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Mayers Weltwirtschaft Obamanomics

 ·  Die Vereinigten Staaten brauchen höhere Zinsen und weniger Ausgaben. Doch die Politik und die Notenbank bremsen.

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Michael Egner

Ein erfrischend-bedrückend klares Finale

endet wieder in platzenden Blasen, sozusagen mit Ansage. Angesichts kompromissloser Schwarzepeterspiele könnten Schuldenabbau durch Öl-Exporterfolge sowie desinflationierende Effekte zu spät kommen oder überschätzt werden. Möglicherweise ist die aktuelle Goldpreisentwicklung temporär oder nur Ausdruck von unvermeidbaren höheren Zinserwartungen und möchte Obama japanische Schuldenverhältnisse riskieren. Schließlich wurde auch die aktuelle Krise durch amerikanische Geld- u. Nachfragepolitik i.w. verursacht. Bleibt evtl. die Hoffnung, dass mit Enden der Operation Twist normalisierte Zinsstrukturen das Transformationsgeschäft treiben (jedoch wofür?) und u.a. kurzfristigere, teurere Staatsrefinanzierung haushaltsdisziplinierend wirken könnte. Dann „dürfen“ wir uns vielleicht doch bald wieder primär auf europäische Probleme fokussieren.

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Thomas Schmidt

sehr gute Analyse

Sehr geehrter Herr Mayer,

vielen Dank für ihre wie immer hervoragende Analyse der Situation in den Vereinigten Staaten. Ich sehe nur ihren Hinweis auf Labour im letzten Absatz ein wenig naiv; Politiker handeln nur auf Sachzwang, und der scheint mir in den USA nicht gegeben.

Leider kann ich Ihnen keine tiefergehende Analyse der Gründe der Entscheidungsträger im Transatlantik liefern, jedoch erscheinen in meinen Augen folgende Gründe als rational:

Die im Artikel erwähnten Schiefergasvorkommen und die daraus erwartbaren Wachstumssteigerungen führen zu einem "Herauswachsen" aus den Schulden

Eine positive Reaktion von Gläubigerstaaten (China) zur Unterstützung der Stabilität innerhalb der Vereinigten Staaten,

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16.02.2013, 15:05 Uhr

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