22.06.2012 · Der Ruf nach einer europäischen Bankenunion wird immer lauter. Wenn sie kommt, müssen für Südeuropas Wackelbanken heimische Steuerbürger zahlen. Für etwas zu haften, über das man keine Kontrolle hat, darf man dem Steuerzahler nicht zumuten. Eine Analyse.
Von Markus FrühaufRichtlinien für Lesermeinungen
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Allein diese Forderung, dass der kleine deutsche Sparer für alle
Verluste der Pleitebanken Europas aufkommen soll sagt schon alles
über den Zweck des Euro-Clubs:
Die Südländer wollen die notwendigen Reformen
(Steuerhinterziehung, Mafia, übermächtige Gewerkschaften,
überdimensioniertes aber uneffizientes Beamtenheer) unbedingt
vermeiden, dafür soll Deutschland unbedingt ausgesaugt werden.
Und unsere Politiker? Werden entweder "alternativlos" umfallen
(die Regierung) oder haben sich jetzt schon mit den Südländern
verbündet (die Opposition).
Wenn Frau Merkel diesem Betrug zustimmt, kann sie die Wahl 2013 vergessen.
(wer so etwas gut findet, wählt sowieso Rot/Grün).
Weiterhin wird dies bedeuten, daß von den dann unsicher gewordenen
deutschen Banken das Geld merkwürdig verdunsten wird, um sich dann
in soliden Nicht-Euro-Anlagen bei Nicht -Euroland-Banken oder in Realien
wiederzufinden.
Ein solcher Prozeß ist nicht immer schlagartig, sondern erfolgt
schleichend, aber umso gründlicher. Bei jeder Anlageentscheidung
denkt man nach - und tut das vernünftig Scheinende.
Die deutschen Banken würden gründlich ausgehöhlt. Was das
für unsere Wirtschaft bedeutet, dürfte klar sein.
wurde dieser Tage vom EU-Parlamentsabgeordneten Nigel Farage wie folgt tituliert:
“Barroso ist ein selbstbetrügerischer Vollidiot und Mao-Kommunist"
Ob er ein Mao-Kommunist ist, kann ich nicht beurteilen, dem ersteren bin
ich geneigt, zuzustimmen.
Auf wikipedia bin ich gar nicht gekommen,
also hat Nigel Farage wohl in seiner Gesamtaussage recht.
Frau Renate Simon
er ist: War/ist? Mitglied der PCTP/MRPP...
Barrosos Vergangenheit
Was er heute ist, kann niemand sagen.
Nach 1974 war er längere Zeit einer der Parteiführer einer
maoistischen Partei. Jederzeit in Wikipedia nachlesbar.
Da man meistens doch zumindest unbewußt seiner Jugend treu bleibt,
könnte man daraus eine Disposition zu ideologischem Denken,
Verdrängen der empirischen Realität und große
Bereitschaft zu Zwangsmaßnahmen gegenüber Individuen
unterstellen.
Alles Merkmale, die ihn für seine jetzige Tätigkeit sehr
empfehlen: Das Schaffen der "Vereinigten Staaten von Europa".
"Vorwaerts Kameraden wie muessen zurueck"
So hiess es schon bei der Wehrmacht im 2. Weltkrieg in Anspielung auf die Diskrepanz zwischen Siegesmeldungen und Realitaet auf dem Schlachtfeld. Deutschland ist heute interntional wieder i einer Weise isoliert und unter Druck, dass es nur noch zurueckweichen kann. Alle Finanzinvestoren sind erleichtert wenn Deutschland endlich nachgibt. Ich sehe doch hier jenseits des Atlantiks wie jede Aeusserung, jede Zuckung von Kanzlerin Merkel argwoehnisch verfolgt wird. Natuerlich ist es fuer mich als Investor schoen, wenn Deutschland den Geldhahne wie auch immer aufdreht und fuer die Schulden anderer bedingungslos ("bedingungslos", damit kennen sich die Deutschen ja aus) einsteht. Die Folge wuerde ein Kursfeuerwerk an den Boersen sein. Aber, wenn dann die neuen Hoechststaende erreicht sind wird man innehalten und feststellen, dass sich nichts veraendert hat, nur dass die Deutschen jetzt auch Pleite sind. Dann werden die Kurse wieder fallen, denn strukturell hat sich nichts veraendert.
