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Erfolgreiche Juden : Sie gaben Frankfurt sein Gesicht

Familienunternehmer am Westhafen: Vater Michael Baum (rechts) und sein Sohn Max. „Westhafenpier“ heißt das Stelzenhaus im Hintergrund, das die beiden gebaut haben. Bild: Fiechter, Fabian

Nach 1945 gaben jüdische Immobilienkaufleute Frankfurt sein heutiges Gesicht. Es sind Menschen wie Michael und Max Baum. Sie wurden reich, und die Stadt am Main wurde schön.

          Als der Jude Max Baum aus dem fränkischen Marktbreit im Frühsommer 1933 mit einem kleinen Koffer in Haifa ankam, kannte er dort keinen einzigen Menschen. Er sprach kein Wort Hebräisch, war weder fromm noch Zionist. Israel blieb ihm fremd, die Mentalität, das Klima, einfach alles. Er bekam Malaria. Nachts träumte er von Deutschland.

          Rainer Hank

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Max Baum, Jahrgang 1906, mit seinem breiten bayerischen Dialekt, wäre nie im Leben auf die Idee gekommen, Deutschland zu verlassen, hätte ihm nicht ein Sportskamerad, der mehr wusste, den Rat gegeben abzuhauen, wenn er nicht verhaftet werden wolle. „Mein Vater hat erst gemerkt, dass er Jude ist, als ihm gesagt wurde, jemand trachte ihm nach dem Leben“, erzählt sein Sohn Michael „Micky“ Baum.

          Fünfundzwanzig Jahre blieb Max Baum in Israel, schlug sich durch mit allerlei Jobs und heiratete eine in Beirut geborene russische Jüdin aus gutem Hause, die polyglott war, aber leider kein Deutsch sprach. 1935 wurde eine Tochter geboren, 1946 Sohn Michael.

          Im Jahr 1958 hielt es der alte Baum in Haifa nicht mehr aus, nahm Frau und Sohn und fuhr zurück nach Deutschland. Geld hatte der Mann keines; in Frankfurt gaben sie ihm 6000 D-Mark, wie jedem von den Nazis vertriebenen Deutschen. Das nannte sich Wiedergutmachung. In Israel durfte niemand wissen, was die Baums vorhatten: Micky flunkerte in der Schule, man ziehe nach Ashkelon bei Gaza. Juden, die das gelobte Land verlassen? Freiwillig zurück ins Land der Mörder? Undenkbar.

          Der Sohn wurde einer der führenden Investoren in Frankfurt

          „Nach 1945 lastete auf Deutschland ein Cherem, ein Bann“ sagt der Historiker Dan Diner, der in Frankfurt nach dem Krieg aufgewachsen ist: „Von niemandem verhängt, war er doch allgegenwärtig.“ Wer zurückging, so Diner, musste mit dem heiligen Zorn der Juden rechnen, die sich geschworen hatten, das Land der Mörder auf immer zu meiden. „Abwesende Anwesenheit“ nennt Diner die Existenzform der Juden in Deutschland nach der Schoa. Bloß nicht groß auffallen, war die Devise, weder bei den deutschen Nichtjuden, noch bei den Juden außerhalb des Landes. Max Baum hielt sich daran. Er wurde Wohnungsmakler, ohne irgendeine Ausbildung, nahm sich einen Angestellten, und ließ den Sohn Michael eine Ausbildung zum Fernseh- und Nachrichtentechniker absolvieren. Handwerk hat goldenen Boden, hat er gesagt.

          Im Jahr 1964, gerade einmal 58 Jahre alt, starb der alte Baum an den Folgen der Malaria, an den Folgen der Vertreibung. Dem Sohn hinterließ er nichts. Der musste mit 18 Jahren selbst für sich (und die Mutter) sorgen. Geholfen hat ihm keiner.

          Michael Baum sollte einer der führenden Immobilienentwickler und Investoren in Frankfurt werden. Er, der Selfmademan, ist heute ein reicher Mann. Sein Sohn, geboren 1972, heißt Max wie der Großvater. Vor sechs Jahren hat ihm der Vater eine erfolgreiche Firma überlassen: eine mittelständische Unternehmung, wie sie typisch ist für die Branche. Baum junior macht heute einen Umsatz zwischen 20 und 40 Millionen Euro jährlich. Die Renditen seien, gemessen am Risiko, angemessen, sagt er. Die Entwicklung des Frankfurter Westhafens und große Flächen des Ostends von einer Industriebrache in schicke, angesagte Wohn- und Gewerbenachbarschaften sind unter anderem das Werk der Baums: Frankfurt hat sich in den vergangenen Jahren zum Fluss geöffnet. Und alle freuen sich.

