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Abrechnung Henkel hält BDI-Chef Grillo für Fehlbesetzung

 ·  Der frühere Industrielobbyist und AfD-Unterstützer Hans-Olaf Henkel rechnet in seinem neuen Buch „Die Euro-Lügner“ mit Politik, Medien und Wirtschaft ab. Seinen Nachfolger als Präsident des BDI hält er für eine Fehlbesetzung: „Mich nervt die kritiklose Begleitung der Bundesregierung“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (55)
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Heinz Fromm
Heinz Fromm (gast007) - 14.07.2013 19:50 Uhr

Die AfD ist laut Allensbach bei 3,5 Prozent, aber ...

... wer in das Internet schaut, stellt eine Dominanz der Partei in der Publikumsmeinung fest. Lesen Sie zum Beispiel dieses Forum. Oder gucken Sie in irgendein anderes Forum - von Abendblatt bis Zeit -: Die AfD hat die Meinungsführerschaft. Selbst die Intelligenzia der Blödzeitungsredaktion muss hinten heruntergefallen sein, als 485.000 Leser abstimmten und die AfD bei 15 Prozent landete, was man sachte überging.

Da glauben nun der Staatsfunk auf allen seinen zwangsbezahlten Kanälen und unsere handvoll Presseoligarchen, die Partei wider das Internet verschweigen zu können.

Diese Rechnung wird nicht aufgehen. Die Internetdominanz der AfD wird in mehr als nur 5-7 Prozent der Stimmen resultieren.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.07.2013 21:11 Uhr
Heinz Fromm
Heinz Fromm (gast007) - 15.07.2013 21:11 Uhr

Das Ding heisst "die AfD" ...

... nicht "der AfD" . Das Ding selbst ist zwar sächlich, die Alternative aber weiblich. Hört sich kompliziert an und ist es offenbar auch.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 14.07.2013 23:27 Uhr

Sensationeller Zuwachs für den Afd

Es geht hurtig voran. Heute Mittag war der Afd bei 1 Prozent, ein paar Stunden später ist er bereits bei 3,5 Prozent. Wenn beide Zahlen stimmen, und wer wollte daran zweifeln, ist er in einer Woche bei genau 123, O2 Prozent. Das hat es noch nie gegeben. Trotz der zwangsbezahlten Kanäle des Staatsfunks und der deutschen Presseoligarchen - auf die der verehrte Herr Fromm hinweist - holt der Afd unverdrossen auf. Doch das war zu erwarten. Die Afd-Mitglieder werben ja auf allen deutschen Zeitungsforen für ihre Sache, fleißig, wortreich und überzeugt. Und dann zählen sie ihre Wortbeiträge, multiplizieren sie mit 2,09 und erhalten ihr genaues Endergebnis. Nicht dumm, der Afd.

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Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 14.07.2013 16:28 Uhr

Talfahrt: @Kowollik

Auch noch zu hoch angesetzt. Der Afd wird letztlich in einem Bereich enden, der nicht meßbar ist. Dort sind die Splittergruppen, die am Wahlabend nicht mehr genannt werden, man subsumiert sie meist unter dem Begriff " Andere ". Das war's dann mit dem Afd.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.07.2013 21:35 Uhr
Werner Holt
Werner Holt (Werholt) - 14.07.2013 21:35 Uhr

Wishful thinking des Parteienkartells

Den Auftragsschreibern des etablierten Parteienkartells muß ja die Hütte lichterloh brennen, wenn denen zur aufkommenden politischen Konkurrenz namens AfD, die das Ende der selbstverkündeten Alternativlosigkeit einläutet, nur noch politisches Wunschdenken und Realitätsverleugnung einfallen.

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Karl-Heinz Andresen

Recht hat er ja,

wenn er den Tiefschlaf fast aller in Deutschland beklagt - von Volk über Politik bis hin zu Wirtschaft und den Funktionären.

Auch im Ausland fasst man es nicht, mit welch stoischer Ruhe hierzulande hingenommen wird, wie der Karren von der leitenden Politik immer tiefer in den Dreck gefahren wird.

Warum wird nicht mit goßem Eifer diskutiert, wie aus dem fatalen faulenden Euro wieder in nationale Währungen zurück gekehrt werden kann:
mit Umstellung der Forderungen und Verpflichtungen auf nationale Währung.
Das funktionierte bei Einführung und wird nun auch bei Ausführung des Euro klappen.

