http://www.faz.net/-gqe-8c27g
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 06.01.2016, 07:50 Uhr

Minus 30 Prozent? Apple stellt wohl viel weniger iPhones her

Für seine neuesten iPhones findet Apple offenbar viel weniger Käufer als gedacht. Der Konzern plant angeblich drastische Produktionskürzungen. Einen Hinweis gab es schon im November.

© Reuters Angeblich will Apple die Produktion seiner neusten iPhones um beinahe ein Drittel herunterfahren.

Apple drosselt offenbar die Produktion seiner beiden neuen iPhone-Modelle 6S und 6S Plus drastisch. Von Januar bis März sollen von den neuesten Geräten 30 Prozent weniger hergestellt werden, berichtet die Zeitung „Nikkei“; in der Zeit zwischen April bis Juni sollen dann wieder so viele Smartphones wie üblich aus der Fabrik kommen.

Im Apple-Konzern war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. An der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq sank der Apple-Aktienkurs in einem insgesamt kaum veränderten Marktumfeld um mehr als zwei Prozent. Seit dem Rekordhoch im April des vergangenen Jahres hat die Aktie rund ein Viertel ihres Werts eingebüßt.

Mehr zum Thema

Andeutungen, dass die Nachfrage nach den neuesten Apple-Handys nicht so groß ist wie gedacht, kamen im November auf. Kulbinder Garcha, der für die Schweizer Bank Credit Suisse Apple beobachtet, brachte damals eine Studie heraus und schrieb darin, dass Apple seine Komponenten-Bestellungen um 10 Prozent reduziert habe. „Diese Auftragskürzungen dürften angetrieben worden sein von der schwachen Nachfrage nach dem neuen iPhone 6s.“

Er sagte eine geringere iPhone-Produktion für das Jahr 2016 voraus - und an der Börse sank auch an jenem Tag der Aktienkurs von Apple um mehr als 3 Prozent, während der amerikanische Aktienmarkt ungefähr auf der Stelle getreten war. Kurse der Aktien von Apple-Zulieferern wie Skyworks Solution und Avago Technologies hatten damals etwas mehr als 5 Prozent nachgegeben.

Quelle: ala./Reuters

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Apple-Geräte Gefährliche Spionage-Software auf iPhones entdeckt

Ein Spionage-Programm konnte sich weitreichenden Zugang zu iPhones verschaffen, bis ein Menschenrechtler darauf aufmerksam wurde. Die Sicherheitslücke ist für den Hersteller Apple ein schmerzhafter Dämpfer. Mehr

25.08.2016, 22:52 Uhr | Wirtschaft
Starkregen flutet Straßen Als New York ins Wasser fiel

Heftiger Regen hatte im Big Apple das Wasser aus den Gullideckeln gedrückt und mehrere Straßen geflutet. Autofahrer brauchten nach dem Regen starke Nerven. Mehr

31.07.2016, 13:17 Uhr | Gesellschaft
Aktienbörse Neue Börse will Hochfrequenzhändlern Handwerk legen

Die Plattform der Flash Boys feiert ihr Debüt. Sie will es mit der New York Stock Exchange und der Nasdaq aufnehmen. Wehren sich die Etablierten? Mehr Von Roland Lindner, New York

19.08.2016, 08:06 Uhr | Finanzen
Pegasus Schadsoftware bedroht Millionen iOS-Geräte

Eigentlich gelten Apple-Produkte als sicher. Doch vor Kurzem wurde eine Schadsoftware entdeckt, die Hackern vollen Zugriff auf alle Daten ermöglicht. Die Schadsoftware mit dem Namen Pegasus kann auf das Gerät gelangen, wenn Nutzer im Safari-Browser einen präparierten Link anklicken. Am Freitag veröffentlicht Apple ein Update, das die Sicherheitslücke schließen soll. Mehr

28.08.2016, 15:57 Uhr | Wirtschaft
Apples Wasserpistolen-Emoji Die Zensur der Symbole

Apple ersetzt das Revolver-Emoji durch eine Wasserpistole und erntet harsche Kritik. Gesellschaftliche Konflikte kann man nicht einfach wegprogrammieren. Mehr Von Adrian Lobe

25.08.2016, 21:10 Uhr | Feuilleton

Das Spiel mit den Steuern

Von Ralph Bollmann

Die Parteien scheinen endlich einig: Eine Steuersenkung soll praktisch schon beschlossene Sache sein. Doch noch gibt es ein offensichtliches Problem. Mehr 18 11

Abonnieren Sie den Newsletter „Wirtschaft“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden