23.12.2012 · Mit zwei Sätzen hat EZB-Präsident Mario Draghi im Sommer die Euro-Krise gewendet. Innerhalb eines Jahres Amtszeit ist er zum mächtigsten EZB-Chef geworden, den es je gab. Trotzdem nagt es an ihm, dass die Deutschen ihn nicht lieben. Gelingt es ihm, für Geldwertstabilität zu sorgen? Stimmen Sie ab.
Von Lisa NienhausRichtlinien für Lesermeinungen
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sofort verhaften !! Gründe ? *lach* Folgen sollten Monti, Merkel, Schäuble... wie viele haben sich schon umgebracht weil sie keine andere Lösungen sahen ? Die Selbstmordraten im Süden sind enorm gestiegen...wird nur von der sozialistischen Presse meist unter den Teppich gekehrt
Ueber den Mann gibt es soviel fachliches zu schreiben, aber die FAZ hat
daraus leider einen Erlebnisbericht gemacht. Traurig!
Nach einem Jahr im Amt, mit angeblich 2 Saetzen aus dem Stegreif in
London, die zwar die Aktienmaerkte seit Ende Juli 2012 in eine Blase
getrieben haben, in Deutschland einen Immobilienboom losgetreten haben,
bei den groessten Defizitspendern eine nicht marktkonforme Zinssenkung
verursacht haben, die Eurostaaten bei der Finanzierung ihrer
Staatsdefizite durch niedrige Zinsen erheblich entlastet haben, konkurse
Banken weiter am Leben erhalten haben, die Arbeitslosigkeit in Gr und S
auf ueber 25% getrieben und die Jugendarbeitslosigkeit auf ueber 50 %,
dem (Rechts-)Bruch mit den Prinzipien der EZB Politik auf der Grundlage
der Vertraege ueber die Arbeitsweise der EU
kann ich nur hoffen , dass der Nadekstreifenanzug des Herrn Draghi sich
bald in einen breitgestreiften Gefaengnisanzug wandelt. Ihr Vorschlag
ist das Unding des Jahres 2012. Weidmann! Weidmann! Weid
Fuer die Europolitiker ist er wohl der Retter des Jahres, denn er hat
als Autonomer die Rolle der Unfaehigen in der Euro-Politik uebernommen
und die Finanzmaerkte manipuliert.
Ansonsten ist er der Rechtsbrecher des Jahres, denn er hat die
vertraglich festgelegten Aufgaben, Ziele und Grundsaetze der EZB-Politik
gezielt ignoriert und verletzt.
Als Bankenaufsichtler ist er damit vollkommen ungeiegnet:
Interessenkonflikte, und seine autonome Rolle in der EZB
disqualifizieren ihn als Aufsichtsorgan ueber das Bankwesen. Wer will
ihn denn als autonome Aufsicht kontrollieren. So wie er sich bisher
verhalten hat werden wir mit einer Bankenaufsichtmiliz leben muessen.
"Dass Draghi das Bild vom gelddruckenden Italiener nicht passt, ......"
er hat es aber getan. Und seine beiden Liquiditätsschüsse aus
der Dicken Berta gingen voll nach hinten los. Sie befeuerten nur eine
extreme Kapitalflucht aus Italien und Spanien und führten nach
einer kurzfristigen Absenkung der Staatsanleihenzinsen in diesen
Ländern zu erneutem starken Zinsanstieg. Als letzte Rettung blieb
ihm nur das Versprechen notfalls unbegrenzt Staatsanleihen aufzukaufen.
Nur damit konnte er in den letzten 5 Monaten die Kapitalflucht stoppen
und die Zinsen für diese Länder absenken. Wenn die Märkte
erneut begreifen, dass nichts gelöst ist und dieses Länder
insolvent sind, setzt die Kapitalflucht erneut ein. Es zeichnen sich
bereits schon wieder dunkle Wolken ab, im Oktober 2012 betrug die
Kapitalflucht aus Frankreich 40Mrd. (letzte verfügbare Zahl).