Außer bei ein paar Leuchttürmen der Vernunft und der AfD ist kaum Interesse am Wohl des Landes festzustellen.

Und die FDP ist zwar eine überwiegende Enttäuschung, aber bislang jedenfalls noch im Bundestag vertreten als einziges Zeichen von Hoffnung.
Ginge sie von der Fahne - ohne daß die AfD hinzu käme - wäre das Land verloren, bei dem gegenwärtigen politischen Personal in allen Parteien.

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Norbert Zanders

Argumentation stimmt nur zum Teil

Sehr geehrter Herr Mense,
Ihre Argumentation ist teilweise sachlich falsch.
Der Export in die Nicht-Euro-Zone liegt derzeit bei 60%. Vor dem Euro waren es 50%.
Der wichtigste Markt ist also die Nicht-Euro-Zone.
Was die von Herrn Henkel damals geforderte Flexibilität am Arbeitsplatz (zu akzeptierende Entfernungen, Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen) in Bezug auf Familiengründung bzw. Nachwuchs angeht, muss ich Ihnen leider Recht geben.

Was die AFD angeht, bedenken Sie bitte, dass die Führungsspitze aus sehr familienorientierten Personen besteht. (Herr Prof. Bernd Lucke 5 Kinder, Frau Frauke Petry hat 4 Kinder). Sie können davon ausgehen, von diesen Personen familienorientierte Politik gemacht wird.

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Hermann F. Sack

Mit so wichtigen Themen wie EWS und Folgen sollte man nicht so politisch-dilettantisch umgehen.

Der "öffentliche" Umgang mit Nachfolgern oder Vorgängern ist wohl mehr eine Sache der persönlichen Kinderstube. Weitere Kommentare dazu sind nicht erforderlich, es sei denn, man will sich bewusst auf dieses Niveau begeben.

Im Übrigen sieht man daran, wie wichtig der Job derjenigen ist oder war, die professionell "anderer Leute Mund halten".

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Ralf Kowollik

AfD stürzt auf 1% ab

In der heute veröffentlichten Emnid-Umfrage kommt die AfD nur noch auf 1%. Ob wüste Beschimpfungen gegen den BDI-Chef, gegen die Medien und gegen die FDP das absehbare Wahldesaster der AfD noch werden abwenden können?
Union und FDP hingegen können sich wenige Monate vor der Bundestagswahl Hoffnung auf eine erneute Mehrheit machen. Laut Emnid kommt Schwarz-Gelb auf 46% (Union 41%, FDP 5%), Rot-Rot-Grün dagegen auf 45%.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.07.2013 20:20 Uhr
Heinz Fromm
Heinz Fromm (gast007) - 14.07.2013 20:20 Uhr

Da kann man Ihnen aus dem bunten Strauss der Umfragen ...

... auch gleich die neueste Allensbachumfrage mit 3,5 Prozent präsentieren. Gedulden Sie sich - die AfD kommt zweistellig.

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Wulf Hermann
Wulf Hermann (wuhe) - 14.07.2013 14:45 Uhr

Herr Kowollik, besser abwarten

Was uns die sogen. Wahlumfragen sagen: Bei Allensbach AfD 3,5%, jetzt bei Emnid AfD bei 1%.

Ihren Glauben an Ihre FDP will ich Ihnen gar nicht nehmen. Aber was für ein Stuss die Umfragen sind, zeigt ja dieses Beispiel. Wer schummelt hier, wer hat die Emnid-Umfrage in Auftrag gegeben - vlt. die FDP? Wie waren die Fragen genau formuliert?

Bin gespannt auf Ihre Jubelkommentare nach dem 22.9. Oder verabschieden Sie sich dann aus diesem Forum?

