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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

EU-Kommissar László Andor „Deutschland hat die Krise mit verursacht“

 ·  Deutschland muss seinen Anteil leisten, um die Ungleichgewichte in Europa auszugleichen, fordert László Andor, EU-Kommissar für Soziales. Die Löhne müssten steigen und Mindestlöhne für alle Sektoren verabschiedet werden.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (281)

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Ulrich Gröschel

Unser Wettbewerbsfähigkeit ist wichtig um am Weltmarkt zu bestehen

Ich kann die Äußerungen von Lazlo Andor zum Teil nachvollziehen. ABER: Die Krise haben die zu hoch verschuldeten Länder selber verursacht und die Ursache ist nicht unserer Wettbewerbsfähigkeit. Auch andere EU Länder haben die Krise besser überstanden als einige Länder Südeuropas. Wir produzieren für den Weltmarkt und da müssen wir im Wettbewerb bestehen.

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 22.09.2012 10:14 Uhr

Abkassieren ohne Limit und Scham

Ein franz. Finanzfachmann bei der EU hat sogar die Heranziehung deutscher Einlagesicher-ungsfonds gefordert. Weil franz. Sparer durch Pleiten franz. Banken zu Schaden kommen könnten und dortige Maßnahmen nicht ausreichend sind. Alez hopp hopp, gebt die 10 Billio- nen Erspartes auch an franz. Mitbürger ! Damit die sich weiter über Austern gebeugt über langweilige Deutsche mit fehlendem Esprit und dumpfer Arbeitwut mokieren können. Zum Glück hat Schäuble (noch) abgelehnt, trotz seines 70. Geburtstags. Wie lange macht er es noch ? Was kommt nach dem Schlitzohr ? Gabriel, weil der nicht Kanzler darf und kann ?

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Gerhard Rohlfs

Aber Herr Laszlo, wo wollen Sie denn dann das Geld für Ihre Rettungen hernehmen -

wenn die deutschen Löhne und Gehälter tatsächlich steigen sollten?
Diese Forderung von Ihnen ist schon berechtigt, denn im Vergleich zur Wirtschaftsleistung werden die Deutschen ziemlich gering entlohnt.
Folgen sind geringer Inlandskonsum und noch sehr hohe Handelsüberschüsse.
Um die man die Deutschen umgehend erleichtert,
um damit EU, Banken- und Euro-Rettungen zu bezahlen.
Wenn wir also mehr verdienen und verbrauchen,
bleibt für Sie und Ihre EU leider nichts übrig.
Ich finde daher, wir sollten Ihre Idee umsetzen.
.
Wer meint, wir könnten uns das nicht leisten,
dem sei gesagt:
Der ESM ist unterschrieben,
das Fass ist aufgemacht und soll bis zur Neige geleert werden.
ALEA IACTA EST.
Da ist es allemal besser, wenn wir uns selbst AUCH bedienen.

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Andreas Buntrock

Wo er Recht hat, hat er Recht!

"Aber der Arbeitsmarkt in Deutschland ist zunehmend segmentiert. Eine große Zahl der Arbeiter hat nur Mini-Jobs. Wenn das so bleibt, wird die Kluft zwischen regulärer Arbeit und Mini-Jobs schnell wachsen. Die Mini-Jobber riskieren, in dieser Position hängenzubleiben und in eine Armutsfalle zu geraten."

Eine "DEMOKRATISCHE LEGITIMATION", z.B. durch eine Wahl durch die europäische Bevölkerung, gebe ihm sogar das Recht, es durchzusetzen.
SO bleiben m.E. berechtigte Zweifel - NICHT an dem was er sagt, sondern an dem System, welches ihn in die Lage versetzt, dieses zu sagen!

MfG
A. Buntrock

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Didi Oertzen

Da läuft es mir kalt über den Rücken...

Herr Andor erklärt uns die Welt - und was wir zu tun haben.

Danke an die FAZ! Brutaler hätte man den EU-Kommissar nicht bloßstellen können als ihn selber zu Wort kommen zu lassen.

