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Managerbezüge Gehälter jenseits von Eden

 ·  In Großbritannien folgt Rücktritt auf Rücktritt. Auch in Deutschland, Amerika und der Schweiz hagelt es Kritik an zu hohen Vorstandsgehältern.

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Reinhard Bimashofer

Wieso hinter vorgehaltener Hand diskutieren?

Ganz einfach, eine Diskussion soll jederzeit möglich sein. Obzwar Gehälter dieser Dimension mindestens so unanständig sind, wie manche Witze. Man kann für besondere Erfolge ein, zwei Monatsgehälter als Prämie gewähren. Aber doch nicht die genannten Millionenbeträge. Diese Gelder müssen wieder angelegt werden und wandern in die Spekulation mit Rohöl und das verteuert wieder die Spritkosten für den Kleinen Mann.
Ein Teufelskreis. Deshalb: Alles über 700.000 Euro ist abzuschöpfen. Entweder für eine Sonderprämie für die MitarbeiterInnen zu verwenden, die ja wesentlich für den Unternehmenserfolg sind, oder als Steuer. Dann werden die Firmen ehest umschwenken. Die Irrwitzgagen sind ein Todesstoß für die Moral und bar jeglicher Relation zu Krankenschwestern, LKW-Fahrern usw.

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Dounia Moon

Kann mir armen kleinen Würstchen ...

... bitte einmal jemand erklären, was man mit 25 Millionen Pfund macht? Wahrscheinlich bekommen diese Mitarbeiter so viele Piselotten nicht nur einmal pro Jahr, sondern jedes Jahr Beträge in ähnlicher Größenordnung. Wie schafft man es, so unglaublich viel Geld auszugeben? Wie viel Geld ist das Stunde?

Bestimmt kaufen diese Jungs ganze Wolkenkratzer oder gar ganze Staaten. Aber wozu!? Ich werde mich jetzt übergeben und leise vor mich hin weinen, weil ich mit meinem durchaus ärmlichen Einkommen nicht einmal in der Lage bin, mir eine betrügerische Riesterrente zu leisten. Was ja auch sein Gutes hat.

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 09.05.2012 18:17 Uhr

abseits dt. Interessen

Die Teile für ein "deutsches" Auto kommen doch bis zu 80% aus Niedriglohnländern und die übertariflich in Deutschland bezahlten Arbeitnehmer lässt man sich über hiesige Mondpreise teuer bezahlen. So schmiert man die Gewerkschafter und Politikaufsichtsräte, die obendrein noch Steuervergünstigungen, Subventionen und Standortgeschenke hinterherwerfen, damit es unseren medialen Vorzeigekombinaten auch ja gut geht. Geplündert wird dort wo die Lobby am kleinsten ist, bei den kleinen u. mittelständischen Unternehmen, wo über 75% aller Angestellten u. Arbeiter beschäftigt sind...Politik vorbei am Bürger. Vollkommen unverständlich bleibt, wieso ein Produkt sich "Made in Germany" bezeichnen darf, dass zu 80% im Ausland produziert wird, während die hiesige Industrieproduktion weiterhin abwandert und die Vorstandsetagen sich dusslig verdienen können.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.05.2012 07:29 Uhr
Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 10.05.2012 07:29 Uhr

Ist doch logisch...

.. die Groß-Aktionäre winken mit angeblichen neuen Investitionen für das Unternehmen, sie kaufen sich ein und wenn es etwas schlechter geht stoßen sie das Unternehmen ab. Was aus den Beschäftigten wird spielt keine Rolle!
Es wird im Wirtschaftsteil und der eigenen Wbpage mit den guten Unternehmen geprotzt, an denen man Anteilseigner ist und macht auf netten Investor, nach einiger Zeit wird abgestoßen und man fischt im neuen Teich.
Der nette Satz: mit so wenig Aufwand wie möglich soviel wie möglich produzieren (Gewinn erzielen)
Man bombardiert die einfachen Leute mit mehr und mehr Verantwortung (Selbstkontrolle genannt) und diese fühlen sich langsam aber sicher verheizt zu werden (wie recht sie doch haben).
Made in Germany verkauft sich eben noch immer besser mit hohem Preis als made in Polska!

