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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Marode Finanzinstitute Menetekel Bankenunion

 ·  Der Ruf nach einer europäischen Bankenunion wird immer lauter. Wenn sie kommt, müssen für Südeuropas Wackelbanken heimische Steuerbürger zahlen. Für etwas zu haften, über das man keine Kontrolle hat, darf man dem Steuerzahler nicht zumuten. Eine Analyse.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (34)

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 24.06.2012 16:14 Uhr

Die Satzung des Euro-Clubs

Allein diese Forderung, dass der kleine deutsche Sparer für alle Verluste der Pleitebanken Europas aufkommen soll sagt schon alles über den Zweck des Euro-Clubs:

Die Südländer wollen die notwendigen Reformen (Steuerhinterziehung, Mafia, übermächtige Gewerkschaften, überdimensioniertes aber uneffizientes Beamtenheer) unbedingt vermeiden, dafür soll Deutschland unbedingt ausgesaugt werden.

Und unsere Politiker? Werden entweder "alternativlos" umfallen (die Regierung) oder haben sich jetzt schon mit den Südländern verbündet (die Opposition).

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Wolfgang Richter

Unglaublich

Wenn Frau Merkel diesem Betrug zustimmt, kann sie die Wahl 2013 vergessen.
(wer so etwas gut findet, wählt sowieso Rot/Grün).
Weiterhin wird dies bedeuten, daß von den dann unsicher gewordenen deutschen Banken das Geld merkwürdig verdunsten wird, um sich dann in soliden Nicht-Euro-Anlagen bei Nicht -Euroland-Banken oder in Realien wiederzufinden.
Ein solcher Prozeß ist nicht immer schlagartig, sondern erfolgt schleichend, aber umso gründlicher. Bei jeder Anlageentscheidung denkt man nach - und tut das vernünftig Scheinende.
Die deutschen Banken würden gründlich ausgehöhlt. Was das für unsere Wirtschaft bedeutet, dürfte klar sein.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 23.06.2012 18:15 Uhr

Der Herr Barroso

wurde dieser Tage vom EU-Parlamentsabgeordneten Nigel Farage wie folgt tituliert:

“Barroso ist ein selbstbetrügerischer Vollidiot und Mao-Kommunist"

Ob er ein Mao-Kommunist ist, kann ich nicht beurteilen, dem ersteren bin ich geneigt, zuzustimmen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2012 11:27 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 24.06.2012 11:27 Uhr

Auf wikipedia bin ich gar nicht gekommen,

also hat Nigel Farage wohl in seiner Gesamtaussage recht.

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Dietmar Blum

Frau Renate Simon

er ist: War/ist? Mitglied der PCTP/MRPP...

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Wolfgang Richter

Barrosos Vergangenheit

Was er heute ist, kann niemand sagen.
Nach 1974 war er längere Zeit einer der Parteiführer einer maoistischen Partei. Jederzeit in Wikipedia nachlesbar.
Da man meistens doch zumindest unbewußt seiner Jugend treu bleibt, könnte man daraus eine Disposition zu ideologischem Denken, Verdrängen der empirischen Realität und große Bereitschaft zu Zwangsmaßnahmen gegenüber Individuen unterstellen.
Alles Merkmale, die ihn für seine jetzige Tätigkeit sehr empfehlen: Das Schaffen der "Vereinigten Staaten von Europa".

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Harald Sulzmann

"Vorwaerts Kameraden wie muessen zurueck"

So hiess es schon bei der Wehrmacht im 2. Weltkrieg in Anspielung auf die Diskrepanz zwischen Siegesmeldungen und Realitaet auf dem Schlachtfeld. Deutschland ist heute interntional wieder i einer Weise isoliert und unter Druck, dass es nur noch zurueckweichen kann. Alle Finanzinvestoren sind erleichtert wenn Deutschland endlich nachgibt. Ich sehe doch hier jenseits des Atlantiks wie jede Aeusserung, jede Zuckung von Kanzlerin Merkel argwoehnisch verfolgt wird. Natuerlich ist es fuer mich als Investor schoen, wenn Deutschland den Geldhahne wie auch immer aufdreht und fuer die Schulden anderer bedingungslos ("bedingungslos", damit kennen sich die Deutschen ja aus) einsteht. Die Folge wuerde ein Kursfeuerwerk an den Boersen sein. Aber, wenn dann die neuen Hoechststaende erreicht sind wird man innehalten und feststellen, dass sich nichts veraendert hat, nur dass die Deutschen jetzt auch Pleite sind. Dann werden die Kurse wieder fallen, denn strukturell hat sich nichts veraendert.

