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Mario Draghi Wie der Papst

 ·  EZB-Chef Mario Draghi will seine Euro-Strategie im Bundestag erklären. Da denkt man doch unwillkürlich an die Rede von Papst Benedikt XVI. vor einem Jahr.

Artikel Lesermeinungen (51)

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Helga Zießler

Merkel = Räuberhauptmann

Man sollte immer mal wieder daran denken: Merkel war die Erste, die sich ohne zu zögern über die No-Bail-Out-Klausel der Maastricht-Verträge hinwegsetzte und so den Stein ins Rollen brachte zur Entstehung einer europäischen Transfer-Union.

Deshalb auch mein Dank, dass Herr Steltzner an das wunderbare Augustinus-Wort erinnert „Nimm das Recht weg - was ist dann der Staat noch anderes als eine große Räuberbande".

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Thomas Meyer

Die einzig wirkliche Waffe die wir gegen Draghi haben...

...ist die, daß der EZB-Chef richtig spüren muss, daß die Mehrheit der Deutschen kein Vetrauen in seine Staatspapier-Aufkäufe hat. Dieser Umstand wird an ihm arbeiten und ihn psychisch derart belasten, daß er irgend wann einmal davon ablassen und aufgeben wird. Auf diese Art und Weise hat auch Arminius den Varus in einen mehrjährigen psychologischen Kleinkrieg verwickelt, bis am Ende die römischen Legionen vernichtet waren und sie sich nie mehr getrauten östlich des Rheins gegen die germanischen Völker aufzumarschieren.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.09.2012 18:57 Uhr
Thomas Meyer

Doch doch Frau Ziessler

Es wird schon so sein daß es Draghi mordsmäßig wurmt und er sich nicht vollends sicher fühlen kann wenn die Mehrheit der Deutschen Draghi's Ankäufe ablehnen. Und irgendwann macht er einen kapitalen Fehler. Und zu Arminius: schon bevor er die Legionen des Varus in einen Hinterhalt lockte, gab es schon immer überall, vor allem im Norden Germaniens, Aufstände gegen die Römer. Diese Nadelstiche haben zwar nicht viel bewirkt, aber in der Endabrechnung schon.

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Helga Zießler

"Dieser Umstand wird an ihm arbeiten und ihn psychisch derart belasten,

...daß er irgend wann einmal davon ablassen und aufgeben wird."

Daran glauben Sie aber nicht wirklich, Herr Meyer?

Was meinen Sie denn mit dem "psychologischen Kleinkrieg" Arminius-Varus? Ich kann mich aus meiner Schulzeit erinnern, dass der Germane Arminius das Heer des römischen Feldherrn Varus in einen raffinierten Hinterhalt lockte und mindestens 15.000 römische Soldaten tötete. Was wollen Sie also damit sagen? Soll vielleicht Herr Steinbrück mit seiner Kavallerie diesmal gegen den Draghi und seine Truppen ausrücken und den so an der (diesmal finanziellen) Eroberung Germaniens hindern?
Im Ernst: Es ist wohl nicht mehr ganz auszuschließen, dass die derzeitige fatale Europa-Politik in eine Art Bürgerkrieg ausarten könnte, wenn die Politiker nicht endlich einsehen, dass sie auf dem Wege sind, jede Zustimmung zu ihren Handlungen zu verlieren. Aber dass Herr Draghi sich von der Meinung der deutschen Bürger beeindrucken ließe, das halte ich für naives Wunschdenken.

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Gerhard Storm

Dt. Parlamentarier sind vor Draghi abzuschirmen, zu groß die Gefahr, dass die Dummen sich anstecken!

Vor Kurzem ist die gelübdebrechende Pfarrerstochter zusammen mit ihrem unverantwortlichen Finanzminister ins Draghi-Lager gewechselt. Beide sind jetzt seine prächtigen, aber dummen dt. Vasallen.

Wenn nun Draghi im Dt. Bundestag auftaucht, kann nicht ausgeschlossen werden, dass er dort unter der Allparteienkoalition der dummen Abnicker großen Schaden anrichtet.

Es ist nicht auszuschließen, dass die obige Allparteienkoalition durch Draghis Gelabere so elektrisiert wird, dass sie den €-Rettungsverlorenen Merkel u. Schäuble nachfolgen will u. plötzlich dafür ist, Draghis Heimat u. die anderen Sorglosstaaten mit lähmenden Geldspritzen vollzupumpen.

