Studie des RWI: Mehr Kriminalität durch anerkannte Flüchtlinge
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FAZ Plus Artikel Neue Studie : Mehr Kriminalität durch anerkannte Flüchtlinge

Während Asylbewerber nicht aus der Kriminalitätsstatistik herausstechen, begehen anerkannte Flüchtlinge vermehrt Eigentumsdelikte. Bild: dpa

Asylbewerber erhöhen laut einer noch unveröffentlichten Studie die Kriminalitätsrate nicht – anerkannte Flüchtlinge hingegen begehen mehr Eigentumsdelikte. Die Forscher haben auch eine Erklärung dafür.

          Es ist eine politisch heikle Frage: Gibt es mehr Kriminalität durch den starken Zustrom von Flüchtlingen und Migranten nach Deutschland, in der Mehrzahl junge Männer aus dem Nahen Osten und Nordafrika? Spätestens seit der Eskalation der Flüchtlingskrise 2015 und seit der gewaltsamen Kölner Silvesternacht wird darüber diskutiert. Im Jahr 2016 präsentierte das Bundeskriminalamt erstmals ein „Lagebild“. Ein Sprecherin des Bundesinnenministeriums versicherte: „Zuwanderer sind nicht krimineller als Deutsche.“

          Philip Plickert

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Volkswirt“.

          Eine neue, noch unveröffentlichte Untersuchung eines Ökonomen vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen kommt zu differenzierten, und auch überraschenden Ergebnissen. „Asylbewerber erhöhen die Kriminalitätsrate nicht, anerkannte Flüchtlinge hingegen schon“, lautet das Fazit der ökonometrischen Auswertung. Der Befund widerspricht der Aussage von Innenminister Thomas de Maizière, dass Flüchtlinge nicht krimineller seien als die einheimische Bevölkerung. Der RWI-Forscher Fabian Dehos hat für seine Studie die Daten der Zuwanderung von 2010 bis 2015, des Ausländerzentralregisters und der Polizeiliche Kriminalstatistik je nach Landkreis ausgewertet.

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