          „Ohne die Juden hätte es dieses Frankfurt so nicht gegeben“

          „Ohne die Juden in Frankfurt hätte es dieses Frankfurt heute so nicht gegeben“, sagt Michael Baum. Es sind die jüdischen Immobilienunternehmer, die dem neuen Frankfurt sein Gesicht geben. Die Historiker pflichten Baum bei. Frankfurt profitierte immer schon wirtschaftlich von seiner Jüdischen Gemeinde. Geldgeschäfte waren ihr Metier. Mit seinen 30000 Juden galt die Stadt am Main 1933 als eine jüdische Stadt. 1945 hatten etwa 160 Personen überlebt. Aber es dauerte nicht lange, bis die Stadt am Main wieder den Ruf bekam, die „jüdischste“ Stadt der alten Bundesrepublik zu sein.

          Es waren indes nicht die von den Nazis aus Deutschland Vertriebenen, die nach Frankfurt kamen. So gesehen, ist die Geschichte der Familie Baum, so typisch sie einerseits ist, eine Ausnahmegeschichte. Typischerweise sind es überlebende Juden Osteuropas, die nach dem Krieg hier gestrandet waren und in den sogenannten DP-Lagern, den Lagern für „displaced persons“, landeten. Das größte von ihnen im Frankfurter Stadtteil Zeilsheim bot 4000 Flüchtlingen vorübergehend Unterschlupf. Die meisten dieser Flüchtlinge - ohne Bildung, ohne Geld, ohne Perspektive, aber mit der Erfahrung des Grauens - hatten vor, das Land wieder zu verlassen Richtung Amerika oder Israel. Nicht alle haben es geschafft. Aber alle saßen sie auf den sprichwörtlich gepackten Koffern und gaben ihren Kindern den Auftrag, ihr Leben so einzurichten, dass sie jederzeit aufbrechen und das Land verlassen könnten.

          Bald waren einige dieser DP-Juden erfolgreich im Handel mit rationierten Gütern, einem nicht legalen Warentausch auf dem Schwarzmarkt, als Mittler zwischen amerikanischen GIs und Deutschen, ohne den nach Einschätzung von Cilly Kugelmann die deutsche Nachkriegsbevölkerung in noch größere Versorgungsnöte geraten wäre. Kugelmann wuchs nach dem Krieg als Kind polnischer Holocaust-Überlebender hier auf; heute ist sie stellvertretende Direktorin des Jüdischen Museums in Berlin. Ihre Eltern betrieben, immer am Rande der Insolvenz, einfache Gaststätten, eine „altdeutsche Bierstube“ zum Beispiel am Goetheplatz, mit Brauerei-Möbeln und düsterer Beleuchtung, wo es Schnitzel und später jugoslawische Ćevapčići gab. Die Kugelmanns haben nie im eigenen Lokal gegessen, sonder zu Hause; da gab es Osteuropäisches, „gefilte Fisch“ und solche Sachen.

          In Frankfurt gestrandete Habenichtse waren beteiligt am Aufbau des Rotlichtviertels in der Nähe des Hauptbahnhofs, wo sie Bars und Etablissements betrieben, in denen sich die Amerikaner vergnügten. Josef Buchmann zum Beispiel, der Auschwitz überlebt hat und, als er hier ankam, weder lesen noch schreiben konnte. Im Erdgeschoss eines Hauses in der Moselstraße richtete er einen Nachtclub ein, wo Josephine Baker tanzte und Marika Rökk sang. Später, nachdem er zu erstem Geld gekommen war, stieg auch Buchmann ins Immobiliengeschäft ein, wurde rasch ein reicher Mann. Viele dieser Juden, die in Frankfurt hängenblieben, stiegen später ins Immobiliengeschäft ein. Ignatz Bubis gehört dazu - als Präsident des Zentralrats der Juden Prototyp der Frankfurter Juden nach 1945: Vom Schmuck- und Edelmetallhandel war er in den Immobiliensektor gewechselt. Auch Moses Korn, der Vater von Salomon Korn (heute Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt), war erfolgreicher Immobilienkaufmann.

          Warum zog es so viele ins Häusergeschäft?

          Warum es so viele von ihnen in das Häusergeschäft zog? Ein Beruf als Angestellter kam nicht in Frage, denn dafür brauchte man eine Ausbildung mit Schein und Zertifikat. Also blieb der Weg in die Selbständigkeit. Da braucht es keine akademische Vorbildung, sondern nur ein wenig unternehmerischen Mut zum Risiko. Was hatten sie schon zu verlieren? Die Stadt Frankfurt war zerstört und musste neu aufgebaut werden, und das Immobiliengeschäft ist relativ simpel, überschaubar, aber ertragversprechend. „Hier gab es den größten Hebel“, sagt Projektentwickler Baum: Wenn man es einigermaßen geschickt anstellte, kam man schnell zu Geld. Renditen von bis zu 30 Prozent waren mit Häusern in diesen Nachkriegsjahren zu erzielen.