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Birgitt Ochs

Joannis Kalemos

wir Deutsche glauben, dass Europa nicht n a c h sondern a u f unserer Pfeife tanzt!

Ich nehme an, Sie sind griechischer Staatsbürger? Wenden Sie sich bitte an Ihre Regierung, die den Schlamassel in der Eurozone mit verursacht hat. Nicht Deutschland!
Die deutsche Bevölkerung hat am allerwenigsten Schuld, sie muss auslöffeln, was andere eingebrockt haben.
Etwas Zurückhaltung gerade Ihrerseits wäre angebrachter.
Aber wie heißt so schön ein Sprichwort: "Getroffene Hunde bellen".

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Wolfgang G. Runte

Was soll das denn?

Es zeigt sich immer mehr, daß diese EU und ihre Bürokraten eine altkommunistische, planwirtschaftliche Orientierung einnehmen. Damit zerstören sie Europa vollends.

Dieser Ungar sollte sich um die Menschen, Demokratie und Wirtschaft in seinem Heimatland kümmern, als solchen besserwisserischen Bockmist von wirtschaftspolitischer Arroganz und Ahnungslosigkeit darzulegen. Wie ist es möglich, daß solche Leute EU-Kommissar werden können? Wir haben in der EU ein Fundamentalproblem!

Es wird Zeit die europäischen Völker zu Entscheidungen aufzurufen und diese EU-Kommission der Blinden, Tauben und unfähigen Taugenichtse, jedoch große, gefährliche Worte schwingenden Politschmarotzer zu beseitigen. Es zeigt sich immer mehr, daß hier sich eine Bürokratenclique gebildet hat, welche vollkommen inakzeptabel ist. Also weg mit ihr, und zwar subito!!!

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Dr. Thorsten Wenzel

Erbärmlich!

Dem letzten Verblendeten müsste jetzt klar sein, dass dieser Moloch EU entweder von Grund auf reformiert gehört, oder aber schnellstens abgewickelt werden muss! Leider hört man von dieser unserer Regierung nichts! Dabei müsste eine Regierung die den Namen verdient, zum Schutz ihrer Bürger und Wähler Sturm laufen gegen einen solchen sozialistischen Schwachsinn! Man möchte sich gar nicht vorstellen, wie so ein geistiger Dünnpfiff auf einen Chinesen oder Brasilianer wirkt. Leider wird aber unser abgewracktes Politpersonal lieber der Gehirnamputation zustimmen, um eventuell selbst einmal einen der gutdotierten EU-Posten zu erlangen. Merken Sie sich, niemals mit meiner Stimme!

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Otto Meier

Der Mann könnte mir direkt sympathisch sein, wäre seine Intention nicht so durchsichtig.

Hier versucht jemand, indem er reale Mißstände und Ungerechtigkeiten in Deutschland anspricht, indem er auch durchaus richtig die Folgen für unsere europäischen Nachbarn aufzeigt, von den eigenen Fehlern abzulenken. Und das geht so nicht.

Der Gute hat den richtigen Zeitpunkt verpaßt. Hätte er vor 15 Jahren darauf hingewiesen, welche Folgen der Neoliberalismus (nicht nur) in Deutschland für Deutschland und Europa haben wird, dann wäre das sehr gut gewesen. Aber zu jener Zeit haben sich die "Eliten" aller Länder noch fleißig die Taschen gefüllt, ohne über die Konsequenzen ernsthaft nachzudenken.

Und heute, heute soll das deutsche Modell doch zukunftsweisend für Europa sein, oder? Also, was will der gute Mann denn dann von uns?

Na, unser Geld, was sonst. Und da die Deutschen sich dagegen zunehmend wehren, müssen Schuldgefühle bei ihnen erzeugt werden, damit sie stillhalten. Und das funktioniert bei den Deutschen ja nachweislich ganz prima, der Liebesentzug.

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Hans-Georg Rensing

Er hat wohl recht!

