Home
http://www.faz.net/-gqe-73x17
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Betrugs-Vorwürfe Facebook-Kläger verhaftet

Die New Yorker Polizei hat einen ehemaligen Geschäftspartner von Mark Zuckerberg festgenommen. Paul Ceglia beanspruchte die Hälfte von Facebook für sich. Doch der vorgelegte Vertrag ist offenbar gefälscht.

© Reuters Vergrößern Der Staatsanwalt ist sich sicher, dass Paul Ceglia für seine Klage zahlreiche Dokumente fälschte.

Ein einstiger Geschäftspartner von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der die Hälfte an dem sozialen Netzwerk einklagen wollte, ist am Freitag verhaftet worden. Der New Yorker Staatsanwalt Preet Bharara sieht es als erwiesen an, dass Paul Ceglia für seine Klage zahlreiche Dokumente fälschte, darunter auch den Vertrag, der ihn angeblich als Miteigentümer des Sozialen Netzwerks auswies.

Staatsanwalt: Erste Seite des Vertrages ausgetauscht

Ceglia hatte Facebook im Jahr 2010 verklagt. Er behauptete, mit Zuckerberg bereits 2003 einen Online-Dienst mit dem Namen „The Face Book“ geplant zu haben. Zuckerberg habe Ceglia jedoch schließlich ausgebootet und Facebook allein auf die Beine gestellt, lautete der Vorwurf. Als Beweis legte Ceglia einen Vertrag vor, der ihm einen großen Anteil an dem Online-Netzwerk zusicherte.

Mehr zum Thema

Dieser zweiseitige Vertrag ist nach Ansicht der Staatsanwaltschaft jedoch manipuliert worden. Ceglia habe die erste Seite ausgetauscht. Das hätten Analysen ergeben. So stimmten die Zeichenabstände nicht mit Seite zwei überein, auf der Zuckerberg seine Unterschrift für ein anderes Projekt gesetzt hatte. Der damalige Harvard-Student Zuckerberg sollte Programmieraufgaben für Ceglia erledigen. Facebook hatte bereits von einem Betrug gesprochen.

Quelle: DPA

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Zuckerbergs Medienoffensive Facebook will das Internet für sich allein

Zeitungsredakteure sollen exklusiv für Mark Zuckerbergs Netzwerk Artikel schreiben. Er gewinnt für Facebook Leser, die der Presse verlorengehen. Wieso lassen sich Medien darauf ein? Mehr Von Mathias Müller von Blumencron

28.03.2015, 13:18 Uhr | Feuilleton
Soziales Netzwerk Japans Regierungschef entdeckt Facebook

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat Japans Regierungschef Shinzo Abe besucht.. Dieser hat vor kurzem Facebook schätzen gelernt. Ihm sei klar geworden, wie schnell Bürger über das das soziale Netzwerk kommunizieren und informieren können. Das sei vor allem bei Katastrophen wichtig. Mehr

23.10.2014, 13:44 Uhr | Wirtschaft
Soziale Medien Facebook wertet Messenger auf

Facebook will seinem Kurzmitteilungsdienst inmitten verstärkter Konkurrenz einen Schub geben. Messenger soll zu einer Plattform ausgebaut werden, ebenso wie das auf der Stammseite schon vor Jahren geschehen ist. Von nun an werden Apps von außenstehenden Entwicklern integriert. Mehr Von Roland Lindner, New York

26.03.2015, 06:45 Uhr | Wirtschaft
Facebook-Chef Mark Zuckerberg spricht in China Mandarin

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat auf einer China-Reise sein Sprachtalent unter Beweis gestellt, als er eine Frage-Antwort-Runde mit den Worten "Hallo alle zusammen" auf Mandarin einleitete. Eine halbe Stunde sprach er Chinesisch und wurde dafür von seinen Zuhörern mit Applaus bedacht. Mehr

23.10.2014, 17:43 Uhr | Wirtschaft
Büro in Peking aufgelöst Yahoos Niedergang in China

Der amerikanische Konzern zieht seine letzten Geschäfte vom größten Markt der Welt ab. Und beendet damit eine unrühmliches Lehrstück darüber, welchen Schwierigkeiten westlichen Unternehmen in Chinas autoritärem System begegnen. Mehr Von Hendrik Ankenbrand, Schanghai

19.03.2015, 07:37 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 26.10.2012, 18:05 Uhr

Teurer Arbeitsfrieden

Von Manfred Schäfers

Die meisten Menschen werden jetzt aufatmen: Mit der Tarifeinigung ist der große Streik im öffentlichen Dienst abgewendet worden. Die Länder haben sich das einiges kosten lassen. Mehr 1 4


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --

Grafik des Tages Wo es den meisten Urlaub gibt

In Deutschland haben Arbeitnehmer gesetzlich einen Urlaubsanspruch von 24 Tagen. Wie es in anderen Ländern ist, zeigt unsere Grafik des Tages. Mehr 3

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden