsten Haupts (ThorHa) - 31.08.2012 14:22 Uhr

Zu wieviel % nützlich, zu wieviel % Spekulation?

Ich kenne das Argument der prinzipiellen Nützlichkeit aus der Debatte um Optionen (auf z.B. Aktoen). Auch hier wird empathisch argumentiert, ihr Verbot schädige Unternehmen, die sich mit solchen Optionsgeschäften absichern.
Hier wie dort wäre deshalb eine Frage wichtig: Wieviel % des bewegten Geldes dienen legitimen Zwecken. Und wieviel reiner Spekulation. Wenn das Verhältnis, dass ich beim Handel mit Optionsscheinen aller Art vermute, 1:100 ist, dann wird das Argument nichtig. Ich unterstütze nichts, was zu 99% Sch*** produziert, damit in 1% der Fälle als Abfallsprodukt etwas Nützliches entsteht.
Und solange diese Frage nicht beantwortet ist, halte ich die Wetten auf die Preisentwicklung von Lebensmitteln für fast ebenso pervers, wie den "Bio"sprit. In beiden Fällen handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen Handel mit dem Tod ...

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Dietrich Ostermann
Dietrich Ostermann (didio) - 31.08.2012 14:05 Uhr

Fragen zu diesem Artikel

In dr Regierungszeit von Ronalreagan hatte sich auf dem Börsenpakett doch etwas fundamental verändert. Die damals erlassenen Gesetze haben doch die Kontrolle der Finanzmärkte zurückgenommen und Börsengeschäfte liberalisiert.
Vor allem Bei der Spekulataion mit Agrarprodukten wurden, so weit ich weiß, die Regeln geändert.
Meine Fragen:
Was waren das für Veränderungen? Wie wirkten sich die Veränderungen aus?
Stimmt es, dass frührer die Anzahl der an den Waren-Termin-Kontrakten beteiligten einschränkt war?
Danke für Ihre Antworten im Voraus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2012 16:30 Uhr
Thomas Ulherr

Bis in die 90er Jahre hinein galt in D und anderswo u.a.

die Regel: Kein Termingeschäft ohne Basisgeschäft! D.h. Nur der konnte sich mit z.B. Währungstermingeschäften absichern, der auch im internationalen Warenhandel in den entsprechenden Währungen engagiert war. Also z.B. der MAN Konzern, der einen Großauftrag über x LKW in die USA erfüllte, der konnte zur Absicherung von Kursschwankungen Währungstermingeschäfte betreiben. Ähnlich verhielt es sich bei den Rohstoffmärkten. Wenn diese sinnvolle Regel heute wieder eingeführt würde, wäre das Volumen des "Marktes" für Terminkontrakte ganz schnell dahin geschrumpft, wo reale Nachfrage und reales Angebot liegen.
Mit den netten, scheinbar einer mathematischen Logik folgenden Thesen, wie sie auch im Artikel ausgebreitet werden, operierte schon Mr. Friedmann, einer der Chicago Boys. Leider widerlegt die harte Wirklichkeit all diese Träumereien von den selbstregulierenden Eigenschaften der "invisible hand" immer wieder aufs Neue. Aber es wird nix draus gelernt, weil: Gier frisst Hirn!

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Andreas Gehrmann

NÖ!

Es tut mir leid, aber so geht das nicht auf!! Am 27.06.2011 gab es im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eine Anhörung zum Thema: "Spekulation mit agrarischen Rohstoffen". Daran teilgenommen und gesprochen haben u.a. Heiner Flassbeck und Dirk Müller. Kann sich jeder auf YT ansehen. Meiner bescheidenen Ansicht nach wurde dort zweifelsfrei bewiesen, dass die dramatischen Preissteigerungen für z.B. Weizen nicht auf die normalen Terminkontrakte - die alle Beteiligten Redner für unverzichtbar hielten - zurückzuführen seien, auch nicht auf Missernten o.ä., sondern von Zockern des Finanzkasinos herbeigeführt wurden.
Warum? Naja, weil dort noch kräftige Renditen zu erwarten waren und demgegenüber sichere und lukrative Anlagen seit dem Ausbruch der Finanzkrise einfach Mangelware sind. Da ist man zunehmend auf die Rohstoffmärkte ausgewichen. Aber jeder schaue sich den Beitrag selbst an ...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.08.2012 16:34 Uhr
Closed via SSO

Logisch

Drei Gross-Konzerne beherrschen das Geschäft mit Lebensmitteln und den Börsen. Gewinne werden nicht mit Ethik, sondern nur mit Spekulation auf Engpässe erzielt. Der Ansatz ist deswegen immer falsch. Mit Lebensmitteln spekulieren ist ein Verbrechen.

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Gerold Keefer

Finanzvolumen der CIFs erhöhte zwischen 2003 - 2008 um den Faktor 25: "Keine Blase" ...

Wenn man sich ein wenig damit beschäftig, wie Goldman Sachs seit Anfang der 90er Jahre das CIF Geschäft platziert hat und man dann diesen Artikel liest, dann kommt man sich vor wie 2007 als die "efficient market theory" noch jede Blase hinwegtheoretisiert hat.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.09.2012 19:02 Uhr
Gerold Keefer

Ihr Versuch das Wachstum von Vermögensanlagen mit realen Wachstumsgrößen zu begründen ..

... ist ehrenhaft, gerät aber zum gut gezielten Schuß ins eigene Tor: In den Luftschlössern der Finanzindustrie hätte spielend eine Billiarde Menschen Platz.

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Kai-M. Majewski
Kai-M. Majewski (limbic) - 31.08.2012 19:53 Uhr

Das ist richtig, aber

das Geldvolumen, das um den Erdball kreist, ist um mehr als den Faktor 25 gestiegen. Bevölkerung inzwischen auf über 7 Milliarden. Gigantisches Wachstum in Asien. Aber die Geldmenge M1 soll möglichst so klein sein wie in den 1970ern beim autofreien Sonntag?

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