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Reinhold Wuest

Falsch: Bestbesetzung

Nichts dokumentiert besser den engen Egoismus der Exportindustrie, wenn auch dazu der BGA in diesem Beitrag hätte beleuchtet werden müssen. Keine Regierung päppelt die BDI-Verbandsmitglieder besser als die jetzige. Dabei zahlen die Erwerbstätigen und sonstigen Privathaushalte die Energiewende und damit die Befreiung der Unternehmen von der EEG-Abgabe. Deutschland ist ein Niedriglohnland mit geringen Netto-Belastungen und dem höchsten Standortnutzen in der EU (Infrastruktur, Qualifikationsstruktur, Technologiestand). Für den globalen Wettbewerb sichert diese Politik die Arbeitsplätze der Mittelschicht in Deutschland.

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Joachim Mense
Joachim Mense (JMense) - 14.07.2013 09:27 Uhr

Ach, der Henkel und seine Visionen

Henkels Visionen - es lohnt, sich ihrer ab und zu zu erinnern. So gehörte der Herr zu den lautstarken Rufern nach mehr Mobilität, nach mehr Flexibilität, nach mehr Lohnverzicht. Und was haben diese ultrakurzgedachten Forderungen à la long gebracht? Weniger Kinder (wer gründet schon eine Familie, wenn er vom Arbeitgeber hin- und hergescheucht wird?). Weniger Facharbeiter (wo sollen die herkommen, wenn die Wirtschaft nicht den langen Atem für Personalentwicklung hatte und lieber hire & fire pflegte zu Henkels BDI-Zeiten). Und immer mehr Exportabhängigkeit und damit Abhängigkeit vom Euro (ja, da staunen Sie, Herr Henkel, aber wer wie Sie mit Lohndumping-Forderungen die Binnennachfrage verkommen ließ, benötigt Exportmärkte und die Wichtigsten für die deutsche Wirtschaft sind nun mal immer noch im Euro-Raum!) Sie sind es also gewesen, Herr Henkel, der uns den gegenwärtigen Schlamassel mit Ihrem schmalbrüstigen Neoliberalismus eingebrockt hat. Wann stellen Sie sich dieser Einsicht?!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.07.2013 20:24 Uhr
Heinz Fromm
Heinz Fromm (gast007) - 14.07.2013 20:24 Uhr

Herr Henkel hat längst eingeräumt, dass ...

... er einen falschen Pro-Eurokurs gefahren hat. Späte Einsicht ist besser als das Austesten der Betonwandhärte a la Merkel und Schäuble.

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Johann Otto

Henkel – dem Euro-Europa-Freund von einst…

…ist in allem zuzustimmen. Die FDP sollte allerdings auf ihre marktfeindlichen Europa-Euro-Rettungs-Versuche, auf ihre Vertragsbrüche hinweisen. Linke wählen gern linke Parteien. Vor und nach den Wahlen, mit oder ohne AfD, ändern wird sich an der gegenwärtigen oppositionsfreien deutschen Politik vermutlich nichts; die AfD ist nach wie vor schwach und wird vom Wähler leider unterschätzt. Nichts Neues unter der EU-Sonne, gestern, heute und morgen nichts Neues, weder in Deutschland noch sonstwo in EU und Euro-Währungsraum. Gestern woanders anschaulich von dem Deutsche-Bank-Berater Mayer auf den Punkt gebracht: Erst, wenn die Euro-Zone den Stand der Rubelzone wie seinerzeit im Rußland des Jahres 1993 erreicht hat, des Jahres, in dem die postsowjetische Währungsunion zusammenbrach, wird die Kenntnisnahme, alles an Eigentum unwiederbringlich verloren zu haben, zwingend sein. Drauf läuft nach Mayer inzwischen alles hinaus. Wir können uns zurücklehnen oder die Verhältnisse zum Tanzen bringen!

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Karl Dietrich Naumann

Bei den kritiklosen Industrieführer fallen mir zuerst Herr Fehrenbach von Bosch

und Herr Löscher von Siemens ein, die blindlings der Politik bei der Energiewende gefolgt sind
und jetzt mit Milliarden Verlusten diese Fehlentscheidungen korrigieren müssen, wobei
tausende von Mitarbeitern ihren Arbeitsplatz verlieren. Wache Köpfe haben von Anfang an
gesehen, das staatlich subventionierte Industriezweige auf tönernen Füssen stehen.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 13.07.2013 22:55 Uhr

Herr Henkel - das Leichtgewicht unter den Möchtegern-Intellektuellen

achso er hat mal wieder ein Buch geschrieben. Bin gespannt, ob es noch weniger Substanz enthält als seine vorherigen. Schön immer druff hauen, was hat er denn als Verbandspräsident besser gemacht, zumal es der deutschen Wirtschaft seinerzeit richtig schlecht ging.