Der brave Bosbach könnte jetzt wie ein Schutzengel der Deutschen Draghi aus dem dt. Reich der Gewissensfreiheit der Abgeordneten fernhalten.

Pofallisierung braucht Bosbach nicht mehr zu fürchten, denn es ist schon gerichtsbekannt, dass sich Draghis Strohfeuer durch Unwirksamkeit, aber umso mehr durch Regelwidrigkeit auszeichnen.

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Peter Hinz
Peter Hinz (redouble) - 14.09.2012 20:52 Uhr

Draghi und der Papst

Wie die aktuelle Entwicklung in den USA zeigt, hat ein Notenbankchef nur eine sehr bescheidene Macht. Gegen eine Abwärtsspirale, ausgehend von der Masse, kommt niemand an. Wenn dann auch noch die demografische Entwicklung eindeutig nach unten zeigt, dann sind die Rettungsversuche wohl zum Scheitern verurteilt.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 14.09.2012 20:37 Uhr

.. nein, keine Selbsteinladung,

.. Herr Stelzner, diesmal ist es unpassend, so sehr ich Ihre Beiträge schätze.

Ich habe mir nämlich heute die SZ extra wegen des Interviews gekauft (merke FAZ-Redaktion: Draghi ist verkaufsfördernd) und es war einfach nur eine höfliche, spontane, im besten Sinne italienische, Antwort von ihm. Er hat sich nicht selbst eingeladen.

Auch der Vergleich mit Benedikt XVI hinkt mehr als er hergibt. Draghi verkörpert doch in erster Linie den Willen der Euro-Gruppe insgesamt, während Benedikt XVI ein absoluter Monarch ist.

Deshalb sind auch Bilder von Draghi als einem unabhängigen König nicht richtig. Er ist nicht nur aber, doch in diesem Punkte Aushängeschild. Ärgerlich ist nur, dass man uns veräppeln will und immer kräht, es eine unabhängige Entscheidung der EZB ...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.09.2012 22:03 Uhr
Michael Leh

@Sirisee: Herr Steltzner hat ja nur das von Benedikt verwendete schöne Augustinus-Zitat ...

in Erinnerung gerufen, und dessen zeitlose Aussage passst durchaus auch gut bezüglich der zahllosen Rechts- und Vertragsbrüche im Zusammenhang mit dem Euro.

Im Übrigen: mal Abwarten, wie ein Auftritt Draghis im Bundestag verlaufen wird. Womöglich wird ihm da die beinahe Allparteienkoalition genauso andächtig lauschen wie dem Papst und am Ende auch in Standing ovations ausbrechen; bei der übergroßen interparteilichen Gemeinsamkeit in puncto Eurorettung würde es mich schon nicht mehr wundern.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 14.09.2012 21:12 Uhr

Da irren Sie sich aber- von wegen "Monarch"

Papst Benedikt XVI. ist Diener! des Wortes und der Wahrheit. Er ist demütig und voller Liebe.

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Günter Fischer
Günter Fischer (Terenz) - 14.09.2012 20:05 Uhr

Ein Dieb als Ehrengast

Ein Dieb, der eine Familie bestohlen hat und auch in Zukunft zu bestehlen beabsichtigt, bittet diese Familie, von ihr eingeladen zu werden. Er möchte ihr ausführlich erklären, welche uneigennützigen Motive ihn dazu bewogen haben, sie um ihr Eigentum zu bringen. Ist dies ein absurder, vollkommen aus der Luft gegriffener Gedankengang? Offenbar nicht!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.09.2012 12:09 Uhr
Gerhard Storm

Draghi regelwidriger Strohfeuer-Brandstifter, bereits gerichtsbekannt!

Danke, Günter Fischer für Ihre amüsante Feststellung. Leider ist sie, draghischer Weise, mehr als berechtigt.

Denn schon lange wissen es nicht nur die Dümmsten in Eurolande, sogar die Spatzen pfeifen vom Dach, dass der penetrant regelwidrige selbsternannte Anleihekaufkönig nicht nur gegen die guten Sitten gesitteter Bürger, sondern gegen die in Granit gemeißelte EU-Spielregel der No bailout-Klausel verstößt.

