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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Mayers Weltwirtschaft Die Zähmung der Banken

 ·  Der Staat will die Banken schärfer kontrollieren. Das ist ein Fehler. Er sollte sich besser um einen geeigneten Ordnungsrahmen für die Institute bemühen.

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Michael Egner

So umständlich möchte man in Europa nicht vorgehen

Direkte staatliche Eingriffe in die Kostenstrukturen haben höhere Konsenswirkung, easy-mix Schmieröl tuts wohl auch.

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Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 27.02.2013 18:17 Uhr

Sehr geehrter Herr Mayer,

die freud’sche Fehlleistung steht gleich zu Anfang Ihres Artikes. „Marktwirtschaft“ kann alle Facetten haben, die sich der jeweilige Leser vorstellen will. Hätten Sie „Soziale Marktwirtschaft“ gesagt, es würde zum Verständnis Ihrer weiteren Überlegungen mehr beigetragen haben, oder auch „Rheinischer Kapitalismus“. Aber so....

Ihr Artikel ist deshalb von einer merkwürdigen Ambivalenz gekennzeichnet. Man merkt die Absicht, dem zunehmenden Durchblick des Durchschnittsmenschen hinsichtlich der Bank-, Finanz- und Währungsspekulationen mit Zuckerbrot und Peitsche zu begegnen. Zuckerbrot, indem Dinge, die nicht mehr zu leugnen sind, zugegeben werden. Peitsche, indem öffentlich noch nicht diskutierte Dinge verschleiert und verkompliziert werden. Das vielleicht wichtigste dieser Tabus ist das Eigenkapital der Banken. 2% waren es bis vor Kurzem , lt. Basel III sollen es 8% werden. Alles viel zu wenig. Warum sagen Sie nicht, daß da eine Null fehlt? 80% wäre die richtige EK-deckung für Banken.

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Christo Neumann

"privat finanzierten Versicherung"?

Wer garantiert mir denn dann dass die Versicherung ihrerseits nicht auch wieder ausfällt? Im Falle eines erneuten größeren Krachs habe ich meine Zweifel ob eine dann fällige Versicherung nicht doch wieder vom Staat gerettet werden müsste wie 2008 die AIG. Sie haben wirklich ein beneidenswertes Gottvertrauen in die Kräfte des freien Marktes, Herr Mayer.

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Frederik Börges

Das versendet sich? Ermunterung für Herrn Mayer!

Sehr geehrter Herr Mayer,
langsam kommen Sie auf den Punkt und erreichen die Höhe der Diskussion. Weiter so!
Diese Höhe wurde, absichtlich oder nicht, in den letzten vier Jahren seit Ausbruch der Finanzkrise nur gelegentlich und peripher in den sogenannten Qualitätsmedien gestreift. Ohne die volkswirtschaftliche reale Lage zu erkennen, ist nur eine Verlängerung der Krise möglich: Was bedeutet es ökonomisch für die Realwirtschaft, wenn die Geschäftsbanken ihr Geld, das sie mit Zinsgewinn verleihen, mit einem Buchungstrick selber produzieren? Ohne pathetisch zu wirken, handelt es sich dabei um die historisch bedeutendste Tatsache der letzten 200 Jahre. Es kann nicht sein, dass diese Thematik nur in Büchern oder Verschwörungstheorien( schwer zu verifizieren) im Web behandelt wird. Sie muß, wenn überhaupt noch Hoffnung bestehen soll, Teil des öffentlichen Diskurses werden. Erkenne die Lage, hieß es bei den Lateinern. Erst dann öffnet sich auch der Weg zur Lösung! Bravo, Herr Mayer!

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