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Alba Maria
Alba Maria (albamar) - 23.06.2012 17:32 Uhr

Frage an die Runde

Mal eine Frage an die Runde: ist es eigentlich möglich, sein Geld ganz legal in ein anderes Land zu transferieren, also beispielsweise in die Schweiz oder Norwegen? Also vor allem raus aus der EU?
Das wäre wohl die allerbeste Lösung, zumindest für den Bürger, der gegen diesen Irrsinn unserer Regierenden nur noch mit Flucht reagieren kann. Vielleicht stimmen wir auch bald wieder mit den Füssen ab. Hatten wir ja auch schon mal.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2012 07:42 Uhr
Dietmar Blum

Habe ich

Fremdwährungskonto..in Norwegischen Kronen und in Schweizer Fränkli.
Im Übrigen ist die Frage der Legitimität zweitrangig:
Wer fragt danach die Eurorettungsphantasten?

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Horst Müller

Geld: ja.

..sie sollten gerade in der Schweiz damit rechnen, dass man Sie anschaut und sagt, wir sind nicht die Zielbank für kleine Vermögen. Die Besteuerung ist anonymer - und nicht soviel teurer. Außerdem können mittlere Vermögen mit Geld in der Schweiz ihren Lebensabend planen. Denn nach 10 Jahren sind sie kein Steuerdeutscher mehr: das ist ein echtes Argument, wenn die Kohle schmilzt.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 23.06.2012 20:01 Uhr

Soweit ich weiß, geht das, allerdings

muss man dann wohl vor Ort ein Konto eröffnen. In der Schweiz kein Problem und ich könnte mir vorstellen, dass auch Norwegen da keine Schwierigkeiten macht. Machen Sie doch mal Urlaub in der Schweiz ;-)

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Sven Weihusen

Wer rettet wen?

Wenn die spanischen Banken gerettet werden, werden gleichzeitig die deutschen gerettet. Das Problem ist doch bei Lehmann offensichtlich geworden, dass die Banken gegenseitig ein so großes Rad drehen, das der Ausfall eines Akteurs alle mit in die Tiefe reißt. Wenn BAnken für Banken bürgen müssen, werden sie sich gegenseitig besser überwachen, denn die Tricks mit denen gegenüber den Aufsehern gearbeitet wird, kennen alle. Und so hätten die Banken endlich einen Grund sich um ihre eigene Branche zu kümmern. Bisher war dafür ja der Steuerzahler da.

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Adalbert Doliwa

Bankenunion?

Genau so muss es kommen. Korrupte Banker und Politiker zerstören Volkswirtschaften und der der Kleinbürger darf dann dafür zahlen. Merkel ist von allen guten Geistern verlassen und verhökert unsere Zukunft. Es ist bei ihr " alles alternatievlos " und ihre Erfüllungsgehilfen - Koalitionäre - nicken alles ab. Angst ihre Pfründe zu verlieren, lässt selbige zu charakterschwachen Individuen mutieren. In den Südländern, vor allem in Griechenland und Spanien haben Politiker und Banker sich die Taschen vollgestopft. Schattenwirtschaft steht an erster Stelle. Wenn als Folge die Systeme implodieren, werden Rufe nach Hilfe ausgesandt. Wer in Spanien lebt, bekommt täglich neue Hiobsbotschaften zu hören und zu lesen. Aber macht nichts, Deutschland haftet dann für den Großteil der Schulden. Zurückzahlen werden " die Bankrotteure " eh nichts.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 23.06.2012 16:16 Uhr

Etikettenschwindel

Der Schwindel mit der Bankenunion und dem gemeinsamen Einlagensicherungsfonds:

Das Modell wäre plausibel, wenn dieser gemeinsame Einlagensicherungsfond erst dann gelten würde, NACHDEM alle Banken "im grünen Bereich" sind und KEINERLEI ALTLASTEN mehr vorhanden sind, und NACHDEM die gemeinsame Bankenaufsicht voll arbeitsfähig ist.

Man will aber den Einlagensicherungsfond, bei dem der deutsche Sparer für die Pleitebanken bürgen muß für die ALTLASTEN heranziehen! Der deutsche Sparer soll also für die faulen Kredite der Vergangenheit der Pleitebanken bürgen und büßen!

Das ganze Modell sind also EuroBonds durch die Hintertüre, ein reiner Etikettenschwindel.

Es wird interessant werden, wer von unseren Politikern hier mitspielt und wer die Interessen der deutschen Sparer vertritt.

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Gabi Heintz

Das gibt's doch nicht ...!

Kann das wahr sein, daß reiche Griechen ihr Geld von griechischen Banken abheben und in die Schweiz und nach England transferieren, während der dumme deutsche Michel sein Geld auf die griechischen Banken bringen muß ...?

Sprich: In ein Faß ohne Boden werfen soll...?

