15.12.2012 · Die Ruhe in der Eurokrise ist trügerisch. Das Schlimmste ist noch keineswegs vorbei.
Von Thomas MayerRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Der ESM ist nachwievor RECHTSWIDRIG !
Es heißt in den Maastrichtregeln: No Bail-out !
Und in den ESM wird dennoch "echtes" Geld eingezahlt - ohne
Garantien. Das BVerfG ignoriert den Maastricht-Vertrag und nickt einfach
alles ab - weil die Richter einfach ANGST haben, die EU zu beeinden.
Aritkel 20 Absatz 4 ist in Kraft: Widerstand der Bevölkerung. Prof.
Schachtschneider hat ja auch dazu aufgerufen. Widerstand kann auch
passiv ausgeführt werden.
liegt darin, daß Politiker vieler Nationen daran glauben - das
Gegenteil nicht wissen wollen -, daß Politik überhaupt in der
Lage wäre, angesichts global verbreiteter Ökonomie, wachsender
Aufklärung der Menschen (sogar in Deutschland) und von ein paar
grundlegenden Regeln der Logik, Wirtschaft nebst Märkten erreichen
zu können, Vertrauen in eine ungedeckte Währung für
untereinander freie Ökonomien ganz verschiedener Kulturen zu erzwingen.
Daß dies nicht geht, beweisen alle bislang versuchten
Währungsunionen weltweit. Alle scheiterten.
Währenddessen arbeiten Politiker, EZB und Brüssel unverdrossen
und unbelehrbar daran, alle kümmerlichen Reste von Vertrauen
nachhaltig zu zerstören. Dabei jedenfalls sind sie allesamt recht erfolgreich.
Meyers Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Die Euro-Krise ist längst nicht ausgestanden, respektive das Schlimmste überstanden. Die Aufgabe der EZB, allein Währungshüter zu sein, wird zunehmend von der Übermacht der Süd-Staaten aufgeweicht. Merkel hat das längst begriffen und versucht, den Zug aufzuhalten, der innerhalb der Währungsunion aber nicht aufzuhalten sein wird. Deutschland, dass ökonomisch aus dem EURO den größten Nutzen (geringe Arbeitslosigkeit, Exportüberschüsse, geringe Kosten zur Finanzierung der Staatsverschuldung) gezogen hat, kann sich nicht gegen die zunehmende Aufweichung des EURO wehren. Es hat stets eine Strategie der stabilitätsorientierten Unterbewertung der Währung verfolgt und zu DM-Zeiten geringen Aufwertungen und Exportüberschüsse miteinander verbunden. Das Vertrauen in die DM war groß. Das Vertrauen in die Stabilität des EURO ist nicht sehr groß. Und Merkel sind die Hände gebunden.
Das was Herr Mayer schreibt ist richtig, aber richtig neu ist es nicht.
Wer weiß wie hartnäckig die deutschen Finanzbeamten
Steuersünder verfolgen, kann sich kaum vorstellen, dass sie den
Wandel hin zu einer „lateinischen Währungsunion“ nicht
begreifen würden. Genauso wenig ist es zu erwarten, dass diese
Erkenntnis nicht an Vorgesetzte weitergeleitet wird und, dass die
politische Führung diesen Wandel nicht wahrnimmt.
Ich glaube auch nicht, dass das Schicksal Deutschlands unseren
Politikern so unwichtig ist, dass sie den schleichenden Verlust an
wirtschaftlicher Bedeutung einfach so hinnehmen. Daher bin ich nur
ratlos und verblüfft ob der ganzen Seifenoper sixpack, Bankenunion, etc.
Wie sich die Deutschen in einer lateinischen Währungsunion, die ihnen auf Dauer höhere Inflation und
In der Kolummne steht das Wort:Ob.... ,das klingt nach Alternativen. Ich
sehe nur keine Chance dafür. ggf habe ich den Text falsch
verstanden. Das Wort Wie ist m.E leider alternativlos.
Ich gebe zu Frau Dr.M. vrteidigt deutsche Steuermilliarden mehr als es
Herr St. oder Herr T. tun würden.
Ein Blick auf die Märkte in Nah und Fern
| Name | Kurs | Änderung | |
|---|---|---|---|
| F.A.Z.-Index | -- | -- | |
| Dax | -- | -- | |
| Dow Jones | -- | -- | |
| Euro in Dollar | -- | -- | |
| F.A.Z.-Anleih… | -- | -- | |
| Gold | -- | -- | |
| Rohöl Brent | -- | -- | |
| Bund Future | -- | -- | |