Die Fragestellung der Umfrage ist falsch
Es müsste gefragt werden: Macht Draghi das a) im Auftrag der EU
Politiker, oderb) im Auftrag von Goldman Sachs, der Wallstreet und der
City of London.
Meine einzige Hoffung ist, dass die EZB ihr Hauptquartier in Frankfurt
hat und damit der Wut der Deutschen ausgeliefert ist, wenn die
Bevölkerung behandelt wird wie die Griechen und Portugiesen heute.
Da könnte ich mich übergeben...Was sind das denn für Märkte? Swaps, Derivate, Aktien von Fonds mit Scheinadressen, OTC Märkte die auf Staatsbankrotte spekulieren, Leerverkäufe, Minutengeschäfte, Zinsen die per Anruf raufundrunter springen und Anleihen kontrolieren---STOP--- Alles abhacken. Sollen die Amerikaner zusehen, wie sie mit dieser Hydra alleine fertig werden. Sie ist nicht dazu geschaffen, Amerikaner zu fressen, sondern dumm-naive Europäer. Zur Not Bankdirektkredite an Griechen nach ortsüblichen Zinsen und Direkt Aufbau der INfrarstruktur für Wirtschaftsmotor Punkt. Alles abhacken und zwar drastisch. Ich würde Spekulanten mit ESM bezahlen, Wie dumm ist das denn? Die einzigen Bürgschaften wären von den Griechen für ihre Schulden. Von mir aus Mit öl und Gas aus griech. Zypern... Diese Welt würde ich mir mit gesundem Menschenverstand geraderücken. Man verklauft uns für blöde.
Draghi blickt durch die enge Röhre des Bankers - wahrscheinlich ist er nur Vollstrecker.
Er hat genau das Richtige getan, um den Euro zu erhalten, er hat die "Märkte" beruhigt. Aber "die Märkte" sind doch gar nicht das Problem, das ist der Euro selbst. Warum haben die Südländer früher regelmäßig ihre Währungen abgewertet? Genau, um ihre Schulden in den Griff zu bekommen. Die Wirtschafts- und Geldpolitik dieser Länder ist also so austariert, daß immer mehr ausgegeben als eingenommen wird. Die Mathematik sagt aber: Wenn jetzt nicht mehr abgewertet werden kann, dann steigen die Schulden dieser Staaten automatisch an - über kurz oder lang werden sie alle in die Pleite rutschen, ja, auch Frankreich. Es sei denn, sie legen plötzlich zweistellige Wachstumsraten hin - wer glaubt an ein solches Wunder? Oder sie werden von den Nordländern daueralimentiert - wie lange wird das möglich sein? Ich glaube, der Sprengsatz Euro wurde absichtlich gelegt, um bei Bedarf einen Rivalen ausschalten zu können - natürlich nachdem seine Wirtschaft vollkommen zerstört und er ausgelutscht wurde.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 13:13 UhrDen Nagel auf den Kopf getroffen!
"Die Wirtschafts- und Geldpolitik dieser Länder ist also so
austariert, daß immer mehr ausgegeben als eingenommen wird."
Und genau deswegen haben Draghis Kollegen von Goldman-Sachs Griechenland
geholfen, ihre Staatsverschuldung mittels SWAP Geschäften zu
frisieren - und das alles völlig straffrei!. So gesehen war
Griechenland das "Trojanische Pferd" von Goldman-Sachs, um bei
Wetten "auf" oder "gegen" den Euro richtig Kasse zu
machen.
Mal schauen, wie lange sich die reichen Nord Länder das noch
leisten können...