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Karl-Heinz Drux
Karl-Heinz Drux (khd54) - 13.07.2013 22:37 Uhr

Meinungsvielfalt ist Demokratierecht

Man muss nicht exakt der Meinung Olaf Henkels sein. Trotzdem gehört es zum Recht in der Demokratie, dass jeder seine Meinung ausdrücken kann. Zum Thema EURO gibt es ganz sicher mehr Belege, dass diese Währungsunion nicht funktioniert und scheitern wird als umgekehrt. Belegt wird diese Darstellung genau durch den Missbrauch bzw. Manipulation der öffentlichen Meinung durch die Meinungshoheit in der Form der Demagogie und Propaganda der gegenteiligen Meinung, die auch Demokratierecht ist, aber durch gezielte Desinformation und selektiver Darstellung von Fakten von der EURO Gruppe, IWF, EZB und deutscher Regierung, nur sichtbar für den aufmerksamen Beobachter, missbraucht wird.
Solche gezielte Demokratiemissbräuche wecken eher Misstrauen und bestärkeneher Ansichten von Autoren gegenteiliger Meinungen wie die von Henkel.

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 13.07.2013 20:58 Uhr

Herr Henkel hat Recht

Die Einführung des Euro wirkte für D wie eine Wachstumsbremse. Unser Wirtschaftswachstum von 2004 - 2012 betrug lächerliche 26%. Damit ist D das Schlusslicht unter den Nordstaaten mit Euro.

Polen (ohne Euro) hat im gleichen Zeitraum 96% geschafft und das ohne die Wunderdroge Euro. Polen sollte eigentlich schon 2011 den Euro einführen. Aber die spielen auf Zeit. Die sind nämlich nicht doof. In Warschau hat man die wirtschaftlichen Zusammenhänge offenkundig besser verstanden als in Berlin.

Warum ist der Euro schlecht für D? Ganz einfach. Er ist gemessen an unserer Wirtschaftskraft 20% unterbewertet. Wir transferieren den Wohlstand der uns eigentlich zustünde in die Euro Zone. Das Geld fehlt uns für das Wachstum. Ihr Polen macht das richtig :-) Vielleicht werde ich meine Euronen in Sloty tauschen. Damals ward Ihr scharf auf die D Mark. Ist jetzt anders rum. Bleibt beim Sloty!! Bankkonto in Polen eröffnen?

Ich werde mir das Buch sofort kaufen, wenn noch lieferbar und nicht vergriffen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.07.2013 11:12 Uhr
Wolfgang Lammert

Geographieunterricht für Frau Peters

Liebe Frau Peters,
sie können die Grenzen nicht verlegen. Die Masuren grenzen an Rußland (Enklave Königsberg),
Litauen und Weißrußland), aber mit Sicherheit nicht an der ukrainischen Grenze. Ihr polnischer
Bürgermeister, den sie als Deppen darstellen ist wahrscheinlich nur eine Fata Morgana von
Ihnen.
Das einzige, was an ihrem Schreiben der Wahrheit entspricht, dass die Masuren, je nach
Standort zwischen 300 - 500 Km entfernt sind von der Ukraine und nicht wie ich irnonischerweise angegeben habe 1000 km.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 14.07.2013 22:53 Uhr

Frau Ramcke

Die Alternative wäre: Gar nicht produzieren. Also weniger Arbeitsplätze etc. pp.

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Wolfgang Lammert

Frau Peters - waren sie überhaupt in Polen?

