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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Carsten Maschmeyer „Ohne Freunde wäre mein Leben ärmlich“

 ·  Carsten Maschmeyer ist einer der schillerndsten Männer der Republik. Im Interview spricht er über seinen Aufstieg von ganz unten, die Bedeutung von Beziehungen und darüber, warum Leistung allein sich nicht auszahlt.

Artikel Bilder (6) Lesermeinungen (35)

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Reinhard Kropp

Für die FDP wäre Maschmeyer geradezu die Idealbesetzung...

...als Parteivorsitzender, Kontakte würde ihm der Marketing-und Eventmanager Christian Lindner verschaffen, und jede kleine Durststrecke der FDP wäre künftig mit ein paar diskreten Umschlägen abzuwettern. Dank Veronica hätte er die Medienschaffenden auf seiner Seite, Bundespräsidenten sowieso. und die paar AWD-Geschädigten würde man mit Besuchsgutscheinen für Mallorca ruhigstellen, alternativ mit Bootsrundfahrten auf dem Maschsee.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 29.03.2012 11:11 Uhr

Herr M. ist eine herrliche Projektionsfläche für Neiddiskussionen

Er hat sein Vermögen gemacht indem Er Ängste vor Altersarmut, Gier nach Rendite und Ahnungslosigkeit bezüglich Risiken und Renditechancen ausgenutzt hat.
.
Die Beratertätigkeit giert nach Abschlussgebüren ohne die sie Ärmlich währen. Und schon wieder die Angst, durch die die Berater dazu getrieben werden mehr zu verkaufen um noch mehr Provisionen einzustecken. Ich bin mir sicher Herr M. glaubt an sein Menschfreundliches Selbstbild. Nur wenn man überzeugt ist kann man auch überzeugen und gut Verkaufen.
.
Welche Fragen aber wirklich relevant sind:
Warum werden bei einigen die Moralischen Schutzvorrichtungen übersprungen?
Ist es Gesellschaftlich wünschenswert wenn wir mehr von solchen Personen haben?
Wie kann man die Angst reduzieren damit jeder Einzelne sich auch mal für sein Gewissen entscheiden kann und gegen den persönlichen Profit und das ohne den eigentlichen Sinn des Marktes zu untergraben.
.
Existenzsicherung für alle und damit weitgehende Entkopplung vom Markt.

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Alexander Schulz

Die Kommentatoren sprechen mir aus der Seele.

Wie auch auf FAZ war gestern ein Artikel über den Herrn auf ZEIT zu lesen. Im Unterschied dazu wurden auf ZEIT meine Kommentare mit der Begründung "Unterstellung" gelöscht. Meiner Ansicht nach nichts anderes als Zensur, denn dann müssten hier auch ganz viele Kommentare, die nicht pro Carsten M. sind gelöscht werden. FAZ scheint die Meinungsfreiheit zu respektieren. Danke!

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Christoph Wirtz

Anscheinend hat Maschmeyer auch gute Beziehungen in den Medien, ....

.... anders ist mir das nicht erklärlich, dass einer solchen Figur außerhalb der "Bunten" eine diese Aufmerksamkeit zukommt, und eine Plattform zur Eigen- und Buchpromotion geboten wird.

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Angela Ansbacher

Herr Maschmeyer

zeichnet die Realitaet. Ob es den Menschen gefaellt oder nicht. Dies zu leugnen waere heuchlerisch. Bei gleicher Qualifikation ist ohne Zweifel der im Vorteil, der sich besser verkaufen kann in unserer Welt der Kommunikation. Die guten Darsteller sind im Vorteil. Wenn sich auch so mancher spaeter als Luftnummer erweist. Ein Netzwerk, gute Beziehungen, erleichtern aber nicht nur den Weg nach oben. Auch der Eintritt in ein Unternehmen "nur" als SachbearbeiterIn laeuft gern auf Empfehlungen aus dem persoenlichen Umfeld. Mit der Empfehlung aus dem Bekanntenkreis geht man kein Risiko ein. Das beruehmte Vitamin B hat es und wird es immer geben. Da ist nichts wegzudiskutieren. Freunde nach dem persoenlichen Vorteil auszuwaehlen ist weit verbreitet und Zeichen dieser Rendite-Gesellschaft, wo der Nutzen zaehlt. Wahrer Luxus ist es, die Freiheit zu haben, sich dem entziehen zu koennen.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 29.03.2012 09:30 Uhr

Herr M.

ist trotz aller "Freunde", "Beziehungen" und Millionen eine arme Sau. Mitleid muss man trotzdem nicht haben, denn jeder ist für seinen Lebensweg, selber verantwortlich.

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Stephan Müller

Nein, Herr Maschmeier ist kein..

