Home
http://www.faz.net/-gqe-41dv
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Management Prototypische Führungsstile

03.01.2003 ·  Die Forscher des Projekts Globe untersuchten fünf Prototypen von Führungsstilen auf Ihre Akzeptanz bei deutschen Vertretern des mittleren Managements.

Artikel Lesermeinungen (0)

Die Forscher des Projekts Globe untersuchten fünf Prototypen von Führungsstilen auf Ihre Akzeptanz bei deutschen Vertretern des mittleren Managements.

· Die transformatorische/charismatische Führungskraft

repräsentiert hierzulande klar das Idealbild eines Managers. Dieser ist integer, leistungsorientiert, ideenreich, visionär und verfügt zugleich über organisatorisches Geschick und Teamgeist.

· Der bescheidene Teamarbeiter

gilt, mit kleinen Abstrichen, ebenfalls als gute Führungskraft. Sein Stil basiert auf der Idee der Gleichwertigkeit und drückt sich aus in konstruktiver Gruppenarbeit, seinem zurückhaltenden Wesen und dem humanen Umgang mit den Mitarbeitern. Wichtiger als letzteres erscheint den Befragten allerdings die Leistung dieses Prototyps, Statusunterschiede im Unternehmen abzubauen und Mitbestimmung anzuregen.

· Der Individualist

agiert unabhängig, hält sich abseits der Masse und erscheint damit in gewisser Weise ebenfalls als fähiger Unternehmenslenker. Als typischer Vertreter dieses Prototyps gilt der von der RAF ermordete Alfred Herrhausen, einstiger Vorstandssprecher der Deutschen Bank.

· Der Bürokrat

diskreditiert sich bei den befragten Managern durch sein statusbewusstes, prozessorientiertes Handeln - möglicherweise weil dies dem Ideal der Leistungsorientierung und dem Wunsch nach weniger Bürokratie entgegen steht.

· Die repressive Führungskraft

verkörpert den Unternehmensboss, dem weder Vertrauen noch Sympathie entgegen gebracht wird. Grund sind sein autokratisches, elitäres, zynisches Verhalten sowie die Missachtung der Meinung seiner Untergebenen. Letzteres widerspricht dem ausgeprägten Wunsch der deutschen Arbeitnehmer nach Partizipation.

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen

Die Förderlücke

Von Heike Göbel

Der Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld ist ein Ausweis unbelehrbaren Glaubens an die unbegrenzte Leistungsfähigkeit des Sozialstaates. Dass Eltern ihre Kinder, wie seit Menschengedenken, unbezahlt hüten, ist in Deutschland offenbar nicht mehr denkbar. Mehr 9 8

30.05.2012 09:07 Uhr
  Vortag
Dax 6.352,91 −0,69%
 OK
NameKursProzent
FAZ-INDEX 1.384,98 −0,66%
Dow Jones 12.580,70 +1,01%
EUR/USD 1,2456 −0,26%
Rohöl Brent Crude 106,20 $ −0,61%
Gold 1.579,50 $ +0,31%
Umfrage

Anonym bewerben? Ist das gut?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.