04.01.2013 · Das kommunistische nordkoreanische Regime hat offenbar schon konkrete Pläne für eine wirtschaftliche Öffnung des Landes für ausländische Investoren. Nach Informationen der F.A.Z. wird Pjöngjang dabei von deutschen Ökonomen und Juristen beraten.
Von Philip PlickertRichtlinien für Lesermeinungen
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Das südkoreanische Modell ist für NK das Beste
Wenn NK China herein lässt läuft das so wie in der Mongolei. Grassierende Arbeitslosigkeit und Ausbeutung des Landes durch Chinesen. Diese würden dann die Nordkoreaner als Kulis sehen und das wäre nicht Sinn der Sache. Freunde soll man nicht im Geschäft haben, eine alte Weisheit. Denn einer ist immer der Dumme.NK sollte das südkoreanische Model versuchen, das hat funktioniert. Und gleichzeitig die Wiedervereinigung vorantreiben. Alles andre würde nicht funktionieren. NK sollte SK zur Mitarbeit an der Wiedervereinigung auffordern. Ohne Vorbedingungen. Dann wäre SK im Zugzwang.
Große Chance für Deutschland -
hoffentlich haben unsere Spitzenpolitiker genug Mut und Rückgrad.
Mehr Markt und mehr Handel fördert den Frieden, schafft Wohlstand
und verschafft langfristig auch zu mehr Demokratie; deshalb bin ich
diesbezüglich optimistisch auch bei China.
Handel statt Sanktionen!
Herr Schmidt,
ich unterstütze Ihre Auffassung. Eine Frage nebenbei: warum steht auf Ihrem Profilbild 2014, und nicht 2013?
China, Japan, Russland und Südkorea sind die geografischen Nachbarn
...,ob das im Internetzeitalter irgendeine Rolle spielt oder
Auswirkungen, auf das politische Geflecht und den Binnenhandel in der
nord-pazifischen Region hat, ist zweifelhaft. Die
Bevölkerungsgröße in Nordkorea entspricht etwa der der
DDR. Zwischen Nordkorea und der DDR gab es regen Austausch - da auch die
jetzt regierenden Enkel in der der Schweiz eine Schulausbildung genossen
haben, kann zumindest angenommen werden, das man dort eine
Affinität zur dt. Sprache/Kultur hat, auch hier ist unklar ob sowas
früchte trägt - oder nur Abgrenzungseffekt zur USA ist.
Für Militärische Stützpunkte oder anderweitiges
Sendungsbewusstsein dürfte das Land nach der Öffnung
primär interessant sein.
Sind zwar alles Spekulationen - finde aber das Schauspiel in der Region interessant - weil es...
künftige Politik u.
Mächteverhältnis skizzieren kann. Von der
Arbeitshypothese ausgegangen - chinesischer Einfluss in Nord u.
Süd Korea/ggf. wiederv. Korea nimmt zu, gibt es ein
"Great Game"; Eine absteigende- eine abgestiegene- und eine
aufsteigende Weltmacht gegenüber.
Es geht um Bodenschätze, seltene Erden, Handel die
Halbleiter Industrie, sprich PC Industrie /Ãffnung
für internationale Konzerne und das nicht nur bezogen auf
Nordkorea.
Die USA müssen sich da echt was einfallen lassen. Aus
Südkorea u. Japan werden nicht nur LCDs Handys u.
Taschenr. importiert - sondern auch Mittelklassew. . Das wird sich in
den nächsten 5 Jahren verändern, k.a. ob
zum Guten oder Schlechten.
China wird Pate stehen. Russland wird beobachten, wie die USA sich
verhalten - ob die US Politik Japan fördern kann u.
Wettbewerb zwischen den Staaten aufrecht halten kann, ist eine
groÃe Frage der kommenden Jahre. An der F., ob China u. die
Region die Preise erhöhen kann entscheidet sich Unser Lebenstandad
Touristisch ist die Geographie sehr interessant
Nein, militärisch ist es eher uninteressant, weil sich dort USA,
Japan, China und Russland gegenseitig neutralisieren. Und die Geschichte
hat ja gezeigt, wenn einer davon sich dort militärisch breit macht,
hauen die anderen Drei dazwischen.
Aber für den chinesischen Tourismus wäre ein wiedervereinigtes
Korea sehr interessant. Korea ist schließlich bezogen auf die
Ballungszentren Peking, Harbin, Dalian, Shanghai Tsingdao, Tianjin das
nächstgelegene Ausland, in dem man auf eine gute touristische
Infrastruktur trifft.
Und für die Russen im Fernen Osten wäre Korea DAS
Einkaufsparadies. Nur Japan hätte Probleme, weil es für die
Gräuel der Besatzungszeit in Korea keine Abbitte geleistet hat. Und
die USA würde Korea in die Gruppe befreundeter Staaten integrieren,
die bereits heute einen Ring der politischen Eindämmung um China
gelegt haben. China müsste sich zudem Sorgen machen über
Ansprüche Koreas auf Teile der Mandschurei (dem früheren
koreanischen Königreich Balhae).
Keine Russen, Chinesen, Japaner
Der richtige Partner für Nordkorea kann nur Südkorea sein.
Deutsche Experten? Bitte nicht , sonst passierts
Wer wird da wohl gleich hingehen? Kik, Boss, Adidas, Puma. Nokia wohl auch. (wer streikt wird erschossen, das würden die gerne sehen).Dann gleich Praktikanten für den Bundestag, selbstverständlich werden keine Löhne oder sowas bezahlt.Die essen auch nicht soviel, sind die ja nicht gewohnt. Freundschaft hat schliesslich auch seinen Preis. Das Problem der Altenpflege (Stundenlohn 20 Cents) wäre mit einem Schlag vom Tisch. Das würde auch gleich den Lohndruck in Rumänien und Moldawien auslösen. Auf gehts, the sky is the Limit
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 19:55 UhrWarum denn nicht?
So ähnlich hat Südkorea, das damals eine stramme Militärdiktatur war, auch angefangen: Billige Krankenschwester und Bergleute nach Deutschland, Bauarbeiter nach Arabien, Soldaten vermietet an die Amerikaner im Vietnamkrieg. Sonderwirtschaftszonen, in denen Siemens und Co steuerfrei arbeiten konnten und den Südkoreanern beigebracht haben, wie man Fernseher, Autos und Schiffe baut. Das Ergebnis heute ist ein hochentwickelter Industriestaat, der unsere Hifi- und Werftindustrie verdrängt hat , zu den G20 Staten zählt und den UN-Generalsekretär und den derzeit weltweit bekanntesten Popstar stellt.
Geht´s noch?
Warum unterstellen Sie deutschen Firmen so etwas? Was berechtigt Sie
dazu?
Davon abgesehen: Dass NK im ersten Schritt nur als Niedriglohnland
Fuß fassen kann, ist doch wohl selbstverständlich. Egal wie,
es kann den Menschen in NK wirtschaftlich und moralisch nur besser
gehen. Ich gönne es ihnen nach dem langen Leiden.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
Sollen Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?
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