Wie man soetwas schreiben kann, erschliesst sich mir nicht. Draghi ist Goldman Sach Mann. Ist das schwer zu begreifen? Goldman Sach sind diejenigen, die gegen Europa den offenen Krieg führen, auch wenn es nur häppchenweise ans Tageslicht kommt. Griechenland hat mithilfe dieser amerikanischen Bank die Bilanzen umfassend für den Beitritt in die EU gefälscht. Warum werden die nicht verklagt? Kein Mensch stellt sich diese Frage. Sind das denn alles Lemminge? Draghi ist Statthalter der Amis, die schon immer wollten das wir hier die Notenbankpressen anwerfen. Sie wissen genau, das es ihnen schon das Genick gebrochen hat. Also ist es ein probates Mittel, auch dem Feind den Gar aus zu machen...
Euro-Retter oder Euro-Gestalter?
"...zum aktiven Euro-Retter. Doch dieser Kurs ist
hochgefährlich. Gelingt er, wird Draghi irgendwann einmal als
Retter des Euro gefeiert. Misslingt er, könnte er als
Inflationsbringer in die Geschichte eingehen." --- Da ist wohl
doch eher die Kombination beider Entwicklungen durch Herrn Draghi (in
wessen Auftrag auch immer, aber sicher nicht unbeabsichtigt) angestrebt:
Schaffung der Weichwährung Euro. Und dass das gelingt, das erleben
wir bereits.
Damit ist aber eine wesentliche Säule, die stabile, weltweit
geschätzte Währung, des in D praktizierten Wirtschaftssystems weggeschlagen.
Wer hat diesen Titel vergeben?
Wer hat denn MD zum Mann des Jahres ernannt? Etwa die FAZ? Dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Handelt es sich vielleicht um Satire? Obwohl, in einer Welt in der die EU den Friedensnobelpreis erhält, wundert einen nichts mehr.
Auch A.H. war schon mal "Man of the Year"
Mann des Jahres - das kann auch heissen, schlimmste Person auf dem Erdball. Als "Man of the Year" hatte seinerzeit ein amerikanisches Magazin den Herrn A.H. herausgestellt. Offenbar nimmt man die Auszeichnung nach Zerstörungspotential vor.
Und Goldman Sachs Mann des Jahres
Ob seine Politik gelingt ist offen? Und hinterher fragt man, was denn
seine eigentlichen persönlichen Ziele waren. Wie Lämmer
verhalten sich die Europäer und Merkel ist das Oberste....
Nicht alle Deutschen denken so, war ihr Leitspruch als
Kanzlerherausforderin. Das hat niemand je weit genug interessiert. Es
zeigte zweierlei. Das sie von Tuten und Blasen und vor allem von
politisch demokratischer Kultur keinen blassen Schimmer hat und auch
nicht das allergeriungste davon hält. Nun erweist sich diese
Interessenlosigkeit der Wähler als böser Fehler, denn sie
schafft gerade nicht nur die Demokratie durch ihre aus den USA
fernegsteuerte Personalpolitik auf EU Finanzsektorenebene ab, sondern
verschenkt unser Vermögen an die bilderberger Strippenzieher. Es
ist ja auch gar nicht Ihres.... sondern unseres..als Frau von Fernost...
Herr Derrenbach, Ihre Inflationsängste und T2-Sorgen sind Gehirngespinste.
1. In die Bestimmung inflationärer Tendenzen importbedingte
Preissteigerungen ( Öl ) miteinzubeziehen ist schlicht Unfug,
genauso wenig wie spekulationsbedingte Blasen ( Immobilienpreise ) hier
nicht hergehören. Inflation misst sich am besten nach der
Preisentwicklung der Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft. Diese
wird jedoch noch lange stagnieren, da weltweit ein Überhang an
Waren besteht.
2. Target-Salden gibt es im internationalen Warenverkehr analog wie
zwischen Gesellschaften: Forderungen stehen Verpflichtungen
gegenüber. Solange Sie nicht nachweisen, dass ein
Saldenüberhang Deutschlands besteht und dass dieser im
Verhältnis zur Wirtschaft Deutschlands übertrieben hoch ist,
geht Ihre Argumentation völlig ins Leere.
Ich wollte Ihnen diese Gedanken nur mitteilen, damit Sie unbeschwert
Weihnachten feiern können.