Ihren Ausführungen kann ich kaum glauben schenken, denn wenn sie in Masuren waren,
hätte der Bürgermeister des Ortes, wo sie angeblich waren, sich sicherlich nicht gefragt,
ob er die polnische oder ukrainische Grenze überschreitet, bei der Pilzsuche. Die ukrainische
Grenze liegt fast 1000 km südlich von den Masuren.
Sicherlich haben sie recht, dass in Ostpolen ziemlich rückständig ist, da dort fast nur Land-
wirtschaft betrieben wird. In Polen gibt es ein starkes Ost - West Gefälle. Das starke Wirt-
schaftswachstum wird in den westpolnischen Städten und Warschau erwirtschaftet.
Ihren kruden Vergleich sehe ich als Nebelkerze an, um Osteuropa lächerlich zu machen.
Schließlich nehme ich für die Einschätzung der Wirtschaftskraft von Italien nicht ein Dorf aus Kalabrien sondern eine Stadt aus der Lombardei.
Firmen wie Elektrolux würden garantiert nicht in Polen produzieren, wenn dort nur Pilzsucher
vorhanden sind, die nicht wissen, in welchem Land sie sich aufhalten.

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 14.07.2013 09:14 Uhr

Frau Peters

Dann nehmen wir ein anderes Land
Österreich +44% oder
Schweiz (ohne Euro) + 45%

Ich kann nur sagen. Deutschland braucht den Euro nicht. Er schadet uns nur.

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 14.07.2013 09:10 Uhr

Herr Grün

Toll. Exportweltmeister. Wir verschenken unsere Waren unter Preis an die EU und dann bekommen wir noch nicht mal Geld dafür. Unsere Gewinne landen bei der EZB auf diesem Target Konto worauf wir keinen Zugriff haben. Dieses Konto hat für D keinen ökonomischen Wert. (zinsen unter Inflationsrate)

Und jetzt das tollste. Der dt Steuerzahler haftet für dieses Konto. D.h. wir - die Steuerzahler - werden eines Tages die gelieferten Waren auch noch selber bezahlen müssen

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 13.07.2013 22:57 Uhr

Nein, die Unterbewertung führt dazu, dass wir

überhaupt so viel exportieren können.

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Wolfgang Lammert

Europa divergiert wirtschaftlich - Kein Thema für den BDI

Im Vergleich zu den Südeuropäischen Ländern haben sich die baltischen Staaten durch eine
gute Haushaltspolitik wieder wettbewerbsfähiger gemacht. In Polen wächst die Wirtschaft,
während sie in Südeuropa schon lange in der Rezession versumpft. Strukturelle Veränderungen
sind auch weiterhin kaum gegeben. Italien versinkt in wirtschaftliche Lethargie.
Auffälllig ist, dass die Euro-freien Länder ihre Wirtschaftskrise besser meistern, als die EZB-
-Euro-abhängigen Staaten. Ohne die Exporte nach China, Rußland, USA, etc. wäre es um die
deutsche Exportwirtschaft schlecht bestellt, da in Südeuropa die Exporte zusammenbrechen.
Wo bleibt die Diskussion über die Rahmenbedingungen für die Wettbewerbsfähigkeit, oder
wo bleibt das von Eggert Voscherau (Vorstandsvorsitzender der BASF SE) geforderte Weißbuch
für europäische Wettbewerbsfähigkeit. Hier wäre die BDI-Leitung gefragt.

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Ulrike Wabnitz

@Ralf Kowollik

Woher wissen Sie, dass laut den sogenannten "Umfragen" die FDP wesentlich besser dastehe als die AfD ???

Laut wahl-o-meter.com hat die AfD dort aktuell 8,4 % (in den letzten Wochen wieder gestiegen), während die FDP auf 4,4 % kommt.

Irgendeine Umfrage kann da nicht zutreffend sein, da ein Trend doch in der Regel eine Richtung aufweisen müsste.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.07.2013 23:10 Uhr
Rainhart Raack
Rainhart Raack (cavolo) - 13.07.2013 23:10 Uhr

Flüssiger als Wasser

Da sind sie wieder, die Freunde des Afd. Merkwürdig ist, daß der Splitterverein zwar nur am äußersten Rand von Rundfunk,Presse und Fernsehen Erwähnung findet,hier aber zu jedem Thema, ob es passt oder nicht, die Backen aufbläst. Offensichtlich verpflichtet der Afd all seine Mitglieder, sich hier zu Wort oder zumindest empfehlend zu melden. Daß 1 Prozent bei einer voraussichtlichen Wahlbeteiligung von ca. 60 Prozent mit allen legalen Mitteln um Aufmerksamkeit buhlt,ist verständlich und natürlich auch nicht zu schelten.Und trotzdem, niemand braucht den Afd. Seinen Job als Steigbügelhalter macht schon die FDP.