Mal eine Frage an die Runde: ist es eigentlich möglich, sein Geld
ganz legal in ein anderes Land zu transferieren, also beispielsweise in
die Schweiz oder Norwegen? Also vor allem raus aus der EU?
Das wäre wohl die allerbeste Lösung, zumindest für den
Bürger, der gegen diesen Irrsinn unserer Regierenden nur noch mit
Flucht reagieren kann. Vielleicht stimmen wir auch bald wieder mit den
Füssen ab. Hatten wir ja auch schon mal.
Habe ich
Fremdwährungskonto..in Norwegischen Kronen und in Schweizer Fränkli.
Im Übrigen ist die Frage der Legitimität zweitrangig:
Wer fragt danach die Eurorettungsphantasten?
Geld: ja.
..sie sollten gerade in der Schweiz damit rechnen, dass man Sie anschaut und sagt, wir sind nicht die Zielbank für kleine Vermögen. Die Besteuerung ist anonymer - und nicht soviel teurer. Außerdem können mittlere Vermögen mit Geld in der Schweiz ihren Lebensabend planen. Denn nach 10 Jahren sind sie kein Steuerdeutscher mehr: das ist ein echtes Argument, wenn die Kohle schmilzt.
Soweit ich weiß, geht das, allerdings
muss man dann wohl vor Ort ein Konto eröffnen. In der Schweiz kein Problem und ich könnte mir vorstellen, dass auch Norwegen da keine Schwierigkeiten macht. Machen Sie doch mal Urlaub in der Schweiz ;-)
Wenn die spanischen Banken gerettet werden, werden gleichzeitig die deutschen gerettet. Das Problem ist doch bei Lehmann offensichtlich geworden, dass die Banken gegenseitig ein so großes Rad drehen, das der Ausfall eines Akteurs alle mit in die Tiefe reißt. Wenn BAnken für Banken bürgen müssen, werden sie sich gegenseitig besser überwachen, denn die Tricks mit denen gegenüber den Aufsehern gearbeitet wird, kennen alle. Und so hätten die Banken endlich einen Grund sich um ihre eigene Branche zu kümmern. Bisher war dafür ja der Steuerzahler da.
Genau so muss es kommen. Korrupte Banker und Politiker zerstören Volkswirtschaften und der der Kleinbürger darf dann dafür zahlen. Merkel ist von allen guten Geistern verlassen und verhökert unsere Zukunft. Es ist bei ihr " alles alternatievlos " und ihre Erfüllungsgehilfen - Koalitionäre - nicken alles ab. Angst ihre Pfründe zu verlieren, lässt selbige zu charakterschwachen Individuen mutieren. In den Südländern, vor allem in Griechenland und Spanien haben Politiker und Banker sich die Taschen vollgestopft. Schattenwirtschaft steht an erster Stelle. Wenn als Folge die Systeme implodieren, werden Rufe nach Hilfe ausgesandt. Wer in Spanien lebt, bekommt täglich neue Hiobsbotschaften zu hören und zu lesen. Aber macht nichts, Deutschland haftet dann für den Großteil der Schulden. Zurückzahlen werden " die Bankrotteure " eh nichts.
Der Schwindel mit der Bankenunion und dem gemeinsamen Einlagensicherungsfonds:
Das Modell wäre plausibel, wenn dieser gemeinsame
Einlagensicherungsfond erst dann gelten würde, NACHDEM alle Banken
"im grünen Bereich" sind und KEINERLEI ALTLASTEN mehr
vorhanden sind, und NACHDEM die gemeinsame Bankenaufsicht voll
arbeitsfähig ist.
Man will aber den Einlagensicherungsfond, bei dem der deutsche Sparer
für die Pleitebanken bürgen muß für die ALTLASTEN
heranziehen! Der deutsche Sparer soll also für die faulen Kredite
der Vergangenheit der Pleitebanken bürgen und büßen!
Das ganze Modell sind also EuroBonds durch die Hintertüre, ein
reiner Etikettenschwindel.
Es wird interessant werden, wer von unseren Politikern hier mitspielt
und wer die Interessen der deutschen Sparer vertritt.
Kann das wahr sein, daß reiche Griechen ihr Geld von griechischen
Banken abheben und in die Schweiz und nach England transferieren,
während der dumme deutsche Michel sein Geld auf die griechischen
Banken bringen muß ...?
Sprich: In ein Faß ohne Boden werfen soll...?
