Home
http://www.faz.net/-gqe-749q3
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
CIO View

Abfindung Doch „goldener Handschlag“ für ehemaligen Citigroup-Chef

Um seine finanzielle Absicherung muss sich der zurückgetretene Citigroup-Chef keine Sorgen machen. Er galt schon früher als einer der bestbezahlten Banker an der Wall Street. Nun erhält er zum Abschied eine Abfindung von 15,5 Millionen Dollar.

© dapd Vikram Pandit

Der zurückgetretene Citigroup -Chef Vikram Pandit bekommt doch einen „goldenen Handschlag“. Die drittgrößte amerikanische Bank teilte am Freitag mit, Pandit sowie sein ebenfalls im vergangenen Monat zurückgetretener Stellvertreter John Havens würden jeweils eine Abfindung von 15,5 Millionen Dollar erhalten. Zunächst hatte ein Bericht der Bank an die Aufsichtsbehörden Zweifel an einer finanziellen Versüßung des Abschieds aufkommen lassen.

Die Zahlungen sollten unter anderem die Fortschritte widerspiegeln, die die Bank 2012 gemacht habe, erklärte Citigroup. Auch die Arbeit der beiden Manager in den vergangenen Jahren werde damit gewürdigt. Pandit hatte nach langen Querelen mit dem Verwaltungsrat über den Kurs des Geldhauses im Oktober den Hut genommen. Er galt als einer der bestbezahlten Banker an der Wall Street. Allein der Verkauf seiner Hedgefonds-Firma Old Lane Partners an die Citigroup spülte ihm 165 Millionen Dollar in den Geldbeutel.

In den Jahren der Finanzkrise unmittelbar nach der Rettung von Citi begnügte sich Pandit zwar mit einem symbolischen Gehalt von einem Dollar. Doch 2011 war die Bescheidenheit vorbei: Für das vergangene Jahr erhielt der Top-Manager insgesamt rund 15 Millionen Dollar, der größte Teil davon Bonuszahlungen und Aktienoptionen. Die Investoren erteilten ihm dafür auf der Hauptversammlung im April eine schallende Ohrfeige, als sie das Vergütungspaket mehrheitlich ablehnten. Das Votum war zwar nicht bindend, fachte die Spannungen innerhalb der Bank aber nur noch mehr an, wie Insider berichteten.

Mehr zum Thema

Quelle: RTR

 
()
Permalink

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Amerikanische Manager Lieber Regionalbank als Wall Street

Mehr mitgestalten, näher dran sein und eine bessere Work-Life-Balance haben: Amerikanische Bank-Manager lassen sich zunehmend von Regionalbanken abwerben. Die Riesen an der Wall Street gucken in die Röhre. Mehr

30.08.2015, 08:00 Uhr | Beruf-Chance
Forbes-Liste Das ist der bestbezahlte Schauspieler der Welt

Wieder ist der bestbezahlte Schauspieler der Welt bekanntgegeben worden. Er verdiente laut Forbes allein in den vergangenen zwölf Monaten geschätzte 80 Millionen amerikanische Dollar. Mehr

05.08.2015, 13:19 Uhr | Gesellschaft
Online-Kreditgeschäfte Goldman Sachs nähert sich den Normalverdienern

Mit Online-Kreditgeschäften will Goldman Sachs vom Wachstum neuer Finanztechnologien profitieren. Dabei ist der Markt für Normalverdiener allerdings schon gut besetzt. Mehr Von Norbert Kuls

20.08.2015, 10:45 Uhr | Finanzen
New Yorker Street-Art-Festival Edward Snowden als Star in Manhattan

Edward Snowden ist der Besuchermagnet eines Street-Art-Festivals in Manhattan - in Form einer Statue. Mit dem Lower Manhattan Art Festival wollen die Macher an die goldenen Zeiten der Street Art anknüpfen. Mehr

10.08.2015, 11:24 Uhr | Feuilleton
Bestbezahlte Schauspielerinnen Jennifer Lawrence sahnt ab

Die Tribute von Panem machen Jennifer Lawrence reich: Die 25-Jährige rückt an die Spitze der bestbezahlten Schauspielerinnen der Welt. Die Vorjahressiegerin hingegen stürzt ab. Mehr

20.08.2015, 22:17 Uhr | Gesellschaft

Veröffentlicht: 10.11.2012, 06:54 Uhr

Es geht um die Macht im Lufthansa-Konzern

Von Ulrich Friese

Schon wieder drohen die Piloten der Lufthansa mit Streik. Der Arbeitskampf ist kompliziert, des es geht nicht nur um Löhne und Altersvorsorge. Sondern um die Zukunft des ganzen Unternehmens. Mehr 4

Umfrage

Wolfgang Schäuble will das Betreuungsgeld nicht in die Kitas stecken. Was meinen Sie?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden

Grafik des Tages Deutsche Start-ups wollen in Deutschland verkaufen

Wer in Deutschland ein Unternehmen gründet, will selten auf den Weltmarkt. Einige machen das sogar nur für die Region, in der sie wohnen. Mehr 0