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Hans  Wollschlaeger

Wann werden die Euromantiker....

...(schönes Wortspiel von Olaf Henkel am Mittwoch bei der AfD Veranstaltung in München) endlich aufwachen und sich mit der Alternative in D beschäftigen...
Eine Währungsunion mit politisch souveränen Partnern, mit unterschiedlicher Wirtschaftsleistung, Sprache kulturelle Entwicklung wird so wenig funktionieren, wie ein gemeinsames Konto innerhalb der Verwandtschaft…
...zurück zu einem Europa mit guten Nachbarn und getrennten Kassen...

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Ralf Kowollik

Die FDP wird Henkels Kritik verkraften können

Die AfD wollte der FDP Stimmen abjagen, aber das scheint nicht so richtig funktioniert zu haben: In den Umfragen steht die FDP deutlich besser da als die AfD. Henkels Verbitterung ist deshalb durchsichtig und verständlich.
Dass die AfD floppen würde, war jedoch vorhersehbar: Mit plattem Populismus hat bislang in Deutschland noch keine Partei eine Bundestagswahl gewonnen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.07.2013 09:52 Uhr
Ulrike Wabnitz

Herr Grün

bitte erklären Sie doch, wie der Wahl-o-meter funktioniert und warum die AfD dort vor der FDP steht.

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Ralf Zuckmeyer

Wie

blind/verbohrt muss man sein um so einen Unsinn zu schreiben ?!
Die FDP ist am Ende.

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k. roes.
klaus roesecke (klaro67) - 14.07.2013 00:23 Uhr

Platten Europolismus muß man

wohl eher den Blockparteien vorwerfen, die seit Jahrzehnten nicht mehr den Willen des Volkes vertreten.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 13.07.2013 22:59 Uhr

Da kann ich mal wieder nur den Kopf schütteln

Frau Schneider, haben Sie schon einmal versucht nachzuvollziehen, wie der Wahl-o-meter funktioniert?? Dann könnten Sie vielleicht verstehen, warum die AfD dort vor der FDP steht. Bitte aber nicht wundern, wenn Sie nach der Wahl unter den "sonstigen Parteien" geführt wird.

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 13.07.2013 21:43 Uhr

Merkwürdig, Herr Kowollik ...

"Mit plattem Populismus hat bislang in Deutschland noch keine Partei eine Bundestagswahl gewonnen."

Wie sind unsere Regierungsparteien denn sonst zu Regierungsverantwortung gekommen? Je platter der Populismus, desto größer offenbar die Wahlchancen - leider! Dennoch ist es gut für unse Land, dass die AfD zwar dem Volk aufs Maul schaut, jedoch nicht diesen Primitiv-Populismus wie Merkel, Brüderle, Gabriel oder Trittin nötig hat. Da ist schon reichlich mehr Niveau gegeben.
Und warten Sie mal ab, jede Wette, dass Ihre Pünktchenpartei, die längst nur noch als unkritischer Steigbügelhalter für Merkel fungiert, den wohlverdienten Gang in die außerparlamentarische Opposition antritt, die AfD wird ihr die dazu nötigen Prozente abknöpfen. Dagegen sehe ich die Alternative im nächsten deutschen Bundestag.

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Bärbel  Schneider

8,4 % für die "Alternative für Deutschland", 4,4% für die FDP auf dem Wahlometer.

Wer muß da wen fürchten?

Viele Bürger sind eben nicht so dumm, wie manche Politiker vielleicht hoffen, und können sehr wohl zwischen den inhaltsleeren Phrasen der Altparteien und den sachkompetenten Äußerungen der "Alternative für Deutschland" unterscheiden.

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günther reichert

Die Stromlinienförmigkeit deutscher Manager wird am Beispiel Grillo endlich deutlich offenbar.