... Warren Buffet, George Sorros, Bill Gates oder Steve Jobs. Er möchte gerne als populäres Vorbild und Gewinner gelten. Das schafft er aber nicht weil er in Deutschland bereits folgenden Ruf weg hat:

a) Vertrieb von betrügerischen Finanzprodukten und Bereicherung dadurch
b) Geschenke, Anbiederung & Einflussnahme bei Politikern
c) Agressive Gerichtsverfahren gegen die Medien
d) Schwächung der staatl. Rente durch Mitentwicklung von RiesterRente (Rürup)
e) usw.

Warum man diesem Herrn gerade bei der FAZ ein Forum gibt und ein so wohlwollendes Interview führt ist mir schleierhaft. Es erinnert mich an die "Zeit", die zu Guttenberg vor Kurzem gehypt hat. Die Zeit hat dadurch viele Stammleser verloren.

Ich befürchte, dass die gleichen Bürger, die auch auf zu Guttenberg reingefallen sind, nun auch Maschmeyer auf den Leim gehen.

Zu Guttenberg >Wullf > Maschmeyer <<< Die Blender sterben nicht aus in D.

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Walter Leo
Walter Leo (Eilbote) - 29.03.2012 08:40 Uhr

„Ohne Freunde wäre mein Leben ärmlich“

Ergänzend hätte er sagen sollen : Aber beruhigend für mich ist, dass ich mir sie kaufen kann.

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Florian Adler

Großartig vorgeführt

Besser als Hendrik Ankenbrand und Ralph Bollmann in ihrer Gesprächsführung konnte man den Herrn vom Maschsee nicht entlarven. Chapeau!

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Sven Gralla

Ich versage jedem die Achtung, der mit M. befreundet ist.

Wer mit M. befreundet ist, ist erledigt.
Ich beobachte sehr genau, welche Politiker sich in seinem Umfeld aufhalten.
Schon bei einem Händeschütteln ist die rote Linie überschritten.

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Astrid Weiß

Aber, aber........Ohne Geld aber auch....

Ich gesteh, nicht mal alles, was Herr M so sagte, zu Ende gelesen zu haben...Wozu auch....Ich bin sicher, dass dieser Mensch das Wort Freund für sich anders definiert als ich...Und weil wir uns da schon sehr unterscheiden, kann ich mit ihm generell nichts anfangen.

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Gerhard Grell

Kluge Kommentare in der FAZ

Ich wollte zu diesem Interview etwas schreiben. Aber Vorredner haben solche Gedanken schon treffend formuliert.
Nur ein paar Sätze aus meiner Sicht:
Im öffentlichen Bereich ist es an vielen Stellen exakt so, wie es Maschmeyer beschreibt. Können belanglos, Klüngel entscheidend. Das geht von hohen Parteiämtern, Lobbyorganisationen (Verbände, Sozialkassen, Kammern etc.) bis hinab zu der Stelle von Sachbearbeitern, ja selbst der städtische Gärtner wird, sofern mehrere Bewerber da sind, entsprechend ausgewählt.
Leistung, gute Beurteilungen oder Erfahrungen zählen nichts. Klüngelkreise sind alleinentscheidend für Karrieren. Die perfekte Prognose in einer wichtigen zu erwartenden Entwicklung (die dann auch tatsächlich eintritt) sind belanglos. Bi der Organisation eines perfekten Betriebsausflugs kann man dagegen Karrieren starten! Deshalb kann keine Staatswirtschaft jemals "auf die Beine" kommen......!

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Jan Ball
Jan Ball (janball) - 28.03.2012 14:09 Uhr

Wie lange müssen wir Carsten M. in den Medien noch ertragen?

Hat dieser Mensch auch ein mediales Verfallsdatum?

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Michael Scheffler

Liebe Frau Ziessler,

Sie haben wieder den Nagel auf den Kopf getroffen. Bedenklich ist, dass die FAZ solchen Menschen ein Forum gibt, denn diese handeln nach dem Motto "bad news are good news". Nicht über solche Menschen zu reden, ist die schlimmste Strafe für sie.

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Dounia Moon

Der Maschmeyer ...

... hat augenscheinlich wie wir an diesem Beispiel prominent sehen können, hervorragende Kontakte zu den Medien. Ihm würde niemand eine Plattform geben, wäre sein Name nicht wegen des Wulff-Skandals so hochgekocht. Da gehe ich jede Wette ein.

Unerträglich, dass dieser er für sein Büchlein so viel kostenlose Aufmerksamkeit bekommt, auch wenn kritisch nachgefragt werden und er sich selbst entlarven sollte.

BTW: Erstaunlich finde ich die enorme Touchy-Feeliness der Madame Ferres, die gleich mal ihre Hand auf den Gauck legt à la "Sehr alle her, der gehört mir und Carsten".

