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Alexis Tsipras Abteilung Attacke

 ·  Leeres Gerede, Gewaltverharmlosung und pseudorevolutionäres Geschwätz: Der Links-Politiker Alexis Tsipras steigt trotz seltsamer Ansichten in Griechenland zum potentiellen Königsmacher auf.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (16)

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Jürgen Schäfer

vieleicht liest es noch einer

heute stand in der rp drinne das wohl de la rue mit dem druck der drachme begonnen hat und ein transporteur auch die ersten bündel dieser geldscheine zu gesicht bekam als er gerade das papier dort ablieferte worauf die noten gedruckt werden.

quelle: print und onlineausgabe rp

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 31.05.2012 23:08 Uhr

Aber, aber - was erwarten wir denn?

Wir diktieren die Politik, verhindern Volksabstimmungen, ersetzten den gewählten Präsidenten durch ein nicht einen gewählten Technokraten, wollen dort unsere Steuerbeamten installieren, .... und wundern uns, warum wir nicht geliebt werden. Alexis Tsipras ist die logische Konsequenz und Antwort auf UNSERE Politik.

Stellen Sie sich doch einfach einmal vor, Herr Barroso verfügt die Entlassung tausender Beamter in Berlin und den Ländern, reduziert die Löhne und setzt - ohne uns zu fragen - Joseph Ackermann auf Merkels Stuhl.

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Gerhard Storm

Rattenfänger von Griechenland stärker als Euro-Dilettantenherde

Tsipras hat das Euro-Rettungsspiel durchschaut und benutzt es populistisch für seine Wahlzwecke.

Denn er hat erkannt, dass er einer wahren Herde von Euro-Dilettanten gegenübersteht, die vor lauter Angst, das Euro-System könnte nach einem GR-Kollaps auch kollabieren, weiter den wahnwitzigen u. unverangwortlichen Kurs von Juncker, Schäuble & Co der "€-Rettung, koste es, was es wolle" fahren.

Tsipras hat schon einen Erfolg seiner unverschämten Forderungen erzielt. Trotz akuten Risikos hat die Dilettantenherde vor kurzem schon wieder fleißig Mrd nach GR versandt.

Der von den Euro-Rettern den Griechen aufgezwungene Spardruck muß die von den Eurokraten in der GR-Schuldenkrise begangenen schweren Fehlern wettmachen.

Das von den Euro-Dilettanten mitgeschaffene Klima absoluter Trost- und Hoffnungslosigkeit in GR kann Tsipras als moderner Rattenfänger wirksam für seine Zwecke ausnutzen.

GR wurde bisher noch nicht geholfen. Eine Dilettantenherde weiß nicht, wie das geht.



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Manuel Schneider

Showdown!

Der Rückzug der Warenkreditversicherung Euler Hermes läutet den finalen Showdown ein. Herr Tsipras wird sich noch wundern, wie schnell die Märkte Fakten schaffen können. Jetzt bekommt kein griechisches Unternehmen mehr Zahlungsziele bei seinen ausländischen Lieferanten, die griechischen Banken werden sich schwertun diese Lücke zu schliessen. Bald stehen die Menschen vor leeren Regalen, der Warenverkehr wird zusammenbrechen. Die Unternehmen müssen Insolvenz anmelden, hunderttausende werden ihre Jobs verlieren. Es hat bereits begonnen, es ist nicht mehr zu stoppen. Herr Tsipras trägt hierfür die Verantwortung. Es wird ein heißer Sommer.

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alex gremch
alex gremch (agre) - 31.05.2012 19:21 Uhr

Jawohl, aber wer kann es besser?

Ja, aber was kommt von den anderen anderes als leeres Gerede, neoliberale Vorurteile und pseudo-ökonomisches Geschwätz?
Die Äußerungen von Tsipras sind wenig hilfreich, genauso wenig wie die von Merkel, Hollande, Cameron und Co. Das hat zum nachhaltigen Erfolg der Piraten geführt, dass sie freimütig zugeben, es auch nicht besser zu wissen, und daher darauf verzichten, uns mit neuen Rezepten zu behelligen.
Die Medien feiern heute Josef Achermann zum Ende seiner Amtszeit. Hätte sich damals die Düsseldorfer Justiz nicht auf den Deal mit Ackermann eingelassen und ihn für ein paar Jahre hinter Gitter geschickt, wäre uns vielleicht manches erspart geblieben. Aber so konnte die Zockerei weiter gehen und die Wirtschaftswelt auf die abschüssige Bahn geraten mit katastrophalen Auswirkungen für den Süden Europas. Dazu gehört auch der Aufstieg von Tsipras. Aber jetzt alle Unlustgefühle bei ihm abzuladen, ist nicht fair.