Dass die deutschen Exportrekorde teilweise auf Kosten der Arbeitnehmer hierzulande erzielt worden sind, ist richtig und wird von niemandem ernsthaft angezweifelt. Es ist auch richtig, dass das dann teilweise dazu geführt hat, dass Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit dermaßen gestiegen ist, dass andere Länder schwierig mithalten konnten. Die Betonung liegt aber auf dem Wörtchen "teilweise". Mich stört aber vielmehr das ewige Argument, dass mangelnde Fiskaldisziplin die Hauptursache der Krise sei, doch es ist etwas anderes: der Euro an sich. Selbst wenn Griechenland seit Euroeinführung disziplinierter gewirtschaftet hätte als Deutschland (Schulnote 5+ ggü. der griechischen 6), wäre es jetzt hochverschuldet, vielleicht mit ein paar Milliarden Euro weniger. Warum will niemand verstehen, dass Wechselkursanpassungen das effektivste (einzige) Mittel waren/sind um Unterschiede in der Wettbewerbsfähigkeit zwischen strukturell so unterschiedlichen Ländern auszugleichen? Es ist so einfach.

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Markus Teuber

Hilfloses Gestammel eines Politkommissars !

Auch hier zeigt sich wieder,daß die "Damen und HErren" in Brüssel jeglichen Überblick verloren haben ! Überblick über das Chaos,Überblick über die Lösungsmöglichkeiten .Überblick über die Gründe !
.
Daß ein EU-Kommissar (ein Wahnsinn,daß sich noch niemand über diese dem Kommunismus (!!) entstammende Tätigkeitsbezeichnung empört hat) den alleinigen Grund nicht nennen kann und will ,ist begreiflich :
.
der TEuro war und ist die Ursache :
.
dieser verführte nämlich die Schuldenmacher zu immer mehr Schulden ("wir sind ja in einer Währung; da müssen die Anderen schon aufkommen für unsere Schulden") und verführte die Kapitalgeber zu immer mehr Schuldengewährung ("die sind ja in einer Währung ; da müssen die Anderen schon aufkommen für die Schulden der Einen")

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Christian Hund

Durchlauferhitzer

Es scheint längst klar, dass dieses Europa, dass Andor und Co. bewerben, zum Durchlauferhitzer für drittklassige Staaten verkommen ist. Wer kann es den Briten da übel nehmen, wenn sie sich von solchen Polit- und Wirtschaftsdiktaten distanzieren?!
Es erscheint nur logisch, dass in einem Europa 2012 nicht alle gleich sein KÖNNEN! 22 Jahre nach der Deutschen Einheit zehrt "D" immer noch daran, fünfeinhalb Bundesländer aus der postsozialistischen Senke geführt zu haben. Wie kann ein Europa erwarten, dass dies binnen weniger Jahre auf kontinentaler Ebene wiederholt werden kann?
Außerdem halte ich den anhaltenden Exportüberschuss, der Deutschland oft negativ angelastet wird, für relativ. Auch Herr Andor soll mal nicht so tun, als gründete unser Außenhandel auf Wohlgefälligkeit der übrigen EU-Staaten. Das deutsche Produkte im Ausland stärker gefragt sind als z.B. spanische Güter, stellt wohl überwiegend eine Eigenleistung im internationalen Wettbewerb dar!

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Andreas Martin

Na klar lieber László Andor .......

die Deppen, die ihre Hausaufgaben machen - wenn auch nicht immer ganz freiwillig - sind die also die Verursacher. Mal an die eigene Nase fassen - vielleicht sind die Verursacher der Krise auch die, die nichts gemacht haben! Mit nichts gemacht meine ich, die Krisenländern die keine notwendigen Reformen/Einschnitte gemacht haben! Dort wurde lieber fröhlich über die eigenen Verhältnissse gelebt oder wurde durch Luftnummern (Bauboom in Spanien ohne entsprechende Nachfrage) Wirtschaftskraft vorgegaukelt. Ab und zu - falls vorhanden - mal das Hirn einschalten!