Herr Maehler, ich weiss nicht, wo Sie den Überhang an Geld und Kaufkraft sehen ?
Sicherlich denken Sie nicht an die Verhältnisse in Griechenland, noch an die in Spanien, sondern wie viele anderen lassen Sie sich von den im Rahmen der Eurostützung erfolgten Garantiezusagen beeindrucken und sehen diese als bares, kaufkraftebenbürtiges Geld. Vor diese Zusagen jedoch im Portemonnaie der Hausfrauen als gedruckte Euro-Scheine erscheinen, wird noch viel Wasser den Rhein hinunterfliessen. Über theoretische Inflation zu spekulieren, bringt nichts. Schauen Sie doch einmal in den Städten um und fragen Sie sich, ob in diesen Städten in den nächsten 6 Monate eine Kaufkraft-Überhitzung stattfinden wird. Nein. Das von mir verwendete Wort "Gehirngespinste" ist vielleicht etwas krass, aber Ihre Inflationssorgen sind unbegründet.
Inflation auf Basis des Tabakpreises ?
Soll das ein Witz sein... ? Wollen Sie Herrn Draghi auch nach der
Höhe des Tabakpreises beurteilen ? Schade nur, dass die
"Tabakinflation" nicht 500% erreicht hat, dann wäre die
"gefühlte Inflation" bei den unfreiwilligen Mitrauchern
vielleicht positiv aufgenommen worden.
Was ich sagen wollte, ist, dass die Erhöhung des Benzinpreises und
der Anstieg der Immobilienpreise nichts mit der Politik von Herrn Draghi
zu tun hat. Meines Erachtens bedroht uns derzeit mehr eine Deflation (
zumindest eine Rezession ) als eine nachfragegetriebene Inflation. Auch
wenn Herr Derrenbach seine Zigaretten künftig noch teurer bezahlen
muss, so hat dies NICHTS mit der EZB zu tun.
Bei Ihnen...
gehts aber sowas von ins Leere....
Eine Inflation wegdiskutieren zu wollen ist schon unerhört und
fachlich grober Unfug.
Die deutsche Staatsverschuldung ist auf über zwei Billionen Euro
gestiegen und wir haften für 90 % der Rettungsbillionen. Welch ein
Wahnsinn. Frankreich ist einer von zwei Restpartnern, dessen
Liquidität in Zukunft zur Diskussion steht und England ist raus.
Saldo? Was ist mit den Kommunen in Deutschland? Auch nur Miese dank
Agenda 2010....
Schon mal die Sonderkonten hinterfragt? Nicht? Dann kann man auch
schlecht eine Bilanzierung durchführen, wenn Zahlen den deutschen
Steuerzahlern verschwiegen werden. Sollen sich Schulden der EZB drauf
befinden, die in den Vorjahren mal gravierende Zahlungsschwierigkeiten
hatte..Ich empfehle für die Nacharbeit in Sachen Inflation Prof.
Dr. Hankel bei Youtube, Der Euro vor dem Ende...
Schön, Herr Zeiler,
dass Sie meinen uns erklären zu müssen was Inflation ist. Es
gibt die offizielle Inflation, die an einem mehr als fragwürdigen
"Warenkorb" ermittelt wird, und die gefühlte Inflation.
Letztere sind jedoch keine "Hirngespinste", wie Sie es so
unverschämt formulieren, sondern die subjektiven Gradmesser der
Menschen, was sie mit ihren Geld noch kaufen können.
Und da hat Herr Derrenbach einfach Recht - wohnen gehört sehr wohl
zum Leben dazu, genauso wie Tanken, Essen und bei manchen das Rauchen -
letzteres ist in den 10 Jahren Euro genau um 100% teurer geworden. Oder
habe ich auch nur Hirngespinste?
