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Eurokrise Schäuble streitet sich mit Wissenschafts-Berater

 ·  Kai Konrad ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium. Kürzlich hatte er sich kritisch zur Eurorettung geäußert. Prompt fand er sich in einer Pressemitteilung der AfD wieder - und liegt nun mit Wolfgang Schäuble über Kreuz.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (186)
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Gabi Heintz

Immer wieder das Scheinargument, daß Rotgrün ja NOCH schlimmer wäre ...

"als Ökonom ist er doch davon überzeugt, dass die „Eurorettung“ ein gefährliches Gebräu an Risiken für Deutschland bedeute. Allerdings will er nicht parteiisch wirken, nicht gegen die Regierung schießen. Denn mit den im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien ginge es wohl noch schneller in Richtung Schuldenvergemeinschaftung und Zentralismus in Europa, fürchtet er."

Ach ja. - Na und - ?!

Wenn man auf der Autobahn auf eine Wand zufährt, dann ist es VÖLLIG SCHNURZ, ob man (mit Angie Kanzelette) in einer Stunde draufknall oder (mit Rotgrün) in zehn Minuten.

Gebraucht wird jemand, der weiß, wo Blinker und Bremse sind und der eine Ausfahrt findet.

Herr Konrad, erzählen Sie uns nichts vom "kleineren Übel", wenn es nicht schon bald, sondern erst demnächst knallt !

Zumal noch mehr Geld verbrannt wird, je länger diese Konkursverschleppung weiter betrieben wird.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Diese "großartige" Wahl haben uns CDUFDPSPDGRÜNE beschert!

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Dieter Zorn

Kleiner Hinweis.

Es stand in meinem Beitrag vom Freitag: Kai Konrad hat am 17.8. in der WELT ausgeplaudert, wie der Weg aus der Schulden- und Eurokrise wohl von statten gehen wird: Aufspaltung des Euro in einen starken Nord - und einen schwachen Süd-Euro in zwei bis drei Jahren. Er hält auch die wirtschaftlichen Konsequenzen für Deutschlands Industrie für beherrschbar und die BuReg muss den Klägern vir dem BuVerfG dankbar sein, wenn es den direkten Aufkauf von Staatsanleihen für D verbietet. Weil dadurch die politische Erpressbarkeit sinkt. Ein sehr kluges Interview, das man lesen sollte. Dagegen verblasst der Streit um Schäubles Äußerungen zum dritten Hilfspaket für Griechenland. Klar, es wird kommen. Klar, Deutschland wir in zwei-drei Jahren viele Milliarden abschreiben müssen, wenn dann der Nord-/Süd-Euro kommt. Aber dann geht's wieder aufwärts!

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Wolfgang Richter

Egal

Unser wirtschaftliches Schicksal ist Schäuble einfach egal.
Er hat nur noch ein Ziel:
Deutschland mit allen Mitteln in die "Vereinigten Staaten von Europa" zu zerren und darin "aufgehen", also verschwinden zu lassen.
In jedem normalen Land der Welt würden einige nette StGB- und Staatsschutz-Paragraphen jedem Politiker, der so etwas unternimmt, eine zweistellige Jahreszahl an Haftjahren verschaffen. Diese Paragraphen gibt es auch bei uns.
Warum werden sie nicht angewendet?

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Anton Pongratz
Anton Pongratz (ajp3803) - 24.08.2013 21:56 Uhr

Die Lage ist ernster als wir alle glauben

Die Idee von einem vereinigten Europa wurde von Anbeginn von den Großmächten mißtrauisch beobachtet. Mit der Währungsunion nahmen auch die Versuche, die einzelnen EU-Staaten gegeneinander auszuspielen und der Druck, wirtschaftlich schwache Staaten in den Verbund aufzunehmen, zu. Bevor aber Europa in die Bedeutungslosigkeit versinkt, muß zuerst die größte Volkswirtschaft in der EU kaputt gemacht werden (daran wird gearbeitet). Da sich Deutschland dann in katastrophalen Zuständen befinden wird, muß als letzte Lösung die restliche Souveräniät an Brüssel abgegeben (die Regierungsparteien deuten das an, die "Oppositonsparteien" erwähnen das schon offener) werden. Dieses Szenario kann schneller eintreten als man glauben mag. Das nächste große Problemland in der Eurozone wird Frankreich sein. Das wird niemand mehr retten können. Mal abwarten, ob nach der BT-Wahl Monsieur Hollande zu einem Geheimgespräch nach Berlin kommt? Dann wird's ernst! AfD wählen ist trotzdem vernünftig.

