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Abfindung Doch „goldener Handschlag“ für ehemaligen Citigroup-Chef

Um seine finanzielle Absicherung muss sich der zurückgetretene Citigroup-Chef keine Sorgen machen. Er galt schon früher als einer der bestbezahlten Banker an der Wall Street. Nun erhält er zum Abschied eine Abfindung von 15,5 Millionen Dollar.

© dapd Vikram Pandit

Der zurückgetretene Citigroup -Chef Vikram Pandit bekommt doch einen „goldenen Handschlag“. Die drittgrößte amerikanische Bank teilte am Freitag mit, Pandit sowie sein ebenfalls im vergangenen Monat zurückgetretener Stellvertreter John Havens würden jeweils eine Abfindung von 15,5 Millionen Dollar erhalten. Zunächst hatte ein Bericht der Bank an die Aufsichtsbehörden Zweifel an einer finanziellen Versüßung des Abschieds aufkommen lassen.

Die Zahlungen sollten unter anderem die Fortschritte widerspiegeln, die die Bank 2012 gemacht habe, erklärte Citigroup. Auch die Arbeit der beiden Manager in den vergangenen Jahren werde damit gewürdigt. Pandit hatte nach langen Querelen mit dem Verwaltungsrat über den Kurs des Geldhauses im Oktober den Hut genommen. Er galt als einer der bestbezahlten Banker an der Wall Street. Allein der Verkauf seiner Hedgefonds-Firma Old Lane Partners an die Citigroup spülte ihm 165 Millionen Dollar in den Geldbeutel.

In den Jahren der Finanzkrise unmittelbar nach der Rettung von Citi begnügte sich Pandit zwar mit einem symbolischen Gehalt von einem Dollar. Doch 2011 war die Bescheidenheit vorbei: Für das vergangene Jahr erhielt der Top-Manager insgesamt rund 15 Millionen Dollar, der größte Teil davon Bonuszahlungen und Aktienoptionen. Die Investoren erteilten ihm dafür auf der Hauptversammlung im April eine schallende Ohrfeige, als sie das Vergütungspaket mehrheitlich ablehnten. Das Votum war zwar nicht bindend, fachte die Spannungen innerhalb der Bank aber nur noch mehr an, wie Insider berichteten.

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Quelle: RTR

 
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