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Elias Völker

Der Deutschen liebster Sport: Manager-Bashing

Ich kann dieses Manager-Bashing nicht mehr hören... Wer von Ihnen kennt denn ein paar DAX-Vorstände?

Die Spitzenmanager, die ich in den letzten Jahren - beruflich und privat - kennengelernt habe, sind zu 95% sehr hart arbeitende Menschen. Viele haben große Opfer dafür gebracht, um in die Position zu kommen, in der sie sind. Während sie finanziell sehr gut dastehen, leiden Gesundheit, Freundschaft und Familie unter der immensen Belastung.

Ich maße mir da nicht an, zu bestimmen, was viel, sehr viel oder zu viel Gehalt ist. Für mich ist eines maßgeblich: Der Erfolg des Unternehmens!

Ist das Unternehmen erfolgreich (z.B. VW) dann sollen Manager (wie übrigens auch alle anderen Mitarbeiter) ruhig fürstlich entlohnt werden. Ist das Unternehmen nicht erfolgreich dann sollte zuerst der Vorstand dies zu spüren bekommen...

Die paar schwarzen Schafe verdecken den Blick darauf, dass auch die Manager es waren, die unsere Wirtschaft zu einer der wettbewerbsfähigsten der Welt gemacht haben!

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 09.05.2012 13:26 Uhr

Eine Ursache der überzogenen Bezüge ist die Lüge des knappen Guts...

...die mantramäßig repetiert wird. "Top Talent wandert zu den Märkten die am besten zahlen." Zahlen wir nicht, ist unser "top Manager" demnächst bei der Konkurrenz in London, New York, Sydney, Singapur, Tokio oder Dubai. Der Markt für Talente ist global geworden und der Manager ebenfalls. Bullshit! Der Anteil derjenigen der obersten ein tausend, die über die hierfür notwendige interkulturelle Kompetenz verfügen, ist in Deutschland vernachlässigbar. Tatsächlich aber ist die Ursache genau das Gegenteil! Provinzlertum und Cliquenwirtschaft. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass der Kreis der GFs, ARs und Vorstände - mit den daran schmarotzenden Headhunter - in jeder Banche aus einer überschaubaren Anzahl von Personen besteht, die sich gegenseitig die Bälle zuspielen. Die Eintrittsbarrieren in diesen Kreis werden bewusst hoch gehalten. Es ist eine Art Rotary Club, die ihre Mitglieder selber aussucht und sie alimentiert.

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thomas röver

vorstandsgehälter

letzlich entsolidarisieren immense vorstandsgehälter die gesellschaft , und es wird irgendwann zu unruhen in unserem land kommen.
wie soll ich meiner nichte von der gewaltenteilung im staat erzählen, wenn die superreichen diesen staat nach ihren interessen umformen, und der staat für schlecker nichts mehr übrig hat.
es müsste eine 80% absteuerung ab einem jahresgehalt von 240000 euro erfolgen.
wo seid ihr grünen? piraten...

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Gerhard Schoeller

Steuerbehörde

Wahrscheinlich ist es im Grunde einfach:
Die Aktiengesellschaften denken ja an den Geschäftserfolg.
Wird der über dem verdienten Gehalt gelegene Teil dazu verwendet, um unter der Hand Schmiergeldzahlungen durchzuführen ?
Die Beträge müssen dann nicht innerbetrieblich verbucht werden.
Ein einfacher Test:
Was verdiente H. Abs im Gegensatz zu H. Ackermann bei seinem Ausscheiden oder andere Vorstände und leitende Angestellte. Ein vergleich 60-Jahre mit heute wäre vielleicht hilfreich.
Wurde früher Wirtschaftskriminalität härter verfolgt ?

