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Vorbereitung auf das Amt : Team Trump trifft Anführer des Silicon Valley

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Trump hat im Wahlkampf viele Leute gegen sich aufgebracht und muss nun mit ihnen zusammenarbeiten. Bild: AP

Sie mögen ihn nicht, und er mag sie nicht: Nach seinem Wahlsieg hat der designierte amerikanische Präsident Trump nun Vertreter der wichtigen Internet-Industrie eingeladen. Eine Rolle spielt auch diesmal sein Schwiegersohn.

          Das Übergangsteam des designierten amerikanischen Präsidenten Donald Trump hat einige Führer von Technologieunternehmen aus dem Silicon Valley nach New York in den Trump Tower eingeladen. Es soll eine Diskussion zwischen Trumps Mitarbeitern und den Internet-Unternehmern geben. Das Magazin USA Today berichtet, das Trumps Stabschef Reince Priebus, sein Schwiegersohn Jared Kushner und der deutschstämmige Internetinvestor Peter Thiel den Gipfel am 14. Dezember organisieren sollen. Am Tag darauf will Trump seine erste Pressekonferenz geben nach dem Wahlsieg.

          Das Treffen mit den Internet-Managern ist heikel. Während des Wahlkampfs hatten sich viele Unternehmer aus dem Silicon Valley gegen Trump gestellt. Die tendenzielle Abneigung beruht aber auf Gegenseitigkeit.

          Trumps Schwiegersohn in einer Schlüsselrolle

          Trump wiederum hatte beispielsweise dazu aufgerufen, den Technologiekonzern Apple zu boykottieren, nachdem das Unternehmer sich weigerte, eine Hintertür für das FBI in sein Betriebssystem einzubauen. Auch Trumps Position zur Netzneutralität und seine kritische Haltung gegenüber Immigration ist vielen Tech-Führern suspekt - die Unternehmen im Valley heuern gerne IT-Profis auch aus anderen Ländern an und fürchten etwa, dass Trump diese Möglichkeiten einschränken könnte; insbesondere sein Chefberater Steve Bannon hatte sich mehrfach sehr kritisch darüber geäußert.

          Peter Thiel, der früh in Facebook investierte und auch dadurch reich wurde, trat als einziger prominenter Internet-Investor während des Wahlkampfes für Trump ein. Er äußerte beispielsweise, dass der große Wohlstand, den die Internetindustrie erschaffe, nicht breit genug verteilt werde. Thiel selbst ist dafür im Wahlkampf stark kritisiert worden von anderen Internet-Managern.

          Nun findet sich womöglich aber auch das weltoffene Silicon Valley zusehends mit dem Wahlergebnis ab. „Die meisten aus dem Silicon Valley gehen jedoch gerade vom Status, überrascht zu sein über die Wahl Trumps, hin dazu, den Wandel zu akzeptieren“, sagte Semir Shah von der Venture Capital Firma Haystack Fund.

          Bekannt geworden ist unterdessen auch, dass Trump mit den Technologien von dort mehr zu tun hatte als zuvor gedacht. Wesentlich sein Schwiegersohn Kushner, der Ehemann von Trumps Tochter Ivanka, organisierte eine aufwendige Online-Kampagne. Mit neuen Techniken analysierte er Millionen Wähler und sprach sie zielgerichtet an.

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