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Ronald Gruenebaum

Leere Drohungen

Der IWF darf gar nicht zahlen, wenn das Reformprogramm sichtbar nicht umgesetzt wird. Die EU hat ihre Zahlungen von der Teilnahme des IWF abhängig gemacht. Und jede Aufstockung der Hilfe muss durch 16 Eurozonen-Parlamente. Da geht gar nix für diesen Salonkommunisten.

Merkwürdig, dass diese schlichten Tatsachen kaum berichtet werden, offenbar schon gar nicht in Griechenland. Die Griechen scheinen wirklich so dämlich zu sein, wie der Zustand ihres Staates vermuten lässt.

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Paul Banaschak

jetzt reicht es endgültig - keine Cent mehr nach Griechenland - auch nicht an gr. Banken

das ist doch der Hohn.
Ausser den Politikern wissen alle, dass die 200 Mrd. schon längst weg sind. Das Drohpotential von Tsipras ist null. Es steigt nur mit jedem weiteren EUR der nach GR überwiesen wird. Nein, noch nicht mal das, denn auch dieses Geld ist sofort futsch.

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Axel Schulte

Populistisches Gehabe im Wahlkampf ....

.... sonst nichts! Hätte die EU frühzeitig das Aussetzen der Parlamentswahlen in Griechenland als nicht verhandelbare Bedingung für Zusagen und Zahlungen jeglicher Art gemacht, gäbe es das Problem der Linken in Griechenland heute so nicht. Es war doch klar, dass die Bevölkerung sich den bequemsten Weg suchen würde und diejenigen wählen würde, die ihnen die Abkehr von den schmerzlichen Sparmassnahmen versprachen.

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harald schneider

Falsche Adresse

die ganze GR Diskussion ist komplett surreal. GR ist ein Balkanland das von Familien seit Jahrzehnten regiert wird. Europäische Massstäbe an diese Regierungsform anzulegen ist ähnlich sinnig, wie im Fall Syrien. Ein Problem hat die EU lediglich durch ihre Politiker und ihre Funktionäre, die glauben dieses Land in die EU integrieren zu müssen. Das Land hat sich durch die Mitgliedschaft in der EU nichts an seinen Sitten und Gebräuchen geändert, es hat die Finanzhilfen entgegengenommen und seinen Wohlstand an die Spender angenähert oder diese z.T. übertroffen. Zudem hat es sich gefreut mit der Klubbonität mehr und unter günstigeren Konditionen Schulden machen zu können. Das alles wurde wohlwollend seitens der anderen EU Staaten ingnoriert und toleriert.
Warum also sollten die griechischen Staatsbürger inkl. ihrer Politiker nicht auf eine Fortsetzung des bewährten Konzepts vertrauen?
Wenn sie die Syriza wählen, vertrauen sie lediglich der Partei der grössten Versprechungen, wie bisher.

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Stefan Sturm

Europa braucht einen, zwei viele Tsipras!

Einen spanischen, einen portugisischen, einen italienischen, einen französischen - damit auch der letzte Mohikaner hier begreift: so geht es nicht.

Hollande hat ja das Kriegsbeil bereits ausgegraben, Rajoy liegt schon im Dickicht auf der Lauer.

Die Chinesen haben eine zu unserer Lage passende Verwünschung: "Mögest Du in interessanten Zeiten leben."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 19:22 Uhr
Peter Herbeck M.A.

@ S.Sturm: Deutschland haben Sie vergessen-Sahra Wagenknecht ist die schon vorhandene Vertreterin

Von Marktwirtschaft keine Ahnung und drischt letztlich nur Phrasen. Kann man wunderbar nachlesen hier in der FAZ, sie wurde zum Abschied von Ackermann befragt. Sie ist und bleibt die Salonkommunistin, dies sagen meine Kollegen die sie kurz vor der Wende in der Karl-Marx-Allee, Berlin Antiquitäten verkaufen sahen für Schalck-Golodkowski ("KoKo"). Geschehen damit das Überleben dieses Staates noch ein bißchen länger dauerte - er war schon 1985 laut interner Berichte der Staatsführung bankrott.Unter welchen Rahmenbedingungen diese Stücke zum Verkauf kamen ist wunderbar nachzulesen in einem Buch von Ulf Bischoff: "Die Kunst und Antiquitäten GmbH im Bereich Kommerzielle Koordinierung". Hinweis:Wagenknechts Mutter war im Kunsthandel der DDR beschäftigt.Diese Tätigkeit findet keinen Niederschlag in ihrer Vita.Verständlich da zu sehr beschämend, da dies belegt wie Kunstliebhaber über fiktive Steuerschulden um ihr Eigentum gebracht wurden im Rahmen von Pfändungen. Im III.Reich kein deut besser !