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Gerhard Wyrwa
Gerhard Wyrwa (Wyrwa) - 09.05.2012 11:03 Uhr

Gehälter jenseits von Eden

Das Schlimme ist, daß das Ausplündern durch angestellte Vorstände unter den Augen der Gewerkschaften passiert. Der Aufsichtsrat ist paritätisch besetzt und kann den maßlosen Forderungen widersprechen. Warum tun die Gewerkschaften das nicht und palavern immer nur über einen angemessenen Mindestlohn und nicht auch einmal über einen angemessenen "Höchstlohn"?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2012 15:22 Uhr
Björn Opitz
Björn Opitz (hrbjoern) - 09.05.2012 15:22 Uhr

Von wegen "paritätisch" ...

"Die Seite der Anteilseigner (Aktionäre) kann alle Abstimmungen im Aufsichtsrat für sich entscheiden: Kommt es zum Patt zwischen Arbeitnehmer- und Anteilseignerseite, hat der Vorsitzende ein Doppelstimmrecht (§ 29 Abs. 2 MitbestG)."

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 09.05.2012 13:31 Uhr

Das haben Sie treffend formuliert!

Der Mai ist gekommen die Gewerkschaft kreischt ins Mikro, hinter dem Vorhang liegt der Scheck!

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Michael Münch

Ist doch klar...

... es gibt schließlich lukrative Aufsichtsratsmandate in diversen Unternehmen zu besetzen und da trifft "man" sich eben immer wieder. Daher tritt hier keiner einem anderen (finanziell) auf die Füsse - abgesehen von den Parolen in Talk-Shows und am 1.Mai.

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Ronald Schlimm
Ronald Schlimm (ronslim) - 09.05.2012 10:53 Uhr

Anreizprogramme - wozu?

Da soll einem Topmanager ein Anreizprogramm gewährt werden! Da fragt man sich wozu? Von jemanden, der ein Millionengehalt bezieht (verdient möchte ich nich unbedingt sagen) kann man erwarten, daß er 100 Prozent Leistung gibt. Das ist auch mit Zusatzleistungen nicht zu toppen und damit rausgeschmissenes Geld. Manager, die nicht bereit sind diese 100 % zu bieten, sollte man rechtzeitig entsorgen.

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Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 09.05.2012 10:42 Uhr

Die Gehälter sind doch ausgehandelt....

zwischen Aufsichtsrat / Eigentümer und dem Vorstand. Arbeitet er schlecht wird er früher oder später rausfliegen.

Außerdem kann man immerhin feststellen, dass Manager immerhin noch arbeiten für ihr Geld. Eine Familie Quand Hauptaktionärin von BMW streicht kein Millionensalär ein, sondern die werden bei einem BMW-Gewinn von 2,1 Mrd. um Mrd. reicher.

Es bedarf nicht nur einer höheren Besteuerung von hohen Gehältern sondern vor allem einer Umverteilung von Vermögen über eine Vermögensabgabe. Eine Familie Quand arbeitet für ihr Geld vermutlich weniger als der eingesetzte Vorstand.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2012 13:04 Uhr
Kai Duttle

Am Problem wird vorbei geredet

Zumindest am Hauptproblem. Wie Sie sagen, die Superreichen arbeiten nicht für ihr Geld. Ihre Eltern haben dafür gearbeitet, sie erbten es und spekulieren damit. Bei einer Abgeltungssteuer von 25 %, im Gegensatz zum Einkommenssteuer-Höchstsatz von 45 % den die bösen Manager zahlen.
Allerdings bin ich auch nicht der Meinung, Boni hätten in dieser Einkommensklasse irgendeine Anreizwirkung. Sie sind schlicht Werkzeuge des Wettbewerbs um die Topkandidaten.

