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„Masterplan“ mit Hilfe deutscher Wissenschaftler Nordkorea bereitet baldige Öffnung der Wirtschaft vor

 ·  Das kommunistische nordkoreanische Regime hat offenbar schon konkrete Pläne für eine wirtschaftliche Öffnung des Landes für ausländische Investoren. Nach Informationen der F.A.Z. wird Pjöngjang dabei von deutschen Ökonomen und Juristen beraten.

Artikel Bilder (15) Lesermeinungen (34)
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Markus Schmidt

Große Chance für Deutschland -

hoffentlich haben unsere Spitzenpolitiker genug Mut und Rückgrad.
Mehr Markt und mehr Handel fördert den Frieden, schafft Wohlstand und verschafft langfristig auch zu mehr Demokratie; deshalb bin ich diesbezüglich optimistisch auch bei China.
Handel statt Sanktionen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 19:39 Uhr
Closed via SSO

Herr Schmidt,

ich unterstütze Ihre Auffassung. Eine Frage nebenbei: warum steht auf Ihrem Profilbild 2014, und nicht 2013?

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 04.01.2013 17:49 Uhr

China, Japan, Russland und Südkorea sind die geografischen Nachbarn

...,ob das im Internetzeitalter irgendeine Rolle spielt oder Auswirkungen, auf das politische Geflecht und den Binnenhandel in der nord-pazifischen Region hat, ist zweifelhaft. Die Bevölkerungsgröße in Nordkorea entspricht etwa der der DDR. Zwischen Nordkorea und der DDR gab es regen Austausch - da auch die jetzt regierenden Enkel in der der Schweiz eine Schulausbildung genossen haben, kann zumindest angenommen werden, das man dort eine Affinität zur dt. Sprache/Kultur hat, auch hier ist unklar ob sowas früchte trägt - oder nur Abgrenzungseffekt zur USA ist.

Für Militärische Stützpunkte oder anderweitiges Sendungsbewusstsein dürfte das Land nach der Öffnung primär interessant sein.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 21:46 Uhr
Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 05.01.2013 21:46 Uhr

Sind zwar alles Spekulationen - finde aber das Schauspiel in der Region interessant - weil es...

künftige Politik u. Mächteverhältnis skizzieren kann. Von der Arbeitshypothese ausgegangen - chinesischer Einfluss in Nord u. Süd Korea/ggf. wiederv. Korea nimmt zu, gibt es ein "Great Game"; Eine absteigende- eine abgestiegene- und eine aufsteigende Weltmacht gegenüber.

Es geht um Bodenschätze, seltene Erden, Handel die Halbleiter Industrie, sprich PC Industrie /Öffnung für internationale Konzerne und das nicht nur bezogen auf Nordkorea.

Die USA müssen sich da echt was einfallen lassen. Aus Südkorea u. Japan werden nicht nur LCDs Handys u. Taschenr. importiert - sondern auch Mittelklassew. . Das wird sich in den nächsten 5 Jahren verändern, k.a. ob zum Guten oder Schlechten.

China wird Pate stehen. Russland wird beobachten, wie die USA sich verhalten - ob die US Politik Japan fördern kann u. Wettbewerb zwischen den Staaten aufrecht halten kann, ist eine große Frage der kommenden Jahre. An der F., ob China u. die Region die Preise erhöhen kann entscheidet sich Unser Lebenstandad

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Wolfgang Zöllner

Touristisch ist die Geographie sehr interessant

Nein, militärisch ist es eher uninteressant, weil sich dort USA, Japan, China und Russland gegenseitig neutralisieren. Und die Geschichte hat ja gezeigt, wenn einer davon sich dort militärisch breit macht, hauen die anderen Drei dazwischen.
Aber für den chinesischen Tourismus wäre ein wiedervereinigtes Korea sehr interessant. Korea ist schließlich bezogen auf die Ballungszentren Peking, Harbin, Dalian, Shanghai Tsingdao, Tianjin das nächstgelegene Ausland, in dem man auf eine gute touristische Infrastruktur trifft.
Und für die Russen im Fernen Osten wäre Korea DAS Einkaufsparadies. Nur Japan hätte Probleme, weil es für die Gräuel der Besatzungszeit in Korea keine Abbitte geleistet hat. Und die USA würde Korea in die Gruppe befreundeter Staaten integrieren, die bereits heute einen Ring der politischen Eindämmung um China gelegt haben. China müsste sich zudem Sorgen machen über Ansprüche Koreas auf Teile der Mandschurei (dem früheren koreanischen Königreich Balhae).

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Peter Ammelmeyer
Peter Ammelmeyer (pammel) - 05.01.2013 17:56 Uhr

@ H. Tarasenko

was ist mit den USA?

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joachim tarasenko

Keine Russen, Chinesen, Japaner

Der richtige Partner für Nordkorea kann nur Südkorea sein.

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joachim tarasenko

Deutsche Experten? Bitte nicht , sonst passierts

Wer wird da wohl gleich hingehen? Kik, Boss, Adidas, Puma. Nokia wohl auch. (wer streikt wird erschossen, das würden die gerne sehen).Dann gleich Praktikanten für den Bundestag, selbstverständlich werden keine Löhne oder sowas bezahlt.Die essen auch nicht soviel, sind die ja nicht gewohnt. Freundschaft hat schliesslich auch seinen Preis. Das Problem der Altenpflege (Stundenlohn 20 Cents) wäre mit einem Schlag vom Tisch. Das würde auch gleich den Lohndruck in Rumänien und Moldawien auslösen. Auf gehts, the sky is the Limit

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 19:55 Uhr
Wolfgang Zöllner

Warum denn nicht?

So ähnlich hat Südkorea, das damals eine stramme Militärdiktatur war, auch angefangen: Billige Krankenschwester und Bergleute nach Deutschland, Bauarbeiter nach Arabien, Soldaten vermietet an die Amerikaner im Vietnamkrieg. Sonderwirtschaftszonen, in denen Siemens und Co steuerfrei arbeiten konnten und den Südkoreanern beigebracht haben, wie man Fernseher, Autos und Schiffe baut. Das Ergebnis heute ist ein hochentwickelter Industriestaat, der unsere Hifi- und Werftindustrie verdrängt hat , zu den G20 Staten zählt und den UN-Generalsekretär und den derzeit weltweit bekanntesten Popstar stellt.

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Heinrich Kanther

Geht´s noch?

Warum unterstellen Sie deutschen Firmen so etwas? Was berechtigt Sie dazu?

Davon abgesehen: Dass NK im ersten Schritt nur als Niedriglohnland Fuß fassen kann, ist doch wohl selbstverständlich. Egal wie, es kann den Menschen in NK wirtschaftlich und moralisch nur besser gehen. Ich gönne es ihnen nach dem langen Leiden.

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04.01.2013, 16:28 Uhr

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