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Wolfgang Richter

Erpressern nicht nachgeben!

Rechtzeitig vor der griechischen Wahl sollte die Bundesregierung klarstellen, daß sie jeden Erpressungsversuch hart ablehnen und bei Regelverstoß den sofortigen Ausschluß Griechenland betreiben wird.
Ohne deutsches Geld können auch Hollande und Juncker keine weiteren Geldpakete nach Griechenland schicken.
Es sei denn, Herr Hollande wil die Hilfe für seine Gesinnungsfreunde allein übernehmen, was natürlich sehr zu begrüßen wäre.

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Rolf Jonasson

Ein hübsches Beispiel dafür, warum es einfach eine dämliche Idee ist, sich auf Gedeih und ...

... Verderb mit uberechenbaren Größen wie Griechenland, Italien, aber auch Bulgarien oder Rumänien zu verbinden. "Viele Freunde für seine Vorstellung von Solidarität wird Tsipras in Europa allerdings nicht finden." Das ist auch gar nicht nötig: Was er braucht, sind lediglich genügend Wähler, die ihm auf den Leim kriechen und ein paar Polit-Clowns in Rest-Europa, die sich - auf Kosten der Steuerzahler - erpressen lassen. Beides wird kein Problem sein, da halte ich jede Wette. Und Euromantiker, die allen Ernstes glauben, man könnte auf dieser Basis, gepaart mit Lug, Betrug und Vertragsbruch, funktionierende "vereinigte Staaten von Europa" formen, sind politische Geisterfahrer, die wir schnellstmöglich und mit großer Energie bekämpfen sollten, solange es noch geht. Wenn die Diktatur der Euorkraten nämlich erst mal alle Bereiche des politischen Lebens durchdrungen hat, ist Widerstand leider nicht mehr möglich. Letzte (schwache) Hoffnung Bundesverfassungsgericht? Demokraten aufgewacht!

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 31.05.2012 16:20 Uhr

Bombe im Kopf

„Unsere Kreditgeber besitzen als Atomwaffe die Einstellung ihrer Zahlungen. Wir dagegen drohen damit, die Begleichung unserer Staatsschulden zu stoppen. Allen ist aber bewusst, drückt einer auf den roten Knopf, dann gibt es keine Sieger. Nur Verlierer.“
---------
ALLE wissen doch, dass Griechenland in JEDEM Fall seine Schulden NIE zurückzahlen wird.

Die Frage ist nur noch, wer wahnsinniger ist, Tsipras der mit der Nicht-Rückzahlung droht, oder die EURO-Phantasten, die uns das Märchen von der Rückzahlung erzählen.

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Thomas Berger
Thomas Berger (tberger) - 31.05.2012 15:51 Uhr

"Atombombe"? Es gibt einen gewissen Unterschied...

...zwischen einer Wasserbombe und einer Wasserstoffbombe.
Also: Der deutsche Außenhandel nach Griechenland beträgt ~ 6 Mrd. Euro p.a. Man könnte die Gelder des Rettungsfonds also einfach dazu verwenden, allen Unternehmen, die nach Griechenland exportieren, ihre Kosten zu ersetzen.
Deutsche Banken, Versicherungen usw. sind nur noch marginal in Griechenland exponiert, die Anleihen sind weitgehend abgeschrieben. Auch denen täte eine Zahlungseinstellung nicht weh.
Man wünscht sich doch, einen Politiker zu haben, der diesen Tsipras einfach mal in einem Interview als Witzfigur bezeichnet und klarstellt, dass der überhaupt nichts in der Hand hat. Nach einer Zahlungseinstellung würde dieser Vogel spätestens nach drei Monaten angekrochen kommen und betteln, das Sparprogramm weiterführen zu dürfen :-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.05.2012 18:17 Uhr
S. Crispino

Huuuh

Huuuh, wenigstens noch eine Gescheite Meinung bei der FAZ! :) So sollte es laufen!

Aber nicht mit Schwarz-Gelb - Banken als beeinflussende Lobbyisten sind dafür nicht zu gewinnen.

Thumbs up.

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Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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