          Hinzu kommt: Niemand hatte genug Kapital, um ein Geschäft allein aufzuziehen, erzählt Cilly Kugelmann. Und die Banken waren knausrig mit Krediten. Partnerschaften entstanden, die über Freunde, Bekannte, Familienmitglieder oder ehemalige Mithäftlinge vermittelt wurden. Man kannte sich aus der jüdischen Gemeinde, traf sich am Schabbat, auch wenn man nicht sonderlich fromm war, und half sich aus.

          Diese Partnerschaften erforderten gleichermaßen einen Vorschuss an Vertrauen und ein gesundes Misstrauen, ging es doch immer um Geld. Betrug und Übervorteilung waren allgegenwärtig. Da haben sie sich ihre Kompagnons eben bei den Freunden aus der Jüdischen Gemeinde gesucht, am besten mit derselben Nationalität. Polnische Juden nahmen polnische Juden als Partner ins Geschäft. Rumänen und Polen als Geschäftspartner, das ging gar nicht, heißt es.

          Den Gründern war das Leben zwischen Halblegalität und ersten finanziellen Erfolgen peinlich

          Angesichts der immensen Bedeutung für Frankfurt ist die Wirtschaftsgeschichte der erfolgreichen Juden seit 1945 jämmerlich schlecht erforscht. Kein Wunder: Die Gründer haben wenig geredet, weder über ihre Erfahrungen in den Vernichtungslagern, noch über die Anfangszeiten in Frankfurt. Das Leben zwischen Halblegalität und ersten finanziellen Erfolgen im Bahnhofsmilieu war ihnen im Nachhinein peinlich. Dabei hatten sie doch nur das, was das Schicksal ihnen bot, am Schopfe ergriffen.

          Später ließ die „abwesende Anwesenheit“ sich nicht mehr länger durchhalten. Das Drama der Frankfurter Juden bestand darin, dass gerade ihre Präsenz in Branchen wie dem Immobiliengeschäft, in denen sie ebenso aktiv wie erfolgreich waren, vor allem im Übergang von den sechziger zu den siebziger Jahren dazu führte, dass sie ganz wider Willen sichtbar und damit öffentlich wurden, sagt der Historiker Dan Diner.

          Die Immobilienunternehmer selbst, die im Auftrag der Stadt Frankfurt (später des Landes Hessen) das bürgerliche Westend in ein Büroviertel umzuwandeln suchten, hatten daran gewiss kein Interesse. Aber die Studenten, die gegen „jüdische Spekulanten“ wie Ignatz Bubis demonstrierten und illegal Häuser besetzten, machten das Thema öffentlich. Sie attackierten die Immobilienhändler als Repräsentanten des kapitalistischen Systems. Unter ihnen waren auch die studierenden Kinder der Hausbesitzer, die aus der jüdischen Ethik eine „Änderung der Ausbeutungsverhältnisse“ (Micha Brumlik) ableiteten.

          Häuserkampf im Frankfurter Westend 1973.
          Häuserkampf im Frankfurter Westend 1973. : Bild: dpa

          Eine sich „Aktionsgemeinschaft Westend“ nennende Gruppe von linken Aktivisten und Hausbesetzern führte akribisch Buch über die Investoren. Nach deren Aufzeichnungen hießen die wichtigsten unter ihnen Hershkowitz, Buchmann, Rubinstein, Bubis, Graumann, Gruza und so weiter. Der antisemitische Unterton der Hausbesetzer - natürlich gab es auch nichtjüdische Spekulanten - war nicht zu überhören: Ende 1972 schrieb der SPD-Ortsverein Ostend einen Brief an den hessischen Innenminister, in dem die Sozialdemokraten den „Wirtschaftsverbrecher“ Bubis angriffen und seine Spende an den städtischen Sozialfonds und sozialen Wohnungsbau als „Judaslohn“ bezeichnete. Bubis konterte stets trotzig: „Ja, ich spekuliere, na und?“ - und verwies darauf, dass es christliche, persische und jüdische Immobilienspekulanten gab.