Diese unglaublich hohen Gehälter gehören leider zum Grundproblem der sozialen Marktwirtschaft, welche (nach meiner Kenntnis) nicht ohne externes Eingreifen gelöst werden können. Die Frage ist doch: geht das Geld nicht an die Manager, wer bekommt es dann? Im Idealfall natürlich fliesst es in profitable Projekte, oder setzt Anreize für alle Mitarbeiter. In der Realität allerdings geht es in die Taschen der Aktionäre. Diese "verzichten" darauf und engagieren einen "besseren" Manager. Und der Kreis schliesst sich.

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 09.05.2012 10:38 Uhr

Die Lösung muß von innen kommen...

...nämlich aus den Firmen bzw. aus dem Kreis der Aktionäre. ANgesichts der bisherigen Unsummen wäre es sinnvoll, die Höhe der Vorstandsbezüge jährlich auf der HV rückwirkend zu veröffentlichen und fürs neue Jahr neu festzulegen. Dies könnte festgeschrieben werden in den entsprechenden AG-Gesetzen.

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hp malter
hp malter (hpmalter) - 09.05.2012 10:35 Uhr

Manager im Schlaraffenland

Sehr gut getroffen Herr Vormbaum. Nur - wer gibt Angestellten eines Unternehmens das Recht, sich dermaßen hemmungslos wenn nicht gar kriminell auf Kosten der Unternehmer selbst zu bedienen? - Das Aktiengesetz! Warum wird dieses nicht geändert? Meine Antwort: oligarchische Klickenwirtschaft. Die Funktionäre in den großen Aktiengesellschaften (fälschlicherweise selbst in der seriösen Presse als Unternehmer tituliert) stecken mit den Politfunktionären unter einer Decke! Hätte DE eine Gewaltenteilung (Abgeordnete und Richter dürfen demnach keine Beamten sein!!) wäre das vermutlich anders!
Ohne Gesetzesänderung wird sich auch wohl kaum etwas bewegen. Wer glaubt, daß Menschen von sich aus auf etwas verzichten, wozu selbst der Papst nicht imstande ist, (z.B. legalisierte Selbstbedienung) hat von der menschlichen Seele keine Ahnung!

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 09.05.2012 10:27 Uhr

Angestellte Manager plündern die Unternehmen

mit ihren fetten Bezahlungen und nicht zu vergessen, die üppigen Altersbezüge.

Ich als Aktionär bin äußerst wütend mit mickrigen Dividenden abgespeist zu werden, währenddessen die Manager sich selbst mit Millionen-Boni beweihräuchern.

Jede Putzfrau und jeder Nachtwächter würden bei einer solchen Arbeit nicht nur einen Tritt in den Arsch bekommen, sondern auch wegen Untreue fristlos gekündigt werden. Stichwort: "Frikadelle"

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2012 13:39 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 09.05.2012 13:39 Uhr

Und in den meisten Fällen plündern.....

mittelständische Unternehmen ihre Sklaven (Mitarbeiter mag man hier kaum sagen).

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 09.05.2012 13:28 Uhr

Bitte erklären Sie mir,...

... welchen positiven Beitrag Sie als Aktionär dem Unternehmen beisteuern. Ich tu mich immer etwas schwer mit Aktionären, da ich einer bin, der eher die Hand anlegt um positiv mitzuwirkren am Unternehmen.
Ich danke Ihnen schon im Voraus.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 09.05.2012 10:25 Uhr

Mal ehrlich...

1 Million Euro Jahresgehalt ist doch eigentlich verdammt viel Geld. Bei guter Arbeit sollte so einem Manager/Vorstand mit ruhigem Gewissen ein Bonus am Ende des Jahres überwiesen werden können von 15-20% des Jahresgehaltes.
Bei wirklich absolut großen Konzernen 2 Millionen Jahresgehalt ist auch ok.
Alles was darüber ist ist doch total überzogen. 17 Millionen ist schon fast Betrug an den einfachen Arbeitnehmer/innen.
Facharbeiter mit 4000 Brutto arbeiten 20.8 Jahre für 1 Million!
Höhere Angestellte mit 8000 Brutto immerhin auch noch 10.4 Jahre.
Es wird echt Zeit, da etwas zu ändern! Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit Vernunft!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.05.2012 16:52 Uhr
Alex Grendelmeier

Ab ins Ausland

Haben Sie noch nie davon gehört, dass jährlich 100'000 Fachkräfte aus dem Euroraum - vorwiegend Deutschland - in die Schweiz emigrieren?