Die Stromlinienförmigkeit der Verhaltensweisen in deutschen Unternehmen hat derart zugenommen,dass es nicht verwunderlich ist,wenn so viele Verluste in der dt Wirtschaft durch "Fehler"im Management entstehen.Bisher wurden immer nur die Verluste durch Krankheitsdaten von Mitarbeitern im Tarifbereich betrachtet,der jährlich bei geschätzten 5 Milliarden E liegt.Die Verluste durch die "Krankheit" der Urteilsfähigkeit durch Manager ,vorwiegend in Top-Positionen,verursachen weit höhere Verluste.Aktuell Thyssenkrupp(Cromme) mit den Stahlwerken in Brasilien,die nicht mal die völlige Zulassung haben.In der Vergangenheit BayerAG(Wenning),der als stellvertr,Vorstandsvorsitzender das Debakel mit dem Rückzug des Cholesterinsenkers Baycol in den USA nicht verhindert hat und das auf einen Schlag mehrere Milliarden Euro gekostet hat und d Firma sich von Unternehmensteilen und tausenden Mitarbeitern trennen mußte.Der ScheringAG-Kauf 2005 ging holprig und kostete durch Manöver v Merck etc sehr viel Geld

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Yildirim Bulmaz

Wer sich mit

Hans-Olaf Henkel beschäftigt, seine Bücher liest, seine Vorträge über sich ergehen lässt, der kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass hier ein Mann um sich schlägt, der gescheitert ist. Gescheitert in seinen Augen, weil er sich zu Höherem berufen fühlte und das nicht geschafft hat. Was hätte alles aus ihm werden können, wenn sein großes Vorbild und erhoffter Mentor Alfred Herrhausen nicht Opfer eines feigen Attentats geworden wäre?

Vielleicht sollte jemand, der sich mit Alfred Herrhausen näher beschäftigt hat, Herrn Henkel mal sagen, dass Herr Herrhausen höchst wahrscheinlich seine Fähigkeiten sofort erkannt und ihn nie unter seine Fittiche genommen hätte. Ob Herr Henkel dann etwas ruhiger durch die Republik ginge?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.07.2013 10:14 Uhr
Yildirim Bulmaz

Andreas Donath

Ich habe Herrn Henkel, Herrn Trittin und auch Herrn Schäuble persönlich kennen lernen dürfen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass auch Sie sich für Schaüble entscheiden würden, wenn es darum ginge, einem von diesen Dreien die Gesamtverantwortung für Deutschland zu übertragen. Nicht weil er eine ausgezeichnete Politik macht, sondern weil nach Einstein alles nur relativ ist.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 13.07.2013 23:00 Uhr

Herr Bulmaz

Danke für Ihren wunderbaren Kommentar, Sie treffen den Nagel auf dem Kopf.

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Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 13.07.2013 21:49 Uhr

Ui, Herr Bulmaz ...

... haben Sie vielleicht auch etwas anderes als Polemik zu bieten? Ich habe mich sehr wohl mit Henkel und seinen Publikationen beschäftigt und attestiere dem Mann eine überragende Intelligenz und zudem die Fähigkeit, Fehler und falsche Einschätzungen offen einzugestehen und aus diesen zu lernen. Damit steht er meilenweit über Merkel, Schäuble, Gabriel oder Trittin. Wer nämlich nicht bereit ist - gleich in welchem Alter - täglich ein Stück hinzuzulernen, ist geistig längst dahingeschieden. Doch Henkel ist quicklebendig. Ein Mann von Format.

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Jürgen M. Backhaus

es ist wahrlich an der Zeit

Versager und Trittbrettfahrer im System der allgemeinen EU-Volkshintergehung an den Pranger zu stellen. Aus wirtschaftlicher Sicht erweisen sich EU und Euro als Disaster, weil sich keine Auswege aus den erkannten Antinomien abzeichnen (moral hazard). Was den Euro betrifft, für die einen ist er zu stark, für die anderen zu schwach, in moralischer Hinsicht bewirkt die defacto Nullzinspolitik mittlerweile den Restverlust an kaufmännischer Sitte und befördert die Unterbewertung von Risiken, die dann im Platzen von Blasen kollektiv verteilt werden müssen. Ausgang bekannt, Verlust der kapitalgedeckten Altersvorsorgebeiträge, anhaltend unsicheres Investitionsklima durch zu erwartende politische Eingriiffe nach Art der Planwirtschaft.
Die Bedeutung der sachgerechten Information der Öffentlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Tradition (Mill). Ich begrüße es deshalb, dass Henkel sich mit diesem Buch an die Öffentlichkeit wendet.

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13.07.2013, 16:26 Uhr

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