Ich dachte, wir sollten für unser Alter vorsorgen, weil der Staat
sein vollmundiges Versprechen "Die Rente ist sicher!" nicht
halten kann.
Also - jedenfalls nicht für den Michel und schon mal gar nicht
für Lieschen Müller, falls die so doof war, Kinder zu kriegen
und die auch noch selber großzuziehen.
Und die Bänker bei der EZB, die wollten doch einen
Versicherungsschutz gegen Inflation für ihre Pensionen bekommen...
- Haben sie den eigentlich inzwischen schon...? - Nicht, daß da
was passiert!
Wäre ja nicht auszudenken...
“Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich
einfach großartig.” Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen
(Quelle: Deutscher Bundestag: Plenarprotokoll 14/36, Seite: 2916)
Wie lange wird Mutti den gierigen Polit-Machos widerstehen? Wenn der Goldpreis
durch die Decke geht , wissen wir's ist's passiert !
Solange die Kapitalverkehrsfreiheit
das oberste Gold-Götzen-Bild der EU ist, kann, darf und wird sich nichts ändern, werden die Wackelstaaten ihre bequeme Erpresserposition immer ausnutzen um das Geld der anderen zu kommen.Aber warum auch die grundlegenden und mittlerweilen sogar konstitutiv gewordenen Konstruktionsfehler auch beseitigen - lieber weiter reparieren, weiter fahren und nur nicht anhalten,nur hoffen, der schließlich bremsende Baum werde schon aus Gummi sein und doch noch vor dem Abgrund retten.
Eindeutiger kann ein Aufruf nicht mehr werden
alle ersparten Euro sofort auf ein Konto in ein nicht EU Landes in eine nicht Euro Währung in Sicherheit zu bringen. Ich gehe damit in die Schweiz
Es ist reizvoll, wenn die Banken auch einmal gegenseitig haften. Da müssten allerdings zunächst Haftungen für die Bankkunden ausgeschlossen werden. Dann müsste ein Versicherungsfonds aus dem Kapital gebildet werden. Der Zugriff auf diesen Fonds müsste hochmoralischen volkswirtschaftlich gebildeten Persönlichkeiten gegeben werden. Staatliche Gelder (Steuermittel) müssten verboten sein. Ob bei solchen Regelungen die Idee verwirklicht würde?
Vielleicht könnte damit der Euro gerettet werden. Für viele
Bürger bedeutete das dann allerdings das Ende ihrer immer noch
vorhandenen Pro-EU-Einstellung. Kommende Wahlen würden das zeigen.
Und die Geldabflüsse von privaten Konten richtung
außereuropäisches Ausland, z.B. Schweiz. Es wäre nicht
der einzige Pyrrhussieg der letzten Jahre in der EU.
Der Lagerarbeiter eines Betriebes, manchmal im Handel auch Kistenschieber benannt,--
ist an Honorigkeit nicht zu überbieten, auch wenn mal ab und an
eine Wurst von der Ladefläche fällt.
Im Gegensatz diese hochbezahlten Führungskräfte, Herr Barroso
an der Spitze dieser Entourage, die glauben mit einer Handbewegung
Risiken kistenweise anderen aufzubürden und das auch noch ohne
Sackkarre oder Ameise, geschweige denn Versicherung.
Diese Snooker wissen sehr genau, wohin diese Bandenspielerei führt,
wenn absichtlich, dann sind über kurz oder lang die nächsten
Prozesse, einschliesslich der Klappböden fällig, da
Resozialisierung mangels Masse aussichtslos.
Wer Politik derartig nachhaltig beschädigt und unbrauchbar macht,
ist nicht wählerisch im Gebrauch der dann folgenden Mittel. Alle
elitären Steigbügelhalter müssten dies eigentlich wissen,
wenn sie hochtrabend von Verantwortung quasseln, die verhinderten Herrenreiter.
Eines steht aber schon jetzt fest, das Schlusswort dieser Vorstellung
oder Veranstaltung: It's a game, stupid!
zum Grusse
Illusorisch.... wo fang ich an?
Wenn strenge Aufsicht helfen wuerde (fuehrt "nur" zur
Aufdeckung der bereits eingetretenen Verluste und genau das versuchen
die Eliten zu vermeiden, m.E.)- dann koennte die Bafin in D ja schon
mal anfangen, da gaebe es, wenn ich richtig hoere, sehr, sehr viel zu tun...