Rudolf Zeiler (RudolfZ...) - Wenn Sie bei der Bemessung der Inflationsrate "alles" ausnehmen,
... dann kommen Sie natürlich leicht auf 0% Inflation. Den normalen Bürger interessiert es herzlich wenig warum er was teurer bezahlen muß, sondern nur die Tatsache, dass ihm immer weniger bleibt. Und Ihre Feststellung, dass "ein weltweiter Warenüberhang" bestünde und noch weiter bestehen würde, verkennt ganz offensichtlich, dass vor allem ein erheblicher Überhang an Kaufkraft (also Geld) besteht, oder was glauben Sie was die Börsen so befeuert? Da ganz offensichtlich der Politik weltweit nichts besseres einfällt, als mit immer mehr (neugedrucktem) Geld einen zweifelhaften Aufschwung zu stimulieren. Und auch Ihre "Erkenntnisse" zu den Target-Salden verkennt eine wesentliche Tatsache: Zwar stehen den Forderungen Verpflichtungen gegenüber,deren Wert jedoch in sehr vielen Fällen gegen Null tendiert, oder wie heisst es doch so schön: Wo nichts ist hat der Kaiser sein Recht verloren. Vielleicht denken Sie noch einmal darüber nach was "Gehirngespinste" sind.
Gehirngespinste sind ihre unsinnigen Äusserungen hier
von Volkswirtschaft haben sie anscheinens sehr sehr wenig Ahnung.
Dass sie unbeschwert Weihnachten feiern, glaube ich sehr wohl.
Jens Weidmann- besserer Mann des Jahres
Die FAZ stellt den letzten, der sich der allgemeinen Euroeuphorie
entgegen stellt, Jens Weidmann, als Ideologen und Verlierer dar. Na
Bravo - wo sind Sie gelandet, die alte FAZ?
Draghi aber als Mann des Jahres - der größte Dieb in der
Geschichte Europas, mehr aberwitzige Ironie geht nicht.
Draghi benutzt den Euro als das was er ist: eine rein politische
Währung -als politische Waffe.
Er braucht kein Geld zu drucken, er hat Target2. Das ist viel gefährlicher!
Er rettet den Schuldnern mit neuen Schulden den nächsten Tag - aber
er vernichtet die Zukunft der Gläubiger, Sparer und Rentner und
derer, die das ganze bezahlen sollen, unserer Kinder.
Wieviele Kindergärten hätten wir von den Eurorettungsaktionen
bauen können?
Aber das ist wohl nicht opportun zu fragen, oder?
Ich empfehle folgenden Artikel:
http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastbeitrag-euro-rettung-bindet-deutschland-an-einen-leichnam-seite-all/7431622-all.html
Wer nicht hören will ...
Machen sie sich mal keine Hoffnung, dass die nächsten Generationen das ausbaden Herr Wawerla. Bei der Rasanz der Rettungsschirme, werden die Wählergenerationen, die diesen Murks zu verantworten haben, schon sehr bald zur Ader gelassen (siehe die Pläne des rollenden Menschenverächters). Und soll ich Ihnen was sagen? Ich finde das gut so. Wer nicht hören will, muss fühlen. Der leistungsfähige Teil der nachkommenden Generationen, wird diesem Land und seinen einfältigen Alten etwas husten und sich aus dem Staub machen und das ist gut so. Die Verursacher können dann hoffen, dass sie von sog. "Fachkräften" aus dem Ausland ihre Kümmerrenten bezahlt bekommen. Viel Spaß dabei.
Leider haben sie recht
das ist wirklich starker Tobak, den Draghi als Mann des Jahres zu
bezeichnen.
Im Übrigen ist er Markt nur ruhig, weil bei dem leisesten
Geräusch gleich wieder zig Mrd. deutscher Steuergelder für
Erleichterungen bereitgestellt werden: So war es für GR, für
Irland, für PT und demnächst auch für ES, Cypern, FR, ....
Tanken Sie mal, mieten Sie sich neu ein, kaufen Sie gar eine Wohnung oder gehen Sie schlicht essen: Die Inflation ist allgegenwärtig, bis zu 10 Prozent pro Jahr. Allein Heizöl ist in den 11 Jahren des Euro um 400 Prozent teurer geworden. Und da redet ein Draghi von fehlender Inflation. Einfach abartig, dieses Badbank-Theater.