          Rückblickend kommt dieser Auseinandersetzung für die alte Bundesrepublik eine „ikonische Bedeutung“ (Dan Diner) zu. Dabei ergab sich die größte Sichtbarkeit Mitte der achtziger Jahre durch die geplante Aufführung von Rainer Werner Fassbinders Stück „Der Müll, die Stadt und der Tod“, hinter dessen Protagonisten, einem „reichen Immobilienspekulanten“, mit gutem Grund immer wieder Buchmann oder Bubis vermutet wurde.

          Es sei die Ausnahmesituation des bundesdeutschen Wirtschaftswunders gewesen, die ausgerechnet Juden in Frankfurt reich werden ließ, meint Cilly Kugelmann: Diejenigen, die den Traum verwirklichten und nach Amerika, Israel oder anderswo fortkamen, seien womöglich dort glücklicher, aber gewiss nicht wirtschaftlich erfolgreicher geworden, meint die Museumsdirektorin.

          Es waren die Juden der ersten Generation, die aktive Unternehmer geworden waren. Die zweite Generation, nach dem Krieg geboren, hat studiert, mauserte sich intellektuell und lebt heute vom Ertrag aus der Verwaltung des von den Eltern geschaffenen Vermögens.

          Ardi Goldman, ein munterer Tausendsassa

          Hingegen gibt es nur wenige Frankfurter Juden, die das Projektentwicklungsgeschäft in zweiter oder dritter Generation aktiv betreiben: Ardi Goldman zum Beispiel, geboren 1962, vom Typ her ganz anders als die Baums, aber mit ihnen geschäftlich befreundet, ist ein munterer Tausendsassa, ein ewiges Stehaufmännchen mit auffallendem Äußeren. Er liebt die Klatschspalten, nimmt die Nacht wie den Tag, das Öffentliche wie das Private und hat Frankfurt einige der schrillsten neuen Locations beschert: den „Cocoon-Club“ im Osten, das „Goldmans“ (ein außergewöhnliches Restaurant) und zuletzt vor wenigen Tagen das „Ma“, ein Einkaufszentrum in der Neustadt, das aus dem Umbau der alten Diamantenbörse hervorgegangen ist.

          Goldman, ohne Uni-Abschluss, aber mit beträchtlichem Vermögen des früh bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Vaters, reicht es nie, nur als Investor aufzutreten. Als „Lebensraumgestalter“ tritt der „Meister der 1B-Lagen“ stets mit dem Anspruch auf, einem ganzen Viertel seine Seele einzuhauchen.

          Vom Typ her ähnlich wie Goldman, aber vom Format mindestens eine Klasse drüber, ist Aby Rosen, 1960 in Frankfurt geboren: Ihm freilich wurde die Stadt am Main rasch zu eng. Heute lebt der „Party Boy“ als extrem erfolgreicher Immobilienmann in New York, wo er sich als „Real Estate Titan“ („New York Times“) feiern lässt.

          Max Baum, geboren 1972, der Enkel des Auswanderers und Rückkehrers Max Baum, ist da, wie gesagt, ganz anders, nüchterner, bodenständiger, gleichwohl nicht ohne das nötige Selbstbewusstsein. „Ich will später mal im Immobiliengeschäft ganz groß werden“, ließ er schon als Dreizehnjähriger die Festgesellschaft seiner Barmizwa-Feier (das jüdische Pendant zur christlichen Konfirmation) wissen. Wenn man heute mit ihm durch den neuen Frankfurter Westhafen flaniert oder ihn im schicken Büro an der Kennedyallee besucht, hat man keinen Zweifel daran, dass er sein Ziel nicht aufgeben wird. Mit simplen Häusern gibt der junge Baum sich nicht zufrieden. Eines seiner Lieblingsobjekte, der „Westhafenpier“ mit Büro- und Gastronomieflächen und einem Investitionsvolumen von mehr als 70 Millionen Euro, steht auf Stelzen, musste teuer gegen Hochwasser abgesichert werden und hat sogar eine aufwendige, vermutlich weltweit einzigartige Konstruktion zur Kohleandienung für das dahinterliegende Heizkraftwerk.

          Max Baum (und seinen Architekten) machen solche Tüfteleien Spaß. Einfach nur Häuser zu bauen oder Immobilien zu verwalten würde ihn langweilen. Die Zeiten sind günstig: „Betongeld“ in Hülle und Fülle aus dem In- und Ausland drängt in die Häuser Frankfurts. Der junge Baum vergisst indes nie zu erwähnen, wem er die Chance zu diesem Abenteuer verdankt. Seinem Vater, der (wie viele der Frankfurter Juden) aus dem Nichts und nur aus eigener Anstrengung und Leistung sein Vermögen geschaffen hat. Menschen, denen Frankfurt sein heutiges Gesicht verdankt.

          Quelle: F.A.S.

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