Es ist kein Geld da, die aufzudeckenden Verluste auszugleichen. U.a,
weil dann eine Kettenreaktion eintreten wuerde, die die Verluste
erhoehen wuerden - diese Kettenreation soll verhindert werden.
Fraglich ist nur, wie lange Plumpsack gespielt werden kann... und Gnade
dem, der danach ueberrascht wird. Deswegen bricht die Konjunktur in D
noch nicht weg, weil gegenwaertig jeder Immobilien kauft und renoviert,
neue Waschmaschinen kauft.....
and last but not least: die dt. Sparguthaben sind lange entwertet -
faellt nur im Moment nicht auf, weil soviel Suedeuros in D geparkt
werden.
Wir werden, trotz zahlreicher Warnungen, Klagen und hilfloser Kommentare bei der FAZ, erleben, dass Deutschland vollständig und unwiderruflich die gesamten Schulden Europas aufgebürdet bekommt. Und das alles werden wir einigen hundert Politikern zu verdanken haben, die sich einen Dreck um ihr Land scheren.
Bankenunion muss auch europäische Besteuerung der Banken bedeuten
Es kann nicht sein, dass Irland und Luxemburg in einer europäischen
Bankenunion deutsche Banken wie die Depfa oder Oppenheim mit
günstigen Steuern ihn ihre Länder locken. Wenn sie dann wie
geschehen pleite gehen, die Belastungen aber zurück nach
Deutschland delegieren. Wer Banken mit Diskountsteuern im eigenen Land
haben will, muss im Notfall seine Bürger zur Kasse bitten, und
nicht die Bürger der Nachbarländer, denen man zuvor die
Steuerzahler weggelockt hat.
Daher kann eine Bankenunion ohne Unionsbesteuerung der Banken nicht funktionieren.
Sehr gute Analyse, jedoch ........
hätte unter anderem diese aus meiner Sicht sehr gute Analyse,
welche die FAZ. Leser mit größter Sicherheit schon
längst erahnten.
In der heute kostenlosen "Bild-Zeitung", hätte solch eine
Analyse, wie von Bild gewohnt in einem markanten 3 Zeiler erscheinen können.
"Für etwas zu haften, über das man keine Kontrolle hat,
darf man dem Steuerzahler nicht zumuten"
Dann gäbe es aus meiner Sicht etwas Hoffnung, dass es endlich mal
so langsam durchsickert an die Mehrheit der Steuerzahler in Deutschland.
Gäbe es in Deutschland, mehr Leser von FAZ, Spiegel,
Süddeutsche, Handelsblatt usw. dann gäbe es endlich mal
Proteste gegen den Ausverkauf!
Merkel und Co. würden sich, dann jetzt bereits zu verantworten
müssen und nicht erst dann, wenn alle Felle bereits davon
geschwommen sind.
Ich vermute folgendes:
mit größter Sicherheit gibt es für alle Befürworter
in der Politik eine Klausel, welche beinhaltet, das deren Sparkonten
logischer Weise von jeglicher Haftung ausgeschlossen werden!
Irrtum
Gerade die "Intellektuellen-Prawda" Zeit, Spiegel und SZ
erzählen dem Leser doch jeden Tag, bei Bedarf auch gern mit Verweis
auf die deutsche Vergangenheit, daß es Aufgabe und historische
Pflicht aller Deutschen sei, dem angeblichen egoistischen deutschen
Nationalismus zu entsagen und im "Bürgerstaat" Europa
aufzugehen. Und natürlich unbegrenzte "europäische
Solidarität" zu üben.
In Deutschland stinkt der Fisch vom Kopf. Fast all die von 68ern und
Habermas-Schülern ausgebildeten Akademiker neigen mehr oder weniger
zu dieser Denkweise.
Man muß nur unsere Opposition betrachten.
Wenn Banken irgendwie in einer Bankenunion zusammengefasst würden,
entstünde naturgemäß ein summiertes Systemrisiko. Zur
Rettung einer sytemrelevanten Bankenunion wäre in der Krise kein
Staat und keine Europa- oder Weltgemeinschaft in der Lage, zumal auch
mit Drucken von Unmengen Geld auf die Dauer nichts und niemand zu retten
ist.
Und warum sollten Banken eines Staats, die bei Ausgabe von
Risikokrediten relativ zurückhaltend waren, für Banken anderer
Staaten, die reichlich und unvorsichtig Risikokredite verteilten,
irgendwie mit einstehen. Das wäre doch höchst unfair.
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