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Horst Lauersen

Euro

Aus Liebe zu Europa und seine Vielfalt, schafft endlich den Euro ab.

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Uwe Schulz
Uwe Schulz (uschude) - 24.08.2013 18:33 Uhr

Was ist nur aus dem guten Schäuble geworden ...

... Ende der 80iger - als JU-Aktiver - hielt ich diesen Mann für den einzigen Nachfolger von Helmut Kohl. Aber wohin hat er uns geführt (leider zusammen mit der gem. S. Kauder "eierlosen CDU" / 'BILD") ?

Alles Elend begann mit dem Berlin-Desaster. Schäuble übte damals als Fraktionsvorsitzender der CDU unermesslichen Druck auf seine Leute UND die F.D.P. aus, den Umzug nach Berlin zu bewerkstelligen, Berlin zum eigentlichen Sitz des Parlamentes zu machen. Millarden hat das verschlungen (und wird es noch tun) - und noch viel schlimmer: Berlin als Hauptstadt hat unserem Land noch nie gut getan. Nicht im Kaiserreich, nicht in der sog. "Weimarer" Republik, die nach 7 Monaten zu einer "Berliner" wurde ... und von den 1000 Jahren zwischen 33 und 45 mal ganz zu schweigen.

Größenwahn, Selbstüberschätzung, das Gegenteil von "Maßhalten" ... was fiele mir nicht alles zum alten und neuen Berlin ein.

Aber jetzt wird Schäuble zum wahren Totengräber.

CDU-NEIN DANKE. Wir sollten alle AFD wählen

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Sigmar Hofer

das ist doch die Höhe:

"Bremen. Mit einem Überfall auf den Redner haben mehrere Vermummte am Sonnabendnachmittag eine Veranstaltung des Landesverbands der Partei „Alternative für Deutschland“ an der Waldbühne abrupt beendet.

Sie schubsten den Hauptredner der Veranstaltung, den Bundesvorsitzenden Bernhard Lucke, von der Bühne, versprühten Pfefferspray und riefen „Scheiß-Nazis“, bevor sie im Gebüsch hinter der Bühne verschwanden. Polizisten konnten bei der Verfolgung drei Männer vorläufig festnehmen. Die Ermittlungen, Aufnahmen von Anzeigen und Zeugenhinweisen sowie Behandlung von Verletzten zog sich über längere Zeit hin."
.
.
Reaktion seitens der etablierten Einheitspartei: da kommt nichts, weder vor kurzem in Göttingen, noch jetzt, dunkle Zeiten

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2013 19:05 Uhr
Werner Murovatz

Da wird auch nichts kommen.

Aber stell dir mal vor AfD Sympatisanten hätten so eine CSUCDUSPDGRÜNELINKEFDP Wahlveranstalltung terrorisiert.
ZDF & ARD hätten stündlich einen Sonderbericht aus Bremen gebracht.

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Werner Murovatz

Vermummte überfallen AfD-Veranstaltung- Lucke unverletzt

Bald wird sich Schäuble mit anderen streiten müssen- wenn er und Frau Merkel ihr Politik nicht grundlegend ändert. Mit dem deutschen Volk nämlich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 11:21 Uhr
Oliver Titze
Oliver Titze (Flight) - 25.08.2013 11:21 Uhr

Das deutsche Volk streitet für etwas?

das wäre neu. Wo steht das Volk denn auf der Strasse wenn die Benzinpreis an einem Tag 6 mal bis 16 cent hoch und runter geht. Wo ist der laute Schrei mit dem Bankengefuddel? Wo ist der Schrei nach den endlich mal deutlichen Worten einiger Medien über die Abzocke dutscher Banken mit dem Dispo Zinssatz? UNS kann man melken bis zum Umfallen.