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2012 17:34 Uhr
Guy Schmatzig

Das ist schwer Frau Ziessler,

manchmal bauen sich neben einem Leute auf und schon ist es passiert; ich kann mir aber vorstellen, dass Leute wie die Maschmeyers solche Gelegenheiten suchen. Inzwischen ist Gauck als Präsident aller Deutschen nun auch dieser.
Aber ich kann sie verstehen: Wirkt ein wenig so wie Mesalliance!
S.

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Helga Zießler

Noch wesentlich erstaunlicher, liebe Frau Moon

finde ich, dass sich Herr Gauck für dieses Foto zur Verfügung gestellt hat. Allein die plump vertrauliche Geste mit dem Handauflegen hätte doch jeden Menschen mit einem Gefühl für Distanz in die Flucht geschlagen.

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Ralf Kleemann

Menschenfreund

Irgendwie habe ich das Gefühl, da hat sich einer aus einer harten Vergangenheit heraus Definitionen zurechtgelegt, die er gebetsmühlenartig wiederholt, und versucht zu leben. Allerdings wurde vielleicht nicht erst durch das Interview selbst erkannt, das da einiges nicht ganz stimmig ist. Zu viel Analytik, zu wenig Mensch.

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Norbert Dr. Leineweber

Die Schlagzeile gehört anders herum: Wäre er ärmlich hätte er keine Freunde !

Mit Hartz IV könnte sich Maschmeyer wohl kaum einen einzigen Freund leisten. Eer hätte nämlich nichteinmal das Geld für eine Kasten Bier. Den Rest kann sich jeder zusammen reimen.!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2012 14:48 Uhr
Helga Zießler

"Mit Hartz IV könnte sich Maschmeyer wohl kaum einen einzigen Freund leisten"

... und ob Frau Ferres sich wohl für ihn interessiert hätte???

Aber Geld macht - na, vielleicht nicht unbedingt sexy, hat aber halt (auch wenn es stinkt) in gewisser Weise eine gewisse Anziehungskraft auf gewisse Leute ;-)

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Helga Zießler

"Es wird zunehmend wichtiger, wen man kennt, als das, was man weiß"

zitiert C.M. einen Harvard-Professor (es soll auch unter Profs Nieten geben, aber dieser Ausspruch war bestimmt anders gemeint als die Maschmeyersche Interpretation weismachen will).
Es kommt darauf an, wen man kennt. Und M's Freundeskreis steht auf dem gleichen Niveau wie er selbst.
Obwohl das Interview interessant ist, weil Herr M. sich ungewollt hinreissend selbst entlarvt, finde ich ich es schade, dass der Mann solch eine Plattform bekommt. Denn nichts triftt solche Leute mehr als Nicht-Beachtung.
Ich hoffe, es ist erlaubt, hier einen Hinweis auf ein Buch zu geben, das exakt zum Thema und zum oben erwähnten Zitat passt:"Die Stunde der Dilettanten - Wie wir uns verschaukeln lassen" von Thomas Rietzschel (Verlag Zsolnay). Es wurde kürzlich von Henryk Broder sehr gut in der Welt rezensiert.

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Guy Schmatzig

Auf diese Art kommt man oben nicht an!

Menschen, die wissen wo sie herkommen und nicht nur dieser Vergangenheit entfliehen und sie vergessen machen wollen, reden nicht derartigen Schmalz, wie Maschmeyer. Vor allen Dingen hauen sie ihre Sozialpartner von früher nicht so über die Ohren wie M. das getan hat oder auch noch tut.
Die o.g. Freunde sind garantiert nicht die früher und heute über den Tisch gezogenen, denn ohne diese wäre er garantiert ärmlich (materiell) geblieben.
Wie heißt es so schön "Freunde in der Not. gehn tausend auf ein Lot".
Bei M. definiert sich Freundschaft über materiellen Vorteil; das ist bei Parvenüs so, weil sie ohne ihren materiellen Reichtum keine Wirkung zu entfalten in der Lage sind und davor haben sie Angst. - "Kleine" Leute bleiben auf diese Art klein. -
S.

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Sabine Heimer
Sabine Heimer (SabHeim) - 28.03.2012 11:26 Uhr

verbittert

Warum sehe ich nur einen verhärmten und verbitterten Mann, wenn ich die Bilder anschaue? Seine eigene Medizin scheint ihm nicht gut zu bekommen. Aber Papier ist ja geduldig. Und danke für den Lacher des Tages: jmd. der solch ein Buch schreibt (= Seelenstriptease für Fortgeschrittene), macht sich Gedanken über seine Privatsphäre bei facebook... LOL!

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