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Mayers Weltwirtschaft Im Treibsand

 ·  Die Ruhe in der Eurokrise ist trügerisch. Das Schlimmste ist noch keineswegs vorbei.

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (5)
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Erik Schlonzberger

Der ESM ist nachwievor RECHTSWIDRIG !

Es heißt in den Maastrichtregeln: No Bail-out !

Und in den ESM wird dennoch "echtes" Geld eingezahlt - ohne Garantien. Das BVerfG ignoriert den Maastricht-Vertrag und nickt einfach alles ab - weil die Richter einfach ANGST haben, die EU zu beeinden.
Aritkel 20 Absatz 4 ist in Kraft: Widerstand der Bevölkerung. Prof. Schachtschneider hat ja auch dazu aufgerufen. Widerstand kann auch passiv ausgeführt werden.

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Karl-Heinz Andresen

Der tragische Irrtum

liegt darin, daß Politiker vieler Nationen daran glauben - das Gegenteil nicht wissen wollen -, daß Politik überhaupt in der Lage wäre, angesichts global verbreiteter Ökonomie, wachsender Aufklärung der Menschen (sogar in Deutschland) und von ein paar grundlegenden Regeln der Logik, Wirtschaft nebst Märkten erreichen zu können, Vertrauen in eine ungedeckte Währung für untereinander freie Ökonomien ganz verschiedener Kulturen zu erzwingen.

Daß dies nicht geht, beweisen alle bislang versuchten Währungsunionen weltweit. Alle scheiterten.

Währenddessen arbeiten Politiker, EZB und Brüssel unverdrossen und unbelehrbar daran, alle kümmerlichen Reste von Vertrauen nachhaltig zu zerstören. Dabei jedenfalls sind sie allesamt recht erfolgreich.

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Michael Peters

Die "Ohn(e)"-Macht der EZB

Meyers Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Die Euro-Krise ist längst nicht ausgestanden, respektive das Schlimmste überstanden. Die Aufgabe der EZB, allein Währungshüter zu sein, wird zunehmend von der Übermacht der Süd-Staaten aufgeweicht. Merkel hat das längst begriffen und versucht, den Zug aufzuhalten, der innerhalb der Währungsunion aber nicht aufzuhalten sein wird. Deutschland, dass ökonomisch aus dem EURO den größten Nutzen (geringe Arbeitslosigkeit, Exportüberschüsse, geringe Kosten zur Finanzierung der Staatsverschuldung) gezogen hat, kann sich nicht gegen die zunehmende Aufweichung des EURO wehren. Es hat stets eine Strategie der stabilitätsorientierten Unterbewertung der Währung verfolgt und zu DM-Zeiten geringen Aufwertungen und Exportüberschüsse miteinander verbunden. Das Vertrauen in die DM war groß. Das Vertrauen in die Stabilität des EURO ist nicht sehr groß. Und Merkel sind die Hände gebunden.

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Art More
Art More (art.more) - 15.12.2012 23:20 Uhr

Verblüfft

Das was Herr Mayer schreibt ist richtig, aber richtig neu ist es nicht. Wer weiß wie hartnäckig die deutschen Finanzbeamten Steuersünder verfolgen, kann sich kaum vorstellen, dass sie den Wandel hin zu einer „lateinischen Währungsunion“ nicht begreifen würden. Genauso wenig ist es zu erwarten, dass diese Erkenntnis nicht an Vorgesetzte weitergeleitet wird und, dass die politische Führung diesen Wandel nicht wahrnimmt.

Ich glaube auch nicht, dass das Schicksal Deutschlands unseren Politikern so unwichtig ist, dass sie den schleichenden Verlust an wirtschaftlicher Bedeutung einfach so hinnehmen. Daher bin ich nur ratlos und verblüfft ob der ganzen Seifenoper sixpack, Bankenunion, etc.

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 15.12.2012 13:37 Uhr

Wie sich die Deutschen in einer lateinischen Währungsunion, die ihnen auf Dauer höhere Inflation und

In der Kolummne steht das Wort:Ob.... ,das klingt nach Alternativen. Ich sehe nur keine Chance dafür. ggf habe ich den Text falsch verstanden. Das Wort Wie ist m.E leider alternativlos.
Ich gebe zu Frau Dr.M. vrteidigt deutsche Steuermilliarden mehr als es Herr St. oder Herr T. tun würden.

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15.12.2012, 12:58 Uhr

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