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Sigmar Hofer

wir werden von zwei ökonomischen Laien (Schäuble und Merkel)

direkt ins Verderben geführt. Schäuble ist ein Laie der vor nicht allzu langer Zeit für einen doch erheblichen Schwarzgeldskandal gesorgt hat und er ist heute immer noch Finanzminister, dazu ESM und die anderen Grausamkeiten die uns die Koalition der Ahnungslosen (UnionSPDFDPGrüne) eingebrockt haben. Es gibt glücklicherweise Alternativen mit Sachverstand bei solch existenziellen Themen wie ESM! Dies wird uns alle betreffen, und zwar negativ, noch gibt es die Möglichkeit, einer Alternative die Chance zu geben bei den Wahlen!

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Franz Rochlitzer

vor der Wahl lüg ich, dann sag ich's....

...dann hol ich den Bürgern ihr Geld.
Ach wie gut, dass jeder weiß,
daß ich Wolfgang Schäuble heiß.

In Grimms Märchen gab es dann ein happy end.

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Karl-Heinz Andresen

Konrad äußertse sich schon vor Monaten entsprechend.

Eigenartigerweise reagierte weder Schäuble noch Merkel - und auch die AfD regte sich nicht.

Nun also haben sie es bemerkt nachdem er sich zum wiederholten Male in gleicher Weise öffentlich äußert. Zu viele haben leider immer noch eine zu lange Leitung.

Schäuble zieht den Konflikt an sich, denn er wird nach der Wahl weder Finanzminister noch vermutlich überhaupt in aktiver Tagespolitik zu finden sein. So hofft man, den Schaden in Grenzen halten zu können. Eine vergebliche Hoffnung.

Jeder Mensch kann wissen, daß der Euro ein Auslaufmodell, besser: ein niemals funktionierendes, ist und durch nationale Währungen ersetzt werden muß.

Ob dies nach Teilung, Abspaltungen oder Austritt eines oder mehrerer Länder geschieht, ist zweitrangig, denn damit oder der veritablen zwangsweisen Implosion des Euro wäre er in jedem Falle im Devisen-Nirwana, wo er denn auch hin gehörte.

Nur die angestrebte Sozialisierung der Bank-Verluste hält ihn noch am Leben.

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Giordano Bruno

Der Euro als Währung scheint schon lange am Ende zu sein

Denn sämtliche Medien, Politiker und Online-Foristen sprechen vom Euro als einer Währungsunion, wo er doch gerne eine Währung sein möchte.

Er schafft es einfach nicht, die massiven Hindernisse (gleichartiger Wirtschaftsraum, gleichartige Besteuerung und Steuereintreibung, souveräne Zentralregierung) zu einer echten Währung zu überwinden; er wird es niemals schaffen.

So bleibt der Euro ein Transfer- und Manipulationsobjekt, ein Spielball der Großbanken, ein Erpressungswerkzeug der EU-Marionetten und der mächtigen Banken.

Wir fühlen uns als Zuschauer in einem traurigen Spektakel, jedoch sollten wir endlich beginnen zu agieren.

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Monika Lorenz

Ich bewundere den Langmut von Schäuble

Ein Beirat, der dem Ministerium Ratschläge gibt, wie man die Währungsunion am besten "aufbricht", würde bei mir hochkantig befördert, und zwar weg.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 10:15 Uhr
Carlos Anton

Ihre Haltung ist vor - oder nachdemoktratisch Frau Lorenz...

...

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Leo Eckmann
Leo Eckmann (Eckig) - 25.08.2013 03:34 Uhr

Auf welchem Planeten leben Sie?

