23.02.2013 · Der Staat will die Banken schärfer kontrollieren. Das ist ein Fehler. Er sollte sich besser um einen geeigneten Ordnungsrahmen für die Institute bemühen.
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So umständlich möchte man in Europa nicht vorgehen
Direkte staatliche Eingriffe in die Kostenstrukturen haben höhere Konsenswirkung, easy-mix Schmieröl tuts wohl auch.
die freud’sche Fehlleistung steht gleich zu Anfang Ihres Artikes.
„Marktwirtschaft“ kann alle Facetten haben, die sich der
jeweilige Leser vorstellen will. Hätten Sie „Soziale
Marktwirtschaft“ gesagt, es würde zum Verständnis Ihrer
weiteren Überlegungen mehr beigetragen haben, oder auch
„Rheinischer Kapitalismus“. Aber so....
Ihr Artikel ist deshalb von einer merkwürdigen Ambivalenz
gekennzeichnet. Man merkt die Absicht, dem zunehmenden Durchblick des
Durchschnittsmenschen hinsichtlich der Bank-, Finanz- und
Währungsspekulationen mit Zuckerbrot und Peitsche zu begegnen.
Zuckerbrot, indem Dinge, die nicht mehr zu leugnen sind, zugegeben
werden. Peitsche, indem öffentlich noch nicht diskutierte Dinge
verschleiert und verkompliziert werden. Das vielleicht wichtigste dieser
Tabus ist das Eigenkapital der Banken. 2% waren es bis vor Kurzem , lt.
Basel III sollen es 8% werden. Alles viel zu wenig. Warum sagen Sie
nicht, daß da eine Null fehlt? 80% wäre die richtige
EK-deckung für Banken.
"privat finanzierten Versicherung"?
Wer garantiert mir denn dann dass die Versicherung ihrerseits nicht auch wieder ausfällt? Im Falle eines erneuten größeren Krachs habe ich meine Zweifel ob eine dann fällige Versicherung nicht doch wieder vom Staat gerettet werden müsste wie 2008 die AIG. Sie haben wirklich ein beneidenswertes Gottvertrauen in die Kräfte des freien Marktes, Herr Mayer.
Das versendet sich? Ermunterung für Herrn Mayer!
Sehr geehrter Herr Mayer,
langsam kommen Sie auf den Punkt und erreichen die Höhe der
Diskussion. Weiter so!
Diese Höhe wurde, absichtlich oder nicht, in den letzten vier
Jahren seit Ausbruch der Finanzkrise nur gelegentlich und peripher in
den sogenannten Qualitätsmedien gestreift. Ohne die
volkswirtschaftliche reale Lage zu erkennen, ist nur eine
Verlängerung der Krise möglich: Was bedeutet es
ökonomisch für die Realwirtschaft, wenn die
Geschäftsbanken ihr Geld, das sie mit Zinsgewinn verleihen, mit
einem Buchungstrick selber produzieren? Ohne pathetisch zu wirken,
handelt es sich dabei um die historisch bedeutendste Tatsache der
letzten 200 Jahre. Es kann nicht sein, dass diese Thematik nur in
Büchern oder Verschwörungstheorien( schwer zu verifizieren) im
Web behandelt wird. Sie muß, wenn überhaupt noch Hoffnung
bestehen soll, Teil des öffentlichen Diskurses werden. Erkenne die
Lage, hieß es bei den Lateinern. Erst dann öffnet sich auch
der Weg zur Lösung! Bravo, Herr Mayer!
Ein Blick auf die Märkte in Nah und Fern
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