Ich dachte, wir sollten für unser Alter vorsorgen, weil der Staat sein vollmundiges Versprechen "Die Rente ist sicher!" nicht halten kann.

Also - jedenfalls nicht für den Michel und schon mal gar nicht für Lieschen Müller, falls die so doof war, Kinder zu kriegen und die auch noch selber großzuziehen.

Und die Bänker bei der EZB, die wollten doch einen Versicherungsschutz gegen Inflation für ihre Pensionen bekommen... - Haben sie den eigentlich inzwischen schon...? - Nicht, daß da was passiert!

Wäre ja nicht auszudenken...

“Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.” Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen
(Quelle: Deutscher Bundestag: Plenarprotokoll 14/36, Seite: 2916)

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Karl Dietrich Naumann

Sehr guter Artikel !

Wie lange wird Mutti den gierigen Polit-Machos widerstehen? Wenn der Goldpreis
durch die Decke geht , wissen wir's ist's passiert !

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Closed via SSO
Jochen Wegener (Malchik) - 23.06.2012 15:49 Uhr

Solange die Kapitalverkehrsfreiheit

das oberste Gold-Götzen-Bild der EU ist, kann, darf und wird sich nichts ändern, werden die Wackelstaaten ihre bequeme Erpresserposition immer ausnutzen um das Geld der anderen zu kommen.Aber warum auch die grundlegenden und mittlerweilen sogar konstitutiv gewordenen Konstruktionsfehler auch beseitigen - lieber weiter reparieren, weiter fahren und nur nicht anhalten,nur hoffen, der schließlich bremsende Baum werde schon aus Gummi sein und doch noch vor dem Abgrund retten.

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Volker Kulessa

Eindeutiger kann ein Aufruf nicht mehr werden

alle ersparten Euro sofort auf ein Konto in ein nicht EU Landes in eine nicht Euro Währung in Sicherheit zu bringen. Ich gehe damit in die Schweiz

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Günter Jäger

Abgestufte Sicherungen

Es ist reizvoll, wenn die Banken auch einmal gegenseitig haften. Da müssten allerdings zunächst Haftungen für die Bankkunden ausgeschlossen werden. Dann müsste ein Versicherungsfonds aus dem Kapital gebildet werden. Der Zugriff auf diesen Fonds müsste hochmoralischen volkswirtschaftlich gebildeten Persönlichkeiten gegeben werden. Staatliche Gelder (Steuermittel) müssten verboten sein. Ob bei solchen Regelungen die Idee verwirklicht würde?

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 23.06.2012 15:12 Uhr

Pyrrhussiege

Vielleicht könnte damit der Euro gerettet werden. Für viele Bürger bedeutete das dann allerdings das Ende ihrer immer noch vorhandenen Pro-EU-Einstellung. Kommende Wahlen würden das zeigen. Und die Geldabflüsse von privaten Konten richtung außereuropäisches Ausland, z.B. Schweiz. Es wäre nicht der einzige Pyrrhussieg der letzten Jahre in der EU.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 23.06.2012 15:02 Uhr

Der Lagerarbeiter eines Betriebes, manchmal im Handel auch Kistenschieber benannt,--

ist an Honorigkeit nicht zu überbieten, auch wenn mal ab und an eine Wurst von der Ladefläche fällt.
Im Gegensatz diese hochbezahlten Führungskräfte, Herr Barroso an der Spitze dieser Entourage, die glauben mit einer Handbewegung Risiken kistenweise anderen aufzubürden und das auch noch ohne Sackkarre oder Ameise, geschweige denn Versicherung.
Diese Snooker wissen sehr genau, wohin diese Bandenspielerei führt, wenn absichtlich, dann sind über kurz oder lang die nächsten Prozesse, einschliesslich der Klappböden fällig, da Resozialisierung mangels Masse aussichtslos.

Wer Politik derartig nachhaltig beschädigt und unbrauchbar macht, ist nicht wählerisch im Gebrauch der dann folgenden Mittel. Alle elitären Steigbügelhalter müssten dies eigentlich wissen, wenn sie hochtrabend von Verantwortung quasseln, die verhinderten Herrenreiter.

Eines steht aber schon jetzt fest, das Schlusswort dieser Vorstellung oder Veranstaltung: It's a game, stupid!

zum Grusse

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Paul Hansen

Illusorisch.... wo fang ich an?

Wenn strenge Aufsicht helfen wuerde (fuehrt "nur" zur Aufdeckung der bereits eingetretenen Verluste und genau das versuchen die Eliten zu vermeiden, m.E.)- dann koennte die Bafin in D ja schon mal anfangen, da gaebe es, wenn ich richtig hoere, sehr, sehr viel zu tun...