Wo bitte hat der Herr "zur Abschaffung" aufgerufen?
Mal ab davon, lesen Sie mal unsere Verfassung, Artikel 20, Absatz 4: Wenn man das liest, dann ist der Aufruf zur Abschaffung des Euro sogar von unserer Verfassung gefordert...wenn man annimt, dass der Euro die rechtsstaatliche Ordnung gefährdet. "Verdachtsmomente" hierfür gibt es mehr als genug...

P.S. "Die Langmut", nicht "den Langmut", auch wenn "Mut" drin zu stecken scheint...

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Gernot Baur

Liebe Frau Lorenz

solange ich per Steuern die hohen katholischen Würdenträger mit überdurchschnittlichen Einkommen bezahlen muss, hat dieser nicht das Recht Wahlempfehlungen auszusprechen. Dafür habe ich, als nichtkatholik, den nicht zwangsbezahlt.
Bei der Gelegenheit : warum muss ich als Bürger eines säkularen Staates solch ein Gesindel für deren Dreistigkeit und Bibelstunden auch noch bezahlen ?

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Monika Lorenz

Lieber Herr Hansen,

es war einmal das Recht auf .... ausser für hohe katholische Würdenträger !

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Paul Hansen

Frau Lorenz,

es war einmal das Recht auf freie Meinungsaeusserung...:-)

Und die Zeiten in Deutschland, in denen derartige - sachlich richtige - Aussagen "nahe dem Hochverrat" stehen - wollen wir doch nicht wirklich wiederbeleben, oder?

Vielleicht sollten Sie geschwinde nach USA umziehen, dort scheint die Vorgehensweise gegenueber Andersdenkenden eher ihren Vorstellungen zu entsprechen....

Upps - jetzt habe ich doch fast die Konrad Auesserung mit angeblichen "Geheimnisverrat" gleichgestellt - wie konnte das nur geschehen? :-))) [Ironie aus]

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Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Monika Lorenz

Unabhängig

Den Schutz der Unabhängigkeit hat er verwirkt, wenn er zur Abschaffung der geltenden staatlichen Währungsordnung aufruft. Unter strengeren Regimes käme das schon nahe dem Hochverrat.

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peter myer

.....

was sie und herr schäuble wollen , ist hier ohne belang -- gott sei dank , ist der wissenschaftliche beirat unabhängig, auch wenn leuten wie ihnen das nicht paßt.

das erinnert mehr und mehr ans finsterste mittelalter und leute wie frau lorenz oder schäuble , würden am liebsten die inquisition wiedereinführen.

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Reinhard Lammering

Überschrift heute in der

HAZ: Griechenhilfe billiger als erwartet. Da freut sich der Schnäppchenbürger und nimmt es dem Schäuble gar nicht krumm, dass es bei dieser billigen Hilfe nicht bleiben wird. So hilft auch die SPD-Presse bei der Vernebelung. Oder sollte dem Red. die Wirkung derartiger Formulierungen nicht bewusst gewesen sein?

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Paul Hansen

Schaeuble aka Sisyphos - immer wieder schiebt er die oekonomische Realitaet weg, und immer

holt sie ihn ein!

Falls hier jemand noch weiter fachliche Argumente zum Euro Ende lesen moechte, dem sei ein kurzer Abstecher zu DWN geraten: Der Zerfall der Euro-Zone ist unausweichlich

Dort wird sehr schoen vorgerechnet, wie die schwaecheren Laender im Euro langsam aber sicher am zu starken Euro ersticken werden. Wer OCA (optimum currency area) nicht kennt, sollte noch "Theorie optimaler Waehrungsraeume" auf wikipedia mitlesen.

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Wilhelm Mantel
Wilhelm Mantel (WIFRI) - 24.08.2013 13:18 Uhr

"Wieder so ein Professor", nicht wahr, Frau Lorenz?

Bin ich froh, daß Sie uns am Quell Ihrer Weisheit laben! Was ist gegen Ihre qualitativ auf höchstem Niveau befindlichen Bemerkungen schon so ein Vorsitzender im wissenschaftlichen Beirat beim Finanzministerium. Dort ist er sicher hingekommen, weil er beim Würfeln gewonnen
hat.
Minister Sch. wird sich glücklich schätzen, in Ihnen eine Schwester im Geiste zu haben.