Die Gelübdebruch-Pfarrerstochter meint, sich jetzt zusammen mit dem schwachen Finanzminister in Draghis Abglanz laben zu können.

Sie werden bitter enttäuscht werden.

Denn Draghi ist bereits gerichtsbekannt als das, was er ist: Ein regelwidriger Strohfeuer-Brandstifter.

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Jürgen Braun

Anklagen kann jeder - wo aber bloeiben bitte unsere Lösungsvorschläge? Also für die Volkswirtschaf

ten der anderen? Und zwar von denen begehbare Wege, keine "Wünschbarkeiten" oder Luftschlösser - oder schlimmer noch: Schuldzuweisungen angeblicher oder tatsächlicher Fehler/Unterlassungen vorgestern.
.
Was den Deutschen fehlt ist anscheind die Bereitschaft zur Einsicht - darin, dass ihr Aufschwung auf Kosten ihrer Nachbarn ging: D importiert Arbeitsstellen (durch einen für es zu schwachen Euro, D hätte aufwerten müssen) und exportierte seine Arbeitslosigkeit:b Glück & Leistung Merkel, das die anderen noch so stillhalten?
.
Es gehören immer 2 dazu. Leider ist D, wie es immer war: Überheblich, bevormundend, ungerecht (zu anderen), selbstgerecht bzgl. der angebl. eigenen Leistungsfähigkeit, usw..
.
Europa ist ein Währungsboot. Und die Mitte hat nicht geführt. Sondern in Verblendung weggesehen. Als wären wir Rom - und andere Galiläa. Erst die deutsch-egozentrische Agenda 2010 brachte rücksichtslos ein Noch-fast-Gleichgewicht zum kippen.
.
Und jetzt müssen alle rasen, weil wir preschten.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.09.2012 23:56 Uhr
Ulla Nachtmann

und nochwas

"Anklagen kann jeder - wo aber bloeiben bitte unsere Lösungsvorschläge? Also für die Volkswirtschaften der anderen? "
.
Es reicht, Herr Braun.
Noch nicht gemerkt wie verhasst Merkel und wir Deutschen (obwohl die Mehrzahl gar nicht will was hier abläuft!) bereits bei diesen Völkern ist?
Merken Sie sich: Am deutschen Wesen soll nicht nochmal die Welt "genesen".
Ihre Meinung sei Ihnen unbenommen. Trotzdem, mir fallen Sie schon richtig unangenehm auf.

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Felix Hohenlohe
Felix Hohenlohe (Csense) - 14.09.2012 23:06 Uhr

Egozentrik ist eher in der Peripherie angesiedelt

In Anlehnung an Frau Nachtmann, haben die PIIGS nicht nur eine Schuldenorgie gefeiert sondern im Falle von ES zB. eine Lohnzuwachsorgie obendrein. Das Resultat waren niedrige Produktivitaet und eine vergleichbar hoehere Inflation vor Ort was zu gestiegenen deutschen Exporten dorthin gefuehrt hat, aber lieber Herr Braun und jetzt genau lesen: AUF PUMP. Niedrige Produktivitaet und exzessive bzw. ruinoese Verschuldung sind wahrlich keine gute Kombination.

Ich lebe in Spanien und erkenne bis jetzt, mit Ausnahmen, relativ wenig Einsicht in die eigenen Fehler. Es ist natuerlich immer angenehmer die Schuld bei anderen (D) zu suchen, sie damit auch noch zu erpressen. Herr Braun ich rate ihnen ausser Bofinger, Krugman etc. sich auch mal mit einem Hankel und Sinn auseinanderzusetzen.

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Ulla Nachtmann

Jetzt reicht es aber, Herr Braun!

"Was den Deutschen fehlt ist anscheind die Bereitschaft zur Einsicht - darin, dass ihr Aufschwung auf Kosten ihrer Nachbarn ging"...

Inzwischen müsste es auch dem Uninformiertesten klar sein, dass die Partyländer durch Zugang von viel zu niedrigen "deutschen" Zinsen ab Euroeinführung eine Überschuldungsorgie veranstaltet haben.
Die Wirtschaft dieser Länder ist überhaupt nicht vergleichbar mit der enormen Leistung der dt Wirtschaft.
trotzdem beanspruchen sie unseren Standard und neuerdings noch unser hart verdientes Geld dazu. Warum?
Und die gefräßige ungewählte Brüsseler EUcracy (Europäischer Unsinn!) ruiniert uns noch dazu.
Schluss mit dem Gequatsche! Schauen Sie sich mal die teuro 750 Milliarden Target 2 Salden an und überlegen Sie sich mal WER hier die Rechnungen nicht bezahlt! Danke.