Es ist kein Geld da, die aufzudeckenden Verluste auszugleichen. U.a, weil dann eine Kettenreaktion eintreten wuerde, die die Verluste erhoehen wuerden - diese Kettenreation soll verhindert werden.

Fraglich ist nur, wie lange Plumpsack gespielt werden kann... und Gnade dem, der danach ueberrascht wird. Deswegen bricht die Konjunktur in D noch nicht weg, weil gegenwaertig jeder Immobilien kauft und renoviert, neue Waschmaschinen kauft.....

and last but not least: die dt. Sparguthaben sind lange entwertet - faellt nur im Moment nicht auf, weil soviel Suedeuros in D geparkt werden.

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Peter Ramsauer

Der Zahltag kommt

Wir werden, trotz zahlreicher Warnungen, Klagen und hilfloser Kommentare bei der FAZ, erleben, dass Deutschland vollständig und unwiderruflich die gesamten Schulden Europas aufgebürdet bekommt. Und das alles werden wir einigen hundert Politikern zu verdanken haben, die sich einen Dreck um ihr Land scheren.

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Rainer Brombach

Bankenunion muss auch europäische Besteuerung der Banken bedeuten

Es kann nicht sein, dass Irland und Luxemburg in einer europäischen Bankenunion deutsche Banken wie die Depfa oder Oppenheim mit günstigen Steuern ihn ihre Länder locken. Wenn sie dann wie geschehen pleite gehen, die Belastungen aber zurück nach Deutschland delegieren. Wer Banken mit Diskountsteuern im eigenen Land haben will, muss im Notfall seine Bürger zur Kasse bitten, und nicht die Bürger der Nachbarländer, denen man zuvor die Steuerzahler weggelockt hat.

Daher kann eine Bankenunion ohne Unionsbesteuerung der Banken nicht funktionieren.

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Gabi  Straka
Gabi Straka (Ethiopia) - 23.06.2012 14:26 Uhr

Sehr gute Analyse, jedoch ........

hätte unter anderem diese aus meiner Sicht sehr gute Analyse, welche die FAZ. Leser mit größter Sicherheit schon längst erahnten.
In der heute kostenlosen "Bild-Zeitung", hätte solch eine Analyse, wie von Bild gewohnt in einem markanten 3 Zeiler erscheinen können.
"Für etwas zu haften, über das man keine Kontrolle hat, darf man dem Steuerzahler nicht zumuten"
Dann gäbe es aus meiner Sicht etwas Hoffnung, dass es endlich mal so langsam durchsickert an die Mehrheit der Steuerzahler in Deutschland.
Gäbe es in Deutschland, mehr Leser von FAZ, Spiegel, Süddeutsche, Handelsblatt usw. dann gäbe es endlich mal Proteste gegen den Ausverkauf!
Merkel und Co. würden sich, dann jetzt bereits zu verantworten müssen und nicht erst dann, wenn alle Felle bereits davon geschwommen sind.
Ich vermute folgendes:
mit größter Sicherheit gibt es für alle Befürworter in der Politik eine Klausel, welche beinhaltet, das deren Sparkonten logischer Weise von jeglicher Haftung ausgeschlossen werden!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.06.2012 23:19 Uhr
Wolfgang Richter

Irrtum

Gerade die "Intellektuellen-Prawda" Zeit, Spiegel und SZ erzählen dem Leser doch jeden Tag, bei Bedarf auch gern mit Verweis auf die deutsche Vergangenheit, daß es Aufgabe und historische Pflicht aller Deutschen sei, dem angeblichen egoistischen deutschen Nationalismus zu entsagen und im "Bürgerstaat" Europa aufzugehen. Und natürlich unbegrenzte "europäische Solidarität" zu üben.
In Deutschland stinkt der Fisch vom Kopf. Fast all die von 68ern und Habermas-Schülern ausgebildeten Akademiker neigen mehr oder weniger zu dieser Denkweise.
Man muß nur unsere Opposition betrachten.

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Hans Edelmann

Risikomaximierung

Wenn Banken irgendwie in einer Bankenunion zusammengefasst würden, entstünde naturgemäß ein summiertes Systemrisiko. Zur Rettung einer sytemrelevanten Bankenunion wäre in der Krise kein Staat und keine Europa- oder Weltgemeinschaft in der Lage, zumal auch mit Drucken von Unmengen Geld auf die Dauer nichts und niemand zu retten ist.
Und warum sollten Banken eines Staats, die bei Ausgabe von Risikokrediten relativ zurückhaltend waren, für Banken anderer Staaten, die reichlich und unvorsichtig Risikokredite verteilten, irgendwie mit einstehen. Das wäre doch höchst unfair.

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Jahrgang 1967, Redakteur in der Wirtschaft.

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