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Sigmar Hofer

diese Woche im Radio einen Meinungsforscher gehört

der sah die AfD bei mehr als 5%, in einem anderen Sende hörte ich dann noch einen O-Ton eines AfD-Vertreters der von einer Anzeige gegen Unbekannt berichtete, da sämtliche bis nachts aufgehängte Afd-Plakate am nächsten Morgen um 7:00 wieder abgehängt und zerstört wurden. Ja die politische Kultur hierzulande ist am Siechtum angekommen, der Bonapartismus von Merkel und die daraus entstehende Einheitsparteienherrschaft mögen eben keine Konkurrenz, UnionSPDFDPGrüne haben die Pöstchen und die Macht unter sich aufgeteilt, Alternativen stören da nur.

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Werner Armbruster

Dünnhäutiger Schäuble

Ausgerechnet die Leute wie Schäuble und Merkel, die dabei sind, den Karren vollends an die Wand zu fahren, werden plötzlich sehr nervös und dünnhäutig. Ob sie wohl gemerkt haben, dass alles mit dem Bruch der Maastrichter Verträge (internationale Verträge) begonnen hat.
Man hätte sich nur auf den Vertrag berufen müssen (Deutschland bricht keine Verträge) und alles wäre seinen Lauf gegangen. Griechenland hätte heute weniger Schulden, einige Banken wären den Bach hinuntergegangen, aber wir hätten immer noch unser Geld und könnten dies sinnvoll im eigenen Land einsetzen. Griechenland ist nicht so wichtig für unseren Export, dass wir derartig viel Geld zum Fenster hinauswerfen. Das ist Untreue gegenüber dem Steuerzahler und gehört bestraft.
Durch ein solch konsequentes Verhalten, hätten wir auch klare Signale an die Märkte gegeben.
Wir retten keine Unrettbare. Wir wollen einen stabilen Euro und ein verantwortungsvolles Europa. Wer nicht mitspielt fliegt im Interesse Europas raus.

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Reinhard Kreis
Reinhard Kreis (mullex) - 24.08.2013 13:05 Uhr

Es liegt an den Staatsschulden und der Gesamthaft.

Deutschland ist die Mutter der Nichttilgung von Staatsschulden und der Gesamthaft aller staatlichen Institutionen. Diese Struktur haben wir spätestens mit dem EURO auf EURO-Europa übertragen. Und genau ein solches Gebäude trägt nicht.

Insofern hat Schäuble recht. Fällt der EURO, fällt auch dieses Haftungsgebäude und nicht nur in Europa sondern auch in Deutschland.
Auf der Staatsverschuldung lastet der Sozialstaat. Und darum geht es. Wann bricht er zusammen und wer ist zu diesem Zeitpunkt politisch in der Verantwortung?

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bernd stegmann

Da sagt Schäuble : "Die Kosten eines Ausstiegs Deutschlands aus der Währungsunion seien

gar nicht abzuschätzen“.

Und das sagt Merkel : "Die Kosten der Eurorettung sind gar nicht abzuschätzen"

Was sagt uns das nun? Die haben also von beidem keine Ahnung.

Wählen sollte man sowas auf keinen Fall. Zumal es die AfD gibt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.08.2013 16:48 Uhr
Carlos Anton

Die Kosten des Austritts sind nicht abschätzbar...?

...sind denn die Kosten der fortgesetzten Mitgliedschaft abschätzbar? könnte man mit Recht fragen.

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Wilhelm Mantel
Wilhelm Mantel (WIFRI) - 24.08.2013 13:46 Uhr

So ist es!

Herr Stegmann, Sie haben recht! Ich möchte nur noch hinzufügen: diese Leute, die uns jetzt erzählen, daß die Kosten für beide möglichen Wege gar nicht abzuschätzen seien, sind die selben, die uns in diese Lage gebracht haben!

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23.08.2013, 16:05 Uhr

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