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Wolfgang Schlage

Der Euro ist eine Inflationsziel-Gemeinschaft: hier hat Herr Andor Recht

Der Euro hat eine enorme Zahlungsbilanzkrise hervorgerufen, weil alle Beteiligten, inklusíve der EZB, vergessen hatten, dass man in einer Währungsunion die Inflationsziele angleichen muss. (Siehe hierzu H. Flassbecks Vortrag vom 7.3.12, veröff. 20.3.12 auf Youtube - sehr empfehlenswert *und* unterhaltsam.) Eine solche Zahlungsbilanzkrise entsteht durch Abweichung von der durchschnittlichen Inflationsrate, egal ob nach oben oder unten ist. Deutschland ist *stark* nach unten abgewichen. Insofern ist es durchaus an der Zahlungsbilanzkrise mit verantwortlich.

Eine andere Frage ist die Staatschuldenkrise. Die muss in der Tat jeder Staat für sich verantworten. Die Zahlungsbilanzkrise hat allerdings die Staatsschuldenkrise zum Ausbruch gebracht, jedenfalls verschärft.

Wut und Selbstgerechtigkeit helfen zur Lösung nicht. Eine Lösung, die gerade auch deutsche Interessen berücksichtigt, bietet die Wahlalternative 2013. Googeln und nachlesen!

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Max Wedell
Max Wedell (Freulein) - 21.09.2012 16:25 Uhr

Seinen Binnenmarkt entwickeln kann D übrigens auch ohne Europa.

Natürlich hat er ein stückweit recht. Der Kampf um die EU-Märkte ist im Großen Ganzen ein Nullsummenspiel... ist jemand sehr erfolgreich, bedeutet das, daß der Erfolg von anderen sich reduziert. Ein Außenhandelsüberschuß bedeutet, daß es gleichzeitig auch irgendwo ein Außenhandelsdefizit geben muß... ausschließlich und überall Handels-Überschüsse, das geht nun mal nicht.

Absurd ist in diesem Licht die Pro-Europa-Argumentation hierzulande, die kaum jemals ohne die Versicherung auskommt, wie sehr doch D von Europa wirtschaftlich profitiert hat. Wer dies Argument verwendet, hofft scheinbar, daß es nicht auffällt, daß dieses "Profitieren" ganz klar seinen Beitrag zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten anderer Länder geliefert hat. Wenn in Zukunft der Druck auf D zunimmt, Exporte nach Eu zu reduzieren und den Binnenverkauf anzukurbeln, wird dieses penetrante "D profitierte von Europa"-Argument vollends zusammenbrechen... seinen Binnenmarkt entwickeln kann D nämlich auch ohne Europa!

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Stephan Achner

Frau Lea Karow

Frau Lea Karow ist nach eigenen veröffentlichten Angaben "überzeugte Pro-Europäerin". Leider bringt sie zur real existierenden undemokratischen EU, zur Euro-Problematik und zur EZB keinerlei Argumente ein - wie so viele unreflektierte und haeufig ideologisierte Europa-Anhaenger, denen das Wohl der Bürger völlig egal ist. Wer die Kommentare von Frau Karow verfolgt, weiß, dass sie sich meistens unsachlich einbringt. Schade, aber so ist dieses Europa häufig.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2012 18:28 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 21.09.2012 18:28 Uhr

Ach, Herr Doktor, das erledigen die Antidemokraten unter den EU-Gegnern ja schon selbst, ...

... darum braucht man sich nich zu kümmern.

Stellen Sie sich zum Beispiel vor, da habe ich doch neulich hier eine Äußerung gelesen, in der jemand erklärt hat, dass eine ordentliche deutsche Regierung Äußerungen, die dem Autor unliebsam sind. bereits im Gedankenstadium erstickt hätte. Patzige Arroganz und Methoden aus der Diktatur schaffen keine Freunde, und überzeugen nicht.", Sie haben vollkommen recht.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 21.09.2012 17:04 Uhr

Aber wer antidemokratisch denkt ...

... kann durchaus gegen die EU sein, wie wir inzwischen gelernt haben.

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Christian Wrobel

Naja, das war Ihnen jetzt wichtig, das noch einmal festzuhalten, Herr Achner?!

