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Minus 30 Prozent? : Apple stellt wohl viel weniger iPhones her

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Angeblich will Apple die Produktion seiner neusten iPhones um beinahe ein Drittel herunterfahren. Bild: Reuters

Für seine neuesten iPhones findet Apple offenbar viel weniger Käufer als gedacht. Der Konzern plant angeblich drastische Produktionskürzungen. Einen Hinweis gab es schon im November.

          Apple drosselt offenbar die Produktion seiner beiden neuen iPhone-Modelle 6S und 6S Plus drastisch. Von Januar bis März sollen von den neuesten Geräten 30 Prozent weniger hergestellt werden, berichtet die Zeitung „Nikkei“; in der Zeit zwischen April bis Juni sollen dann wieder so viele Smartphones wie üblich aus der Fabrik kommen.

          Im Apple-Konzern war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. An der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq sank der Apple-Aktienkurs in einem insgesamt kaum veränderten Marktumfeld um mehr als zwei Prozent. Seit dem Rekordhoch im April des vergangenen Jahres hat die Aktie rund ein Viertel ihres Werts eingebüßt.

          Andeutungen, dass die Nachfrage nach den neuesten Apple-Handys nicht so groß ist wie gedacht, kamen im November auf. Kulbinder Garcha, der für die Schweizer Bank Credit Suisse Apple beobachtet, brachte damals eine Studie heraus und schrieb darin, dass Apple seine Komponenten-Bestellungen um 10 Prozent reduziert habe. „Diese Auftragskürzungen dürften angetrieben worden sein von der schwachen Nachfrage nach dem neuen iPhone 6s.“

          Er sagte eine geringere iPhone-Produktion für das Jahr 2016 voraus - und an der Börse sank auch an jenem Tag der Aktienkurs von Apple um mehr als 3 Prozent, während der amerikanische Aktienmarkt ungefähr auf der Stelle getreten war. Kurse der Aktien von Apple-Zulieferern wie Skyworks Solution und Avago Technologies hatten damals etwas mehr als 5 Prozent nachgegeben.

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