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Hedgefonds-Manager Amerikas Börsenaufsicht will Millionen von Homm

Der ehemalige Hedgefonds-Pleitier Florian Homm war weg, ist wieder aufgetaucht - und hat jetzt mit einer Klage der amerikanischen Börsenaufsicht. Weil er sich zu einer früheren Klage nie geäußert hat.

© dapd Vergrößern Florian Homm auf einem Bild aus dem Jahr 2004.

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC fordert von dem früherem Hedgefondsmanager Florian Homm einem Bericht zufolge wegen Aktienbetruges 56 Millionen Dollar (44 Millionen Euro). Die SEC habe am 31. Oktober bei einem Gericht in Kalifornien ein Versäumnisurteil beantragt, weil sich Homm zur einer 2011 eingereichten Klage nie geäußert habe, berichtet die Wirtschaftswoche am Samstag. Er solle 24,9 Millionen Dollar Betrugsgewinn und 6,1 Millionen Dollar Zinsen zurückzahlen sowie 24,9 Millionen Dollar Zivilstrafe entrichten.

Die SEC beschuldigt Homm dem Bericht zufolge des Aktienbetrugs und des Betrugs als Investmentberater der Hedgefonds, die von seiner Fondsholding Absolute Capital Management geführt wurden. Demnach solle er mithilfe einer Brokerfirma, die ihm zur Hälfte gehörte, Hunderte von Handelsgeschäften manipuliert und die Performance seiner Fonds künstlich verbessert haben.

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Homm sagte der „Wirtschaftswoche“, er „streite die Vorwürfe insgesamt ab“. Sein Anwalt bestritt bei Gericht die Zuständigkeit der US-Justiz, weil Homm Deutscher ist und dessen Hedgefonds auf den Cayman Islands registriert waren. Homm war im September 2007 nach dem Ausscheiden bei Absolute Capital von der Bildfläche verschwunden und hatte sich kürzlich erstmals wieder öffentlich geäußert.

Quelle: AP

 
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