Wenn Sie ihre Aussage nicht nur auf Europa-Anhänger (oder meinten Sie Euro-Anhänger) beschränkt hätten, dann hätte ich Ihnen ihre parteilose Kritik sogar abgenommen. Nach Beschimpfungen braucht man hier in diesem Forum nicht lange zu suchen.

Sie können sich aber gerne mit meinen Beiträgen beschäftigen, Sie müssen aber nicht.

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Britta Litterscheidt

SCHULDENUNION: Ungarn hat 22 Stimmen i. europ. Parlament, It 73, Span 54, Gr 22 - Deutschland nur 96

Anstatt d. Blick nur "auf Berlin/ Fr. Merkel" zu richten, sollte man den Focus erweitern:

EU- Kommissionspräs. Barroso + Präs. d. europ. Parlaments Schulz wollen beide die Transferunion incl. europäischer Einlagensicherung!!!

Schulz fordert bei allen Entscheidungen/ Eurokrise die Mitbestimmung des Parlaments.
1. Abstimmung über Bankenaufsicht: im Dezember... und dann läuft er sich warm für die Abstimmung zur Banken - und Schuldenunion...

751 Stimmen - davon D: 96
Italien hat 73 Stimmen, Spanien 54, Griechenland 22, Ungarn 22...
Taschenrechner?

WIEVIEL Abgeordnete im europ. Parlament, (Landsleute ihres Volkes aus d. Krisenländern) würden b. einer Abstimmung wohl GEGEN die europ. Einlagensicherung stimmen??? Es geht doch um´s Große Ganze!

Unser Bundestag verabschiedet (!) nächste Woche "Leitplanken für d. Verhandlungen mit den EU Ländern". Ich hoffe, dass UNSER NATIONALES PARLAMENT dem Europavisionär Schulz in die Suppe spuckt.

Blickt auf Brüssel + Straßburg!

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Jens Frisch
Jens Frisch (frischer) - 21.09.2012 15:23 Uhr

Setzen, sechs

So ließe sich Herrn Andors Interview bezüglich der Arbeit der Gewerkschaften, insbesondere des Herrn Bsirske zusammenfassen. Innerhalb etwas mehr als eines Jahrzehnts sind die "prekär" Beschäftigten von 1% (unter Kohl) auf mittlerweile 25% angestiegen, insbesondere bei den Dienstleistungen.

Dann noch die Hiobsbotschaft, dass selbst 2500,- € Monatseinkommen 30 Jahre lang nur zu einer Rente von 688,- € im Monat führen: Wer verdient denn noch soviel?
In den Kindergärten nicht, Kranken und Altenpfleger auch nicht, Friseure, Kellner, nicht mal Müllmänner ... die Liste ließe sich endlos erweitern.

Leider hat Herr Andor recht: Wenn in Deutschland die Löhne nicht kräftig ansteigen, kommt auf unser Land eine lange, lange Zeit nicht mehr gekannte Altersarmut zu. Aber vielleicht führt das ja zu wachsender Kinderzahl: Bald müssen die nämlich ihre Eltern mit "durchfüttern".

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2012 18:04 Uhr
Jens Frisch
Jens Frisch (frischer) - 21.09.2012 18:04 Uhr

Mein Taschenrechner

kann nicht ausmachen, wie 155 Stimmen gegen 751 Stimmer irgendetwas durchsetzten wollen: Ich glaube, Sie vergessen Österreich, BeNeLux, Finnland - nur um mal die Euroländer zu nennen. Wenn Sie dann noch Polen, Dänemark, Schweden, Tschechien und Litauen dazu rechnen, wird die Abstimmung zur von Ihnen befürchteten"Tranferunion" schon spannender.

Herr Andar hat sich jedoch zum deutschen Binnenmarkt geäußert, genauso wie mein Beitrag. Wenn Sie solche Angst vor einer Transferunion haben, möchte ich Ihnen noch einen anderen Punkt vor Augen führen: Die (ungedeckten!) Pensionsansprüche der Beamten, die bald auf Deutschland zukommen, toppen die 190 mrd. für den ESM um ein vielfaches. Da bin ich aber gespannt, wie die pensionierten Polizisten, Richter, Lehrer, Professoren und POLITIKER abgehen werden, wenn sie im Alter blank dastehen.