Ein seltsamer Beitrag und eine noch seltsamere Conclusio
Kurz gefasst: Draghi ist die EZB! Rechtsbruch ist legitime Handlungsalternative! Macht wird nicht mehr verliehen, man nimmt sie sich! Politische Entscheidungen fallen künftig auf Verwaltungsebene! Ergo: Die rechtliche Basis staatlichen Handelns ist obsolet, die EZB ersetzt die Haushaltshoheit der Parlamente und geht Verbindlichkeiten zu Lasten Dritter ein. Tatsächlich ein bewundernswertes Tun????
Es handelt sich nicht um Verbrechen? Von einer Arbeitslagerausgestaltung für Deutsche
mal ganz zu schweigen. Aber der Bruch sämtlicher Verträge wird fortgesetzt und die EZB betreibt Politik, oder? Das Politbüro EZB / EU Komission liegt in der Arbeitslosigkeit ganz vorne. Dies ist also Schuld der Menschen selber? Ja dann. Gut das Sie darüber gesprochen haben. Und Danke für die klar strukturierte Information.
Der Mann wurde unterschätzt, ein Fehler, den man nie machen sollte
Er hat den Euro klar und eindeutig stabilisiert, kein Junker, kein
Schäuble, keine Merkel brachte das zutande.
Und er hat die Spekulation durch den unterstützten Rückkauf
der Schulden durch Griechenland mit deren eigenen Waffen geschlagen.
Chapeau !
Draghi hat das Rad der Bankenrettung....
nicht neu erfunden. Nur wenn er die Vergemeinschaftung der Schulden verhindert, kann seine Bankenstärkung wirken. Daher ist es zwingend, dass D in Person von Hr. Weidmann dagegen hält. Nur so kann sich ein geldpolitischer Erfolg durchsetzen, wenn gleichzeitig die Schulden begrenzt und Reformen verwirklicht werden. Die Risiken bleiben daher systemimmanent, da der unpassende Euro als Währung kleine Länder besonders hemmt.
Warten wir mal ab. Peak Schuld ist erst 2013, 2014.
Dagegen bläst jetzt nur ein Windchen. Und die Industrieproduktion ist übrigens nicht gewachsen und wesentlich wichtiger als Mammon. Hier läuft nix mehr. Wer ehrlich ist: seit 5 Jahren läuft das €uro Hilfsprogramm: 1000 Mrd € haben D, NL gezahlt. Nicht die EZB - die bricht Verträge und ist eine komische Institution, in der Zypern soviel zu sagen hat wie Deutschland. Oder mehr.
In gewohnter Einmütigkeit stimmt das FAZ-Forum den Schwanengesang
des Euro an. Da der Euro jedoch bisher dem Ansturm der Spekulanten und
Pessimisten standgehalten hat, versuchen sie uns damit zu verunsichern,
dass der Zusammenbruch des Euro im Jahr 2013 und spätestens 2014
stattfinden werde. Erinnert mich etwas an die
Weltuntergangs"vorhersage" der Mayas...
Halten wir fest: bisher hat Deutschland 32 Milliarden Euros in die
Rettung des Euro bzw., richtiger gesagt, in die Rettung einiger
überschuldeter Euroländer fliessen lassen. Zugegeben, das sind
keine Peanuts, aber auch wiederum nur zwei Monate deutscher
Exportüberschuss ( wohl gemerkt: ÜBERSCHUSS ). Für mich
ist dies ein erträglicher Betrag, um politische Stabilität zu
sichern, um einfache menschliche Solidarität zu üben und um
für die Zukunft Deutschlands vorzusorgen. Doch zurück zu
Draghi: seine mittlerweile berühmten zwei Sätze haben mir
klargemacht, dass er der richtige Mann in der derzeitigen Situation ist.
