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Blue Origin : Amazon-Chef testet erfolgreich Touristen-Rakete

  • Aktualisiert am

Jeff Bezos’ Firma Blue Origin hat abermals eine wiederverwendbare Rakete erfolgreich getestet. Bild: Reuters

In zwei Jahren will Amazon-Boss Bezos Flüge ins All verkaufen. Ein weiterer Testflug dafür ist seiner Firma nun gelungen.

          Das Weltraumunternehmen Blue Origin von Amazon-Chef Jeff Bezos kommt mit der Entwicklung wiederverwendbarer Raketen für Flüge ins All voran. Am Wochenende sei der dritte Testflug geglückt, teilte das Unternehmen mit.

          Die Rakete „New Shepard“ sei auf einem Testgelände in Texas erfolgreich gestartet und einige Minuten später wieder gelandet. Die unbemannte Raumkapsel mit Platz für sechs Passagiere sei eigenständig auf einem nahe gelegenen Gelände mit Hilfe eines Fallschirms auf die Erde zurückgekehrt.

          250.000 Dollar für ein Ticket?

          Bezos sprach auf dem Kurznachrichtendienst Twitter von einer perfekten Landung. Es war demnach der dritte erfolgreiche Test nach ähnlichen Erprobungsflügen im November und Januar.

          Der Unternehmer will mit seiner Firma zahlenden Passagieren vom Jahr 2018 an Flüge ins All anbieten. Im kommenden Jahr sollen zunächst Testpiloten mit der Rakete in eine Höhe von rund 100 Kilometern über der Erde fliegen. In dieser Höhe kann die Besatzung für einige Minuten Schwerelosigkeit erfahren und die Erde vor dem schwarzen Hintergrund des Weltalls betrachten.

          Wie viel Geld Amateur-Astronauten dafür zahlen werden müssen, ließ Bezos bislang offen. Er wolle sich aber an der Konkurrenz orientieren. Damit könnten rund 250.000 Dollar fällig werden. Für diese Summe verkauft die Firma Virgin Galactic von Bezos’ britischem Milliardärs-Kollegen Richard Branson bereits Tickets für ähnliche Flüge.

          Neben Blue Origin arbeitet auch die der Firma SpaceX vom Chef des amerikanischen Elektroauto-Unternehmens Tesla, Elon Musk, an wiederverwendbaren Raketen. Diese könnten die Kosten für Weltraum-Flüge erheblich senken könnten.

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