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Wolfgang Richter

Empfang von Huldigungen?

Die Bundestagsmehrheit, unter weiser Führung von Merkel, Schäuble, Gabriel und Trittin, wird Draghi mit Ovationen empfangen, ihn bejubeln und ihm Bälle zuspielen.
Vielleicht könnten einige mutige Nonkonformisten wie Hr. Gauweiler und Hr. Schäffler sehr höflich einige interessante Fragen stellen?
Mal sehen, ob Draghi außer geschliffener Rhetorik auch Inhaltliches zu bieten hat. Und ob es zu betretenem Schweigen kommt.
Die Aufzeichnungen einer solchen Veranstaltung werden in einigen Jahren im Sinne einer "Black Box" (wie im Flugzeug) oder "Who done it?" (wie im Krimi) sehr wichtig sein.

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Frank Sperling

Meine Entscheidung,

das 500€-Abo weiterlaufen zu lassen, war doch richtig.

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Felix Hohenlohe
Felix Hohenlohe (Csense) - 14.09.2012 19:17 Uhr

Asmussen unser kompetenter und unabhaengiger Mann bei der EZB

Als nach dem Regierungswechsel 1998 Oskar Lafontaine das Finanzministerium übernahm, wurde er Persönlicher Referent des neuen Staatssekretärs Heiner Flassbeck. Die Kompetenz Asmussens wurde von Flassbeck als „mittelmäßig“ eingeschätzt und Asmussen nicht für hohe Aufgaben empfohlen.

Während der Regierungszeit der Großen Koalition von 2005 bis 2009 unterstützte er Deregulierungen im Finanzsektor und wurde unter anderem als Verwaltungsratsmitglied der Bundesministerien in die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) entsendet, deren Verwaltungsrat er auch vorsitzt.
Für den Koalitionsvertrag 2005 (CDU-SPD) setzte sich Asmussen unter anderem dafür ein, die Punkte des Abbaus „überflüssige[r] Regulierungen“ und den „Ausbau des Verbriefungsmarktes“ für den Finanzmarkt aufzunehmen.
Quelle: Wikipedia

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.09.2012 14:01 Uhr
Helga Zießler

Mit einem Unterschied, Frau Schreiber...

mit einer schwachen Führungskraft und höchstens Mittelmaß daneben würde aus einem "großen" Unternehmen sehr schnell ein "kleines" werden. Auf der politischen Ebene läuft das auf Dauer nicht anders - es dauert nur etwas länger...

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Ellen Schreiber

Schwache Personen

Schwache "Führungs"-Personen wie Merkel können sich nur mit Leuten bis maximal Mittelmaß umgeben, denn sonst fliegt Ihre Unfähigkeit sofort auf. Das ist in vielen großen Unternehmen ganz genauso.

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Closed via SSO

Ihren Optimismus finde ich beachtlich, Herr Steltzner !

Aber darf ich ein sehr wahrscheinliches Szenario dieses Auftrittes entwerfen, fußend auf bisherigem Abstimmungsverhalten und Äußerungen der besagten Politiker ?

Zuerst großer Applaus, dann Fragen, zum Teil auf scharf und kritisch getrimmt, zum Teil voll des Lobes und der Zustimmung zu Herrn Draghis Tun.
Draghi beantwortet alle Fragen, wie es später heißen wird, 'zur vollsten Zufriedenheit der Mitglieder der Ausschüsse ' .

Applaus.

Gemeinsames Essen.


Presseaussendung .

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 14.09.2012 18:25 Uhr

Augustinus

Nie war er so wertvoll wie heute !

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Lutz von Peter

Was fällt dem Kerl ein?

Er lädt sich ein, um zu erklären was die EZB tut? Das ist doch nur nötig, weil Spesenjünger wie er die EZB zum Ebenbild der Banca d Italia gemacht haben.
Keiner will wissen, was Sie denken, Herr Draghi! Schon gar nicht was die EZB jetzt macht. Alles Erklären hilft nicht, wenn einer ein Bankräuber ist.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.09.2012 19:37 Uhr
Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 14.09.2012 19:37 Uhr

Nun, ein Bankräuber ist Draghi nicht, da sei Goldman Sachs vor

allenfalls der "grandiose" Bankenretter, der die EZB zur größten Bad Bank macht.