"Nach uns die Sintflut" - so wird heute Politik gemacht: Nämlich auf dem Rücken unserer Kinder und Enkel.

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Britta Litterscheidt

WIE KANN MAN NUR DERART "BLIND" SEIN, stets nur einen Aspekt zu betrachten!

Herr Frisch,

Herr Andor weiß im Gegesatz zu Ihnen als EU Kommissar eines:
Welche Macht das europäische Parlament hat!

Der europäische Rat (übersetzt EU- Gipfel-Treffen) hat keine exekutiven Rechte. BISHER folgte die EU- Kommission aber meist den Empfehlungen der 27 Regierungschefs.

IN DER EUROKRISE hat sich das Blatt gravierend gewandelt.

Barroso und Schulz/ Kommission und Parlament wollen dasselbe: TRANSFERUNION incl. europ. Einlagensicherung!!!

Wenn darüber im europ. Parlament abgestimmt wird, hat unser Bundestag "Auszeit"!

v. 751 Stimmen fallen auf d. Krisenstaaten Italien, Spanien, Griechenland, Zypern allein
155 Abgeordnetenstimmen - Deutschland hat 96 Stimmen und wieviel Verbündete GEGEN die Schuldenunion? Nehmen Sie sich mal einen Taschenrechner zur Hand...

Glauben Sie, die o.g. Stimmen fallen "contra" Transferunion aus??? Ich nicht.

Schulz läuft sich schon warm für die Schuldenunion, während euch die EU Kommissare an der Nase herumführen.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 21.09.2012 15:59 Uhr

.... die Wunschliste ...

.. entwickelt sich so allmählich. Also 2500 Euro Monatseinkommen (Brutto) (Single) reichen nicht. Die Löhne müssen "kräftig" steigen, weil sonst Altersarmut.

Das ist immer so das Drohszenario, wenn nichts mehr hilft, die "Nachfrageorientierte" Politik keinen mehr beigeistert, keine "Nachhaltigkeit", keine "Innovation" mehr zieht und nicht die Sühne für das Dritte Reich, dann bleibt immer noch: "drohende Altersarmut".

Wie wäre es mit für jeden 3500 Euro und eine steuerfinanzierte Grundrente von 1000 Euro? Oder doch gleich richtig machen und den griechischen Hafenarbeiterlohn: 100.000 Euro?

Ist letztlich alles ohnehin egal weil 1000 Draghi-Euros im Alter nicht einmal mal mehr für eine Packung Kukkies reichen werden; vielleicht aber gut für einige Souveniers Made in China für die lieben Kleinen ...

Lieber bin ich im Alter arm, als Sklave irgendeiner post-sozialistischen Ideologie eines Ungarn.

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Albert Klein

Meint Herr Andor wirklich, was er sagt?

Das kann doch wohl nicht war sein! So einen Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen. Wie kann man den so einen Wirrkopf zum EU-Kommissar machen. Das ist ja so, als ob jemand, der Sein Haus angezündet hat, Seinem Nachbarn dafür die Schuld gibt und ihn 'als ausgleichende Gerechtigkeit' auffordert, sein Haus auch anzuzünden!!!

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Dr. Michael Menzel

"Deutschland muss sich allerdings selbst die Frage stellen,"

ob es in der EU nach dem Motto verfahren will, dass in Europa nicht alle gleich sind."

Wenigsten auf diese verrückte Idee ist in Deutschland noch niemand gekommen, so zu tun, als seien in Europa alle gleich.

Ob er damit nun meint, daß alle gleich arm, reich oder faul oder korrupt sein sollten, ist schwer zu sagen. Nicht einmal eingefleischte Kommunisten würden sich dazu durchringen können, das Ideal eines einzig wahrhaften, klösterlichen Kommunismus leben zu wollen.
Was sind das nur für Leute da in Brüssel? Eine Antwort erübrigt sich.

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