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 09.05.2012 13:24 Uhr

Legen Sie nicht alles auf die Goldwaage....

... diese Zahlen dienen nur als Beispiel. Wenn Sie als Fachakademiker nicht auf 4000 Brutto kommen, dann sollten Sie nicht das Bundesland wechseln, sondern den Bundesstaat! Will damit sagen, ab ins Ausland, wo Fachkräfte erwünschte Arbeitnehemer sind, die Ihre Kompetenz am rechten Fleck einbringen und eben entsprechend belohnt werden.
Deutschland entsorgt sich selber mit ihrer miesen Behandlungs- und Entlohnungsweise gut ausgebildeter Fachkräfte!
Scheuen Sie sich nicht, es kostet nur etwas Überwindung und etwas Anpassung an andere Lebensgewohnheiten und eine andere Kultur!
Aber Sie können mir glauben, am Ende profitieren Sie, nicht nur finanziell!

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Dominic Weiss
Dominic Weiss (xusdom) - 09.05.2012 11:54 Uhr

Facharbeiter 4000 Brutto?

Höhere Angestellte 8000 Brutto?
Sehr geehrter Herr Wagner,
ich möchte sofort in ihrem Bundesland, in ihrer Stadt, arbeiten. Gerne als Wagenschieber. Denn dann verdiene ich immer noch mehr als jetzt - als ausgebildeter Fachinformatiker. Ich kenne keinen, absolut keinen der 4000 Brutto verdient. Nicht mal Akademiker bekommen hier (NRW) soviel. Gehören Sie etwa auch zu den TopManagern die den Anschluss nach unten, zum Volk, verloren haben???

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Wilfried Ripl
Wilfried Ripl (juck) - 09.05.2012 10:24 Uhr

Höchstlohn

Anstatt über Mindestlöhne, sogar noch flächendeckend, sollte über Höchstlohn gesprochen werden.
Eine Lösung könnte sein:
Der Verstand erhält z.B. 1 Mio Vergütung, davon muß er aber mit 900 T€ mindestens fünf Jahre für das Unternehmen haften.

Hohe Vorstandsgehälter sind nur tragbar, wenn die Vorstände auch für die Entwicklung des Unternehmens zur Verantwortung gezogen werden.

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Ralf Vormbaum

Das Schlaraffenland

Manager großer Unternehmen leben im Schlaraffenland. Als Angestellte nicht für das haftend, was sie strategisch entscheiden, genehmigen sie sich Großteils üppigste Gehälter. Ist die eine Wiese abgegrast, wandert man zur nächsten und kümmert sich recht wenig um das, was gewesen ist. Wenn so ein "Talent" mal richtig in einem Unternehmen zugepackt hat, kann es sein, dass es sich nie wieder von diesem Engagement erholt. Da heute schon 10 Jahre eine schier unüberschaubare Zeitspanne im Wirtschaftsleben bedeuten, genügt der Tageserfolg, das kurze Feuerwerk, um zum Star am Managerhimmel zu avancieren und so blickt der moderne Topmanager nur mit Verachtung auf traditionelle Familienunternehmer, die ohnehin im Aussterben begriffen sind, da heutige Erben lieber Geld ausgeben als es zusammenzuhalten. Am schönsten ist das Schlaraffenland in der Finanzbranche verwirklicht, wo man sich üppigste Boni für verheerendste Leistung genehmigt, die dann in staatlichen Rettungsfonds enden.

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für die Unternehmensberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

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