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Renate Simon
Renate Simon (-simon-) - 14.09.2012 18:11 Uhr

Draghis Eurorettung im Bundestag

Draghi wird vor einem handverlesenen Publikum seine Argumente herunterbeten und so sicher wie das Amen in der Kirche werden die Zuhörer artig applaudieren. Ob sie alles verstehen, was Draghi erzählen wird und daraus die einzig richtigen Schlüsse ziehen, darf wohl angezweifelt werden. Es steht zu befürchten, dass sich in den Augen derer anschließend noch mehr Sand befindet. Möchten sich doch alle als Euroretter profilieren, alles für die unrettbare Sache, auf gutem Weg gegen das eigene Volk.

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Ulla Nachtmann

Das war Spitze, Herr Steltzner!

Kurz und bündig und der letzte Satz stimmt auch:
.
„Nimm das Recht weg - was ist dann der Staat noch anderes als eine große Räuberbande.“
.
Das Recht ist jedoch schon verbogen und gebrochen. Dem möchte man nun noch den i Punkt draufsetzen. Das ist Zynismus und eine unbeschreibliche Frechheit den Deutschen gegenüber.
Herr Draghi sollte sich nach meiner bescheidenen Meinung eine andere Arbeitsstelle und Wohnsitz suchen. Er hat schon genug Schaden angerichtet!
.
Ich möchte Jens Weidmann an seiner Stelle sehen und zwar bald!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.09.2012 20:29 Uhr
Ulla Nachtmann

Aber Herr Meyer, ist mir wurscht was er geworden ist

Wir müssen verhindern das er bleibt Ich plädiere für wöchentliche Pfeifkonzerte vor der EZB - solange bis er freiwillig geht.
Wir brauchen und wollen Lakaien fremder Interessen nicht.

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Thomas Meyer

Aber Frau Nachtmann

Ja wussten Sie noch nicht daß Mario Draghi Statthalter des Neurömischen Reiches in Magna Germania geworden und als Nachfolger von Publius Quinctilius Varus jetzt die Provinzgeschäfte führen soll?

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Thomas Meyer

Der Staat als Räuberbande...

...Danke Herr Steltzner für ihre Zivilcourage uns an dieses Augustinus-Zitat nochmal zu erinnern. Räuberhauptmann Merkel sollte vor Scham im Boden versinken. Aber, wer von der Berliner Räuberbande hat heute noch ein Schamgefühl?

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Norbert Dr. Leineweber

Der reziproke Papst. Inflation macht selig !

Draghi kann Flugblätter austeilen: Schuldenfinanzierung durch die EZB führt zur Inflation!
Das sollte eigentlich ausreichen. Eine gesondete "Vorsprache" ist damit entbehrlich!
Ansonsten sind wir der Meinung, dass die Bundeskanzlerin nach ihrer Klatsche beim BverfG, siehe forunanetz vom 12.08., Dragi aufgefordert hat, ihre gemeinsamen Phantastereien zusammen mit Schäuble wiederzubeleben. Diese Frischzellenkur Draghis kann man sich sparen.
Merkel taucht ab und schwupps: Draghi taucht auf! Das sollte man verfilmen!

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Felix Hohenlohe
Felix Hohenlohe (Csense) - 14.09.2012 17:38 Uhr

Danke!!

Herr Steltzner. Der Kommentar passt wie die Faust aufs Auge.

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Max Robert Lancaster

...wo ist Behle?...ähm, sorry...Weidmann?

...vielleicht sollte zuerst Herr Weidmann (von der mittlerweile zum Komparsen degradierten Deutschen Bundesbank) den deutschen Abgeordneten o. diversen Ausschüssen die Strategie der EZB erklären. Er sollte das doch sicher können.

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Volker F Falter

Ich stelle mir vor:

Draghi in Frankfurt, vor'm Römer. Auge in Auge mit dem deutschen Souverän. Geringe Spesen. Meinungsbildung 1. Klasse. In Berlin muss er keine faulen Eier fürchten oder mehr. Wattebällchen - vielleicht ...

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Jahrgang 1962, Herausgeber.

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