Klar werden Deutschland und Europa die Bankenkrise überstehen, fragt sich nur wie es dann ...
den Menschen hier geht. Ihre Meinung, dass D gestärkt aus der Krise
hervorgehen wird, teile ich nicht. Möglicherweise das D, das vom
Euro am meisten profitiert hat, aber dazu gehören 90% der Deutschen
eben nicht.
2013 wird es zu massiven Einbrüchen in der Automobilindustrie
kommen - ein Eckpfeiler des deutschen Wohlstandes. Die Banken
müssen weiterhin mit Milliarden versorgt werden und allein in die
HypoReal Estate sind um die 100 Mrd. Euro gesteckt worden (übrigens
wäre interessant wohin die gegangen sind, wahrscheinlich an die
Ausgeber toxischer Papiere in New York). Zu Ihrer Information: seit 2008
steckte die EU ca. 2000 Mrd Euro in die Banken, davon 16% in deutsche
Banken; und bis heute sind die europäischen Banken nicht
rekapitalisiert worden und sind immer noch mit > 30x gehebelt.
Herr Zeiler, haben uns Leute wie sie, nicht bis vor kurzem noch vorgelogen,
dass wir mit GR sogar Zinsen einnehmen?
Muss ich zu ihrem Unsinn noch mehr sagen?
Frau Dreier, die Welt ist nicht schwarz und weiß,...
aber ich behaupte, dass Deutschland und Europa die derzeitige Banken- und Eurokrise überstehen werden und am Schluss wahrscheinlich besser und stärker dastehen werden, als dies vorher der Fall war. Ich habe in meinem Berufsleben schon mehrere Krisen durcherlebt und ich habe jedes Mal erlebt, dass sich eine Lösung findet. Sie wissen gar nicht, wie anpassungsfähig die Menschen und die Wirtschaften sind ! Eigentlich müssten wir schon längst alle tot sein und doch werden wir morgen mit Schampus und Gänseleberpastete Weihnachten feiern. Warum auch nicht ? Und nun wünsche ich Ihnen, dass Ihr Weihnachten froh sein wird und Sie sich nicht von den Target-II-Salden das Fest verderben lassen.
Ist die Irreführung auch Ihr Metier ?
Sie rechnen hier 2 "Monatsüberschüsse" aus dem
deutschen Export vor. Schön.
Sie haben aber unterschlagen, dass mittlerweile 1 Billion an
T2-Kontokorrenten unbezahlt ist. Und Sie glauben das
Weihnachtsmärchen, dass die PIIGSF-Staaten und die Draghi-Badbank
das ausgleichen werden ? Zumindest zynischen Humor kann man in dieser
Sache schärfen.
Sie erwarten also, dass z. B. Target-II-Salden wieder ausgeglichen werden.
Oder das Griechenland je wieder auf eigenen Füßen stehen wird. Oder das die Arbeitslosigkeit in Spanien, Italien, Portugal,... durch einen stabilen Euro sinken wird. Dann erwarten Sie sicher morgen auch den Weihnachtsmann. Ich finde Weihnachten ist ein schönes Fest für die Familie, aber den Glauben an den Weihnachtsmann verlor ich schon als 5-jähriger.
Europa brennt und weiter wird Benzin, von diesen Goldmann Bankern, ins
Feuer geworfen. Er vernichtet gerade sehenden Auges Milliarden in GR.
Italien und Spanien werden folgen.
Und wir zieren unsere Postillen mit Konterfeis dieser Verbrecher. Es ist
wohl unser Schicksal: Deutschland muß immer wieder vor die Wand
gefahren werden von fanatisierten Ideologen.
Nach der kommenden Währungsreform bitte wieder diesen Artikel
hervornehmen, wenns die FAZ dann noch gibt.
Es werden keine Milliarden "vernichtet", nur umverteilt!!!!!!!
Fragt sich an wen. Davon liest man in der FAZ leider nichts.
Lisa Nienhaus Jahrgang 1979, Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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